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Kennzeichnung für vier Inhaltsbereiche

Apple Music führt Transparenz-Tags für KI-Inhalte ein

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Apple erweitert die Metadatenanforderungen für Inhalte auf seinem Streamingdienst Apple Music. Künftig können Labels und Musikvertriebe spezielle Transparenz-Tags einsetzen, um kenntlich zu machen, wenn künstliche Intelligenz bei der Erstellung von Musik oder zugehörigen Medien eingesetzt wurde.

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Die neuen Angaben lassen sich bereits jetzt bei der Anlieferung von Inhalten hinterlegen und sollen künftig für neue Veröffentlichungen verpflichtend werden.

Die Einführung wurde Anfang März in einem Newsletter an Partner aus der Musikbranche angekündigt. Ziel ist es, mehr Klarheit über den Einsatz automatisierter Werkzeuge bei der Produktion von Musik und begleitenden Medien zu schaffen.

Kennzeichnung für vier Inhaltsbereiche

Das neue System sieht mehrere Kategorien vor, die unterschiedliche kreative Bestandteile betreffen. Ein sogenannter Artwork-Tag kann auf Albumebene gesetzt werden und weist darauf hin, dass Teile der Covergrafik oder anderer visueller Albumdarstellungen mit Hilfe von KI erstellt wurden.

Für einzelne Musikstücke gibt es einen Track-Tag. Dieser wird genutzt, wenn eine Tonaufnahme ganz oder teilweise von KI erzeugt wurde. Zusätzlich existiert ein Composition-Tag, der etwa dann eingesetzt wird, wenn Liedtexte oder andere kompositorische Elemente automatisiert generiert wurden. Für visuelle Inhalte wie Musikvideos steht ein eigener Music-Video-Tag zur Verfügung.

Apple Music Ki Tags

Labels und Distributoren können mehrere dieser Kennzeichnungen gleichzeitig vergeben. Apple überlässt den Anbietern dabei die Entscheidung, wann ein Anteil an KI generierten Inhalten als relevant gilt. Die Plattform selbst prüft diese Angaben nicht technisch.

Branchenweite Debatte über KI und Streamingbetrug

Mit diesem Ansatz legt Apple die Verantwortung für die Offenlegung in die Hände der Rechteinhaber und Vertriebe. Andere Streamingdienste verfolgen teilweise einen anderen Weg. Der französische Anbieter Deezer setzt beispielsweise auf eigene Analysewerkzeuge, die KI-generierte Musik direkt auf der Plattform erkennen sollen. Bandcamp untersagt das Angebot KI-generierter Musik vollständig.

Hintergrund ist die stark wachsende Menge synthetisch erzeugter Musik. Nach Angaben von Spotify hat der Streaming-Dienst bereist 75 Millionen Songs entfernt, die künstlich erzeugt und and den Dienst übermittelt wurden. Diese Entwicklung hat auch wirtschaftliche Folgen. Ein großer Teil der Abrufe solcher Titel steht in Verbindung mit Streamingbetrug, bei dem automatisierte Inhalte genutzt werden, um künstlich Einnahmen aus dem Vergütungssystem zu generieren.

05. März 2026 um 11:00 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Californiasun86

    „… künstlich Einnahmen aus dem Vergütungssystem zu generieren.“

    Hä? Die Songs gebe es doch ohne KI gar nicht. Und Musik ist erst mal Musik. Wenn die Leute das gerne hören und streamen, dann sollte der „Künstler“ auch weiter jeder andere Künstler seinen Obolus bekommen. Niemand zwingt ja jemanden das zu hören. Und wieso 75 Mio. KI-Songs gelöscht? Wenn die Qualität stimmt hab ich kein Problem damit. Ist ja hoch alles Schritt nur weil die KI (nach)geholfen hat.

    • Ist ein interessantes Thema. Das Problem ist aber die Überflutung mit Songs.

      Wenn ein Star 40-50 Songs in x Jahren bringt und eine KI „Künstler“ 200 und mehr … und immer mehr KI Künstler kommen.
      Tja, wohin wird das führen?
      Ich bin gespannt was für Lösungen kommen werden.

      Ich finde aber das solche Lieder als KI generiert markiert werden müssen!

      Vor kurzem ein Song gehört und später erst erfahren das es KI ist:

      Justefunk Funk – Sweet Girl

      Man darf nicht vergessen:
      Diese Musik KIs wurden auch illegaler Weise an allen Künstlern und Liedern trainiert.

  • So die Theorie. Die Praxis: Ich höre meine Playlist. Die läuft aus und dann kommen die algorhytmen der Anbieter und jeder dritte Song ist KI-Müll (meine Meinung). Somit bin ich damit beschäftig alle 3-5 Song zu skippen. Das nervt tierisch.

  • Jeder KI Song muss markiert werden und das würde ich mir auch bei Spotify wünschen. Punkt. Ich will außerdem einen Schalter der das ausblendet. Jeder Depp kann mit einer KI Songs generieren und andere Listening Bots zur Monetarisierung drauf ansetzen. Ich will echt Künstler, diese unterstützen und auf Konzerte gehen.

  • Ich bin Pro KI und mir ist schlicht egal ob die Musik ein Mensch oder eine KI erdacht hat. Für mich ist das längst zu 100 % gleichwertig. Ich gebe aber auch zu, dass mir Musik nie wichtig war. Sie läuft auf meinem HomePod mini 24/7 in der Küche im Hintergrund und ich mag, dass dank Apple Music keine Moderatoren dabei sind. Fertig. Ich habe eh keine Lieblingsmusiker und wünsche mir lediglich immer nur das Genre, welche ich gerade anhaben mag.

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