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Alte E-Mail lassen tief blicken

Apple ohne Maske: Der App-Store-Prozess rüttelt am Image

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Am gestrigen Montag trafen Apple und Epic erstmals vor Gericht aufeinander. Apples Top-Manager, Phil Schiller, war als amtierender App Store-Chef persönlich zum Verfahren in Kalifornien erschienen und soll als hochkarätiger Zeuge dafür sorgen, dass Epic mit seinen Forderungen nach der Nutzung eigener Bezahl-Systemen, der Reduzierung von Apples Umsatzbeteiligung und einer App-Installationsmöglichkeit am App Store vorbei, keine Erfolge für sich verbuchen kann. Dies dürfte jedoch auch für den langjährigen Apple-Mitarbeiter keine leichte Aufgabe werden.

Alte E-Mail lassen tief blicken

So sieht sich Schiller mit zahlreichen, entblößenden Texten konfrontiert, die das sorgfältig gestaltete Image des App Stores unterminieren. Problematisch ist: Viele der Texte stammen aus der Feder des Top-Managers und der seiner Kollegen.

Zusammengefast in einer Präsentation, die das Auftakt-Plädoyer des Spiele-Publishers Epic begleitete, wägen Apples Manager hier etwa ab, dass die Ausweitung des iMessage-Dienstes auf die Android-Plattform lediglich dazu führen würde, dass Eltern ihren Kindern häufiger günstige Android-Telefone in die Hand drücken würden.

Imessage Email Craig

iMessage: Damit auch Kinder weiter iPhones nutzen

Andere E-Mails nennen den „lock in“-Effekt des iCloud-Ökosystems beim Namen. Was uns für gewöhnlich als magische „Only Apple could do this“-Werbeformel verkauft wird, wird auf Apples Strategie-Papieren nicht schöne geredet. Eines der Ziele, des 2010 von Steve Jobs ausgerufenen „Year of the Cloud“ (2011) wurde von Apples Chefetage folgendermaßen formuliert: „Lasst uns all unsere Produkte miteinander verbinden, so dass wir die Kunden weiter in unser Ökosystem einschließen“.

Jobs Lock In

iCloud soll Kunden an die Plattform binden

„What the hell is this????“

Vollständig gegensätzlich zum Selbstverständnis Apples steht eine E-Mail, in der Phil Schiller den damaligen Chef der App Store-Eingangskontrolle auf eine Abzock-App hinweist, die es als billiger Nachbau von „Temple Run“ auf Platz 1 der Gratis-Apps geschafft hat.

Die Empörung, die Schiller hier ohne Maske zum Ausdruck bringt, steht im völligen Gegensatz zur öffentlichen Selbstdarstellung des App Stores, den Apple seit Jahren als sicheren und vertrauenswürdigen Ort vermarktet, an dem Nutzer sich keine Sorgen vor Apps wie denen zu machen brauchen, die Schiller in seiner E-Mail mit einem lauten „What the hell is this???“ Anführt.

What The Hell

Abzock-Apps: Seit über 10 Jahren ein Problem

04. Mai 2021 um 09:16 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Als ob Apple Mitarbeiter bessere Menschen wären und auch deren Unternehmen ist am Ende nicht die Wohlfahrt.

    Es ist ekeliger Kapitalismus mit ekeligen Kapitalisten, wie überall…

    • Vollkommen richtig. Nur das bei Apple jede Menge Jünger durch die Gegend laufen und bereitwillig das Evangelium vom heiligen Apfel predigen.

      Apple ist nicht besonders böse. Apple ist aber auch nicht besonders gut. Sondern einfach ein schnöde Firma wie jede andere auch. Da nervt es einfach, wenn Leute immer wieder komplett unkritisch davon schwärmen wie toll, super, sicher, amazing und wunder schön bei Apple alles ist.

      • Die Idee hinter Apple ist ja auch gut. Nur weil sich gewissen Personen nicht daran halten macht es die Idee nicht schlechter.

      • Ich wurde Ende 2020 nach ca. 10 Kommentaren und einem halben Jahr bei Mactechnews.de gesperrt, weil ich in einem Kommentar das Wort Apple-Hipster erwähnt habe. Ich hatte dieses Wort in Zusammenhang mit einen Beitrag vom Spiegel erwähnt, wo genau dieses unreflektierte Verhalten untersucht wurde.

        Ich schrieb ein Email. und bekam erst nach 2 Wochen überhaupt eine Meldung, das ich überhaupt gesperrt wurde. Vorher wußte ich garnichts. Mir wurde vorgeworfen, das es Beschwerden gegeben habe und mit mir kein konstruktives Gespräche möglich sei. Ich fragte, ob ich mich verteidigen dürfte und bekam keine Antwort.

        Also es gibt nicht nur Apple-Fanboys, sondern auch Apple-Fanboys-Seiten.

      • „davon schwärmen wie toll, super, sicher, amazing und wunder schön bei Apple alles ist.“ …. die Zeiten sind seit einigen Jahren vorbei!

      • Ich finde es auch schlimm wenn jemand mit etwas total zufrieden ist. Das dürfen wir nicht zulassen und müssen ihm die Augen mit der Brechstange öffnen ;-)

      • @fauental: ja, man sieht es doch hier auch immer wieder und jetzt auch genau hier, wie verblendet die Menschen sind.
        Wehe du prangerst die heilige Kuh an. Armselig!
        ..
        Genau wie der dumme Kommentar, ohne Kapitalismus wären wir in der Steinzeit, oder George (Ja der Sozialismus wird uns sicher alle retten. Mein Gott, lass Hirn regnen und nehm den links- (UND rechtsextremen) extremen die Schirme weg.).
        Da sieht man mal wie verdummt das Volk ist.
        Immer nur von einem (falschen) Extrem ins Andere.
        Kapitalismus wie auch Sozialismus und deren Mischungen haben alle Vor und Nachteile. Welche Nachteile der Kapitalismus mit sich bringt sieht man gerade schön am „billigen“ Wohnraum.
        Im Kapitalismus gibt es halt immer zwei, einen Gewinner und einen Verlierer. Leider werden gerade die Verlieren immer mehr.
        Extremer Kapitalismus (und ja, den haben mir mittlerweile) für zu einer massiven Schere zwischen arm und reich.
        Diese Geldgier ist machmal nicht auszuhalten!

      • Da hast du wohl in empfindliche Blasen gestochen. Tröste dich, jene welche dir den Vorwurf machten, sind die wahren egoistischen Schwätzer, welche nicht fähig zu Diskussionen sind, oftmals und überwiegend wegen absoluter Abwesenheit der geringsten Intelligenz.

      • Ging an @Fauental

    • Ja der Sozialismus wird uns sicher alle retten. Mein Gott, lass Hirn regnen und nehm den links- (UND rechtsextremen) extremen die Schirme weg.

    • Kapitalismus ist das beste was der Menschheit passiert ist. Sonst würden alle weiter in der Steinzeit und Armut leben. So geht es wenigstens vielen besser und weniger sehr gut.

      • Es ist einfach nur total abartig, dass im Netz alte Mails komplett veröffentlicht werden, die auch noch nicht mal mit dem Thema was zu tun haben. Einfach krass. Da müsste man in seiner Firma jeden Tag und immer aufpassen was man seinen Kollegen schreibt ansonsten muss man es im Keller besprechen. Schlimm sowas.
        Es geht hier nicht um Apple Fan sondern um alle Firmen und Angestellte.
        Also: niemals in einen Rechtsstreit kommen, sonst wird die Unterhose nach Fusseln durchsucht und das Ergebnis auf Facebook gepostet.

  • Es wäre mir eine Genugtuung, wenn Apple so richtig auf die Schnauze fallen würde. Das was hier geschieht ist nichts anderes, wie der Versuch Monopole zu schaffen, auszubauen und sowohl Softwareentwicklern als auch Kunden ungeniert das Geld aus der Tasche zu ziehen.

    • macht das nicht jede Firma ? Eine erfolgreiche mehr als eine nicht so erfolgreiche. Du gehst auch nur wegen des Geldes arbeiten usw…

      • Natürlich gehe ich für Geld arbeiten, aber für meinen Job musste ich nicht meine Oma dafür verkaufen, und werde ich auch nie tun. Und ich habe mich auch bewusst gegen einen Makler, Versicherungsjob oder dergleichen entschieden, weil ich genau weiß mit welchen Methoden man da zu seiner Provision kommt.

      • @o.k.: Du verunglimpfst gleich mehrere Branchen und deren Mitarbeiter oder Freelancer. Nicht jeder von denen ist so. Und du hättest einer von den guten sein können. Es ist deine Denkweise, die die Welt schlecht macht.

