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Audacity 3.0: Open-Source-Audioeditor setzt auf neues Projektformat

21 Kommentare 21

Der für Mac, Windows und Linux erhältliche Audioeditor Audacity ist in Version 3.0 erhältlich. Neben Verbesserungen und zahlreichen Fehlerbehebungen wird mit dem Update ein neues Verfahren zum Speichern von Audacity-Projekten eingeführt.

Audacity Version 3 0

Das neu für Audacity-Projekte verwendete Dateiformat .aup3 bindet nun alle im Zusammenhang mit dem jeweiligen Projekt benötigten Daten mit ein. Bisher waren die Projektdateien von Audacity eher als Protokolle anzusehen, die auf das Vorhandensein zahlreicher weiterer Projektbestandteile in Dateiform angewiesen waren. Mit den neuen „All in one“-Dateien wird die Projektverwaltung von Audacity einfacher und intuitiver.

In der Konsequenz dauert zwar das Speichern durch das damit verbundene Versammeln aller abhängigen Dateien etwas länger, umgekehrt lassen sich die Projektdateien fortan aber auch schneller öffnen. Die Abwärtskompatibilität bleibt dabei erhalten, ältere Projekte werden beim Öffnen mit Audacity 3.0 in das neue Format konvertiert.

Als nennenswerte weitere Änderungen mit Zusammenhang mit der neuen Version führen die Entwickler unter anderem Verbesserungen bei der Rauschunterdrückungsfunktion „Noise Gate“ auf und weisen auf mehr als 160 behobenen Fehler hin.

Audacity ist eine Open-Source-Anwendung und kann kostenlos geladen und verwendet werden.

18. Mrz 2021 um 10:36 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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  • Finde ich gut!
    Jetzt noch ein ansprechendes Design…

    • Welche nicht ganz so kostspielige Alternative gäbe es denn welche auch hinsichtlich UI ansprechender wäre? (Bitte nicht Magix Music Maker… ;-))

    • Ein Konzept für eine ausreichende Nutzerführung wäre wünschenswert. Ich benutze das Tool gelegentlich, aber jedesmal wenn ich es öffne bekomm ich Kammerflimmern und bin jedes mal froh da wieder heile rausgekommen zu sein. Ich glaube auch dass das Tool mehr kann als mir durch die schlechte UI klar ist. Schade eigentlich.

      • Aaach, wenn es die Menschen geschafft haben, sich in SAP einzuarbeiten, sollte Audacity doch ein Klacks sein.
        Finde das Programm sehr gut. Wie es aussieht, ist mir eigentlich egal.

      • o.k., so schlimm kann es doch gar nicht sein. Regelmässig speichern hilft schon mal und da du es immer wieder verwendest, bist du ja schon fast Semiprofi und über solche Dinge erhaben :)
        Aber Ja, ich stimme dir zu, das UI ist eher funktional. Dafür kostet es nix. Und würde das UI umgestellt, wären andere traurig.
        Vielleicht gibt es ja mal eine alternative Oberfläche?

    • Genau! Leider ein gängiges Problem mit Open-Source-Projekten wie Audacity oder ein noch besseres Beispiel ist GIMP. Super Technik im Unterbau, weil von richtigen Nerds sauber programmiert, bei völlig katastrophalem User Interface, das den Anwender permanent behindert, weil von richtigen Nerds völlig unzulänglich programmiert. Eine Programmiersprache zu beherrschen und Funktionen implementieren zu können, reicht halt nicht. In der Schule wäre das: setzen 6, Themaverfehlung.

      In vielen Open-Source Projekten haben die Entwickler nicht verstanden, dass das Ziel ist, eine praxisgerechte Software zu entwickeln, die den ANWENDER produktiver macht. Das Ziel ist nicht SICH SELBST ein Coding Denkmal zu setzen oder fast schon zwanghaft anders sein zu wollen, als alle gängigen Best Practises oder seit Jahren bewährten Konzepten.

