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"Mac Pro mit halber Größe"

Apple-Prozessoren: iMac und Mac Pro sollen neues Design erhalten

52 Kommentare 52

Für nächste Woche steht der Startschuss für die neue Apple-Prozessorgeneration auf dem Plan. Im Rahmen von Apples „One more thing“-Event wird wohl der erste, wenn nicht sogar mehrere Macs mit von Apple produzierten ARM-Prozessoren vorgestellt. Der Mac-Hersteller hat den Wechsel von Intel auf eigene Apple-Prozessoren bereits im Juni angekündigt und macht jetzt Nägel mit Köpfen.

One More Thing

Bislang wurde ja erwartet, dass Apple zum Start der Umstellung zunächst eines seiner kleineren Notebook-Modelle mit einem eigenen, auf dem in den aktuellen iPhone- und iPad-Modellen verbauten A14-Prozessor basierenden Chip ausstattet. In letzten Prognosen war dann allerdings überraschend die Rede von drei Notebook-Modellen. Neben dem MacBook Air sollen auch beide Varianten des MacBook Pro mit Apple-Prozessoren ausgestattet werden. Eine spannende These, zu der wir im Vorfeld der Veranstaltung sicherlich noch mehr zu hören bekommen.

ARM-Desktop-Macs: Neues Design für iMac und Mac Pro?

Bezüglich einer Umstellung von Apples Desktop-Macs gab es dagegen bislang noch wenig Konkretes zu hören und dies wohl nicht ohne Grund. Apple selbst hat im Rahmen der Ankündigung des Prozessor-Wechsels bereits mitgeteilt, dass sich die Umstellung bis ins Jahr 2022 hinein ziehen wird. Somit ist zumindest nicht ausgeschlossen, das der eine oder andere Rechner auch noch ein weiteres Intel-Update akzeptieren muss, bevor dann tatsächlich alle Macs mit den Apple-Prozessoren arbeiten.

Mac Pro 2019 Front Und Seite

Quellen des Wirtschaftsmagazins Bloomberg zufolge arbeitet Apple jedenfalls schon intensiv an neuen ARM-Versionen seiner Desktop-Rechner. Dazu zählt neben einem überarbeiteten iMac auch ein neuer Mac Pro im kleineren Gehäuse. Im neuen Design sei der Rechner gerade mal halb so groß wie die aktuelle, noch nicht mal ganz ein Jahr lang erhältliche Version. Mit Blick auf das kommende, kleinere Modell sei derzeit noch unklar, ob der neue Rechner seinen Vorgänger ablösen, oder als zusätzliche Variante erscheinen werde, schließlich ist dank seiner Größe unkomplizierte Erweiterbarkeit ein wesentlicher Vorzug des Rechners im professionellen Einsatz.

Unterm Strich kann man wohl aber getrost davon ausgehen, dass der Mac Pro in Sachen Apple-Prozessoren als Letztes auf dem Plan steht. Besonders interessant wird dagegen die Entwicklung der iMacs. Hier dürfte Apple den Wechsel zum eigenen Prozessor nämlich auch dazu nutzen, das mittlerweile angestaubte Gehäuse-Design des All-in-one-Rechners umfassend zu überarbeiten.

Apples „One more thing“-Präsentation findet nächsten Dienstag ab 19 Uhr unserer Zeit statt.

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03. Nov 2020 um 20:45 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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  • Ich hoffe, dass im gleichen Zuge Pro-Apps auch Einzug auf das iPad erhalten..
    Mir fehlt Final Cut oder Logic sehr häufig und hoffe auf Pro-Codec Unterstützung (ProRes, etc)

    • … oder umgekehrt: iOS-Apps endlich auch auf dem Mac nutzen.

    • Electrocker2000

      +1 Ableton Live wäre auf dem iPad ein Traum.

    • @Phillipp
      Welche Anwendungsbereiche siehst du für Logc auf dem iPad?