    • Dr. Octagonapus

      Hauptsache es wird keinen Gerichtlichen zwang in Richtung Android geben …

    • So etwas mag befremdlich für den Endanwender wirken, ist jedoch Realität in praktisch jeder vergleichbaren Firma. Wir haben hier keine gemeinnützige Organisation sondern ein Börsenunternehmen. Und so wie jedes andere, möchte auch dieses ein Maximum an Kundenbindung und Gewinn erzielen. Oder wieso sollte sich Apple freuen, wenn Eltern ihren Kids ein Konkurrenzgerät kaufen? Im Prinzip ist das für uns als User auch vermutlich genauso oft ein Vorteil wie möglicherweise ein Nachteil. Aktuell haben wir einen geschlossenen, weitestgehend kuratierten AppStore, dafür haben wir ein gewisses Maß an Qualität und Sicherheit. Alternative Stores halte ich für zweifelhaft, da dann viele Publisher ihre Apps nur noch dort veröffentlichen und man noch schwerer die Spreu vom Weizen trennen kann. Was ich jedoch befürworten würde wäre Sideloading von Apps als Alternative für versiertere User und sofern hierdurch keine iOS-Sicherheitsmaßnahmen wie Sandboxing etc. umgangen werden. Epic z.B. könnte dann Fortnite regulär im AppStore anbieten und zusätzlich als IPA-Download mit ihrer eigenen Bezahlabwicklung. Die meisten Leute werden weiterhin einfach die App aus dem AppStore ziehen denke ich.

      • +1 Korrekt!!!!

      • „Aktuell haben wir einen geschlossenen, weitestgehend kuratierten AppStore, dafür haben wir ein gewisses Maß an Qualität und Sicherheit.“ Von welcher Sicherheit redet ihr da immer die ganze Zeit? Ist das eine Wunschvorstellung? Was ist mit den Apps im Store die einfach den Namen einer anderen App geklaut haben und per InApp gabs nur weiße Screenshots? Hast du auch die Apps vergessen die deinen Screen heimlich gescreenshotet haben und Apple es geduldet hat? Oder die Augen zugemacht hat als unsere Zwischenablage kopiert wurde? Oder meinst du die Sicherheit wo unzählige Kinder Aufgrund irgendwelcher dämlichen Schlumpfbeeren abgezockt wurden und Apple nichts dagegen unternommen hat? Welcher App-Philosophie entspricht das denn? Warum gibt es irgendwelche Filter-Apps mit wüchentlichen Abos? Der Store ist voll damit, aber bei den Furz-Apps hat Apple knallhart durchgegriffen. Alles Scheinheilig wenn du mich fragst und die Auszüge der Emails bestätigt das. Apple vera… uns, genauso wie bei der Touchbar, dem geschlossenen Homepod usw.

      • Ja ist schon richtig, es gab in der Historie des AppStores schon diverses Ärgernis, aber das wird ja nicht besser, wenn man unkontrollierte Drittanbieterstores zulässt. Da gibt es dann auch Apps mit einem 100€/Woche-Abo, nur dass halt niemand irgendwas dagegen tut, das ist dann einfach so. Beim AppStore hat man immerhin die Möglichkeit, sich an die Autorität dahinter zu wenden, die dann möglicherweise einschreitet.

      • CaliforniaSun86

        Kann ich nur zustimmen und mir gleiches/ähnliches zu schreiben ersparen :) Völlig i.O. das man versucht sein Unternehmen zu positionieren. Und wenn einer weiß wie man das macht, dann Apple. Das muss man nicht gut finden, aber logisch bleibt es trotzdem. Die erfolgreichen Unternehmen machen es nur cleverer als die weniger erfolgreichen Unternehmen. Wem das nicht gefällt, kauft sich ein anderes Produkt. Steht jedem frei. Kein Problem. Ganz ohne irgendein „Apple-Fanboy“ oder so zu sein.

      • @dynAdZm, o.k.
        „weitestgehend kuratierten AppStore, dafür haben wir ein gewisses Maß an Qualität und Sicherheit. … Was ich jedoch befürworten würde wäre Sideloading … sofern hierdurch keine iOS-Sicherheitsmaßnahmen wie Sandboxing etc. umgangen werden.“
        „Was ist mit den Apps im Store die einfach den Namen einer anderen App geklaut haben und per InApp gabs nur weiße Screenshots?“
        .
        Für mich sind das zwei unterschiedliche Punkte.

        1) Geklaute Apps (Diebstahl/Betrug/…) haben nichts damit zu tun, dass die Sicherheit unterwandert würde, denn das ist allein Apples Part bei der Kontrolle, die sicherstellen sollte, dass keine Daten abgegriffen werden oder Sicherheitssperren umgangen werden.

        2) Betreffend Sideloading. Ich wäre auch dafür, dass gewisse Sicherheits-Apps zugelassen würden, die tiefer ins System eingreifen, als Apple es möchte. Z.B. Firewalls oder richtige Proxy, die nur mit einem JB möglich sind. Oder die Möglichkeit, erfundene oder permanent wechselnde IDs und Kontaktdaten für Werbung einzustellen sowie die Geräteidentifizierung ganz abzustellen. Meist ist das ja nicht nötig. Und zwar auch für Apples eigene Apps, die auf gewisse Daten zugreifen. Ausgenommen sind für mich Dienste, wie die Apple-ID/Store, Bezahldienste, Bank-/Finanz-/Versicherungs-Apps etc., Also Firmen, mit denen Verträge etc. abgeschlossen werden und bei denen das Vertrauen, die Authentifizierung und Autorisierung gegeben sein muss. Was nicht heisst, dass diese automatisch auch anderes Tracking machen dürfen.
        .
        Grundsätzlich zur ganzen Diskussion: Alle kochen mit dem gleichen Wasser. Die einen vergolden es, andere lassen nur bestimmte Flaschen im Vertrieb zu und für bestimmte Produkte braucht man noch spezielle Flaschenöffner. Und dass nun gewisse Verhaltensweisen auch mal „gedruckt“ vorliegen, und nicht durch Marketing kaschiert werden, ist ja gut für die Meinungsbildung.
        Die Frage ist nur, warum lassen wir nicht jeden selbst entscheiden, was er woraus trinkt – und diskutieren zusammen über die Möglichkeiten, wie man sich bestmöglich und einfach schützt?

    • Im Moment haben wir ein Duopol. Android und iOS. (Die kleineren, freien Android AppStores sind eher Bagatellschäden). Und da ist es als Unternehmen normal sich gegen den größeren (Android) behaupten zu wollen – Marktwirtschaft.

    • Google ist auch nicht besser, als Apple, z.B. die müssen auch Prozente an Google „abführen“, der eine etwas mehr der andere weniger.
      Was dem persönlichen Datenschutz (z.B. Tracking) angeht, ist Apple auf den richtigen Weg.

    • Dann empfehle ich doch auf andere Produkte auszuweichen.

  • Was hier steht zeichnet Apple doch schon lange aus. Wer nur der Werbung glaubt ist ziemlich dumm :D aber naja, wird auch hier wieder „Fans“ geben, die sich das schön reden

  • Genau das macht Microsoft jetzt auch „..lock customers..“. Bin gespannt wann die an der Reihe sind.

  • Nichts von alledem dürfte für den durchschnittlichen Appleuser eine Überweisung sein, es sei denn, er wäre überdurchschnittlich naiv…

    • Naivität hat nichts damit zu tun, dass inzwischen viele mit der Technik überfordert sind und ihre Zeit noch anderweitig einsetzen müssen. Und sich somit weniger gut und tief informieren können. Und einfach ein Grundvertrauen haben müssen.
      Für jene der Ich-will-es-gar-nicht-wissen-Bubble stimme ich dir zu.

  • Verstehe den letzten Absatz überhaupt nicht. In meinen Augen spricht das durchaus für Apple.

    • Das nennt man Journalismus. Objektiv berichten, und nicht einseitig. Ist heutzutage allerdings eher die Aufnahme denn die Regel.

    • Grundsätzlich ja. Aber wenn die Kontrollen soweit versagen, dass schlussendlich der Chef auf den Tisch hauen muss, dann spricht das nicht für die Prozesse und deren Qualitätssicherung.

    • Die ganze Mail von Schiller spricht für ihn / apple.
      Er beschwert sich ja selber darüber, wie sowas überhaupt passieren kann (Abzock-App) und ob niemand den Store / die Apps kontrolliert.

  • Ich verstehe die Aufregung nicht. Apple baut sich etwas auf und dann kommt Epic und will das, möglichst umsonst, zur eigenen Gewinnerzielung nutzen.
    Ich möchte auch nicht dass fremde bei mir einziehen und keine Miete zahlen wollen.

    • Nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Apple hat hier quasi nichts aufgebaut. Stell dir vor du hast einen Laden für Klamotten. Du drückst nun dem Vermieter jeden Monat brav deine Miete ab. Alles fein. Du brauchst ja einen Ort zum verkaufen. Das sind quasi deine 30 % App Store Provision. Jetzt verkaufst du aus einer anderen Filiale heraus noch Haarspangen. Jetzt will quasi der Vermieter deines Klamottenladens plötzlich noch 30 % von den Haarspangenerlösen.

      Oder direkt auf Apple bezogen. Es ist definitiv legitim, wenn man fürs App Hosting Geld abzwackt. Es ist nicht legitim aus meiner Sicht, für Leistungen, die nicht über Apples Server/Dienste laufen Geld zu verlangen. Seien es von Epic designte Klamotten für die Fortnite Charaktere oder meinetwegen auch Musik/Filme die von den Servern der Streaming-Dienste laufen.

      Ach und das gilt nicht nur für Apple. Genauso auch für Google und andere App Stores. Würde Netflix seine Filme direkt bei Apple hosten, wäre das mehr als okay.

      Ich bin allerdings auch contra mehrere App Stores. Ich denke es eskaliert dann wie die Launcher am PC der ganzen Hersteller wenn jeder Entwickler sein eigenes Süppchen kocht. Ich bin aber für faire Gebühren!

