Wie eine Steuer-ID für Schüler
Bildungs-ID: Bundesregierung plant zentrales Register für Schüler
Die Debatte um eine zentrale Identifikationsnummer für Schülerinnen und Schüler in Deutschland nimmt Fahrt auf. Nachdem einzelne Politiker bereits die Zuteilung einer entsprechenden Kennziffer beim Eintritt ins Schulsystem gefordert hatten, erinnert das Fach-Blog Netzpolitik daran: Auch die Bundesregierung verfolgt ähnliche Pläne. Im Koalitionsvertrag ist ein bundesweites Register vorgesehen, in dem Bildungswege dokumentiert werden sollen.
Wie eine Steuer-ID für Schüler
Die Bildungs-ID soll vergleichbar mit einer Steueridentifikationsnummer dauerhaft gelten und den Wechsel zwischen Schulen vereinfachen. So könnten Lehrkräfte frühzeitig auf Lernrückstände aufmerksam gemacht werden, heißt es aus der Politik. In Baden-Württemberg wird die Einführung derzeit vorbereitet, in Niedersachsen ist ein ähnliches Modell bis 2027 geplant. Nach Angaben der Landesstatistik verließen dort im vergangenen Jahr über 7.500 Jugendliche die Schule ohne Abschluss. Auch auf Bundesebene wird die Maßnahme als ein möglicher Baustein betrachtet, um Abbrecherquoten zu senken und gleichzeitig Verwaltungsabläufe effizienter zu gestalten.
Neben der politischen Unterstützung gibt es erhebliche Bedenken. Datenschützer warnen davor, dass eine feste Kennziffer umfassende Persönlichkeitsprofile schon in jungen Jahren ermöglichen könnte. Eine dauerhafte Zusammenführung sensibler Daten sei mit Risiken für die Betroffenen verbunden. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft lehnt im Gespräch mit gegenüber netzpolitik.org deshalb ein bundesweites Register ab. Zwar könne eine Datensammlung helfen, Entwicklungen sichtbar zu machen, sie dürfe aber nicht zur Kontrolle von Leistungen oder Verhalten genutzt werden.
Warum nicht wie in Skandinavien?
Zum Abschluss lohnt sich ein Blick nach Skandinavien, wo vergleichbare Systeme seit Jahrzehnten etabliert sind. Länder wie Schweden oder Dänemark nutzen zentrale Personenkennziffern, die über viele Lebensbereiche hinweg eingesetzt werden. Dort sind Steuer-, Sozial- und Bildungsdaten über eine einheitliche ID miteinander verknüpft, was Verwaltungsabläufe stark vereinfacht.
In Deutschland ist ein solcher Ansatz aus historischen Gründen bislang auf Widerstand gestoßen. Erfahrungen mit staatlicher Überwachung in der NS-Zeit und in der DDR haben dazu geführt, dass man hierzulande bewusst auf ein dezentrales Meldesystem setzte. Eine gewachsene Skepsis, die historisch zwar gut begründet ist, in der aktuellen Debatte um eine Bildungs-ID aber einmal mehr wie ein Klotz am Bein wirkt.
Bitte erstmal ePA und BundID ordentlich und funktionell zur Verfügung stellen. Aufgrund der Erfahrungen der Digitalisierung kann man jetzt schon von einem Flop ausgehen.
Damit musst du dich direkt an die Bundesdruckerei wenden
Hier in Bayern gibt es zusätzlich die BayernID. Kommunen sind angehalten nicht die BundID zu verwenden, sondern auf die BayernID zu setzen, weil Bayern ja meint es wieder besser zu können.
@ Simon
lass mich raten, öder hat die 0 ?
:-)
sch… macbook
Söder natürlich…
Ja und können sie oder nicht?
Bayern bzw. AKDB hat auch die BundID entwickelt… spricht jetzt nicht für deren Kompetenz.
Oder 00
@Simon man hat den Irrsinn erkannt und die LänderIds sind in Abwicklung. Heißt in Zukunft soll es nur noch die BundId geben.
@J.Doe die machen das auch bloß im Auftrag bzw ist die Technologie dahinter logischerweise die Gleiche. Nur die Oberfläche ist dann angepasst.
Und warum nimmt man nicht direkt die SteuerID? Wieder eine weiter Insellösung?
