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Lebensmittelgeschäft wird neu geordnet

Amazon schließt alle Filialen von Amazon Go und Amazon Fresh

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Amazon stellt seine stationären Lebensmittelaktivitäten neu auf. Der Konzern will alle Filialen der Marken Amazon Go und Amazon Fresh schließen. Ein Teil der Standorte soll in Geschäfte von Whole Foods Market umgewandelt werden.

Amazon Go Innenansicht

Gleichzeitig baut Amazon den Onlinehandel mit Lebensmitteln sowie schnelle Lieferangebote weiter aus. Die Entscheidung lässt erkennen, dass Amazon für seine eigenen Filialkonzepte keine klare Perspektive mehr gesehen hat.

Unklare Perspektive für eigene Filialen

In Deutschland hatte Amazon diesen Kurs bereits früher eingeschlagen. Nach der Einstellung des eigenen Lieferdienstes Amazon Fresh im November 2024 setzt der Konzern hierzulande auf Partnerschaften. Lebensmittelbestellungen werden seitdem über externe Anbieter abgewickelt, die direkt in den Auftritt von Amazon Deutschland eingebunden sind.

Dazu zählen der Online-Supermarkt Knuspr sowie der Lebensmittelhändler Tegut, deren Angebote in ausgewählten Städten verfügbar sind. Amazon tritt dabei nicht mehr selbst als Betreiber eines Lieferdienstes auf, sondern stellt lediglich die Plattform und Reichweite zur Verfügung.

Vor diesem Hintergrund galt es als möglich, dass sich der Konzern künftig stärker auf einzelne stationäre Konzepte konzentrieren könnte. Die nun angekündigte Schließung aller eigenen Filialketten zeigt jedoch, dass Amazon auch im stationären Bereich keinen klaren Weg für eine großflächige Expansion gesehen hat.

Schwerpunkt auf Lieferung und Whole Foods

Stattdessen richtet Amazon seinen Fokus auf den Onlinevertrieb und auf Whole Foods Market. In den USA beliefert der Konzern nach eigenen Angaben bereits tausende Städte mit Lebensmitteln und Haushaltswaren, teils noch am selben Tag. Seit 2025 gehören auch frische und gekühlte Produkte zu diesem Angebot. Für 2026 ist eine Ausweitung geplant.

Amazon Fresh Lieferung

Whole Foods soll parallel weiter wachsen. Mehr als 100 neue Filialen sind angekündigt, ergänzt durch kleinere Nachbarschaftsläden unter dem Namen Whole Foods Market Daily Shop. Erfahrungen aus den Amazon-Go-Läden, etwa mit kassenloser Technik, sollen weiterhin genutzt werden.

Amazon betont, dass Kunden Amazon Fresh online dort weiterhin nutzen können, wo das Angebot verfügbar ist, während der Konzern nach neuen Wegen sucht, Onlinehandel und stationären Einkauf miteinander zu verbinden.

28. Jan. 2026 um 06:42 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Seit ich meine Lebensmittel bei TEMU bestelle, war dieser Dienst bei mir sowieso über.

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