      • Also, dass Apple nichts aufgebaut hat, würde ich nicht so sagen. Apple hat ein Konzept (iPhone + AppStore) auf den Markt gebracht, dass für viele Kunden interessant war und dadurch auch interessant für Entwickler. Und um diese Kunden zu halten, muss Apple auch jedes Jahr auch mit den iPhones/iPads liefern (Kosten für Entwicklung usw.), was man auch in die 30/15% mit rechnen muss.

        Deinen Vergleich verstehe ich nicht ganz.
        Was ist bei dir eine andere Filiale (Store bei Android)?
        Was bei deinem Vergleich aber auch nicht passt, ist, dass der Vermieter des Ladens ja keine Werbung für dich macht, dir keine Millionen von Kunden bringt, die Bezahlung für dich abwickelt und deine Kunden für dich hält (Entwicklung von neuen iPhones/iPads).

      • Markus,
        1) „Und um diese Kunden zu halten, muss Apple auch jedes Jahr auch mit den iPhones/iPads liefern (Kosten für Entwicklung usw.), “
        -> Ja/Nein
        2) „was man auch in die 30/15% mit rechnen muss.“
        -> Nein

        1) Wie du sagst, neue Produkte müssen (sollten) durch den Verkauf die Entwicklungs-, Produktions-, Vertriebs-, Service-/Garantie- und Werbekosten* decken. Das hat aber nichts damit zu tun, ob man die Kunden halten kann. Schlechte Qualität, Lieferschwierigkeiten, generelle Inakzeptanz drücken die Verkaufszahlen.
        Anderseits kann man durch guten Service, technisch wie auch über iOS, macOS und Apple-Apps, die Kunden halten.
        2) Weitere Apps entwickeln mehrheitlich Externe. Warum sollten die nochmals 30/15% für die HW bezahlen, die Apple verkauft und den Reingewinn behält? Nein, dies muss man nicht reinrechnen. Das wäre Quersubventionieren und verfälscht einiges und birgt grosse Risiken für Anleger, deren Geld Apple ja so wertvoll macht.

        Ja, Apple hat den Store aufgebaut, betreibt ihn und muss die Kosten wieder reinbekommen. Nur, wenn die Store-Kosten wirklich so hoch sind, wir reden von Milliarden-Umsätzen, dann macht Apple was falsch.

        Was Max meint ist, dass Apple ihre Monopolstellung ausnutzt und Entwickler schon fast (erpresserisch?) zwingt, alles über den Store zu regeln. Wie? Mit dem Nichtzulassen anderer Stores, dem Verhindern von andereen App-Installationsmöglichkeiten, und dem Verbot, ausserhalb vom Store und der Apple-Hardware Umsätze zu erwirtschaften bzw. wenn nicht verhinderbar, diese in der App zu bewerben.

        Ob weitere Stores für uns gut sind hängt von vielen Faktoren ab. Aber sie könnten es, indem ein Konkurrenzkampf da ist, wer die bessere Sicherheit, Qualitätskontrolle und somit Preis/Leistung bietet.

  • Unabhängig von der App Store Geschichte liegt es doch in der Natur der Sache das Unternehmen ihre Kunden binden wollen. Andere Unternehmen wie Samsung versuchen auch ein Öko-System mit den Galaxy-Books und den Handys zu schaffen.

  • Dass Apple Leute in ihr Ökosystem einschließen will ist doch bekannt oder nicht? Ich will Apple hier auch gar nicht freisprechen. Nicht dass einem hier wieder „Fanboy“ entgegen geworfen wird. Nur sind Apple-Produkte nicht gerade günstig und wenn man sich etwas mit dem Kauf beschäftigt, was vor allem bei solchen Preisen für mich selbstverständlich ist, müsste einem doch klar werden, dass man mit Windows und Android mehr Freiheiten hat. Mir ist auch klar, dass es meinst klein anfängt. Mit einem gebrachten iPhone zum Beispiel. Dennoch ist die folgende Abhängigkeit offensichtlich. Oder bin hier hier komplett auf dem Holzweg?

  • Ich verstehe das Gezetter ehrlich gesagt gar nicht. Wie viele unschöne E-Mails würden wohl auch in iFun Postfächern herumliegen, wenn man die einfach mal durchforstet? Es sind Menschen. Die regen sich auch mal auf und denken nicht bei jedem internen Mail darüber nach, dass es aus dem Kontext gerissen publik gemacht wird. Ich lese aus dem ganzen folgendes raus:

    – Apple stellt fest, der AppStore hat in seinen jungen Jahren (2012 war er gerade mal 4 Jahre online) noch erheblich Probleme mit Apps, die vielleicht mittels unlauteren Mitteln in die erste Position geraten sind.
    – Apple möchte nicht gerade Tür und Tor öffnen, dass User auf andere Plattformen springen
    – Apple sieht in ihrem Ökosystem eine perfekte Möglichkeit, dass User bei Apple bleiben

    Wo genau sollen hier die Probleme sein? Ich bin kein blinder Apple User. Andere Firmen machen das genau gleich. Schon mal versucht, ein OneNote auf dem iPad ohne MS One Drive zu syncen? Eine Fernbedienung „einfach so“ auch für mehrere Geräte zu nutzen? Eine Dockingstation von Lenovo auch für andere Geräte zu nutzen? Es gibt unzählige solche Beispiele und natürlich ist Apple da nicht besser. Dass dies mal etwas unschön und direkt in einem internen Mail fomuliert wird? Oh schreck. Ich will gar nicht wissen wie viele E-Mails ich persönlich schon so formuliert habe, dass sich andere angegriffen fühlen.

    Die Schlammschlacht ist auf jeden Fall eröffnet. Schade wenn sich Kinder im Sandkasten zu wenig austoben durften und dies dann im Erwachsenenalter nachholen müssen.

  • Nicht nachvollziehbar was diese Kritik an dem Gebahren, die Kunden im eigenen Öko System halten zu wollen, so verwerflich ist.
    BMW versucht dich auch Kunden möglichst zum erneuten Kauf von BMW zu motivieren und bietet Zubehör an, was zB exklusiv nur von BMW für BMW ist (und BMW austauschbar durch VW, Mercedes, Audi….)
    Und oft gibt es Angebote, bei denen der Kunde „gezwungen“ ist auf Original BMW zurückzugreifen und nicht einfach kunterbunt sich was zusammen stellen kann.
    Und bei VW macht man sich auch Gedanken wie man den Kunden hält, dass er nicht einen günstigeren Skoda kauft.

    Wenn dann nicht mal intern darüber nachgedacht werden darf, wie man Kunden bei sich hält brauch es keine Marktwirtschaft mehr.

    Gleiches gilt für Banken, Versicherungen und auch der Einzelhandel versucht dies.

    Das ist doch völlig „normales“ Geschäftsverhalten, bis auf die Tatsache, dass dies Apple cleverer gestaltet als andere. Ob man das gut findet oder nicht ist wieder ein anderes Thema.

    Es wird keiner gezwungen, Apple (oder zB BMW) zu kaufen. Nur wenn ich gewisse Features o.ä. erwarte muss ich damit rechnen , dass dies nur in meinem Apple/BMW etc Kosmos funktioniert.

    • +1
      Ich kann da auch nichts Verwerfliches entdecken. Jeder Bäcker um die Ecke macht sich Gedanken wie er seine Kunden an sich bindet.

      Klar, bei einem Weltkonzern wie Apple läuft das auf einem anderen Level. Jedes Unternehmen möchte seinen Marktanteil ausbauen.

      Und die Frage ob man mit iMessage auf Android sein Produkt verwässert und seine Preisposition schwächt ist doch völlig naheliegend!

      Verstehe die Empörung nicht.

    • Warum hier immer Autohersteller in die Runde geworfen werden.Nun gut, der Ball ist im Spiel. Ich kenne keinen Autohersteller, der den Kunden vorschreibt, bei welcher Tankstelle er seinen Sprit kaufen muß. Auch kenn ich keinen der eine Versicherung vorschreibt, bei der ich das Auto versichern lassen muß. Auch das waschen in einer Waschstrasse oder alternativ eine Handwäsche steht mir frei und wird nicht vorgeschrieben. Aber genau das verlangt Apple seinen Kunden im übertragenden Sinne ab.
      Apple will überall seine Hände drin haben. Man schafft bewusst eine Abhängigkeit, was nun auch schwarz auf weiß zu lesen ist.
      Wer jetzt noch dieses Geschäftsgebaren verteidigt oder gut heißt hat den Knall nicht gehört.

      • Danke. Einer des es begriffen hat und schlüssige Argumente liefert. Man stelle sich vor, die Autohersteller würden vorschreiben, dass es nur einen Radiosender gibt (Homepod) oder man seine Autobatterie gar nicht selbst austauschen könnte weil man die Motorhaube nicht aufbekommt da die verschweisst ist, damit da kein Staub oder Wasser rein kommt.
        Oder man stelle sich vor, ich als Produktdesigner würde ein Radio bauen, aber BWM es meinen Kunden nicht erlaubt dieses Radio in ihrem gekauften Fahrzeug einzubauen. Nur wenn ich es im Hauseigenen BWM Shop anbiete, was grundsätzlich kein Problem wäre, aber als Bedingung müsste ich erstmal pauschal 10.000€ für die Aufnahme abdrücken und dann natürlich noch 30% von jedem verkauften Gerät.