      • Könne es nicht auch so sein, dass die Nerds inzwischen genau wissen, was wo wie zu finden ist, dafür die Adobe gewohnten PS (nicht-?)Nerds sich umgewöhnen müssten?
        Viele OSS ist historisch gewachsen, wird in der Freizeit entwickelt und man ist sich die Mauswege gewohnt.
        Und bei der UI kommen dann schnell auch noch Design-Schutz und andere Rechte ins Spiel, bei denen die Programmierer kein Geld haben und kaum bekommen werden, um sich gerichtlich zu wehren.
        Das hat nix mit Denkmal zu tun, sonder mit Überlebensinstinkt.
        Denkmalnach?

      • der alte Berliner

        Richtig! Gimp & RawTherapee haben vielleicht eine Fülle an Funktionen, aber diese Featuritis und die unübersichtliche Bedienung, sind leider der Grund für die geringe Verbreitung freier Software.
        Dazu kommt meist eine lückenhafte Dokumentation und fehlender Support!
        Keine Frage, das finde ich auch sehr schade!

        „Könne es nicht auch so sein, dass die Nerds inzwischen genau wissen, was wo wie zu finden ist, dafür die Adobe gewohnten PS (nicht-?)Nerds sich umgewöhnen müssten?“

        Woher willst Du das wissen? Hast Du schon mal als Profi-Fotograf gearbeitet?!
        Wenn ich als Fotograf mit einer Software in zwei Klicks zu einem qualitativ guten Ergebnis in einer kurzen Zeit komme versus eine hakelige Software, die abstürzt, bei denen ich drei mal so viele Klicks brauche und am Ende das Ergebnis doch nicht befriedigend ist…
        Außerdem bedeutet für Fotografen das Einarbeiten in eine neue Struktur jedesmal einen nicht unerheblichen Zeitaufwand, der Geld kostet, denn in dieser Zeit kann der Fotograf selbst kein Geld verdienen.
        Für viele Fotografen ist auch das Tethering im Studio wichtig – und da führt leider kein Weg vorbei an kommerzieller Software (bspw. CaptureOne).
        Bildbearbeitungsprogramme sollten für Fotografen gemacht sein, nicht für Programmierer-Nerds!

        PS: Da bezahle ich lieber freie, kleine Entwickler, wie bspw. Herr Lemke für seinen GraphicConverter und habe einen Ansprechpartner, der schnell auf Supportanfragen reagiert und er gut davon leben kann! ;-)

        – – –

        Zurück zu Audicity: Prima, das es weiterentwickelt wird!

  • Find ich hervorragend. Ich transferiere regelmäßig Projekte zwischen Rechnern. Das machts einfacher. Design ist für mich nebensächlich. Wichtiger ist, dass die sich auf eben solche Sachen konzentrieren. Stabilität, Performance, sinnvolle Funktionen sind da wichtiger.

  • Hässlicher kann ein Programm auch nicht aussehen…

  • Ich kam mit Audacity bislang recht gut zu recht- ist halt Bedienung im 90er Style mit vielen Menüpunkten, aber ich bin auch ein Kind der 90er und finde es besser, alle Möglichkeiten in einheitlichen Menüs unterzubringen, als in Ribbons.

  • Audacity oder Ocenaudio – hat hier jemand schonmal beide ausprobiert und welches würde er warum empfehlen?

  • Ich habe das damals (ist schon eine halbe Ewigkeit her) bei der Digitalisierung meiner Plattensammlung verwendet – unter anderem habe ich mit dem Tool „Knackser“ minimiert…war sehr hilfreich!

  • Audacity is extrem (zu) mächtig, insbesondere wenn man wie ich „nur“ Vinyl digitaliseren möchte.
    Ich benutze für das Digitalisieren von Schallplatten seit vielen Jahren Vinylstudio:
    Die Oberfläche wirkt zwar ein wenig „oldschool“, aber für mich nur ist die Bedienbarkeit und die Leistung wichtig, und da ist Vinylstudio unschlagbar.

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