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"Komplett anderes Publikum"

Apple News: Wall Street Journal sieht erfolgreiche Symbiose

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Wenn wir vom Erfolg von Apples Dienstleistungssparte reden, lassen Apple News+ außen vor. Apple selbst hält sich zwar mit offiziellen Zahlen zurück, der seit vergangenem Jahr in einigen englischsprachigen Ländern verfügbare Abo-Dienst wohl hinter den Erwartungen zurück.

Wall Street Journal

Apple News+ ist die kostenpflichtige Version von Apples Schlagzeilendienst Apple News. Während man ohne Bezahlung nur eine selektierte Auswahl von Meldungen aus unterschiedlichen Zeitungen zu Gesicht bekommt, bietet Apple News+ zum Monatspreis von 10 Dollar Zugriff auf digitale Ausgaben von diversen Magazinen und Zeitungen. Das Angebot ist allerdings seit der Vorstellung von Apple News+ vor knapp anderthalb Jahren nicht nennenswert gewachsen, eher muss sich Apple sorgen, dass sich prominente Partner zurückziehen. Apple News+ musste vom Start weg viel Kritik einstecken und konnte wohl in erster Linie aufgrund der kostenlosen Testangebote mit anfangs starken Nutzerzahlen werben. Seither ist es zumindest von Seiten Apples ziemlich ruhig um den Dienst geworden. An einen Deutschlandstart ist momentan kaum zu denken.

Apple News wichtiger Abo-Werbeträger

Da wird es Apple gelegen kommen, dass das Wall Street Journal aktuell seine treue zu Apple News beteuert. Die Wirtschaftszeitung ist eines der Aushängeschilder von Apple News+. In einem in der New York Post erschienenen Artikel (die Post und das WSJ sind beide dem Verleger Rupert Murdoch zugehörig) lässt der Chef des Wall Street Journal wissen, dass man Apple auch in Zukunft gestatten werde, Zeitungsinhalte über die kostenlose Version von Apple News zu verbreiten. Diese Basis-Variante darf man durchaus auch als Werbeträger für das kostenpflichtige Apple News+ begreifen. Dem Wall Street Journal zufolge könne man über Apple News völlig neue Leserkreise ansprechen.

… es ist ein komplett anderes Publikum. In letzter Zeit sind es mehr Frauen als Männer. Über das Wall Street Journal kommen sonst Männer als Frauen.

Das Treueversprechen des Wall Street Journal dürfte auch auf die New York Times zielen, die vor wenigen Wochen ihren Ausstieg aus Apple News kundgetan hat. Die weltweit bekannte Tageszeitung wolle sich stattdessen wieder verstärkt auf die direkte Interaktion mit ihren Lesern konzentrieren.

Langfristig dürfte der Fortbestand und auch eine eventuelle Erweiterung des kostenlosen Angebots Apple News direkt mit dem Erfolg von Apple News+ verknüpft sein. Wenn sich Apples Lese-Abo nicht durchsetzen kann, sind vermutlich auch die Tage des indirekten Werbeträgers gezählt. Apple versucht dabei mit allen Mitteln, die Hardware-Käufer an die eigenen Angebote zu koppeln. So musste sich das Unternehmen gerade erst ob der iOS 14 und Apple News+: Apple kapert Web-Links viel Kritik gefallen lassen.

Donnerstag, 13. Aug 2020, 9:06 Uhr — Chris
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  • Wäre schön wenn News endlich mal zu uns kommen würde. Gerne auch erst mal nur mit englischsprachigen Titeln. Finde es eh schade das wir hinten an hängen, weil unbedingt alles auch deutsch vorliegen muss (siehe die diskutablen Oprah Sendungen oder der verspätete Fragles Rock On Start).

  • Ich finde es schade das der „News Stand“ abgeschafft wurde. Das fand ich damals toll…Man hatte alle Zeitungen dort versammelt, neue Ausgaben wurden automatisch geladen und man könnte selbst entscheiden welche man wollte und welche nicht. Seit der Abschaffung habe ich eigentlich keine Zeitschriften mehr auf dem iPad gelesen, da ich keine Lust habe zig verschiedene Apps zu installieren und dann am besten noch für jede ein eigenes Abo abzuschließen. Bei News+ würde mich persönlich stören, dass wieder nur einige wenige Zeitungen vertreten sind…..so lange wie die nicht nen wirklich großen Bereich abdecken, ist das für mich uninteressant.

  • Sorry, aber wenn ich mir den ersten Absatz (versuche) durchzulesen, bekomme ich Augenkrebs. Liest eigentlich einer bei euch Korrektur?
    „Wenn wir vom Erfolg von Apples Dienstleistungssparte reden, lassen Apple News+ außen vor.“
    „Apple selbst hält sich zwar mit offiziellen Zahlen zurück, der seit vergangenem Jahr in einigen englischsprachigen Ländern verfügbare Abo-Dienst wohl hinter den Erwartungen zurück.“

    • Trotz ständig besser werdenden Rechtschreib- und Grammatik-Prüfungen in Editoren wird gefühlt über viele Publikationen hinweg der Output immer fehlerhafter. Schade.

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