      • Die Beispiele sind zu diesem Thema einfach nicht passend.

        Apple schreibt nicht vor, mit welchem Strom ich mein Handy auflade. (Tankstelle)
        Apple schreibt auch nicht vor, ob ich mein Handy mit einem Mikrofasertuch reinige oder mit einem Brillenputztuch. (Handwäsche)
        Apple schreibt dir auch nicht vor, ob du einen AppleCare_Vertrag holst oder dies über freie Versicherungen machst. (Oder habe ich das mit der Versicherung falsch verstanden?)
        Apple schreibt (mittlerweile) auch nicht vor wo du dein Auto reparierst. Es muss nur nach „Herstellervorschrift“ gearbeitet werden. (Freie Werkstatt / Garantie)

        Leider passt dieser Autovergleich zu diesem Thema nicht… also warum nicht einfach Produkte vergleichen die ein ähnliches Konzept fahren?

        Thermomix: (neue) Rezepte erhalte ich nur mit der Cookidoo-App. Zahle ich Sie nicht, habe ich nur Grundrezepte / Grundfunktionen.
        Playstation 5 digital: Spiele nur über den Playstation-Store zu beziehen. Reicht hier die „aktive Handlung“ des Käufers hinsichtlich „er war sich bewusst, weil kein Laufwerk vorhanden“?

      • Du kannst bei Apple doch auch den Strom von jedem Erzeuger nutzen. Und ich kann mein iPhone auch überall versichern und muss nicht Apple Care nehmen und mein iPhone kann ich auch mit jeder billigen Hülle schützen, also wo ist da ein Unterschied?
        Das Firmen Kunden binden wollen ist doch klar, macht mein VW Händler auch, wenn ich ein neues Auto hole. Da bekomme ich Angebote die ich wo anderes nicht hole. Oder wie sieht es mit Gutscheinen aus um neue Kunden durch Bestandskunden zu werben?

      • @o.k. Leider sind die Beispiele wieder für den Poppes.

        Eine Autobatterie kannst du selbst wechseln, musst danach aber im Zweifel zur Werkstatt um die Fehlermeldungen aus dem System zu bekommen. Leider sind auch die Fahrzeuge da etwas komplexer aufgebaut und haben ein gewisses Batterie-Management-System. Aber habe ich wieder etwas überlesen? Kann man die Batterie nicht (mehr) selbständig wechseln am iPhone?
        Vielleicht sagt dir noch der AutoradioHersteller BECKER etwas? Ich weiß zwar nicht wie die Verträge damals aussahen, aber auch dort gab es „Exklusivität“ die es nur über den Händler gab.

      • Du kannst doch deinen HomePod via AirPlay doch mit Spotify ( ich nutze kein Spotify, da es mir nicht gefällt) nutzen, hab’s gerade probiert.
        Der neue Mercedes EQS hat eine verschlossene Haube, die nur die Werkstatt öffnen kann. So wie du auch die Batterie vom iPhone z.B. beim Media Markt tauschen kannst. Hat ein Arbeitskollege erst mit zwei iPhones machen lassen.

      • @KaroX

        +1

      • @Markus

        +1

      • @Helmut
        …leider vergleichst Du Äpfel mit Birnen!

        Du solltest mal überlegen, wie Du anstelle von Apple wirtschaften würdest.

      • @Markus: Stimmt! Total wichtiger Punkt: Wir sprechen bei dem iPhone um die Hauptstromversorgung und somit ein Vergleich mit einem Elektrofahrzeug (und nicht mit einem Verbrennungsmotor) gleichzustellen. Wie kann man da die Batterien als Endverbraucher wechseln?

  • … gibt es da nicht ein tolles Spiel für (z.B.) die X-Box, das möchte ich nativ auf meiner Switch spielen, jawohl! Sofort! Monopolisten! Alle!

    ; )

    • Exklusivität ist jetzt ein falsches Beispiel hierfür. Sonst kommt noch einer mit dem Vergleich: Meine iPhone-Hülle soll auch auf meinem Android-Handy passen.

    • Es geht hier nicht um dich, sondern um den Entwickler (EPIC). Wenn er Fortnite auf der Xbox möchte, wird Xbox dagegen nix sagen. Wenn sie es auf der PS haben wollen dann gleiches Spiel. Darum gibt es das sowohl auf Android als auch iOS. Es geht um das Geschäftsmodell und die Abgabe an Apple und Google. Zudem ist es auch nicht erlaubt im Game Links oder Hinweise zu InApps zu zeigen die am Appstore vorbeigehen.

  • Ich liebe meine Apple Geräte und nutze sie gerne aber es gibt genug Dinge die mich trotzdem seit Jahren stören.
    Wenn diese Prozesse jetzt zu einer Öffnung von iOS führen, wäre das wirklich klasse.
    Man stelle sich mal vor, man könne iCloud endlich durch andere Dienste ersetzen (oder gar durch eine eigene Nextcloud). Oder man könnte Apps endlich sideloaden…..
    Apple baut super Hardware und auch die Software ist meist Top….Mit der Politik war ich aber noch nie einverstanden. Wer die Kunden durch Qualität überzeugt, sollte es eigentlich nicht nötig haben auf den Lock In Effekt zu setzen.

  • Kunden an mich binden, völlig neue Strategie.

    • Ja dieses „an sich binden“ hört sich ziemlich unschuldig an.
      Ein Drogendealer versucht es, indem er den ersten Schuss verschenkt, den zweiten für die Hälfte anbietet und bei Abhängigkeit ab dem dritten die Preise verdoppelt. Sollte er in Zukunft woanders kaufen gibt es paar auf die Zwölf.
      In anderen Geschäftszweigen lässt der Verkäufer das Produkt sprechen. Schmeckt oder gefällt dem Kunden das Produkt, kommt er ohne Zwang von selbst wieder. Beide Kunden binden sich auf ganz unterschiedlicher Weise an den Anbieter. Die Strategie dahinter könnte unterschiedlicher nicht sein.
      Wenn ich mir ein Think different auf die Fahnen schreibe und auch sonst den Weissen Ritter gegenüber Wettbewerber spiele, würde ich meine Kundenbindung nicht so aggressiv gestalten wie die mails es erahnen lassen. Ich könnte mich damit angreifbar machen und meine Kunden vergrauen.

  • „Customer lock in“ ist nun wirklich nicht überraschend, das ist – als überzeugter Apple Nutzer – seit Jahren meine größte Kritik am Smartphone Markt. Trifft nämlich letztlich beide Systeme (IOS und Android) solange ich zum Beispiel bei einem Systemwechsel alle Apps neu kaufen muss.

    Die letzte email bezüglich Fake-Apps sehe ich allerdings nicht ganz so negativ, denn da wird doch die Kritik zumindest intern massiv geäußert. Spannend wird sein, was daraus intern folgte, was der Vorstand Tim Cook schließlich unternommen/entschieden hat.
    Das Ende des Prozesses könnte auch zum beruflichen Ende von Cook führen, wäre keine schlechte Entwicklung

    • Also zum Thema Neukauf von Apps bei Systemwechsel, da könnte der App-Anbieter aber auch eine Lösung finden – nicht wahr? Aber ist ja nicht so, als würde sich der Anbieter nicht freuen „doppelten“ Umsatz zu generieren.
      Zumindest hatte ich in der Vergangenheit schon Fälle wo ich die Anbieter mit dem Mac AppStore-Kaufnachweis eine normale Lizenz erhielt um es auf anderen System-Plattformen zu verwenden.

      • Aber theoretisch hat man ja auch „doppelte Arbeit“ wenn man für 2 verschiedene Systeme programmiert. Denn letztendlich hab ich ja bei einem Kauf im AppStore nur die Lizenz für meine Apple ID erworben und dessen System, und nicht die Lizenz für „mich“.

  • Schocker! Apple trifft Entscheidungen, die gut für das eigene Unternehmen sind und ist nicht die Wohlfahrt. Mein Weltbild bricht zusammen.

    • Hier wird nicht jede Entscheidung die für das Unternehmen gut ist kritisiert. Aber es ist eben auch nicht jede Entscheidung für eine Wirtschaft gut, die ein Unternehmen trifft.

  • Ufff, also wer sich über so ein „verhalten“ aufregt hat wohl noch nie in einer Firma gearbeitet? Where’s the news?

  • Das Apple natürlich versucht den Gewinn zu maximieren ist verständlich. Persönlich nervt mich nur dieses „edler Ritter in weißer Rüstung“ Gehabe tierisch. Jeder Schritt zur Gewinnmaximierung wird als „ökologisch“, „Kundenfreundlich“ etc. dargestellt. Letztes Beispiel hierfür ist der Wegfall des Netzgerätes. Aus diesem Grund würde es mich diebisch freuen, wenn Apple vor Gericht richtig vorgeführt würde, und die weiße Rüstung auch in der Öffentlichkeit nicht mehr so hell stehlen würde !

    • Schön dass du das so siehst. Natürlich hast du Recht. Aber die Entscheidung mit den Netzteilen ist auf jeden Fall richtig gewesen. Ich hasse es, dass bei jedem Gerät wieder so ein besch***enes Netzteil dabei ist. Meine Schublade ist voll davon und ich finde es schade diese ungenutzt wegschmeißen zu müssen. Ich hoffe so sehr, dass die endlich anfangen auch die Kabel wegzulassen. Auch beim Macbook war das riesige unpraktische Netzteil völlig überflüssig. Bitte Apple weiter sooo.
      Für 15€ ein Netzteil dazu zu kaufen sollte keine Person arm machen.