Deutschland ist zu doof für die Digitalisierung. Immer wieder neuer Schwachsinn, nicht durchdacht, nicht funktionsfähig. Sollte es mal funktionieren, kommt der Datenschutz!
Weil dann wieder irgendwelche Leute mit Datenschutzfühlis um die Ecke kommen. Klar kann man die Steuer ID für alles nehmen, dann bräuchte man auch keine Sozialversicherungs- oder Krankenversicherungsnummer mehr
so können sich mehr Beamte und Bekannte derer bereichen, jetzt da es mit den NGOs wohl schwieriger wird
Wieso noch ne Nummer?
Wir haben doch alle ne SozVNr.
Bekommt man doch jetzt direkt nach der Geburt zugeschickt.
So typisch deutsch, lass uns noch mehr Bürokratie schaffen…
Hat die den jeder. Also auch Asyl etc?
Sobald du in D gemeldet bist bekommst du eine
Ah ok wusste ich nicht. :D
Wir werden nicht drum rum kommen, eine digitale Akte/Identität für jeden Bürger dieses Landes anzulegen, über den der Staat in allen Belangen kommunizieren und interagieren kann. Insofern ist die Idee hier ein guter Ansatz. Derzeit ist jeder Fortschritt im deutschen Bildungsbereich willkommen.
Statt aber die Defizite die in den Akten stehen im Grundsatz zu beseitigen, indem du erstmal Rahmenbedingungen absteckst, in denen ein zeitgemäßes Vermitteln von Bildung möglich ist, wird der Misstand einfach nur digital verwaltet, während man der KI den Polylux erklärt?
Aber auch das ist typisch deutsch…. eine quasi kaum vorhandene Integrationspolitik fahren, in diesem Bereich Gelder zusammenkürzen, und sich dann über eine hohe Quote von Jugendlichen ohne erreichten Abschluss wundern…
Integration ist keine Einbahnstraße
Sehr gut zusammengefasst. Es wird zusätzlich extrem an Schulen gespart. Ist doch schon seit Jahrzehnten so.
Erstmal gibt es eine Bringschuld das man die Intergration auch will und alles daran gibt diese auch zu verwirklichen! Alles andere kommt danach!
Und da hapert es schon. Viele sprechen auch nach vielen Monaten in D kein oder nur Bruchstückhaft deutsch! Und ja ich habe täglisch mit vielen Menschen aus verschiedenen Bereichen zu tun daher kann ich mir da ein gutes Bild machen in NRW!
Aber auch aus anderen Teilen des Landes hört man das Gleiche.
Es ist immer einfach von Bringschuld bei Integration zu sprechen, wenn doch das Zielland in der Bringschuld ist, Sprachkurse anzuieten usw… der Bedarf ist höher als das tatsächliche Angebot.
Aber die deutsche Integration läuft ja anders. Erst werden „fremde“ in Wohngebieten separiert, sie dürfen nicht arbeiten, und dann wird sich gewundert, dass Beschaffungskriminalität fürs nötigste angewendet werden muss, um überhaupt leben zu können… aber Schuld sind natürlich wieder mal diejenigen, die angeblich nicht wollen… dabei ist es Deutschland, das keine Integration und Migration will, ständig Menschen aus fremden Ländern verunglimpft und hier wie auch in fremden Ländern durch deutsche oder gar europäische Politik mies behandelt.
Wir müssen uns auch mal fragen, wie sehr Deutschlands bzw. Europas Handeln Fluchtursache selbst ist…
Oh Mann, wie kommt man zu einer solchen Einstellung?
Kein Wunder, dass Deutschland zu einer Bananenrepublik mutiert ist.
Man braucht allerdings keine BildungsID um festzustellen, dass es Lernrückstände gibt, wenn ein Schüler von Bremen oder NRW nach Bayern oder BaWü wechselt. Dasselbe gilt auch für Lehrkräfte ;-)
solange auch ein aktiver Abwerbe-Wettbewerb von Lehrkräften stattfindet, der Bundeslandsübergreifend stattfindet… verschiebt man hier nur Probleme, statt sie zu lösen.
Naja in BaWü ist vor den Sommerferien aufgefallen, dass 14.000 Lehrerstellen unbesetzt sind – bitte erstmal das eigene System auf Vordermann bringen, bevor man mit dem nächsten kommt.
