Mit Flugbrille im Paket, aber vierstellig an der Kasse
Antigravity A1: Insta360 geht mit erster Video-Drohne an den Start
Nachdem der Drohnen-Platzhirsch DJI zuletzt aktiv in den Bereich der Action-Kameras vorgerückt ist, hat der Kameraanbieter Insta360 heute seine erste Drohne offiziell in den Markt eingeführt. Geteasert wurde das Fluggerät bereits im August, jetzt stehen auch die Preise und Bundle-Konfigurationen fest.
Die 360-Grad-Drohne Antigravity A1 lässt sich ab sofort direkt beim Hersteller ordern. Sie zielt auf Nutzer, die sphärische Videoaufnahmen ohne zusätzliche Kamera erstellen möchten und kombiniert Drohne, Steuerung und Videobrille zu einem geschlossenen System.
Drei Bundles mit unterschiedlichem Umfang
Das Standard-Bundle kostet 1.399 Euro und umfasst die A1-Drohne, die Antigravity Vision-Brille, den Griff-Bewegungs-Controller, einen Flugakku, vier Ersatzpropeller sowie einen Transportkoffer. Damit ist das Basisset so zusammengestellt, dass sich die Drohne direkt nach dem Auspacken nutzen lässt.
Darüber rangieren das Explorer-Bundle für 1.599 Euro und das Infinity-Bundle für 1.699 Euro. Beide Pakete verfügen über zusätzliche bzw. größere Akkus und richten sich an Nutzer, die längere Einsätze planen oder von vornherein mehr Zubehör im Paket haben möchten. Die Herstellerseite weist eine voraussichtliche Versandzeit von zwei Tagen aus. Hinzu kommen ein Rückgaberecht von 15 Tagen, eine zwölfmonatige Garantie und ein weltweit erreichbarer Support.
Care-Pakete und Zubehör für Vielnutzer
Parallel zum eigentlichen Gerät führt Antigravity sogenannte Care-Tarife ein. Der zweijährige Care-Plan kostet 279 Euro und umfasst bis zu vier Ersatzlieferungen. Darin eingeschlossen sind zwei Ersetzungen bei Verlust der Drohne während des Flugs. Abgedeckt sind unter anderem Abstürze, Wasserschäden, Flyaways sowie Abnutzung. Der einjährige Plan liegt bei 169 Euro und beinhaltet zwei Ersatzfälle, davon einen bei verlorener Drohne.
Als Zubehör bietet der Hersteller ein 65-Watt-GaN-Ladegerät an, mit dem sich Drohne, Vision-Brille und Griff-Controller gleichzeitig laden lassen. Ergänzend gibt es ein Ersatzlinsen-Kit, einen Landeplatz, einen Ladehub für mehrere Akkus sowie Korrekturlinsen für die Videobrille für Nutzer mit Sehschwäche.
Alle Bundles lassen sich auf der offiziellen Produktseite der Antigravity A1 begutachten.



Tolles Gerät bestimmt – von der Tech-Specs aus echt überzeugend – aber leider nicht für 1400€.
Da warten wir mal auf die Avata 360 von DJI und vergleichen Preise – oder eben dann die 2. oder 3. Generation der A1!
Denke nächstes Jahr im Sale wird die interessant wenn die 2er kommt.
Bin jetzt noch so der Drohnen affine aber sowas muss schon Spaß machen .
Als (derzeit ex.) Hubi Flieger, eher tot langweilig.
Vor allem am Frankfurter Flughafen :-)
249€ scheinen angemessen
Ich hätte ja gerne so ein Ding aber man darf es ja nirgends fliegen lassen wo es interessant wäre.
Wuatsch… gerade bis 250g können mittlerweile sehr viel und dürfen häufiger geflogen werden, als die größeren Drohnen. Lade dir mal Doniq runter, da sieht man überall wo man fliegen darf.m und das ist deutlich mehr als man denkt.
Wenn du dich mal Dronemaps24 umschaust und die die Regeln durchliest, wirst du erkennen, dass noch erstaunlich viel erlaubt ist – was aber keiner kapiert ist, dass man die Persönlichkeitsrechte anderer berücksichtigen muss und das fängt beim Blick auf fremde Grundstücke bereits an!
Für mich ist die größte Einschränkung, dass auch diese Drohne nur zu Zweit (weil FPV Modus), also mit einem Spotter geflogen werden darf. Ich weiß natürlich, dass vermutlich einige sich nicht dran halten. Man sollte sich aber nicht erwischen lassen. Vielen schwillt ja schon der Kamm, wenn das Wort Drone nur im privaten Umfeld erwähnt wird.
Der tot, jeder DJI mini Drohne ist hier. Einfach Klasse das Teil!
Hast du dir die Preise angesehen?
Nö. Je nachdem, was man mit der Drohne machen will, ist das Teil entweder cool oder total uninteressant. Für mich persönlich Letzteres.
Ich habe das Drohnen fliegen aufgegeben. Drohnen haben inzwischen so ein negatives Image das man nur noch angefeindet wird. Selbst wenn man nur über Felder fliegt macht der nächste Spaziergänger mindestens einen dummen Spruch dazu. Ist wirklich schade denn das war ein tolles Hobby.
Das ist Deutschland, passiert dir genauso bei jedem anderen Hobby
Die Leute werden hier aber auch medial überaufgeklärt. Theoretische Mini-Risiken werden solange zum omnipräsenten, enthaften Problem hochgejazzt, damit sich die Hintertupfinger Morgenpost besser verkauft, bis Wilfried und Erika einfach nur noch Angst vor allem neuen haben.
Medienkompetenz ist auf beiden Seiten nicht mehr vorhanden.
Liegt aber hauptsächlich daran, dass sich über Jahre hinweg die Piloten aber auch an gar keine Regel gehalten haben und sich wie in einem rechtsfreien Raum verhalten!
Ach, die Sache mit dem berühmten „rechtsfreien Raum“. Ich wohne in der Frankfurter Innenstadt. Drohnen sind hier definitiv nicht das Problem, soviel kann ich sagen… :D
In Speyer bin ich mit dem Flieger beim Start mal fast in eine reingerasselt. Letzten Endes hab ich dann ne Macke im Propp und die Drohne ist zu Staub geworden. Ärgerlich, aber kein Drama.
Red ich ja – an einem Flughafen ist fliegen verboten, fertig! Wie blöd muss man sein, dass man sowas nicht kapiert!
Kann ich die Aufnahmen auf einer einer Apple Vision Pro nutzen?
Das wäre doch mal ein Teil mit echtem Mehrwert!
Ich bekomme meine Vision Pro erst Ende des Monats und hab die Drone (noch) nicht.
Die Insta360 Videos lassen sich auf der Vision mit dem Moonplayer abspielen. Das ist ja eigentlich das gleiche.
Live View ist wohl nicht möglich, da Apple an der USB Buchse gespart hat. Außerdem kommt das Bundle ohne Brille erst Mitte nächsten Jahres raus. Das enthält dann einen Controller, den man mit dem iPhone verbinden kann. Preislich soll das dann viel günstiger sein, als das aktuell angebotene Bundle.
Kann das Ding auch Breitbildformat? ;-)
Ja, Kinoformat soll möglich sein.