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Masse statt Klasse

Apple Music: Die Chefetage im Video-Interview

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18 Monate nach dem Start von Apple Music nutzt Cupertino den Jahresanfang 2017 für eine groß angelegte PR-Kampagne. Nachdem sich Apples Musik-Manager Jimmy Iovine bereits gestern ausführlich mit dem Onlinemagazin „Hollywood Reporter“ unterhalten hat und unterstrich, dass der Konzert bereit wäre „alles mitzunehmen, was gerade im Trend ist“ – ifun.de berichtete – melden sich nun auch Zane Lowe, Larry Jackson und Bozoma Saint John im englischen Complex-Magazin zu Wort.

Im Interview spricht auch die Chefetage des Apple Music-Angebotes von Startschwierigkeiten und anhaltenden, aber produktiven Konflikten im Kreativ-Team, zeigt sich aber zuversichtlich: Apple Music, so der 5-Jahres-Plan von Saint John, soll „jede Person auf diesem Planeten beschäftigen“. Ehrgeizig, wenn ihr uns fragt.

Was auffällt: Die kreativen Köpfe des Spotify-Konkurrenten kommen immer wieder auf Personen „die es geschnallt haben“ zu sprechen. Apple Music, so die Message, muss man einfach nur verstanden haben, dann sollte auch unmittelbar klar werden, wie großartig und einzigartig der Dienst ist. Dies scheint sowohl für Kunden als auch für Team-Mitglieder zu gelten.

Some people got it straight away. Elton John, David Furnish, Pharrell Williams were just like, “Yep.” Do you remember when we had dinner with Drake? He got it quick. Other people needed a lot more finessing. Trying to work out what our personality is, and how to define what Apple Music is going to be, that’s been happening in front of people. Starting something from scratch, even though it’s the most challenging time, is a once-in-a-lifetime opportunity.

Saint John, die ihr bereits auf der Bühne des vorletzten Apple-Medien-Events gesehen habt, kündigt an, Apple Music zu etwas „sehr speziellem“ entwickeln zu wollen:

We’re developing something very special and we just want people to pay attention to it. My five-year vision is that I want every single person on the planet to be engaged on Apple Music. I truly believe we’ve created something very, very special. I don’t think anyone else can do this. I will scream from the mountain top until everyone knows. Can I add one thing, too? This is a love fest right now, but I also feel like our conflict makes us better, too. There’s plenty of times where I have screamed at Larry. And though he has not screamed back, I have felt his frustration.

Die Chefetage im Video-Interview

Dienstag, 17. Jan 2017, 19:04 Uhr — Nicolas
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Rede mit!
  • Stefan B. aus H
  • Komisch, dass man von Spotify oder Amazon solche spontanen, offenen und ehrlichen Interviews nicht kennt.

  • … so, wir sind also zu doof! :-)

  • Das tolle an Apple fand ich immer, dass man es nicht verstehen musste – man verstand es einfach…

  • Die mir von Apple Music vorgeschlagene Musikauswahl hat jedenfalls – anders als bei Spotify – nichts mit meinem Musikgeschmack zu tun.

  • Ich wäre schon froh, wenn trotz der verständlichen Handhabung von AM und all dem überheblichen Gelaber aus der Chefetage, mein AM auch wieder einwandfrei funktionieren würde. Seit einigen Tagen wird nichts mehr synchronisiert. Und der Support ist ratlos. Also doch wieder Spotify?

  • „dass der Konzert bereit wäre“

    Konzern, vielleicht?

  • Ich muss sagen nach anfänglicher Abneigung finde ich Apple Music gar nicht mehr so schlecht. 10€ im Monat ist mir das zwar nicht wert, aber ich finde es mittlerweile besser als Spotify. Dennoch werde ich nach den 6 Monaten wieder Musik kaufen. Ist auf Dauer einfach billiger für mich.

  • Kopiert die Chefetage die Aussagen von Donald Trump:“We’re developing something very special,…..“
    Oder hat der seinen Slang nicht doch irgendwie von Jobs?
    Damals war doch auch alles irgendwie „great“…….

    • Richtig erkannt, „Damals war doch auch alles irgendwie „great“…….“!

      Heute ist alles nur noch Mittelmaß und wenn was nicht „zündet“ wie z. B. Music sind natürlich die Nutzer schuld, die den Dienst nicht verstehen o_O

      • … die Nutzer sind schuld/blöd und etc… die es nicht verstehen.
        Das war normalerweise immer die Ausrede von Microsoft!

      • Das war doch schon oft eine Aussage von Steve Jobs zB wenn man ein Telefon falsch in der Hand hält :D

    Redet mit. Seid nett zueinander!

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