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Sonst "alle modernen Computer" betroffen

Apples T2-Chip hält was er verspricht: Neue Macs gegen „Cold Boot“-Angriff immun

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Sicherheitsforscher haben herausgefunden, dass die meisten modernen Computer nicht ausreichend gegen Datendiebstahl geschützt sind. Besitzer eines iMac Pro oder eines neuen MacBook Pro sind hier allerdings fein raus: Der in diesen Geräten verbaute T2-Chip verhindert entsprechende Attacken.

Apple hat demnach Recht mit der Aussage, dass der T2-Chip die Integration und Sicherheit von Macs weiter erhöht. Offenbar trägt der darin integrierte Secure Enclave-Coprozessor dazu bei, die Nutzerdaten besser zu schützen.

Macbook Pro T2 Chip

Der vom Sicherheitsunternehmen F-Secure dokumentierte Angriff nutzt eine Sicherheitslücke in Macs und Windows-Computern aus. Im Rahmen einer sogenannten „Cold Boot“-Attacke werden nach einem nicht ordnungsgemäßen Herunterfahren eines Computers während es Startvorgangs zwischengespeicherte Daten aus dem Arbeitsspeicher ausgelesen.

Beruhigend für die meisten Anwender dürfte allerdings sein, dass die Attacke physischen Zugriff auf den Rechner erfordert, beispielsweise in Form eines Einbruchs oder Diebstahls. Dennoch sollten die Hersteller die Erkenntnisse zum Anlass nehmen, ihre Sicherheitsmaßnahmen diesbezüglich zu verbessern.

Apple verbaut seinen T2-Prozessor erst seit kurzer Zeit und bislang nur in den leistungsfähigen Pro-Modellen. Es ist allerdings davon auszugehen, dass die Technik auf lange Sicht in der kompletten Produktpalette Einzug hält. Neben den genannten Sicherheitsfunktionen unterstützt der Chip auch die in den Geräten verbaute FaceTime-HD-Kamera oder wird für die mit dem neuen MacBook Pro verfügbare "Hey Siri“-Funktion genutzt.

Via TechCrunch

Donnerstag, 13. Sep 2018, 20:52 Uhr — Chris
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  • Es ist auch deshalb wahrscheinlich, dass Apple diese T-Prozessoren verbaut, weil damit später Hackintosh wesentlich erschwert wird.

    • Das ist zwar ein Nebeneffekt, aber ich kann mir nicht vorstellen dass die vergleichsweise wenigen Hackintosh-User mehr als irgendwas hinterm Komma bei Apples Umsatz ausmachen.

    • Das ist zwar ein Nebeneffekt, aber ich kann mir nicht vorstellen dass die vergleichsweise wenigen Hackintosh-User mehr als irgendwas hinterm Komma bei Apples Umsatz ausmachen.

    • Das ist zwar ein Nebeneffekt, aber ich kann mir nicht vorstellen dass die vergleichsweise wenigen Hackintosh-User mehr als irgendwas hinterm Komma bei Apples Umsatz ausmachen.

  • Eine wichtige Kleinigkeit wird leider nicht erwähnt: Was heißt „seit kurzer Zeit“? Seit 3 Monaten oder seit einem oder zwei Jahr? Beides ist seit kurzer Zeit!

  • Ich warte auf den t-1000. der is dass aus Flüssigmetall

  • DAS sind z.B. Dinge welche mich derzeit gerade noch bei Apple halten. Keine Emoji Späße oder sündhaft teure XPhones die dem aberwitzigen Preis in keinem Fall gerecht werden.Nicht die Toolbar oder das weglassen von Anschlüssen lassen mich (noch) für Apple stimmen sondern eben technische Raffinessen wie dieser T2 Chip. Leider sind solche Errungenschaften bei Apple mittlerweile so dünn gesät das man sie kaum noch wahr nimmt.

  • Wollte letzte Woche mein MacBook Pro 2018 von einer angeschlossenen extremen Festplatte starten – ging nicht, dank T2 Chip… :-(

    • Musst du nur freischalten, dann geht das ohne Probleme. Auch ein ext. Laufwerk kann man sonst verwenden um Daren auszulesen.

    • Geht. Beim Booten Cmd + R gedrückt halten (damit startet man im Recovery Modus). Dann über die Menüleiste oben unter „Utilities“ das „Firmware Password Utilitiy“ (bzw. deutsche „Entsprechung“) ansteuern und dort die verschiedenen Sicherheitsstufen deaktivieren.
      Man muss halt wissen, inwieweit man hier Sicherheit gegen willkommene Möglichkeiten (z.B. andere OS booten…) für sich ausbalanciert.

  • Ich finde es äusserst amüsant, dass das Stopfen einer Sicherheitlücke, deren Relevanz für 99,999 % aller Anwender eine Relevanz gegen Null hat, von Produzent und Kunden so gefeiert werden und sich andererseits fleissig Whatsapp, Dropbox und andere Datenzecken auf den Rechnern dieser Welt tummeln.

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