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"Amazon – gnadenlos erfolgreich"

Amazon: Prime App bekommt 5.1-Sound, ZDF strahlt kritische Doku aus

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Prime Video App bekommt 5.1-Sound

Die Prime Video App, die Amazon gestern nicht nur für die aktuellen Modelle des Apple TV, sondern auch für vorangegangene Generationen der Set-Top-Box freigegeben hat, wird zukünftig auch mit der Audioausgabe im 5.1-Format klarkommen. Dies bestätigt der Online-Händler mittlerweile in den FAQ zu seinem Video-Angebot.

Apple Tv Amazon

So notiert der Online-Händler in der Feature-Beschreibung seiner App, dass die 5.1-Ausgabe „bald erhältlich“ sein wird. Derzeit liefert die als neue Anwendung veröffentlichte Prime Video-App mit Apple TV-Unterstützung lediglich eine Stereo-Tonspur aus.

ZDF strahlt kritische Doku aus

In Sachen Amazon könnt ihr euch heute zudem eine TV-Aufnahme programmieren. Die „WISO“-Dokumentation „Amazon – gnadenlos erfolgreich“ geht der Frage nach ob das Amazon-Universum auch Schattenseiten kennt und wird erstmals am Donnerstag, 7. Dezember 2017 um 20.15 Uhr auf ZDFinfo ausgestrahlt.

Amazon Doku

Bild: ZDF und Jürgen Heck

Im ZDF selbst läuft die Doku am Montag, 18. Dezember 2017 um 19.25 Uhr, auf dem bekannten „WISO“-Sendeplatz.

Shoppen jederzeit und ohne Bargeld – es gibt Menschen, die sich einen Alltag ohne die Angebote und Dienstleistungen von Amazon kaum noch vorstellen können: Sandra und Alessandro Pülz aus Berlin zum Beispiel sind Amazon-Prime-Kunden, genau wie Familie Grieger aus dem Dorf Windeck-Au. Ob Zahnpasta, Schulbücher, Geschenke oder Möbel – fast alles bestellen die so genannten „Heavy User“ bei Amazon. Auch das abendliche Fernsehprogramm kommt als Stream vom Internetgiganten. Und vor einigen Monaten ist bei Familie Pülz die von Amazon entwickelte künstliche Intelligenz „Alexa“ eingezogen. Beide Familien unterziehen sich für die Doku einem Härtetest: Wie fühlt es sich an, für vier Wochen auf die Dienste und Angebote von Amazon zu verzichten?

Der Film von Maren Boje und Oliver Koytek beleuchtet außer der Einkaufswelt auch den Arbeitsalltag bei Amazon: Mitarbeiter klagen über ständige Leistungskontrolle, monotone Handgriffe, ein schlechtes Arbeitsklima. In einem Videotagebuch hält eine Aushilfe ihre Erlebnisse fest und lässt hinter die Fassade des erfolgreichen Unternehmens blicken.

Donnerstag, 07. Dez 2017, 9:01 Uhr — Nicolas
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  • na für die „heavy user“ is das sicher ne gute umstellung. ;-) und vielleicht merken sie dann, das man nicht jeden kleinmist bei amazon kaufen muss.

    und zu „Mitarbeiter klagen über ständige Leistungskontrolle, monotone Handgriffe, ein schlechtes Arbeitsklima.“: in deutschland kann man sich ja zum glück immernoch seinen arbeitgeber aussuchen. ;-)

    • Leider hat „Eisen Meyer“ um die Ecke schon lange nur noch Mainstream-Sortiment und zwingt seine Kunden so zu Amazon und Co. „Das müssen wir Ihnen bestellen“… das kann ich auch selbst

      • Ok. Aber warten kannst du nicht bis die Bestellung von Meyer da ist? ist es so zeitkritisch?

      • Manchmal braucht „Eisen Meyer“ aber eine Woche +, was via A. innerhalb 1 Tages da ist. So erlebt mit einem kleinen Inliner-Ersatzteil im Urlaub in Bayern. Für mich unfassbar.

      • Zumal ich in meiner reinen Wohngegend nur einen Edeka habe und mit dem Bus 12 Min zum kleinen Einkaufszentrum fahren muss, wo ein Buchgeschäft, ein Elektromarkt ist.

    • Klar! Arbeitsplätze gibt es wie Sand am Meer! Man stellt sich als „ungelernter“ einfach morgens auf den Gehweg und es kommen mindestens 10 Headhunter um die Ecke… Und ALLE bieten Dir dann einen Job an, der bombastisch bezahlt wird… Du Träumer!