Eine Zentrale ID ist aus der Sicht, dass dort auch Zeugnisse etc. Digital abgelegt sind keine schlechte Idee.
Diese ID kann man dann auch für die Ausbildung oder das Studium weiternutzen.
Leider ist der Föderalismus auch aus der Zeit gefallen.
Kleinstaaterei hat noch nie etwas bewirkt. So etwas wie Bildung gehört nicht in eine Bundesland sondern muss von Flensburg bis Garmisch gleich sein.
Ich stimme dir teilweise zu. Föderalismus ist gut und richtig. Aber bei uns ist es tatsächlich zur Kleinstaaterei ausgewuchert. Warum brauchen wir 16 Landespolizeibehörden, Kultusministerien, Datenschutzbeauftragte, etc? Etwas weniger wäre auch genug. Und bei Bildung bedarf es bundeseinheitlicher Standards, denn die Schüler in Bayern sind bestimmt nicht schlauer als die in Schleswig-Holstein.
spätestens während dem lockdown haben wir doch mitbekommen, dass Föderalismus im Bildungswesen einfach nur Schönwetterpolitik ist…
Während sich der Bedarf in dieser Phase eigentlich galsklar definiert hat, hat man irgendwie bis dato nichts draus gemacht.
selbiges problem beim GEsundheitswesen. Auch hier haben wir erfahren, wos hakt und verbesserungswürdig wäre… und die Lage wurde nach der Pandemielage sogar noch zugespitzt.
Zusätzlich fällt mir dazu ein, dass das nicht das Problem der Schulen und nicht abschlossen Schulausbildungen beseitigen wird. Jeder der sich mit der Thematik auseinandersetzt weiss warum das Niveau an den Schulen seit ca. 10 Jahren sinkt. Die echten Ursachen will keiner angehen. Unser Junge bekommt eine 2 in einer Deutscharbeit obwohl er extrem viele Rechtschreibfehler hat und trotzdem geht er seit diesem Schuljahr aufs Gymnasium.
Endlich wird die Überwachung der Bürger einfacher. Ungeahnte Möglichkeiten. Vor Allem im Kredit und Versicherungsbereich. Vor allem kombiniert mit Gesichtserkennung. Freiheit = Sklaverei
So ein Unsinn, dafür braucht man keine neue ID, das wäre bereits mit den jetzigen Möglichkeiten möglich.
Die Frage ist, wie wir Bürger damit umgehen und welche Parteien wir wählen, die unsere Daten auch angemessen schützen.
Kleiner Tipp: Parteien am äußeren extremistischen Rand des Spektrums gehören dazu sicherlich nicht dazu.
Blacky, privaten Daten, die der Staat nicht hat und zu seinen Eigennutzen und unsern Nachteil profilieren kann, brauchen erst gar nicht mit falschen versprechen geschützt werden. Ich bin der beste Schützer meiner Daten, in dem ich mich dagegen wehre.
Da fällt mir gerade ein Film ein, In Time heisst er glaub, mit Justin Timberlake…
Genau. Und keiner bemerkt das. Merkel muss weg!
irgendwie alles pacebo…
wie soll diese ID den Wechsel zwischen Schulen vereinfachen, wenn durch Föderalismus, Abschlüsse unterschiedlich viel wert sind, Bildungsstände und Lehrpläne unterschiedlich…
Hier wird wieder ein Verwaltungsmonster erschaffen, obwohl man doch Bürokratie abbauen wollte, während der REst im reformierungswürdigen Bildungssystem so belässt?
Aber wir beißen uns halt immer wieder in den Fuß.
Die Wissenschaft sagt das Gegenteil von dem, was wir mit unserem Bildungssystem tun.
Früh morgens um 7 laufen Lehrer, genauso wie Schüler wie Zombies durch die Gänge…
Wir schmeißen den Kindern in 6-7 Stunden zig Themen vor die Füße im 45 Minutentakt…
Warum machen wir das?
Wundert mich null, dass viele vor diesem antiquiertem System rebellieren…
von der schlechten Integrationsstrategie und Überalterung der Lehrerschaft und damit Überforderung, insbesondere auch bei der Integration von Schülern mit besonderem Förderbedarf, Schwerbehinderungen usw…
Es wundert nicht… und eine Kennzahl wird an all dem nichts ändern, außer dass es wieder ein Kostenposten ist.
