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Jetzt auch in Deutschland offiziell

Apple-Entwicklerprogramm für gemeinnützige Organisationen kostenlos

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Gemeinnützigen Organisationen, Bildungseinrichtungen und Behörden kann jetzt auch in Deutschland die Teilnahmegebühr für Apples Entwicklerprogramm „Apple Developer Program“ erlassen werden. Apple hat die entsprechende Regelung auf die Länder Australien, Frankreich, Kanada, Israel, Italien, Mexiko, Südkorea und eben Deutschland erweitert.

Apple Developer Programm Kostenlos

Normalerweise wird für die Mitgliedschaft in Apples Entwicklerprogramm eine Jahresgebühr in Höhe von 99 Euro fällig. Dafür erhalten Mitglieder neben den nötigen Software-Werkzeugen erweiterte Support-Leistungen und nicht zuletzt die Möglichkeit, ihre Apps in den App Stores für iOS-Geräte, Apple TV und den Mac anzubieten.

Gemeinnützigen Organisationen, Bildungseinrichtungen und Behörden können Gebührenbefreiung entweder direkt bei der Registrierung zum Programm oder im Nachhinein über ein gesondertes Formular beantragen. Weitere Informationen diesbezüglich hat Apple hier veröffentlicht. Die Antragsteller müssen sich allerdings darüber im Klaren sein, dass sie im Rahmen ihrer kostenlosen Mitgliedschaft auch keine kostenpflichtigen Apps oder Anwendungen mit In-App-Käufen anbieten dürfen.

Dienstag, 04. Feb 2020, 8:28 Uhr — Chris
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  • Welche Software-Werkzeuge bekommt man denn für die Gebühr? Kann man nicht jeder Xcode kostenlos aus dem Store laden? Abgesehen davon, dass Xcode sicherlich „die beste, schnellste, stabilste und nutzerfreundlichste Entwicklungsumgebung ist die sich ein Entwickler nur wünschen kann“ (haha)…

    Auch der „Support“ den man im Entwicklerprogramm erhält ist wohl grandios. Pro Jahr kann man eine Hand voll Fragen kostenlos an Apple senden und darf dann auf Antwort hoffen. In der Regel sind das Verweise auf die Dokumentation die seit Jahren immer schlechter wird.

    Das einzige was man als Entwickler für die Mitgliedschaft wirklich bekommt ist der Zugang zum App Store. Das also das Recht sich mit seiner Arbeit einem unnötig bürokratischem und sinnlosen Review-Prozess zu stellen der alles tut aber ganz bestimmt nicht die Qualität der App Stores sicher. Hat man es dann in den Store geschafft bleibt man der Willkür von Apple komplett ausgeliefert und weiß nie ob Apple morgen nicht auf eine tolle Idee kommt die das eigene Geschäft komplett lahmlegt.

    Aber OK, dass gemeinnützige Organisationen für dieses einmalige Erlebnis nichts bezahlen müssen ist wirklich eine tolle Sache…

    • Der Sarkasmus ist leider wirklich angebracht. Selbst wenn man als Entwickler Bugs meldet, was ja im Interesse von Apple liegen sollte, passiert in der Regel nichts. Nicht dass ich Dank erwarten würde. Es passiert noch nicht mal etwas hinsichtlich der Beseitigung der Bugs. Man kann sich die Kontaktaufnahme in der Regel sparen. Traurig!

    • Ich versteh die Frustration. Jetzt aber zu sagen, dass es blöd ist, dass Apple das für gemeinnützige Organisationen umsonst anbietet, verstehe ich nicht ganz.

      • Es hat doch keiner gesagt, dass es blöd ist gemeinnützigen Organisationen kostenlosen Zugang zum Entwicklerprogramm zu geben. Im Gegenteil, natürlich ist das gut. Ich habe lediglich angeprangert, dass die Leistungen des Programms so schlecht sind, dass es schon gegenüber den Entwickler eine Frechheit ist dafür Geld zu verlangen.

        Jetzt kann man natürlich wieder argumentieren, dass Apple mit seinem Store für die Entwickler überhaupt erst die Möglichkeit geschaffen hat zu arbeiten. Das ist aber Blödsinn. Ohne Dritt-Apps wäre das iPhone so schnell in der Versenkung verschwunden wie es gekommen ist. Sobald die Hardware leistungsstark genug um Dritt-Sofware auszuführen war es keine geniale, selbstlose Erfindung von Apple diese auch zu zu lassen sondern lediglich der nächste, logische Schritt. Apple kann sich lediglich den (mehr als zweifelhaften) Verdienst auf die Fahne schreiben die Plattform erfolgreich abgeschottet und den Zugang monopolisiert zu haben. So kann Apple die Entwickler an der kurzer Leine halten, noch so blödsinnige Regeln durchsetzten und horrende Gebühren (30% von jedem Verkauf) verlangen. Als Dankeschön dürfen die Entwickler für die Teilnahme an dieser Aktion noch 99$ jährliche extra zahlen. Wie „großzügig“ das zumindest bei gemeinnützigen Organisationen nicht zu tun…

      • +1 – volle Zustimmung!

    • MiMiMi …. Es es einfach nur unglaublich, wie hier alles schlecht geredet wird.

      • Hallo, ich kann Ihren Kommentar nicht nachvollziehen. Ich finde es ist eine passende Zusammenfassung des momentanen Zustand. Danke.

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