      • Aber klar, die einzige echte Alternative wäre es, wenn man beim Kauf entscheiden könnte ob man ein Netzteil will oder nicht. Damit nicht jeder das Netzteil nimmt und auf Ebay stellt könnte man einen Preisunterschied von 5€-10€ sicher tolerieren.

      • Da das iP 12 das erste Modell mit einem USB C Anschluss zum Netzteil ist, hatten wohl die wenigsten da „jede Menge Netzteile“ herumliegen. Und das wusste Apple natürlich ganz genau – aus diesem Grund auch exakt das Weglassen des Netzteils zu diesem Zeitpunkt. Und das Argument „da wird man auch die paar € für das Netzteil haben“ ist vollkommen in Apples Sinn. 1300 € für ein Max – und nochmal 25 € für das Netzteil. Wenn Apple dem Kunden die Entscheidung überlassen hätte, ob er mit oder ohne Netzteil will, wäre dieser „Öko Move“ wesentlich glaubwürdiger.

      • Das ist nicht korrekt. Das iPhone 11 Pro kam auch schon mit USB-C Anschluss. Außerdem kann man genauso USB-A Ladegeräte weiterhin verwenden. Hätten sie nicht das Kabel beigelegt hätten die meisten Nutzer das wohl auch gemacht. Ich denke, dass die Mehrheit der Nutzer sich nicht für die Fast-Charge-Funktion interessiert. Ganz besonders nicht, wenn man ihnen verrät, dass Fast-Charging die Lebensdauer des Akkus verkürzt.

      • Aber du hast auf jeden Fall Recht, dass Apple daran wieder mehr Gewinne erzielt. Trotzdem ist es aus meiner Sicht und aus Sicht der Umwelt besser, wenn Ladegeräte (inklusive Kabel) in Zukunft getrennt von den Geräten verkauft werden. Dass die Ladegeräte dabei günstiger werden könnten, wenn man eh ein iPhone kauft steht dabei außer Frage.

      • Wie wäre es denn, wenn in Zukunft nicht jedes Jahr ein neues iPhone gekauft wird, sondern alle 5 Jahre? Dann stapeln sich auch nicht die Netzteile und der ökologische Fußabdruck wäre auch weniger stark ausgeprägt.

      • Also ich handhabe das so, dass ich so alle 3-4 Jahre mir ein neues Smartphone kaufe und dann das alte in der Familie verschenke. Läuft bis jetzt immer gut.

      • Wird es sowieso nicht. Ich kaufen in der Regel alle 3 Jahre ein neues Telefon. Aber nach einigen Jahren sammelt sich da leider trotzdem was an. Hab die Ladegeräte jetzt aber verschenkt. Trotzdem habe ich jetzt ein vernünftiges USB-C Ladegerät mit mehreren Anschlüssen. Dagegen sind die Original-Netzteile mit nur einem Anschluss wirklich schlecht gemacht. Ich hoffe, dass ich nie wieder ein Ladegerät bei irgendeinem Gerät dabei habe. Das stört mich nämlich nicht nur bei Apple-Geräten, sondern bei allen Geräten die man so kaufen kann.
        Ich meine schön und gut, dass es viele Leute gibt die möglich viel für ihr Geld bekommen wollen. Ich denke aber trotzdem, dass die Mehrheit der Apple-Ladegeräte unnötig produziert werden.
        Manche Leute würden sich hier wahrscheinlich auch beschweren, wenn Apple in Zukunft auf die überflüssigen Sticker verzichten würde…

  • Ich finde den Anschiss von Phil total gut. Wenn da einer oder mehrere gepennt haben muss der Chef doch auf den Tisch hauen? Wo ist da das Problem. Und klar, Apple will Kunden binden. Das war ja jetzt nicht neu?

    • Absolut gut, vor allem wenn sich ein Executive/C-Level so involviert, trotz üblicher Flughöhe, ist das eine sehr gute und positive Sache.

    • Dito, bestätigt mein Bild von ihm. Einer der wenigen vernünftigen Manager.
      Schade das er in Rente geht (sein Nachfolger hat sicher nicht die Eier für so eine Reaktion).

  • Böses Apple. Als würden andere Firmen nicht versuchen Kunden an sich zu binden. Wie macht Epic es doch gleich mit seinem Store? Mit Dumping um PC-Spieler in Scharen auf deren Plattform zu locken. Aber das ist natürlich was ganz Anderes ;-)

  • Ich sehe nix verwerfliches daran, das ein Unternehmen seine Kunden binden will. Das ist doch völlig normal. Apple seine Produkte sind ja gerade wegen dem Öko-System so erfolgreich und desto weniger Geräte in der Kette sind die nicht von Apple sind, desto besser funktioniert das. Es ist einfacher neue Technologien und Ideen einzubringen und miteinander zu vernetzen.
    Ich merke das immer bei meinen Kunden die eine gemischte Ausstattung mit Mac und Windows haben. Am besten funktioniert es, wenn es entweder Microsoft oder Apple ist. Vorteil Apple wegen iOS, Nachteil Apple wegen Microsoft Office, da MS Office auf Windows Rechnern besser im System implementiert ist.
    Ich sehe hier ganz klar den Vorteil vom Nutzer, egal welcher Hersteller, egal welche Branche.

    Jeder andere Hersteller hat ja auch die Möglichkeit seine eigene Plattform zu entwickeln. Niemand zwingt diese Android oder Windows zu benutzen. Die müssen halt Geld in die Hand nehmen und das wollen viele nicht.

    Andersrum wird hier niemand gezwungen Apple Produkte zu kaufen und man kann wechseln… wenn man will.

    Zu Epic sage ich einfach nur: Lächerlich!
    eBay, Amazon, etc. funktionieren auf dem selben Prinzip wie der AppStore. „Du nutzt meine Plattform als Promotion, Marktplatz, etc., um deine Produkte anzubieten. Also nehme ich mir eine Provision.“

    • So ein Unfug. Als Anbieter auf Amazon darf ich meine Produkte auch woanders anbieten, bei Apple nicht!

      • Epic kann und macht es doch, sie bieten doch ihr Produkt bei Android an. Apple verbietet das doch nicht. Und damit erreicht Epic mehr als 3/4 des Smartphone-Marktes.

      • @ Sami Negm-Awad:
        Nein kein Unfug, sondern richtig informieren.
        Apple hat niemandem verboten die Produkte auf anderen Plattformen anzubieten.

        Die Produkte von Epic gibt es auch für Android-Geräte.
        Aber sogar mit Google sind sie im Streit. Google hat sie auch aus dem PlayStore geschmissen. Deshalb ist es doch offensichtlich das Epic i-was falsch macht.

  • Wo ändert sich jetzt das IMage?
    Ich bin eine Art Fanboy. Aber auch ich weiß, dass die Firma Apple eine Firma ist, die Geld verdienen will und (sogar gesetzlich vorgeschrieben) muss. Dass man sich dafür Strategien überlegt, Kunden in irgendeiner Form an die eigenen Produkte zu binden ist weder perfide, noch sonst wie direkt verwerflich, noch ungewöhnlich.
    Denn die große Überraschung kommt jetzt: Man kann jederzeit entscheiden, was man kauft. Solange das so ist, solange müssen Firmen sich Bindungsmaßnahmen überlegen. Sei es eine Funktion, die nur mit den eigenen Geräten funktioniert, sei es eine besonders grüne Firmenphilosphoie, seien es besonders gesunde Lebensmittel etc. pp.
    Das betrifft, wie gesagt, alle Firmen, die Produkte herstellen und die unter dem Firmennamen oder einer eigenen Marke vertrieben werden.
    Natürlich ist es interessant sowas zu lesen, wie die Auszüge hier. Aber überraschen darf sowas niemanden.
    Und ja, dennoch kann man Apple Produkte kaufen – sogar freiwillig und gerne! Für mich sind es immer noch die besten Produkte am Markt, was viele Bereiche angeht. Im Zubehörbereich sehe ich da teils bessere Produkte, aber die Maßnahmen machen das Apple-Produkt für mich dann doch oft wieder attraktiver. Ist halt immer ein Gesamtpaket.

