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Im Extremfall 50x weniger

Apple Trade-in: Eintauschwert für Mac Pro mit Intel miserabel

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51 Kommentare 51

Nachdem Apple neben den neuen MacBook-Pro-Modellen gestern auch überarbeitete Versionen des Mac mini vorgestellt hat, verbleibt der bislang leistungsfähigste aller Macs, der vor gut drei Jahren vorgestellte Mac Pro als einziger Rechner im Angebot von Apple, der noch nicht auf die eigenen Prozessoren des Herstellers setzt, sondern stattdessen weiterhin mit „Intel an Bord“ verkauft wird.

Damit verbunden sieht sich Apple gerade massiver – wenngleich auch ein Stück weit konstruierter – Kritik ausgesetzt. Knackpunkt ist die Tatsache, dass sich der Mac Pro bei Apple weiterhin in der Maximalausstattung für knapp 60.000 Dollar bestellen lässt, man über Apples Trade-in-Programm beim Kauf eines neuen Computers jedoch nur einen Bruchteil des ursprünglichen Preises vergütet bekommt.

Der Blogger David Imel berichtet davon, dass er beim Versuch, seinen Mac Pro über Apples Trade-in-Programm einzutauschen, damit konfrontiert wurde, dass der Rechner nach nur drei Jahren nur noch ein Fünfzigstel von dem wert ist, was er ursprünglich gekostet hat. Während der Kaufpreis für den maximal ausgestatteten Rechner bei stolzen 52.199 Dollar lag, wird beim Eintausch über das Trade-in-Programm von Apple lediglich eine Geschenkkarte im Wert von 970 Dollar angeboten – dafür bekommt man nichtmal ein iPhone 14 Pro.

Apple Trade-in: Wenig Geld aber bequem

Die von Apple im Rahmen des Trade-in-Prozesses angebotenen Vergütungen konnten uns ja noch nie vom Hocker hauen. Es ist hinlänglich bekannt, dass man beim Verkauf der Produkte über Plattformen wie eBay deutlich höhere Preise erzielen kann. Der Eintausch bei Apple kommt eigentlich nur dann in Frage, wenn man einen einfachen und stressfreien Weg sucht, sein altes Gerät im Rahmen eines Produkt-Upgrades loszuwerden.

Und auch wenn der Rechner weiterhin von Apple angeboten wird, vom Kauf eines neuen MacPro sollte man inzwischen wohl generell abraten. Schließlich wollte Apple die Umstellung von Intel auf eigene Prozessoren eigentlich bereits im vergangenen Jahr abschließen und in der Folge sollte es niemanden überraschen, wenn wir in Kürze eine neue, auf Apple-Prozessoren basierende Version des Rechners sehen.

Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Wer darüber einkauft unterstützt uns mit einem Teil des unveränderten Kaufpreises. Was ist das?
18. Jan 2023 um 16:25 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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    51 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
    • Dann nenn mal ein anderes Beispiel – oder hast du die Null in der 50 übersehen?

      • Ach ja aber ist nicht das die Community die stets das stabile Apple Preisniveau loben, der eigene Laden hält nichts von seinen überteuerten Produkten, das sagt alles für mich. Apple Produkte sind billig das weiß Apple selbst am besten und deswegen gibt es beim Trade in über Apple direkt auch in der Regel nur ein apel und ein Ei :)

  • Passend ausgedrückt: Bequem aber so schlechte Preise. interessiere mich für MacBook Air mit M2 und würde mein MacBookPro i7 (Mitte 2015) in Zahlung geben und Apple bietet mir 190€. Bei z.B. reBuy gibt es 330€…

  • Die Frage ist doch eher wer den Bereit ist mehr wie 1500 für so einen alten Hobel zu zahlen?
    Denke nicht, dass der sich gut und für zB 10k verkaufen lässt

  • Ganz ehrlich: mit dem iPhone habe ich das schon paar mal gemacht und war wesentlich angenehmer als die nervigen „was ist letzte Preis!?“ Anfragen bei Kleinanzeigen.

    Ebay mit 11% Marge ist preislich oft auch nicht interessanter und die Ankaufportale verarschen einen ständig.