      • @markus1

        Ganz klar Mehrspuraufnahmen, einfache Bearbeitung dieser (evtl. reicht ein begrenztes Set von Effektrouting-Möglichkeiten).
        Gerade iPads mit USB-C lassen sich perfekt für Mehrkanalaufgaben nutzen.
        Dann entfällt für mich das PC-SetUp im Proberaum und bei Gigs und kann dann die Dateien, bei Wunsch nach tiefgehender Bearbeitung, im vollen Logic mit allen PlugIns übernehmen.

        Hab ein Behringer X18, was schön kompakt ist und den Aufbau mit einem iPad noch kleiner halten würde.

      • Ah ok…Ich habe für mobile Anwendungen einen Tascam-Recorder. Der ist klasse…aber deine Variante klingt interessant!

  • Ich hoffe iPhone bekommt auch den ARM Chip und dafür eine bessere Baterie
    Und endlich 240 Herz Display nächstes Jahr wäre der Hammer oder was sagt ihr

  • Mir würde ein IPad Pro mit Mac OS seeeehr gefallen. Hoffe sehr auf neue Formfaktoren!

    • Bloß nicht – dann hast Du doch den selben Murks wie bei Windows. Wie willst Du denn MacOS mit den Fingern bedienen?

      • Den selben Murks bekommst du eh, alle iOS Apps werden auf Mac OS laufen.
        Über die Touchbedienung kann man streiten, aber auch auf WIN möglich.
        Mal nen Mac OS per Fernwartung über IPad getestet? Alles machbar!

      • Pepper, das ist Ansichtssache, macOS ist nicht für Tablet entwickelt worden, daher ist die Bedienung per Touchdisplay suboptimal. Und ja ich hab es mal per Remote probiert, grottig und unexakt.

      • Ja und mit dem Pencil? Oder mit BT-Maus und Tastatur? So könnte man seine Software nutzen wie es gerade am besten passt.
        Nur weil es für dich gerade keinen Sinn macht, muss es doch kein Murks sein.

        Habe nen Laptop mit Touchscreen. Ich benutze den nicht ausschließlich, aber zwischendurch mal ein PDF mit dem Finger scrollen zu können, etc. ist ganz praktisch.
        Und ja, es ist nicht ideal das Maus-UI mit dem Finger zu bedienen, klappt aber besser, als man vielleicht vermuten würde.

  • Mac Pro .. genau das wäre der supergau. Hab ihn selber in dicker Ausführung gekauft ;-)

  • Jetzt wäre auch das Raspberry Pi 400 Konzept möglich.

    • Raspberry Pi 400 ist sicher nett, aber weder ist sein Design ein Konzept, noch ist es nachahmenswert … Rechner-Design in der Keyboard-Konsole gibt es, Gott hab ihn seelig, seit (mindestens) dem Sinclair ZX80 und hatte wohl mit C64, Amiga 500 und Atari ST seinen vorläufigen Höhepunkt. An Hand der Massen von Kabeln, die bei solchen Rechnern über dem Tisch hängen, ist eigentlich leicht auszumachen, dass so etwas ein totales dead end ist …

      • Heute brauchst nur noch ein Kabel. USB-C reicht doch im Grunde für alles aus. Aber wer sowas haben will braucht doch nur bei einem MacBook Air den Monitor abbrechen.

      • Wenn so eine Büchse mit Thundernbolt-Dock inkl. käme … aber selbst dann macht es null Sinn – aus einem einteiligen Rechner würde ein dreiteiliger … Für den Raspi 400 ist das das InKeyboard-Modell völlig ok. Für einen Rechner wie den iMac aber, sorry, völliger nonsens

  • Nicht Intel basierte Macs werden untergehen. Es ist ein Fehler von Apple das so zu machen. Alleine wegen BootCamp und Windows. Mal sehen

    • Glaube ich nicht. Nur ein paar Intel NUC oder NAS mit Virtualisierung werden zukünftig zusätzlich bei manchen herumstehen.

    • Das sagten sie damals auch bei den PowerPCs…..

    • Wer benutzt denn noch Boot camp? Sicher einige, aber die Masse ist das mit Sicherheit nicht und schon gar kein Kaufargument mehr.

