Mehr iPhone-Technik aus den USA
Apple auf Regierungskurs: US-Produktion wird weiter ausgebaut
Apple baut die Zusammenarbeit mit amerikanischen Zulieferern weiter aus und nennt erstmals konkrete Zahlen zur US-Beteiligung an der Fertigung seiner neuesten iPhone-Modelle. Knapp 100 Bauteile des iPhone Duo und der iPhone-18-Pro-Modelle stammen inzwischen von Unternehmen aus den Vereinigten Staaten. Die Zulieferer verteilen sich auf mehr als ein Dutzend Bundesstaaten.
Apple bezieht kann 100 iPhone-Teile aus den USA
Mit den jetzt vorgestellten Partnerschaften unterstreicht Apple zugleich seine Unterstützung für den industriepolitischen Kurs von Donald Trump. Der Konzern hatte seine Investitionszusagen für die USA angesichts drohender Importzölle bereits auf 600 Milliarden Dollar innerhalb von vier Jahren erhöht. Nun liefert Apple weitere Beispiele dafür, wohin das Geld fließt.
Titan für das iPhone Duo, Kameratechnik für das Pro
Neu ist die Zusammenarbeit mit dem Titanhersteller Perryman aus Pennsylvania. Apple will dort über drei Jahre bis zu 100 Millionen Dollar investieren. Das Unternehmen liefert Titan der Güteklasse 5 für das Gehäuse des faltbaren iPhone Duo. Mindestens 80 Prozent des verarbeiteten Materials stammen aus Recyclingbeständen. Perryman übernimmt das Schmelzen, Schmieden und Walzen.
Perryman liefert Apple Titan aus Pennsylvania
Auch die Kameratechnik des iPhone 18 Pro erhält zusätzliche Komponenten aus amerikanischer Produktion. Qnity Electronics fertigt spezielle Schichten, die für die variable Blende der 48-Megapixel-Hauptkamera benötigt werden. Der Zulieferer ist bereits seit März Teil von Apples Fertigungsprogramm. Die Blende reguliert den Lichteinfall automatisch und beeinflusst damit auch die Schärfentiefe der Aufnahmen.
Mehr als 100 Millionen Chips aus Arizona
Apple nennt außerdem Fortschritte bei bestehenden Partnern. TSMC soll 2026 in Arizona mehr als 100 Millionen Chips für Apple produzieren. Broadcom erweitert seine Fertigung in Colorado im Rahmen einer Investition von 1,5 Milliarden Dollar. Über mehrere Jahre sollen dort mehr als 15 Milliarden Funkchips entstehen.
Qnity Electronics versorgt Apple mit Kameratechnik
Corning fertigt in Kentucky künftig sämtliche Deckgläser für weltweit verkaufte iPhones und Apple Watches. Die Umstellung soll bis Ende 2026 abgeschlossen sein. Coherent liefert aus Texas Lasertechnik für Face ID, während Amkor in Arizona neue Kapazitäten für die Chipverarbeitung und Prüfung aufbaut.
Die Zahlen verdeutlichen allerdings auch die Grenzen der amerikanischen iPhone-Produktion. Apple verlagert vor allem einzelne Materialien, Chips und Fertigungsschritte in die USA, nicht die vollständige Geräteproduktion. Politisch lässt sich dennoch einiges vorzeigen. Apple lässt jedenfalls keinen Zweifel daran: den Forderungen aus Washington kommt man gern und weitreichend entgegen.


Inzwischen ist das iPhone mehr Trump als Jobs
Und wieviel Jobs sind dadurch in den USA entstanden?
Ja, Apple macht sich immer unsympathischer. Das schlägt bei mir massiv auf die Apfel-Kauflaune, zumal ich eh keinen Bedarf an einer dieser Riesenbrillen, einem klotzigen Klapptelefon oder einem Macbook mit Fingerabdrücken auf dem Bildschirm habe.
Absolut der richtige Kurs .
Hoffe Europa schafft auch irgendwann mal wieder Produktionen zurückzuholen