Lite-Variante kostenlos erhätlich
Ampado 3: Neustart für den schlanken Musikplayer
Über den Audioplayer Ampado haben wir zuletzt bei seiner Vorstellung vor acht Jahren berichtet. Seither hatten wir das Projekt ein wenig aus den Augen verloren und auch der Entwickler hat in den letzten Jahren nicht mehr groß von sich hören lassen. Mit Version 3 legt dieser nun allerdings einen Neustart hin und hat die App in einer vollständig überarbeiteten, nativ für macOS entwickelten Version vorgestellt.
Ampado zielt auf Nutzer, die ihre Musik nicht ausschließlich über Abodienste beziehen, sondern auch über eine eigene Sammlung verfügen. Die Anwendung zeigt sich dabei flexibel im Umgang mit Dateiformaten. So werden neben .mp3 und .aac auch Audiodateien in den Formaten .wav, .flac, .ac3, .m4a, .m4r, .ogg, .opus, .aif, .aiff, .mp4 und .caf unterstützt.
Lite-Version kostenlos, Pro-Version mit Zusatzfunktionen
Die Anwendung ist als kostenlose Lite-Version oder mit erweitertem Funktionsumfang zum Festpreis von 8,99 Euro als Ampado Pro erhältlich. In der Gratisversion bietet die App den Funktionsumfang eines einfachen, aber nett anzusehenden Musikplayers. Die laufende Wiedergabe wird in Wellenform angezeigt und man kann eine Wiedergabeliste mit den enthaltenen Metadaten sowie sonstigen Dateiinformationen einsehen. Die Unterstützung von Tastenkürzeln ermöglicht eine schnelle Bedienung.
Ampado Pro bietet zudem die Möglichkeit zum Erstellen und Verwalten von Wiedergabelisten, hat einen 10+1-Band-Equalizer integriert und erlaubt es, unterschiedliche Ausgabegeräte anzuwählen. Darüber hinaus unterscheidet sich die Pro-Version auch optisch deutlich. Hier werden auch die Album-Cover angezeigt und man hat die Möglichkeit, mit Visualizer-Plugins zu arbeiten. Der Entwickler hat dazu passend einen Blog-Beitrag zum Thema „Sound sehen“ verfasst. Ein weiterer Artikel im Blog des Entwicklers befasst sich mit den ebenfalls nur in Ampado Pro verfügbaren Markern, Regionen und Loops.
Einschränkungen bei der Ordnerstruktur
Leider unterstützt Ampado in der aktuellen Version keine strukturierten Musikverzeichnisse. Beim Hinzufügen von Dateien wird lediglich die erste Ordnerebene erkannt. Hier muss man womöglich ein wenig umdenken. Die App arbeitet ordnerbasiert und ermöglicht somit die Wiedergabe von verschachtelten Ordnern (beispielsweise mehrteiligen Alben) nur über Wiedergabelisten.
Danke für den Hinweis zu der App. Allerdings vermisse ich bei alternativen Playern die iPhone App dazu. Denn ich höre meine Musik überwiegend auf meinem iPhone und ohne Sync Funktion von der Macversion auf das iPhone, macht das für mich keinen Sinn. Ich würde wirklich gerne eine Alternative zur Musik App von Apple nutzen, denn die ist echt fehlerhaft was die Synchronisierung und Handling der eigenen Musikdateien angeht. Bei mir synchronisiert er immer wieder fehlerhaft, so dass am Ende die Musik auf dem iPhone teilweise doppelt vorhanden ist. Dann werden die Bilder der Alben vergessen oder mit anderen Alben getauscht….
Wenn ihr also eine Alternative kennen solltet, inkl. iPhone Version und Sync zwischen Mac und iPhone, dann gerne Bescheid geben :)