      • In einer Umfrage auf einer anderen Mac-Website waren es vor kurzem knapp 50% die BootCamp oder VMs benutzen.
        Mich betrifft das auch. Ich bin sehr gespannt, ob mein nächster Rechner noch von Apple sein kann. Windows in einer Emulation werde ich mir nicht antun. Und mit zwei Laptops laufe ich Apple zuliebe auch nicht durch die Gegend.

      • Ich brauche parrallels mit einem virtuellen Windows 10. denn für meine Firma werden 3 wichtige Programme nicht für macOS angeboten. Mit diesen 3 arbeite ich täglich.

      • @d4ve
        Eine Umfrage, auf einer „anderen“ Mac-Website … was für eine Quellenangabe … und sorry, aber auch mit Quellenangabe hat das so viel statistischen Wert wie Omi Erna beim morgendlichen Bäckergang zu fragen… Man darf davon ausgehen, dass Apple die Zahlen wesentlich genauer kennt und die Für und Wider deutlichst abgewogen hat … viel ärgerlicher ist dabei auch eigentlich, dass das Probleme bei der Virtualisierung (Parallels, VMWare, Virtual Box) mit sich bringt …

      • Ich nutze Boot camp, mehrmals die Woche…

      • Ich habe gehört dass der Metzger ums Eck beim Altenheim eine Umfrage unter den Kunden gestartet hat, wie bekannt die Marke Apple ist. 80% kannten die Marke nicht, wie also kann Apple die wertvollste Marke der Welt sein? Da passt doch was nicht zusammen.

      • @fantastico Die Umfrage war bei macgadget.de. Ob das jetzt dem globalen Markt entspricht sei mal dahingestellt. Aber das Apple solche Zahlen natürlich auch kennt zeigt, daß ihnen der Mac-Markt scheinbar nicht ganz so wichtig ist. Sie nehmen in Kauf viele Unternehmenskunden, Gamer, … zu verlieren. Aber das Einsparpotential (keine PC-Entwicklung mehr) ist vermutlich so hoch, dass der Gewinn trotzdem steigt.

    • +1

      Apples RISC-Prozessoren sind eine schlechte Wahl. Ich habe auch keine Ahnung warum die Gemeinde so jubiliert.
      Alle Experimente .. fragen wir mal AMD dazu … sind kläglich gescheitert.
      Auf dem Papier nett anzuschauen in der Praxis.. laaaangsam RISC sind halt keine guten Allrounder.

  • Das einzige was mich hier interessiert ist die Performance dieses Ships da bin ich sehr neugierig, wenn man meint stärker zu sein als die alten Intel Dinger na ich bin gespannt Auf die Leistungsdaten

  • Ich will mir einen neuen iMac kaufen und hoffe auf ein neues Design mit 32 Zoll Display.

  • Ich hoffe auf ein lüfterloses MacBook 12 mit A14 Prozessor und Sim-Slot

  • Neues Design brim iMac mit Startschalter und Anschlüssen vorne wäre mal revolutionär :-D
    Das hat die Welt noch nicht gesehen, amazing!!

  • Wenn sie den Mac Pro kleiner machen wird er wieder nicht mehr frei konfigurierbar sein und das wäre dumm. Dann geht das Geschrei wieder los.

    Ich hoffe, dass es verschiedene Prozessoren in verschiedenen Leistungsstufen geben wird und auch das 16″ dabei ist. Aber ich glaub schon.

    Frage an euch : Kennt ihr einen 21-27 “ Monitor mit ähnlicher Farbgebung, Helligkeit, Pixeldichte und Farbtreue zum Mac ?
    Ich suche noch etwas zur Erweiterung für Foto Bearbeitung!

  • Hoffe auf einen Mac Mini mit Apple CPU :)
    So einen würde ich mir zum testen mal ordern.

  • „nicht ausgeschlossen, das der eine oder andere Rechner auch noch ein weiteres Intel-Update akzeptieren muss“

    Sehr eigenwillige, voreingenommne Schreibweise, die völlig außer Acht lässt das einige sehr glücklich sind wenn noch Intel basierte Systeme geben wird.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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