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Für 179 Euro

Apples Thunderbolt-4-Kabel jetzt auch 3 Meter lang

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36 Kommentare 36

Bereits Anfang März angekündigt, ist Apples Thunderbolt 4 Pro Kabel jetzt auch mit 3 Metern Länge erhältlich. Der dafür abgerufene Preis ist sportlich: Satte 179 Euro soll das Kabel in der längeren Version kosten. Mit 1,8 Metern länge ist das Thunderbolt-4-Kabel von Apple schon seit einiger Zeit mit einer Preisempfehlung von 149 Euro im Handel.

Apple Thunderbolt 4 Kabel

Die Diskussion über den Verkaufspreis des Kabels lässt sich durch einen Blick auf dessen Verarbeitung deutlich entschärfen. Das Fazit der Experten von ChargerLAB bringt es vermutlich auf den Punkt: Für Nutzer, die dauerhaft auf maximale Leistung angewiesen sind, ist das hochpreisige Apple-Kabel wohl in der Tat die derzeit beste Lösung. Die meisten Apple-Kunden sollten aber auch mit günstigeren Alternativen gut fahren.

Hier die von Apple zum neuen hauseigenen Thunderbolt-Kabel veröffentlichten Spezifikationen und „Highlights“:

  • Datentransfer bis zu 40 Gbit/s
  • USB 3.1 Gen 2 Datentransfer bis zu 10 Gbit/s
  • DisplayPort Videoausgabe (HBR3)
  • Verbinde Thunderbolt (USB-C) und USB fähige Geräte und Displays
  • Bis zu 100 W Stromübertragung
  • Das gewobene Design verknotet nicht
  • Das Thunderbolt Logo hebt es von anderen Kabeln ab
  • Schließe bis zu sechs Thunderbolt 3 Geräte in Reihe an
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06. Mai 2022 um 12:21 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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  • Na endlich, gleich mal 3 Stück bestellt. Man weiß ja nie. Haben ist schließlich immer besser wie brauchen

  • Ein Frage zu dem Kabel: ist das schwarze Kabel, dass beim Studio Display dabei liegt, das gleiche wie das von Apple unter dem Link verkaufte (die 1,8 m Version)?

    • Soweit mir bekannt ist, ist das dem Studio Display beigelegte Kabel nur ca. 1m lang. Das war nämlich ein häufiger Kritikpunkt der Reviews auf Youtube. Aber ich bin mir sicher, dass das Kabel aus der selben „Baureihe“ ist.

    • Ja, mich würde mal die Marge interessieren. 1.000 oder 10.000 Prozent?

      • Sicherlich ist da eine gute Marge drauf, da einiges in die Entwicklung geflossen sein wird aber eher ein Nischenprodukt ist.

        Allerdings würde ich behaupten, dass bei den einfachen Lightning oder USB-Kabel für 10€ die Marge in % signifikant höher ist.

  • „Schließe bis zu sechs Thunderbolt 3 Geräte in Reihe an“ – Das ist ambitioniert mit einem Kabel und 2 Steckern.

  • Wie reinigt man dieses Kabel – kommt da noch ein spezielles Microfasertuch ?

  • Das Apple teuer ist wissen wir doch. Warum immer diese Kommentare.

    Schaut man sich aber an was Belkin als namenhafte Marke für das Kabel verlangt (90€), zeigt uns doch das es das Kabel nicht für unter 10€ haben wird.

  • Hier no ein guter Beitrag aus einem Kommentar aus mactechnews zu diesem Thema.

    Ich zitiere:

    Thunderbolt-Übertragungen benötigen für die extrem hohe Datenrate höchste Anforderungen an die Signalqualität.
    Bei kurzen Kabeln (ich kenne auswendig nicht den genauen Wert, es war aber weniger als 1 m) geht es auch mit Kabeln ohne aktiver Elektronik, das sind dann die günstigen Kabel für etwa 30€.
    Bei längeren Verbindungen muss dann nicht nur das Kabel umso besser (Schirmung, Impedanz) sein, sondern auch noch aktive und komplexe Signalauffrischung (Thunderbolt retimer chips) erfolgen. Aber auch bei kurzen Kabeln ist ein Kabel mit Chips im Zweifel stabiler (= störsicherer).

    Es geht hier nicht um „klingt besser“ sondern um „geht überhaupt“!

    Der extreme Preis und Aufwand kommt wirklich durch die Länge.
    Schaut Euch mal das Teardown-Video an.
    Ich habe selten ein derart ausgefuchstes Kabel gesehen!

    Da es auf dem gesamten Markt außer optischer Kabel GAR KEINE Alternative gibt, ist das Kabel ganz offenbar seinen Preis wert, auch wenn das Viele nicht hören wollen…

    Wer die zwingende Anwendung hat, kauft das Kabel sicher gern.

