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Als "Buch" oder Dokument

Aus Word zum Kindle: Microsoft hofft auf Handschrift-Sync

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Ende September 2022 kündigte der Onlinehändler Amazon seinen ersten E-Reader mit begleitendem Eingabestift an. Der Kindle Scribe wurde als Produktivgerät am Markt platziert, mit dem nicht nur das mobile Skizzieren und das Führen von digitalen Notizheften möglich sein werde, sondern auch das Setzen von handschriftlichen Anmerkungen in vorhandene Dokumente.

Kindle Scribe

Bereits damals unterstrich Amazon, dass man sich dabei nicht nur auf PDF-Dokumente fokussieren würde, sondern zusammen mit Microsoft auch die Bearbeitung von Office-Dokumenten anbieten werde. Eben jenes Zusammenspiel hat nun erste konkrete Formen angenommen.

Wie Microsoft jetzt bekanntgegeben hat, testet der Konzern in der aktuellen Version der Textverarbeitung Word den Export geöffneter Dokumente an voreingestellte Kindle-Konten. Vorerst ist die Funktion nu für Nutzer verfügbar, die sich in Microsofts Insiders-Programm zum Vorab-Zugriff auf neue Funktionen angemeldet haben und wird in der Mac-Version von Word ab Ausgabe 16.72 (Build 23040200) angeboten.

Send To Kindle 1

Als „Buch“ oder Dokument

Haben Word-Nutzer ihren Kindle-Account einmal mit der Bürosoftware verbunden, lässt sich der Export in zwei unterschiedlichen Varianten anstoßen:

  • Wie ein Kindle-E-Book: Die Buch-Variante schickt eine Version des Word-Dokumentes auf das Kindle, das die Anpassung der Schriftgröße zulässt und auch für das Lesen Konsum auf kleineren Geräten optimiert ist.
  • Wie ein gedrucktes Dokument: Optimiert für das Kindle Script ist die Dokumenten-Option mit einem PDF vergleichbar und unterstützt auch eingebettete Bestandteile wie Grafiken und Tabellen.

Microsoft hofft auf Handschrift-Sync

Bislang ist die Übergabe von Dokumenten aus Word an Amazons E-Reader jedoch eine Einbahnstrasse. Handschriftliche Anmerkungen und Ergänzungen, die auf den Kindle Scribe vorgenommen werden, landen demnach nicht in Word, sondern verbleiben auf den Endgeräten. Microsoft hofft darauf, dass sich dies langfristig ändert:

Die Möglichkeit, die Anmerkungen und Bearbeitungen, die Sie in Ihrem Word-Dokument vornehmen, mit Ihrem Kindle-Gerät oder Ihrer App zu synchronisieren, ist derzeit nicht verfügbar. Wir hoffen, dass wir diese Funktion in Zukunft anbieten können.

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24. Apr 2023 um 09:25 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Hat jemand Erfahrung mit so eine Paperlike Folie und einem iPad? Bin eigentlich sehr zufrieden mit dem Surface Go weil man halt ein komplettes OS hat, aber die Akkulaufzeit, das macht mich aggresiv.

    • Bin mit dem Surface auch sehr zufrieden! Hatte vorher ein iPad, das war aber mehr für die Freizeit und eher als Spielzeug. Mit dem Surface habe ich nun alles in einem Gerät!

      • Stimmt. iPads sind hervorragend zum konsumieren und entspannten Surfen auf der Couch geeignet.
        Produktiv bin ich allerdings nur mit Windows Geräten.

    • Lol „komplettes“ OS

      Finde den Boomer, xD

      Was fehlt dir denn bei i(pad)OS?

      • Dringend über den Tellerrand schauen…. Es fehlt unter anderem ein richtiges Multitasking, Multiwindow, Desctopmodus und vieles anderes mehr. Nein, dies kann iPad OS noch immer nicht, ausser die neuesten iPads, aber dies auch nur rudimentär. All das kann Windows 11 und erstaune: Android bei in verbindung mit Samsung und deren S-Klasse Tablets. Ipads sind nicht das Mass der Dinge für all umfängliche Arbeiten.

      • Ohje. Also ich gehöre nicht zu der besagten Generation aber mir macht dein eingeschränkter Horizont echt Angst. Aber das gilt zum Glück nur für dich und in keiner Weise für eine ganze Generation, egal ob XY oder Z.

    • Ja, ich habe Remarkable2 und Kindl Scribe. Der remarkable ist ein bisschen schicker, aber der Kindl wird in Zukunft mehr Funktionen bieten können und hat eine Hintergrundbeleuchtung. Das Schreiben ist völlig anders und meiner Meinung nach um Welten besser als auf einem normalen Tablet zu schreiben.

      • Es wäre Klasse, wenn Du als User von Kindle und dem dem Remarkable 2 noch etwas detaillierte auf die Unterschiede eingehen könntest.
        Habe – nach allem, was ich in Erfahring bringen konnte – den Eindruck, dass das Remarkable 2 ein für sein Einsatzgebiet richtig gut umgesetztes, leichtes und unglaublich sexy Device ist. Ein Produkt, das das iPad prima für handschriftliche Notizen & Korrekturen sowie das Lesen von eBooks ergänzen könnte, da diese Tätigkeiten einen Großteil meiner täglichen Arbeit ausmachen.
        Während das Kindle ein typisches Amazon-Produkt ist: gute Ideen aber lieblos dahingesch…ssen.

  • Hat jemand den Kindle Scribe schon im Einsatz? Mich würde interessieren, ob man das Teil als Notenmappe nehmen kann. Gibt es da einen Umblätter-Knopf fürs Instrument?

    Ok – ist jetzt etwas OT, aber ist mir gerade eingefallen und im WWW finde ich nix :-(

    • Ich nutze mein kindle scribe als Notenblatt. Lesbarkeit auf der Bühne ist perfekt auch bei starkem Bühnenlicht und Akku hält ewig. Den Kollegen geht mit dem iPad öfters der Strom aus. Ich lade die Noten als pdf. Kann man mit Notizen ergänzen. Alles super aber großes ABER. Nur rudimentäre Verwaltung der pdfs. Ich lade alle Notenblätter eines Auftritts in einen Ordner. Es gibt keine Möglichkeit zB per Fußschalter umzublättern. Eine Gigbook ähnliche Funktion wäre super. Mal sehen was für Funktionen noch kommen.

      • Super – vielen Dank für die Info Fred48!

        Dann warte ich mal auf das erste Angebot mit dem Scribe und dann hole ich mir den ;-)

  • Onyx Boox mit Android 11 – unschlagbare Tablets mit E-Ink Screen und voller Unterstützung für diverse Clouds, Office für Android etc. Gebe ihn nicht mehr her :-)

  • Kann das Remarkable 2 empfehlen. Ein super Gerät. Mein täglicher Begleiter auf der Arbeit für alle Notizen, lesen von PDF’s etc. den geb ich nicht mehr her!

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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