Multiversum und Golfplatz
Apple TV zum Wochenende: „Dark Matter“ ist zurück
Wer für das Wochenende noch Seriennachschub sucht, wird heute bei Apple TV fündig. „Dark Matter – Der Zeitenläufer“ ist mit seiner zweiten Staffel zurück. Die erste der insgesamt zehn neuen Episoden steht jetzt zum Abruf bereit, anschließend veröffentlicht Apple jeden Freitag eine weitere Folge bis zum Finale am 30. Oktober.
Die erste Staffel basierte auf dem gleichnamigen Roman von Blake Crouch und schickte den Physiker Jason Dessen, gespielt von Joel Edgerton, unfreiwillig durch alternative Versionen seines eigenen Lebens. Staffel zwei setzt unmittelbar nach diesen Ereignissen an: Jason, Daniela und ihr Sohn Charlie versuchen in einer vermeintlich sicheren Realität zur Ruhe zu kommen. Das hält erwartungsgemäß nicht lange.
Die Geschichte geht über das Buch hinaus
Für Leser der Vorlage wird die Fortsetzung besonders interessant. Crouchs Roman lieferte die Grundlage für die erste Staffel, eine Buchvorlage für die nun gestarteten Episoden gibt es dagegen nicht mehr. Crouch entwickelt die Handlung als Showrunner selbst weiter und kann das Multiversum damit in bislang unbekannte Richtungen ausbauen.
Jason beschäftigt sich erneut zunehmend mit der sogenannten Box, während Daniela den Frieden der Familie immer stärker infrage stellt. Parallel suchen Amanda und Ryan weiterhin einen Weg zurück nach Hause. Auch Leighton und Blair spielen wieder eine größere Rolle. Apple hatte den Trailer zur neuen Staffel bereits auf der Comic-Con gezeigt.
Wer nach einer Folge noch nicht genug vom Multiversum hat, bekommt außerdem Begleitmaterial. Apple hat zur neuen Staffel „Dark Matter: The Official Podcast“ gestartet. Darin sprechen Beteiligte über die Geschichte, die wissenschaftlichen Ideen hinter der Serie und die Produktion der neuen Folgen.
„Stick“ kehrt im November zurück
Etwas bodenständiger wird es im Herbst. Die Golf-Comedy „Stick“ mit Owen Wilson startet am 4. November in ihre zweite Staffel. Apple veröffentlicht zunächst zwei Folgen, anschließend geht es wöchentlich bis zum 30. Dezember weiter.
Neu dabei ist Rhea Seehorn, die Apple-TV-Zuschauer vor allem aus „Pluribus“ kennen. Sie spielt die Trainerin Amanda, die Pryce Cahill bei einem ziemlich unwahrscheinlichen Comeback unterstützen soll. Während Santi versucht, den Schritt ins Profigolf zu schaffen, will Pryce selbst noch einmal angreifen und zum ältesten Spieler werden, der je ein Major-Turnier gewinnt.
Zur bekannten Besetzung gehören weiterhin Marc Maron, Timothy Olyphant, Mariana Treviño und Judy Greer. Neu stoßen unter anderem Billy Zane, Rex Linn, Sasha Alexander und Missi Pyle hinzu.


Fand die erste Staffel leider gar nicht mal so stark – eine der wenigen Apple TV Serien, die ich abgebrochen habe … :/
So verschieden sind die Geschmäcker. Ich fand sie toll.
Ja absolut
Ging mir ähnlich. Ich liebe das Buch und ist eines der wenigen, das ich zwei mal gelesen habe. Aber bei der Serie ist der Funke nicht übergesprungen, obwohl ich die Besetzungen sehr passend fand.
Der deutsche Untertitel ist falsch. Es ist kein Zeitenläufer, denn mit Zeitreisen hat das Ganze nichts zu tun, vielmehr mit Paralleluniversen.
Richtig!
Wie so oft verstehe ich die oft völlig wirren deutschen Titel nicht…
Mein Liebling: Dragnet wurde mit „Schlappe Bullen beißen nicht“
Oder aktuell: Hail Mary (kann jeder googeln was das heißt) deutscher Titel: Der Astronaut
WTF
Also hat das Buch auch den falschen Untertitel?
Wer spricht hier vom Buch?
Filmtitel… Ich dachte fast, du kannst lesen… anscheinend nicht
Warum sollte die Verfilmung anders heißen als die Romanvorlage?
Musst Du Apple sagen – das kommt von denen und wird von Apple so auf deutsch genannt. ;-)
Keine Ahnung, wer dafür verantwortlich ist.
Aber Apple ist es definitiv nicht alleine.
Vielleicht liegt es schlicht an der fehlenden Vielsprachlichigkeit in Deutschland
Wenn man streckenweise hört, wie selbst bekannte Englische Worte ausgesprochen werden, graust es einem.
Denglisch ist halt kein Englisch
Finde den Titel „Dark Matter“ schon total unpassend. Der kollidiert nun mit der viel besseren SciFi Serie im Weltraum. Den Darsteller finde ich auch nicht gerade sympathisch und die Story erzählt sich unglaublich zäh. Bin kein Fan von dieser Serie.
Ich vermute, Peter Crouch wird es beim Schreiben des Romans völlig egal gewesen sein, wie irgendwelche SciFi Serien im TV heißen. Bei der Verfilmung eines Romans macht es dann nur Sinn, den Titel zu übernehmen.
Blake Crouch natürlich.
Hab mich schon gewundert und wusste gar nicht das Peter Crouch neben seiner Fußballkarriere noch Autor war :-))))
Ich schau’s mir DM zumindest wegen Jennifer Connelly wieder an. Die Story war diffus-langweilig.
Ohje. Wenn wir was gelernt haben in den letzten Jahren, dann ist es das Drehbbuchautoren von Serien ohne eine gute Vorlage selten etwas sinnvolles zusammen bekommen.
Beide super!