    • Was sagt uns das, der Übertragungsweg ist Schwachsinn, wie bei jedem Kabel das Elektronik braucht.
      Elektronik gehört ins Gerät und sonst nirgendwo hin.

      • Aha, die Elektronik soll ins Gerät, für alle erdenklichen Kabellängen ausgelegt oder was? In der Theorie eine nette Idee, in der Praxis macht das Endgeräte für Kunden, die kein TB4 benötigen, unnötig teuer. Mal ganz davon ab, dass sich auch Apple irgendwie an die Spezifikationen halten muss.
        Im übrigen ist das nicht die einzige Schnittstelle mit aktiven Kabeln auf dem Markt. Wo Platz weniger eine Rolle spielt setzt man alternativ auf klobige, austauschbare Module. Für SFP25 (25Gbit/s) latzt man für eine Verbindung („1 Kabel“) bis zu 500€.

      • Sicher das du das zu Ende gedacht hast? Elektronik ins Gerät für Kabel. Das ich nicht lache :)

      • @all
        Mag alles sein.. wir reden hier nicht von spezial Bau sondern von Konsumenten Technik und ja es ist bis zu zu Ende gedacht.

        Und es ist ganz einfach, jede Schnittstelle die Elektronik .self benötigt (die dann solche Preise erzeugen) ist eine Fehlkonstruktion per se und einfach Schwachsinn.
        Und es komme mir jetzt keiner aber,..

        Ja aber es ging auch 20 Jahre ohne (ob RS232 über SCSI bis DVI)
        Es geht auch ohne Schneller ob CAT oder LWL und wenn man Strom braucht der schließe ein Kaltgeräte Kabel an.

      • Meine Güte, das ist ein universeller Port, der im Falle davon, dass Thunderbolt unterstützt wird, nach Spezifikation zum Nutzen dieser Bandbreiten aktive Kabel voraussetzt. Auch wenn in einem Gerät die notwendige Elektronik über ein Adaptermodul direkt ins Gehäuse integriert wäre, gäbe es also keine Garantie, dass das in der Peripherie auch der Fall wäre und man bräuchte dennoch aktive Kabel. Was willst du also, soll man die Elektronik doppelt bezahlen?
        Deine Kritik kannst du dir in Bezug auf den Apfelladen sparen. Die gehören nicht zu den Billigheimern, die Schuld daran sind, dass bei Schnittstellen aus Kostengründen Abstriche gemacht werden müssen, damit sich ein Standard etablieren kann.
        Und Thunderbolt ist genau so sehr oder so wenig „Konsumententechnik“, wie SFP und Co.
        Wer die Leistung benötigt, zahlt den Preis und freut sich, dass es die Schnittstelle überhaupt gibt. Und wer es nicht benötigt, der spart sich die Anschaffungskosten der teuren Elektronik fast komplett. Wo ist der Nachteil?

    • Ach lass das doch. Das passt nun echt nicht gut in das allgemeine „Aber Apples Preise sind nur Gewinn und kommen vom Mond und …. blubb blubb blubb“ … Am Ende kommst du hier noch mit Fakten … Also wirklich. Schäme dich mal.

  • Ist den ein USB-C Kabel und ein Thunderbolt Kabel nicht das gleiche? Ernsthafte Frage!

  • Verstehe nicht warum sich einige wegen dem Kabel so echauffieren.
    Seit Jahren greift Apple beim Kauf jedes einzelnen Produkts tief in Eure Taschen. Wer hier gegenteiliges behauptet, soll sich die Gewinne der letzten Jahre anschauen. Wohlgemerkt die Gewinne nach Steuern (wenn überhaupt irgendwo was bezahlt wird). Jetzt werfen die ein Kabel auf den Markt was (gerechtigterweise) mal ein kleines Vermögen kostet und plötzlich regen sich alle die auf, die wenig bis gar keine Ahnung von Kabel haben.
    Ich habe die letzten Jahre mir hier immer wieder bei Kritik an Apple anhören müssen, dass ich es nicht kaufen muss. Von daher gebe ich das weiter. Spart das Geld für Mehl, Butter und Öl. Wer weiß was da preislich gesehen noch auf uns zukommt.

  • Hallo an alle. Könnt ihr einen Thunderbolt 4 Hub empfehlen?

  • Ist wie mit dem Studio Display und 5 k. 4K ist viel billiger. 1 m auch. Aber eben nicht 3m. Wer jetzt nicht kauft und wartet. Viel Spaß mit den neuen Preisen im Herbst.

  • Es gibt tatsächlich einen Anwendungsbereich für mich: Mac Pro auf dem Boden stehend und Kabel sauber verlegt. XDR Display auf dem Tisch und ich kann keinen höhenverstellbaren Schreibtisch kaufen. Mit dem Kabel geht es. Von daher bin ich froh, dass es jetzt erschienen ist.

  • „Das Thunderbolt Logo hebt es von anderen Kabeln ab“
    OK jetzt bin ich überzeugt.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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