    • Das sehe ich leider ganz anders. Und das meine ich nicht nur auf Apple bezogen, sondern auf die ganze neue digitale Welt, die wir zu wenig hinterfragt haben und die großen Konzerne walten wie es ihnen passt. Frage an dich, wenn du tausende von Euros an Filmen im iTunes Store kaufst und plötzlich kein Bock auf Apple hast, hast du ohne Apple Geräte keine Möglichkeit darauf zuzugreifen. Ist das in deinem Sinne? Warum gilt dein Nutzungsrecht nur bei Apple? Genauso mit Musik. Warum darf ich nicht entscheiden wo ich meine Musik aufbewahren will? Was passiert wenn so eine Riese wie Amazon mich wegen paar zu vielen Rücksendungen einfach mal rauswirft und alle meine gekauften digitalen Güter sind pfutsch. Ist das in deinem Sinne? Diese ganze ich binde euch alle an mein Ökosystem stinkt gewaltig und sollte überdacht werden. Zum Schutz unserer und zum Schutz unserer Kinder. Es kann nicht möglich sein, dass ein Konzern ein beschnittenes Gerät auf den Markt schmeißt mit Versprechungen die sie am Ende nicht halten und dann konsequent einstampfen, so dass man plötzlich Elektroschrott hat nur weil es an irgendwelche Server gebunden war. Ist mir schon passiert mit dem COZMO und OVERDRIVE von Anki. Noch gehen die Geräte, aber wie lange noch? Noch geht der Homepod aber wie lange noch? Alle reden sie von Nachhaltigkeit aber alles wird verlötet und verklebt. Möglichkeiten um etwas ranzustecken wie eine externe Festplatte bei einem AppleTV wird weggelassen, dafür gibt es ja die Cloud. Aber was wenn es die von heute auf morgen nicht gibt? Die Cloud gibt es auch nur um genau dieses Argument zu erschlagen und zu monetarisieren, so wie Apple es mit den Abos macht. Das kann und darf nicht die Zukunft sein. Alle heulen sie rum wegen Alexa ausspieonieren usw. aber schön fleissig alles bei einem Anbieter in seinem Ökosystem lagern. Und wen Tag X kommt, und aus Apple plötzlich Birne wird, und Birne alle Daten mit kauft aus den letzten Jahrzenten zur Auswertung und dein Kind in 40 Jahren in den Knast kommt, weil Papa damals in seiner Cloud ein Schriftstück hatte, was den Corona Virus in Frage stellte, dann gute Nacht. Im Kern mag ich Apple, aber auch nur wegen der soliden Hardware. Die Software überzeugt mich gar nicht und wird von Jahr zu Jahr immer schlimmer. Aber auch die Strategie geht für mich in eine gefährliche Richtung. Ich mache mit hier keine Illusioonen wie ein markus, revosback & Co. Ich weiß dass Apple versucht so viel Geld wie möglich zu scheffeln, darum bekommen die auch nicht anstandslos alles von mir und ich glaube ihnen erstmal kein Wort. Traue niemals einem Wolf im Schafspelz. Hoffnung habe ich aber dennoch, worauf auch immer. Vielleicht kommt mal wirklich jemand mit echten Innovationen und neuen Strategien. Apple wird für mich auch immer mehr zu Nokia die viele Dinge einfach ignorieren. Untergehen werden sie nie, Nokia gibt es schliesslich auch noch.

      • Das mit dem Streamingdiensten ist vielleicht nicht die beste Lösung, aber wir haben ja noch immer die Möglichkeit uns CDs/DVDs und Blu-ray zu kaufen.
        Bei Apple kann man sich die Filme zumindest sichern, die man gekauft hat.

      • @ o.k.:

        [01] Zu deinem Beispiel mit den Filmen und der Musik:
        Hast du die AGB und die Vertragsbedingungen akzeptiert?
        Beim lesen dieser sollten bei den meisten ja Fragen auftauchen und dann könnte man sagen: „Hmm … nein, das will ich nicht.“
        Das diese Lösung nicht optimal ist, das stimmt.
        Kann man sich einen anderen Anbieter aussuchen? Ja!
        Kann man sich weiterhin CD, Schallplatten, etc. … kaufen? Ja (noch)!
        Aber eine CD, DVD kann auch verloren oder kaputt gehen, die bleiben nicht ewig so. Kannst du dann eine neue CD anfordern? No!
        Die CD gehört dir und du darfst die Musik / Filme konsumieren. CD kaputt oder weg = Musik / Filme weg.

        [02] Zu deinem Vater / Kind Beispiel:
        Man kann nicht belangt werden für etwas das man nicht gemacht hat.

        Hat man die Möglichkeit Dateien lokal zu speichern? Ja!
        Können diese verloren gehen? Ja!
        Gibt es andere Anbieter anstatt Apple? Ja!
        Falls es die Cloud i-wann mal nicht mehr gibt, passiert das über Nacht? Nein! Warum? Steht in den AGB. Man wird genügend Zeit haben die Daten zu transferieren.

        [03] Zu deinem genannten Punkt „Elektroschrott“:
        Gebe ich dir recht, aber die Geräte werden lange genug auch so funktionieren. Das ist heute leider so, das Geräte einfach eine immer kürzere Lebensdauer haben. Wie könnte man dagegen wirken? Mit höheren Gerätepreisen wegen Forschung und Entwicklung, neue Materialien, etc.. Können wir diese bezahlen? Bis zu einem Punkt – ja! Möchten wir die zahlen? Nein!

        [04] Thema „Abo“
        Ein sehr guter Punkt, eine Hybridlösung wäre optimal. Jedoch entscheidet jedes Unternehmen für sich, welches Modell sie anbieten. Aber der Markt entscheidet was am Ende gewinnt.
        Als Beispiel nehme ich mal „Affinity“ gegen „Adobe“, Einmalzahlung gegen Abo-Modell. Man hat durchaus die Wahl. Ich kann mich noch erinnern als ich für Illustrator, Photoshop, InDesign zusammen ca. 3.000 € bezahlt habe und es ca. 3-5 Jahre benutzt habe und für Updates teilweise 200-400 € zahlen musste.
        Rechnen wir mal: 5 Jahre = 60 Monate
        3.000 € / 60 Monate = 50 € pro Monat
        Die Creative Cloud kostet fast genau so viel, aber dort habe ich alle Updates inklusive und viel mehr Applikationen und ich kann die Applikationen auf mehreren Geräten benutzen und von überall aus auf meine Daten zugreifen.

        Anderen reicht aber die Affinity-Lösung. Ich habe es probiert, großartige Apps. Aber mir fehlen viele Dinge. Habe ich Zeit und die Nerven auf diese zu warten oder mit einem Workaround zu erledigen? Nein!

        Anderes Beispiel Musik:
        Früher habe ich im Jahr ca. 5 CDs gekauft. Die haben so zwischen 10 und 30 € gekostet und ich hatte ca. 40-50 Lieder.
        Heute zahle ich im Familien-Abo für 6 Personen 180 € im Jahr (das sind 30 € pro Person). Habe aber dafür Millionen Lieder immer und überall bei mir dabei und alles GANZ LEGAL.

        Ob jetzt eine Wetter-App ein Abo-Modell braucht, das sei dahin gestellt. Aber der Markt entscheidet was erfolgreich ist.
        Aber die Entwickler müssen halt schauen, das Geld rein kommt. Apps programmieren und updaten sich nicht von selber.

        Man muss nicht alles schlecht reden und negativ sehen. Viele Dinge haben auch gute Seiten. Aber Hinterfragen sollte man auf alle Fälle. Da gebe ich dir 100% recht.

