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Apple Watch: Strenge Sicherheitsauflagen bei Workshops mit Drittanbietern

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Bei der für Montag erwarteten finalen Vorstellung der Apple Watch muss alles glatt laufen. Um die Uhr möglichst vielseitig und eindrucksvoll zu präsentieren, wird Apple im Rahmen der Keynote auch Anwendungen von Drittanbietern zeigen, die das Leistungspektrum der Uhr erweitern – wir berichteten.

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Die Vorbereitungen diesbezüglich laufen in Cupertino unter höchster Geheimhaltungsstufe. Apple hat Entwickler von Firmen rund um den Globus eingeladen, um ihren Apple-Watch-Anwendungen mit Unterstützung hauseigener Fachleute den letzten Schliff zu geben und diese auch unter reellen Bedingungen zu testen. Mit dabei sind unter anderem Facebook und BMW. Das Wirtschaftsmagazin Bloomberg gewährt einen Blick hinter die verschlossenen Stahltüren von Cupertino.

Die speziellen Apple-Watch-Sessions finden demnach komplett von der Außenwelt abgeschirmt statt. Vor Ort sind nicht nur Mobiltelefone und sonstige elektronischen Geräte untersagt, Apple hat in den entsprechenden Räumlichkeiten dem Vernehmen nach auch jegliche Internetnutzung geblockt. Das einzige, was die geladenen Entwickler mitbringen dürfen, ist eine Festplatte mit dem eigenen Sourcecode. Diese Platte verbleibt danach bei Apple und der überarbeitete Quellcode wird den Unternehmen offenbar erst kurz vor der Präsentation zugestellt.

Die aufwändigen Sicherheitsmaßnahmen dürfen nicht verwundern. Vom Erfolg des ersten komplett neuen Apple-Produkts seit dem iPad im Jahr 2010 hängt sowohl für Apple als Unternehmen, als auch für den Apple-Chef Tim Cook viel ab. Die Apple Watch ist das erste, komplett unter der Verantwortung des neuen Chefs konzipierte Apple-Produkt. Cooks Werbestrategie lässt die alte Stammkundschaft links liegen und zielt auf einen neuen Kundenkreis. Die Aufmerksamkeit der PR-Kampagne gilt vorrangig der betuchten Modebranche und setzt bislang auch fast ausschließlich auf die äußeren Werte der Uhr. Ob das Gerät dann auch technisch überzeugen kann, muss sich erst noch zeigen.

So oder so dürfte es für Apple hilfreich sein, die nach bisherigem Kenntnisstand nicht allzu üppigen technischen Features der Uhr durch praktische Anwendungen von Drittanbietern aufzuwerten. Mit der Präsentation am Montag Abend hat Cook jedenfalls die Gelegenheit zu beweisen, dass sein Baby mehr kann, als lediglich am Arm von Models ein gutes Bild abzugeben.

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06. Mrz 2015 um 11:12 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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