Genau das.
Bologna sollte bei Studierenden vieles vereinfachen und klappt bis heute nicht den Standort zu wechseln und nahtlos mit seinen Kursen weiterzumachen
Föderalismus funktioniert doch aber nicht, haben wir 2020 gesehen?
Auch haben wir keinerlei Erkenntnisse aus der Zeit in fruchtbare Maßnahmen verwandelt…
Stattdessen reden wir seit Jahren über defekte Schulklos, fehlende Lehrkräfte, erzwingen Inklusion und überfordern damit Lehrer (die sich weigern dürfen sich weiterzubilden) und Schüler gleichermaßen…
Am Ende schieben wir die Schuld gescheiterter Migration und Bildungspolitik dem schwächsten Glied in der Kette zu… auch das ist typisch deutsch
Föderalismus ist nicht verkehrt und hat gute Gründe, manche Themen sollten aber zentral beim Bund bleiben.
Ich bin für Veränderung und Verbesserungen im Schulsystem, keine Frage:
-später anfangen
– Mathe nicht gleich als erste Stunde
– verpflichtende Weiterbildung von Lehrern (insbesondere Mathelehrer)
– sensibilisierung von Lehrern und Schüler bezüglich Mobbing!
– Migrantenquote von maximal 30% in Klassen, damit besser deutsch gelernt wird.
Usw.
Meine Lieblingsfrage an Lehrer:
Würdest du deine Kinder auf deine Schule schicken?(natürlich ohne das er da arbeiten würde)
Irgendwie kommt da immer Nein als Antwort.
Aber dieser ganze Inklusionskram war nicht ganz durch dacht.
Des weiteren waren viele dieser Änderungen von Linken/ grüne in gewissen Bundesländern nicht toll.
Wie erzählte mir eine Mutter: an einer Schule war Hausaufgaben zu Hause verboten damit Akademiker Eltern ihre Kinder nicht unterstützen können…alle sollen gleich sein.
Sorry, das ist an der Realität vorbei.
Und man sollte auch mal versuchen die werdenden Eltern!!! in Kurse zu zwingen, während die Frau noch in der Schwangerschaft ist.
Und dann mal aufklären was permanent TV gucken, Social Media und Fütterung der Prinzen / Prinzessinnen mit Süßigkeiten anrichtet.
Aber man sieht ja: selbst bei Smartphone verbot und Social Media ab 16 kommen sofort alle und kritisieren.
So können wir doch nichts verbessern in diesem Land.
Verbote bringen doch aber nichts…
du musst schon einen realen Alltag während der Bildungsvermittlung darstellen, weil ansonsten das was frühmorgens verboten ist, nachmittags nachgeholt wird.
auch Schuluniform hilft nicht… wird der verhasste Schüler eben nachmittags vertrimmt…
Dass Föderalismus nicht funktioniert, haben wir spätestens 2020 erlebt… daraus keinerlei Maßnahmen abgeleitet die irgendwas verbessern. Stattdessen streiten wir um 1 km Entfernung, ob ein Schülerausweis der zur Mitfahrt im Schulbus berechtigt, ausgestellt wird.
im Korinthenkacken ist deutschland echt super.
Schuluniform ist kein Allheilmittel gegen mobbing! Es geht darum das man da alle: egal ob Zahnarzt Kinder oder Sohn eines Gabelstapler Fahrers auf eine Stufe stellt. Finde ich nicht verkehrt!
Da gefällt mir besser als 14 – 16 jährige die mit ihren Ralph Lauren Polos/ Hemden in die Schule gehen.
Der Föderalismus ist nicht utopia und manchmal haut er nicht hin.
Und warum?
Guck dir Deutschland seine Ministerpräsidenten an und dann was Spahn gemacht hat.
Darin lag der Fehler.
Und dann stand ich in meinem Bundsland auf einer offenen Straße vor der Schule und musste Maske tragen was totaler Quatsch war. In einem anderem Bundesland hatte ein Bürger (Respekt!) dagegen geklagt und recht vor dem Verwaltungsgericht bekommen.
Aber was wäre denn besser?
Sowas zentralisiertes wie in Frankreich? Ich habe da meine Zweifel.