      • @Semafor
        +

      • @Semafour ich gebe dir auf jedenfall Recht. Klar gibt es AGBs und die sollte man auch lesen. Dennoch muss es dich nicht heissen was gestern galt muss heute oder morgen auch gelten. Ich prangere hier auch nicht nur Apple an. Ich prangere grundsätzlich die geschaffenen Ökosystem an die versuchen uns an etwas zu binden was wir im Grunde nicht wollen, bzw. gar nicht damit auseinandergesetzt haben welche Nachteile dadurch entstehen. Die Konzerne suggerieren uns aber dass das nur gut für uns sein kann. Unser gesamtes Leben spielt sich mehr und mehr im digitalen Leben ab. Eure Argumente mit den physischen Datenträger zeigt genau die Problematik auf. Nur weil ihr es in der Hand halten könnt, glaubt ihr es gehört euch mehr als etwas das in der Cloud rumschwirrt. Die Preise sind aber die gleichen plus viele viele Nachteile. Ein gekauftes E-Book kostet meist genauso viel wie ein gedrucktes, aber ein E-Book kann ich nicht verleihen oder gar weiter verkaufen. Viel schlimmer noch, ich kann es nur mit der iBooks App oder nur mit der Kindle App lesen. Das lassen wir uns Kunden Aufgrund irgendwelcher AGBs also einfach so gefallen. Aus Bequemlichkeit und wegen des vorteilhaften Ökosystems. Da hilft es mir auch nicht einen anderen Anbieter zu suchen, weil er es auch nicht andersmachen wird, machen ja schliesslich alle so die ordentlich Kohle scheffeln wollen. Aber hey, immer nur zum Vorteil des Kunden. Also ich besitze noch unzählige DVDs aus alten Zeiten und keine davon ist jemals kaputt gegangen, von daher verstehe ich das Argument schonmal gar nicht. Bei Kassetten mag das stimmen, aber hier ist auch nichts digital. Klar sind die Streamingdienste die Zukunft, aber wenn ich was bestimmtes sehen will, kann ich mich nicht darauf verlassen da diese einfach zu zerpflückt sind. Bei Musik ist das zum Glück anders und da wird sicherlich niemand mehr einer CD nachtrauern.
        [02] Sagst du jetzt. Vor ein paar Jahren wäre es auch undenkbar gewesen das die gesamte Menschheit zuhause „eingesperrt“ wird. Sage also niemals nie.
        [03] „… aber die Geräte werden lange genug auch so funktionieren. Das ist heute leider so, das Geräte einfach eine immer kürzere Lebensdauer haben…“ Diese Aussage kann nicht dein Ernst sein wenn du Kinder hast. Und definiere bitte „lange genug“? Ich besitze noch einen Walkman der funktioniert und das ein oder andere mal aus Nostalgiegründen ausgepackt wird um eine alte TKKG Folge abzuspielen. Was ist denn nun mit der so gepriesenen Nachhaltigkeit? Muss die dem Kapitalismus weichen? Zum Wohle unserer Konzerne? „Wie könnte man dagegen wirken?“ Wie ich schon sagte, einfach mal einen Steckplatz mehr anbieten wo man auch Peripherie anschliessen kann wenn irgendwelche Server mal abgeschaltet werden. Bei einem AppleTV durchaus denkbar und es gibt absolut keinen nennenswerten Grund bei der Produktgröße es nicht zu machen, außer den Kunden für dumm zu verkaufen um ihm was von Cloud vorzugaukeln. Wie soll sonst der Kunde unsere Filme kaufen wenn er sie auch direkt so ankucken kann ohne Cloud-Quatsch?
        [04] Adobe und Affinity sind ein schlechtes Beispiel. Adobe war damals nur so teuer, weil es eben nur Profis in Anspruch genommen hatten die das Geld schnell wieder raushatten. Kein privater hat damals Adobe benutzt. Es gab nich richtige fiese Schulungen um das Programm zu begreifen. Heute im Zeitalter von Youtube bringt sich jeder Laie die kompliziertesten Programme bei und von daher benötigt er Programme die er für einmal im Monat benutzen sich leisten kann. Leider hat das Adobe immer noch nicht begriffen. Sie haben einfach nur Glück, dass die ganze Werbeindustrie, samt Druckereien so träge sind, dass auf die alten Hasen noch verlass ist und somit Geld fliesst. Sind die mal weg, ist Adobe Geschichte. Adobe hat leider für die heutigen Anwendungsfälle wenige bis keine Alleinstellungsmerkmale. Ich habe den Umstieg auch auf Affinity geschafft. Zugegeben es hat gedauert, aber auch nur aus Bequemlichkeit und Gewohnheit. Abos werden sich bei Programmen im privaten nicht durchsetzten davon bin ich fest von überzeugt. Die Summen die Apple durch den AppStore generiert sind nur den ganzen InApp-Games geschuldet. Der Schein trügt hier und den Entwicklern bleibt nichts anderes übrig. Es wird aber noch schlimmer mit dem M1 Chip, denn dann sind die Apps keine kleinen Apps mehr womit man mal kurz eine ToDo Liste erstellt, sondern umfangreiche Tools womit man keine 7,99€ abrufen kann, aber erkläre mal den Nutzern, dass eine App plötzlich 150€ kostet auf einem iPad. Bestes Beispiel von mir. Ich habe die App Shapr 3D entdeckt mit der man super einfach 3D Modelle für den 3D Druck macht, aber 29,99€mtl/ 239,99€ pro Jahr und das nur in der Hobbyversion ist für mich als Privatanwender wo ich das Tool einmal im Monat nutze einfach zu viel und steht nicht in Relation. Dann kann ich mir die gedruckten Sachen direkt neu kaufen und muss nicht erst mit dem drucken anfangen. Was mache ich also? ich suche mir eine alternative und die gibt es heutzutage dank einer guten Suche wie Google zuhauf und das sogar kostenlos (Tinkercad, Sketchup Free). Es wird immer alternativen geben aber auch nur von Menschen in Betracht gezogen die sich nicht an kruden Ökosysteme binden. Bei Homekit bin ich seit kurzem auch raus und habe den Absprung auf eine Raspi Lösung geschafft. Was soll ich sagen, von einem geschlossenen Ökosystem bewege ich mich nun komplett frei mit nahezu grenzenlosen Möglichkeiten.

        Ich will nicht sagen dass der Staat das regulieren sollte, aber irgendeine Instanz muss es aber tun. Wir Kunden dürfen nicht der Spielball der großen sein die uns schubsen wie es denen passt. Uns wird vorgeschrieben dass wir uns an AGBS und dergleichen halten sollen, aber wer haftet für nicht eingehaltene Versprechen der Großen? Dürfen die wirklich alles dürfen?

      • @ o.k.:

        [01] Das ist keine Problematik, das hat was mit Urheberrechten zu tun. Da solltest du dich mal damit befassen. Dir gehört NIE etwas, du darfst es nur benutzen. Nutzungsrechte hast du und mehr nicht. Ob es in der Cloud ist oder auf physischen Datenträgern spielt dabei keine Rolle. Vertragsbedingungen sind Vertragsbedingungen, deshalb musst du diese auch VORHER akzeptieren und nicht nachher. Und auch wenn es die Cloud i-wann mal nicht mehr gibt, dann ist sogar das in den AGB geregelt, Änderungen muss man ankündigen.

        Aber wenn du die AGB nicht akzeptieren willst, dann zieh deinen eigenen Service auf oder verzichte ganz auf die Produkte. Das sind halt nun mal die Regeln.

        Die DVDs gehen nicht kaputt, aber das sind physische Dinge die sich mit der Zeit ändern. I-wann lösen sich die Komponenten, das ist halt einfach so. Lass die mal so 10-20 Jahre stehen. Klar halten die Länger wie Kassetten, aber i-wann geht auch die CD kaputt.

        [02] Doch ich sage NIE.
        Würde das so sein, dann bräuchte man keine Gesetze und kein Rechtsystem. Um für etwas direkt belangt werden zu können musst du es getan haben und man muss es beweisen können. Sonst könnte ja jeder jeden in Probleme bringen. Das ist nicht so einfach wie du dir das vorstellst.

        [03] Ich nenne dir ein paar Beispiele wegen Elektroschrott:
        Mein iPhone 7 Plus läuft seit 2016 ohne Probleme. Ich habe mir kein neueres iPhone geholt, nicht weil ich nicht kann, sondern weil ich nicht will. Das iPhone 7 Plus wird auch in Zukunft funktionieren, nicht mit allen Features, aber die Grundfunktionen welche damals funktioniert haben, funktionieren später auch noch. Das gleiche mit einem iPhone 5. Laufen mittlerweile alle als Testgeräte oder wurden weitergegeben.

        Meinen iMac hatte ich 9 Jahre lang, der lief super. Es wurde lediglich nicht mehr das letzte Betriebssystem unterstützt. Der wurde weiter verkauft und funktioniert noch immer, weil noch immer für das Betriebssystem Updates rauskommen.
        Meine AppleWatch aus 2015 und 2016 funktionieren noch immer.

        Meine zwei TimeCapsule aus 2013 funktionieren ebenfalls noch immer, obwohl diese nicht mehr weiter entwickelt werden.
        Die Geräte funktionieren noch immer, die hören ja nicht auf zu funktionieren wenn die nicht mehr unterstützt werden.

        Die Geräte laufen weiterhin, die „sterben“ nicht vom einen auf den anderen Tag, nur weil sie nicht mehr unterstützt werden.

        Wenn meine Kinder meine iPads durch die Gegend schmeißen, dann ist das doch nicht die Schuld von Apple oder Microsoft oder Sony oder sonst einem Hersteller. Dann ist das Problem ein anderes. iPad sind keine Bälle, Spielzeug oder sonst was, also was ist denn das für eine Argumentation!?

        Aber schieb mal deine DVD in den AppleTV oder in das iPad. Evtl. hast du ja noch eine Floppy-Disk rumliegen mit der kannst du es auch ausprobieren.

        [03] Thema Software:
        Es gab auch schon vor 20, 25, 30, 35 Jahren Schulungen, Literatur, Seminare und Handbücher für Adobe Produkte und es gab auch Adobe Photoshop Elements, welches eine abgespeckte Version von Photoshop war. Damals haben nur ganz wenige digitale Inhalte entwickelt, nicht jeder hat ein PC gehabt, Bilder wurden gedruckt, es gab einfach kaum Plattformen, wo man sowas posten konnte, etc. …

        Wie viele haben früher gekrackte Versionen von den Adobe Produkten gehabt? Die haben mich ausgelacht, als ich gesagt habe das ich mir die Produkte gekauft habe. Deshalb ist es für die meisten – die sowieso schon gezahlt haben – kein Problem heute das Abo zu bezahlen, weil sie günstiger weg kommen, weil sie wissen wie es war als sie früher bezahlt haben. Ich habe es dir vorgerechnet und du kannst mir nicht sagen, das früher Privatpersonen massenweise 1.000 € für Photoshop bezahlt haben.

        Und Adobe hat eine Menge Software für den privaten Bereich die kostenlos ist, die für die meisten Anwender reicht. Photoshop, Illustrator, InDesign, Premiere, After Effects, etc., das sind alles Produkte für den Pro Bereich, weil jemand privat etwas hochwertiges machen will, das ist ja sein Problem.

        Und die Druckereien sind nicht träge, du stellst dir das auch zu einfach vor. Es ist nicht so das man mal einfach mal schnell eine Maschine, die Betriebsstoffe, Material, Software austauscht die mal 5.000, 50.000, 500.000 € kostet. In Photoshop, Illustrator, InDesign sind viele Funktionen für den Druck, die es in Affinity nicht mal auf der Roadmap gibt. Affinity ist für mich definitiv eine Software, die hervorragend ist für den privaten Bereich und auch in einigen Segmenten sehr gut in den professionellen Bereich passt. Aber das ist ungefähr so wie mit MS Office und iWork für die meisten „normalen“ Menschen reicht iWork, aber für richtige aufwendige und komplexe Arbeit greift man auf den Branchenstandard zu und das ist halt nun mal MS Office.