    • Ich hab das die letzten Jahre aus dem Grund über Wirkaufens gemacht. Die Preise bei Apple sind bei der Inzahlungnahme noch viel unangemessener als bei der UVP.

    • Deshalb hab ich meine immer bei den Kleinanzeigen verkauft, da muss man an Ebay auch nichts bezahlen. Ebenso auf „was letzte Preis“ wird garnicht geantwortet und direkt so in die Info geschrieben.
      Bisher hatte ich immer meine gewünschten Preise erreicht, auch wenn das Telefon mal 2 monate drin war. Einfach geduld haben. Das was Apple bezahlt ist jedoch ein gespielter Witz.

  • Wer bereit ist, über 50.000 $ für einen personal Computer zu zahlen, hat’s aber auch verdient.

  • Für meinen Mac mini M1 mit 16GB RAM und 512GB SSD soll es auch nur 250€ geben. Lachhaft!

  • Ich habe hier einen Mac mini Late 2012, Core i7, 16 GB RAM. Vor drei Jahren Fusion Drive HDD raus, dafür zweite SSD rein. Läuft einwandfrei, Catalina und Windows 10 auf je einer SSD.

    Kein Wertverlust. Der Einkaufswert liegt seit Jahren bei 0 €.

  • Was erwartet man bitte? Das ist doch klar. Es kauft übrigens nicht Apple die Geräte an sondern Apple handelt im Auftrag. Letztendlich sollen die Geräte auch wieder verkauft werden. Und diese Konfiguration wird man so schnell nicht mehr los.

  • Und wer so ein Ding GEKAUFT hat oder kauft, macht insgesamt was falsch. Leasing heisst das Zauberwort für Firmen.

    • Das Leasing für Firmen immer gunstiger ist, ist nicht allgemeingültig.

    • @Ragnar
      aha ein hoch angesehener Steuerprofi.
      Von Wirtschaft hast du keine Ahnung.
      Ich bin mit Kauf von Investitionsgütern fast immer besser weggekommen, Sofortzahlung und Preisverhandlung ist das Zauberwort. Ein Leasing ist im Grunde ein Kredit. Glaubst du eine Bank macht was gratis?
      Leasing macht nur der, der keinen Zugang zu ausreichendem Barvermögen hat oder keine klassische Finanzierung bekommt oder aufgrund schlechterer Konditionen beim klassischen Kredit.
      Bei Leasing gehört dir das Wirtschaftsgut nicht sondern ist nur gemietet. Werden am Ende der Laufzeit und bei Rückgabe Mängel festgestellt , zahlst du drauf.

      • Ich möchte nicht genauso unangemessen formulieren wie du.
        Ich bin für die IT eines Konzerns mit-verantwortlich und selbstverständlich wird alles IT-Equipment gemietet. Das hat nichts mit dem Vergleich der Einmal- vs. Leasingkosten zu tun, sondern mit dem Service- und Rolloutaufwand insbesondere beim Refresh.
        Einzelunternehmer haben dieses Thema vielleicht eher nicht und neigen daher auch zum Kauf.

  • Problem ist, dass die Zielgruppe für den Mac Pro so klein ist, dass man den nicht so leicht verkauft bekommt wie ein iPhone. Rebuy kauft den nicht und bei eBay hab ich es bisher nicht probiert.

  • Ach ja diese wertstabilität die immer für Apple spricht :D

  • Für das neue M1 pro MacBook 16 Zoll 16 GB RAM 512 GB Festplatte wollen die auch nur noch 800 € geben, ich habe vor neun Monaten 2700 und ein paar kleine bezahlt….

  • Dürfte Ihn eigentlich nicht erschüttern als..
    „Engineer – @Intel – I tweet about new stuff but also old stuff“

  • Sie bieten dort halt immer die realen Preise der eigenen Hardware an OHNE die Geizhalsaufschläge die sie den Konsumenten kosten…..weiß man doch XD

  • Mein 14er Macbook Pro mit M1 hat nach 6 Monaten einen Eintauschwert von 730€.
    Hab ja „nur“ 2k gezahlt.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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