Was für ein Blödsinn. Das ändert nichts an den Problemen unseres Bildungssystems. Die Bilder zeigen schon das aktuell Größte. Unabhängig davon sollte sich jeder Freund dieser Ideen mal anschauen wohin das zbsp. in Schweden geführt hat. Jeder ist mit allen Daten für Jeden transparent! Gehalt, Besitz usw. Nichts für mich.
Und wieder eine Insellösung. Juhu… BundID, EU ID, Steuernummer, SteuerID, Sozialversicherungsnummer, SchülerID.
AppleID nicht vergessen ;-)
FaceID & TouchID
Sehr guter Punkt mit dem Vergleich zu Skandinavien. Dort funktioniert es hervorragend, jedes Kind bekommt bei der Geburt eine ID, mit der es praktisch alles in seinem zukünftigen Leben machen kann, dient zum Beispiel auch zur Identitätsfeststellung bei Onlinealtersverifizierung.
Mit seiner historischen Paranoia befördert sich Deutschland in die digitale Steinzeit, wie man jetzt wieder an den Datenschützern sieht.
Exakt
… 100% richtig.
Aber es werden wieder Klagen von Verbänden kommen wegen der DSGVO…
Datenschutz ist bei all dem aber wichtig? DAs Problem ist nur, hier werden viele, teils wohl redundante Systeme aufgebaut, die wieder nur sehr umständlch – wenn überhaupt – ineinander greifen.
Aber lassen wir den Kernumstand weiter bestehen, dass Erzieher wie Lehrer inzwischen mehr dokumentieren müssen als tatsächlich Wissen zu vermitteln…letztlich ists egal, ob das auf Papier stattfindet oder digital. Das strukturelle Defizit bleibt.
Datenschutz ist wichtig, wird aber in Deutschland maßlos übertrieben und teilweise dem Bürger die Mündigkeit entzogen, beispielsweise möchte ich gern Gesundheitsdaten teilen mit wem ich das möchte, der Staat bevormundet mich hier aber und schreibt mir vor, mit wem ich diese Daten teilen darf.
Bei Schülern, die umziehen, ist es doch wichtig zu wissen, was er in einem blödsinnigerweise föderalistisch geprägten Bildungssystem bereits gelernt hat.
Klasse. Noch mehr Bürokratie in unserem Land für das man noch mehr Sesselpupser braucht um es zu verwalten. Wir nähern uns mit großen Schritten dem was früher in Griechenland war. Nur noch Verwaltung und keiner arbeitet
Oft gibt es ja gute Ansätze aber wenn sich die Politik drum kümmert, wird es einfach nur ein Desaster, Mehrfachbelastung und Kontrollinstrument.
Ich empfinde das so, dass wir lieber eine Bildungsmisere verwalten, als sie zu bekämpfen
Solange diese Misere sich bildungstechnisch derart gestaltet, dass wir fortlaufende Zahlen definieren, die gerade ncoh so groß sind, dass es für alle reicht, die unter den Folgen des desolaten Bildungssystems leiden, dann haben selbst die alten, die sich das ausgedacht haben, mit ihren beschränkten Mitteln noch was geleistet :-)
Sympome zu bekämpfen bzw. Probleme zu verwalten ist inzwischen zur Kernkompetenz deutscher Regierungen, egal in welcher Zusammensetzung, geworden. Wir geben mehr Geld für Wohnkostenzuschüsse aus als für den Wohnungsbau. Und das Rentenloch wird auch immer größer und es werden immer mehr Steuergelder reingebuttert. Bloß keine Reformen, man könnte ja eine Landtagswahl in einem der 16 Königreiche verlieren.
Was fürn Irrsinn wieder, ne Steuer ID hat jeder früher oder später. Dann nehmt doch diese ID durchgehend.
Ne extra Schüler ID einzuführen wieder Bürokratie pur.
Ähnlich dem EU Vorschlag Katzen/Hunde per Zwang Chip zu versehen um ein EU Register zu führen.
REF: 20250616IPR28963
Darf jetzt jedes Ministerium den Bürgern eine ID vergeben? Ich dachte, wir haben jetzt ein Digitalministerium, das mit Fachleuten besetzt ist und solchen Ideen gleich einen Riegel vorschiebt. Aber wahrscheinlich ist es eher ein Misterium und kein Ministerium.
Mysterium (verschrieben)