        Du verwechselst hier Software für den professionellen Bereich mit deinen eigenen Interessen im privaten Bereich. Das geht halt nicht. Du kannst nicht solche Anbieter kritisieren für ihre Entscheidung Abo-Modelle anzubieten.

        SCHLUSSWORT:
        Wie gesagt bzgl. Abos sind Hybridlösungen meiner Meinung nach das Beste. Aber App-Entwickler wollen auch ihr Geld verdienen und sollen ihr Geld verdienen. Am Ende entscheidet der Markt was gut ist und was es das Geld wert ist.

        Früher hat man in den Urlaub Walkman, Fotoaparat, Gameboy, Mini-DVD-Player, Laptop etc. mitgenommen. Dazu dann die ganzen CD, Kassetten, DVD, etc. …Heute nimmt man ein oder zwei Gerät mit – ein Smartphone und ein Tablet – und hat viel mehr Möglichkeiten.

        Man kann in allem etwas schlechtes sehen. Aber die Welt dreht sich weiter. Und nur wegen der Nostalgie keinen Fortschritt machen, das macht keinen Sinn.

  • Apple ist keine kleine Softwarebude mehr. Es ist ein weltweiter Großkonzern, der seine Aktionäre glücklich machen muss. Nicht mehr oder weniger. Wohin die Reise geht sollte klar sein. Die eigenen Prozessoren schließen Windows/Bootcamp schon mal aus. Langfristig wird das „Sideloading“ zumindest wir non-pro Geräte und M1-Prozessor entfernt und bums hängen wir alle im App Store. Ich sehe schon eine Zukunft wo ich auch keinen iMac mehr kaufe, sondern nur noch einen Standfuß für mein iPad Pro, dass ich darauf docke. Meine Theorie. Ich bin gespannt was kommen wird :D

  • OMG… eine Firma die versucht ihre Kunden zu binden, WO GIBT ES DAS DENN?!?!?!?!

    Ach.. vergessen, macht ja jede Firma xD

  • Die Überschrift ließ mich annehmen, es ginge irgendwie um Corona…

    • CaliforniaSun86

      LOL … ja habe auch gedacht das Phil Schiller etwas richtig kriminelles gemacht hat und vergessen seine Maske aufzusetzen … :)))
      Und dabei ging es nur darum das Apple versucht hat Geld zu verdienen. Oh man … Heute irgendwie „Bild-Niveau“ bei ifun ;-)

  • Und wo ist jetzt der Skandal?

    Gibt es (Profit) Firmen, in denen es anders abläuft? Oder gibt es Firmen, wo per E-Mail kommuniziert, wie man die Kunden am besten zwischen sich und der Konkurrenz-Firma verteilt?

  • Natürlich machen das viele Großfirmen. Es kommt nur darauf an wie, mit welchen Methoden und wie verhält man sich gegenüber seinen Kunden und Geschäftspartnern. Das gerade die großen IT-Firmen da nicht zimperlich sind sollte jedem klar sein. Was Mir tierisch auf den Keks geht ist das Gejammer hier über diese Geschäftspraktiken. Tut doch was dagegen, kauft deren Produkte einfach nicht mehr. Aber nein, es wird weiter gekauft und dann gejammert.

  • Als Apple ganz am Anfang mit dem AppStore stand, und keiner, auch Apple nicht wissen konnte, ob dieser, wenn überhaupt, wie erfolgreich werden würde, war alles OK.

    Als die ersten Gewinne mit dem selben Geschäftsmodell wie heute eingefahren werden konnte, wurde Apple dafür gefeiert; und nicht nur dafür, sondern auch, dass man Entwicklern (wie Epic) eine tolle, sichere Plattform zum Aufbau derer Geschäfte an die Hand gegeben hatte … die dieses natürlich auch bezahlen mussten. Im Übrigen die bis heute übliche Marge von 30%.

    Wenn alle wollen, dass Apple & Co. ihre Abgaben zahlen, dann sollten sie schleunigst ihre Schlupflöcher schliessen, aber nicht an Dingen wie dem AppStore in dieser Weise herumpfuschen!!!

  • Alternativer Zahlungsverkehr sollte schon möglich sein. Da wird Apple auch bluten müssen, hin oder her. Das ist und bleibt eine Verzerrung und Ausnutzung der AppStore Gewalt. Klar hat man Verträge unterschrieben, aber damit wird Apple leider nicht durchkommen. Dazu gibt es neben Epic zu viele Interessenten die das selbe Ziel verfolgen.

    Moralisch ist das sicherlich alles verwerflich, aber Moral ist auch kein Rechtsbegriff.

    Ich bin gespannt auf welchen rechtlichen Grundlagen hier das jeweilige Urteil gefällt wird. Strategie der Anklage wird sein, aus Verhalten ehemaliger oder derzeitiger Top Manager bei Apple eine Absicht aufzuzeigen, die zumindest das Gericht dazu bewegen wird von Apple Nachbesserung im Urteil zu fordern. Evtl. Auch noch Vorfälle aufzudecken, die dies belegen.

    • Alternativer Zahlungsverkehr ist aber großer Mist für den Nutzer! Oder willst Du jedem App-Anbieter deine Kreditkartendaten zur Verfügung stellen? Und wie machst Du es bei den Kindern? Familienfreigaben funktionieren dann auch nicht mehr.

      • Es geht ja nur darum es zuzulassen. Der Entwickler wird schon merken was der Kunde favorisiert. Bis dato lassen sie ja die Möglichkeit nicht mal existieren sondern riegeln den Store dagegen ab! DAS finde ich zurecht nicht in Ordnung.

        Alles weitere wird sich eh klären….

  • Was ich mich immer frage: Wie kommen die Anwälte (?) an die internen E-Mails von Apple Vorständen?

    So müssten doch die Vorstände lieber über ein sichereres und eigenes Kommunikationsmittel kommunizieren, damit kritische Aussagen zukünftig nicht mehr in die Öffentlichkeit kommen?

  • Ist nun alles nicht überraschend. Natürlich versucht man die Nutzer auf seine eigene Plattform zu binden. Das man aus dem Grund kein iMessage für Android bringt ist unternehmerisch absolut nachzuvollziehen

  • Hm, ich kann an den Mails absolut nicht aufregendes entdecken – alles Standart für ein Unternehmen heutzutage.
    Ob Apple, Telekom oder der Einzelhändler um die Ecke – wer es heute nicht genau so macht, macht morgen seinen Laden zu – für immer.

  • Ich verstehe das Problem nicht. Ich kaufe Apple-Produkte nicht aufgrund der Illusion es handle sich um einen Verein aus purer Nächstenliebe. Ich kaufe die Produkte, weil sie mich aus verschiedenen Gründen überzeugen. Dazu gehören Design, Bedienung, Funktion, Sicherheit etc. Nicht zuletzt hat Apple einige Punkte für sich als Verkaufsargument entdeckt (beispielsweise den Datenschutz), den andere Unternehmen so nicht priorisieren. Das machen die natürlich auch nicht nur aus Nächstenliebe, aber sie machen es und es bleibt für mich ein Argument FÜR Apple. Auch wenn Apple einige schlechte Angewohnheiten mit anderen Mitbewerbern teilt, so gibt es dennoch grundlegende Unterschiede.

  • Was soll denn diese reißerische Überschrift? In den E-Mails steht absolut nichts Unerwartetes, alles logisch und eine Image-Änderung sehe ich hier auch nicht. Die Mail von Phil Schiller ist doch sehr positiv, er regt sich auf, dass irgendein Depp nicht gesehen hat, dass eine Abzocke-App in den Store gekommen ist. Apple kocht auch nur mit Wasser. Mensch, wir reden hier von einer Firma, die Geld mit Produkten und Services verdienen will.

  • Wieso steht die Äußerung denn entgegen des Selbstverständnisses? Die Worte sind doch eindeutig ein Anschiss an die entsprechenden Mitarbeiter, damit soetwas in Zukunft nicht mehr vorkommt. Dass es Apps durch die Qualitätsmanagement-Lücken schaffen, wird immer vorkommen.

  • mit der What the hell is this wurde nun aber wirklich das falsche Beispiel gewählt um Apples angebliche Verdorbenheit zu untermauern. Da beschwert sich der Mann doch nur darüber das bei dieser App das Review versagt hat. Aber Grundsätzlich ist Apple natürlich eine Firma die Geld verdienen will in einem System von dem wir alle gut leben. Ebenso wie ifun, das sich ja hier gerne in aller Scheinheiligkeit über Apple aufregt und in tendenziöser weise berichtet. Aufreger erzeugen halt Klicks und die Werbekasse klingelt.

  • Was glauben denn manche ? Dass bei Apple alle in Flow-Power-Manier durch die Flure tanzen und „Kumba-Ja“ singen ?
    Apple ist ein ganz klar ein gewinnorientiertes Unternehmen und genau so sind sie auch groß geworden. Gute Produkte für teures Geld.
    Und wenn sich Phil vor 9 Jahren mal aufgeregt hat ? So what ?
    Als Chef will ich eine Firma voran bringen und dazu gehört natürlich auch die Kundenbindung. Ein eigenes Ökosystem ist doch hierzu einfach perfekt, so lange es besser ist als das, was auf dem Markt ist….

  • Dass es iMessage nicht auf Android gibt sehe ich als Nachteil und ich nutze daher nicht iMessage, sondern WhatsApp. Denke durch diese Entscheidung wird das Gegenteil erreicht für iMesaage und iPhone.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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