      • Dann hätten sie eine Ausbildung machen sollen und müssten nicht als ungelernte solche Jobs machen .
        Jeder ist hier erstmal sein eigener Schmid , natürlich gibt es Ausnahmen aber sind wir mal ehrlich die meisten sind selbst schuld .

      • Ungelernt muss in D Ja zum Glück keiner bleiben

      • Ein Glück leben wir in Deutschland, wo ein ungelernter noch mal zur Schule gehen kann oder eine Berufsausbildung absolviert. :)

      • Wenn Du ein „Ungelernter“ bist, selbst Schuld. Wir haben alle irgendwann bei Null angefangen. Jeder hat die Chance.

      • Naja, vielleicht hilft es, wenn man mal den Popo hoch bekommt und etwas für sich tut. Fängt in der Schule an und hört nie auf…

      • @comec:
        hab ich das oben so geschrieben? nein. wenn du ungelernt bist, kannst du dir trotzdem immer noch deinen job aussuchen. wenn es aber deinen qualifikationen nicht entspricht, ist das DEIN problem. du kannst dich ja schließlich aus- und weiterbilden lassen. das steht dir vollkommen frei. aber dich hinzustellen und zu sagen „ich hab nix gelernt, will aber jetzt mal eben den geschäftsführer-posten“ sorry, dann bist DU der träumer und nicht ich!

      • Eine Diskussion, die wohl nur unter Studenten entsteht, die niemals im Leben körperlich gearbeitet haben. Es wäre schön, wenn jeder Mensch eine Chance hätte. Schon mal daran gedacht, dass Menschen nicht vergleichbar sind, es auch Schwer behinderte oder kranke Menschen gibt, die einfach keine Chance im System haben? Oder überleg mal wo ihr raus gekrochen seit, falls ihr das nicht auch schon vergessen habt.

      • @chris_pdm, u.a.:
        Nein, das ist nicht richtig:

        Ausbildungen dauern i.d.R. 2½ oder 3 Jahre, vom Jobcenter gefördert werden 2 Jahre, und auch die nur mit Genehmigung, um fit für den Arbeitsmarkt zu machen. Sucht sich dennoch jemand selbst einen Ausbildungsplatz und macht eine Ausbildung am JC vorbei (wo er schon wegen Miete, KraKa, u.s.w. gemeldet sein muss), obwohl er doch „dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen“ muss, macht er sich strafbar und ist gezwungen, das zu „Unrecht“ bezogene Geld komplett zurückzuzahlen, zzgl. Leistungskürzungen der ohnehin viel zu knappen Bezüge. Das nur mal so als grobe Orientierung.

        Und dass jeder die gleichen Bildungschancen hätte, ist ein Ammenmärchen: Kinder, die weder einen eigenen Schreibtisch, noch überhaupt den Platz für Hausaufgaben haben und die sich schon im Grundschulalter im Klo einschließen, um mal ein wenig Ruhe und Privatsphäre zu haben (von regelmäßigen Malzeiten mal ganz zu schweigen), sind absolut keine Seltenheit, genauso wenig Gewalterfahrungen, Drogen, der ganze Sch**ß. Grundschüler, die mir schon als Zweitklässler desillusioniert sagten, dass sie doch eh keine Chancen hätten, und und und.

        Wer meint, das seien Randerscheinungen, hat persönlich offenbar Glück gehabt, aber vom echten Leben leider keine Ahnung.

    • Geh mal zum Amt, AppleRola. Erzähl denen mal, dass du dir deinen Job aussuchen kannst. Das wird lustig, weil entweder stecken die dich irgendwo rein, oder du suchst aus, bekommst dann aber sperren etc reingedrückt.

      • ach hör doch auf. ;-) ich war schon beim amt, hab selbst ausgesucht und alles ist bestens. ^^ ich arbeite sogar immer noch da und werde das auch weiterhin.

  • Zahnpasta bei Amazon bestellen…kann man machen, muss man aber nicht.

  • Ich bestelle nicht jeden Mist bei Amazon. Ich gehe tatsächlich gerne in einen Laden einkaufen.
    Aber zuletzt musste ich tatsächlich auch für Alltags-Verbrauchsgegenstände auf Amazon zurückgreifen. Ich wohne in einer kleinen Stadt und mein Deo, dass ich gerne benutze, gibt es hier in keinem einzigen Laden mehr zu kaufen. Bei Amazon aber schon. Sogar als Prime-Artikel.

  • Also, als Heavy User wollen sich meine Frau und ich auch nicht bezeichnen, aber im Monat sind es dann doch schon an die 5-6 Bestellungen bei unserem Haus- und Hoflieferanten. Lieferung per DHL in unsere Packstation. Besser geht es nicht, vor allem wenn beide in Vollzeit arbeiten.
    Ich habe auch einfach keine Lust, an einem Samstag in eine völlig überfüllte Stadt zu fahren. In Ruhe shoppen, kann man da nun wirklich nicht mehr, schon gar nicht um diese Jahreszeit. Auch E-Books werden dort reichlich gekauft. Allerdings für Elektrogeräte oder größere Elektronikartikel lassen wir uns beim Fachmann beraten und kaufen dann auch dort und für Zahnpasta und Co. gibt es bei uns um die Ecke den DM Drogeriemarkt.

    • Ab wann ist man denn deines Erachtens „Heavy User“?
      Bei 5-6 Bestellungen im Monat sind das ca. 1,5 Bestellungen in der Woche.
      Bitte nicht als Kritik sondern als Selbstreflektionsansatz verstehen!

      Ist es notwendig 1,5 mal pro Woche einen Lieferwagen bei Euch bzw. der Packstation vorbeifahren zu lassen? Ich weiss, der fährt da auch ohne Eure Bestellung hin, aber trotzdem..

      Reicht es nicht auch zwei Mal im Monat?
      Meine Frau und ich packen immer mal wieder was in den Warenkorb und wenn es dann tatsächlich mal dringend wird, dann geht der letzte Klick halt auf „Kaufen“.
      Das ist dann aber eben 1 oder zweimal im Monat…

      Ich weiss, Amazon ist für viele ein „dauerhaftes Weihnachten“ aber viele haben das psychologisch einfach nicht mehr im Griff.
      Das ist dann auch die Kategorie Konsument, der hier im Blog mit „unverschämt, dass man sich das iPhone X für 1.300 Euro kaufen MUSS“ häufiger anzutreffen ist.

      • Wenn ich bei Amazon 4 Teile bestelle bekomme ich die aber in 2 bis 4 einzelnen Paketen. Das bringt also kaum was.
        Ich bestelle grundsätzlich fast alles im Internet. Eigentlich warte ich nur darauf, dass Internetbestellungen mal teurer werden als die Sachen offline zu kaufen. Vielleicht werden dann die Städte nach Feierabend mal wieder so, dass ich da auch hin will.

      • Da stimme ich Dir voll zu!
        Leider erlebe ich das auch immer öfter.
        Eine Bestellung mit 4 Artikeln mit „Verkauf und Versand von Amazon“ und dem Klick auf „Lieferung zusammenfassen“ und trotzdem kommt dann der Bote an 2 unterschiedlichen Tagen mit div. Paketen.
        Hier war Amazon m.E. früher gefühlt besser.

        Da hab ich alle Artikel in einem Paket bekommen… Früher war alles besser :)

      • bei amazon liegt das aber auch mitunter daran, das die verschiedene lager haben und nicht alle artikel aus dem gleichen lager kommen sondern zwei aus lager A, eins aus lager B und wieder ein anderes aus lager C. viele meiner pakete kommen aktuell gerade aus der tschechei. ;-)

        und wenn die internetbestellungen teurer werden als offline zu kaufen, werden die städte selbst montag bis freitag so wie sie jetzt eben am samstag sind, nämlich ständig rappelvoll. von der vorweihnachtszeit mal ganz abgesehen. und da will ich dann sicher NICHT hin. ;-)

      • Offtopic, und Klugscheissermodus an:
        Tschechei ist wegen der Benutzung in Nazi-Deutschland extrem unbeliebt und behaftet für die tschechische Bevölkerung, deshalb bitte vermeiden und die korrekte Form „Tschechien“ verwenden, sorry und danke :)

  • Wir leben auf dem Land – zudem beide berufstätig – ohne Amazon kaum vorstellbar. Fast alles, außer Lebensmittel, wird online zum Großteil von Amazon (und angeschlossenen Händlern) bezogen. Wir bestellen spezielle Dinge aber auch bei anderen Anbietern wie z.B. Tierfutter, Kleidung, Kosmetik und auch Elektrogroßgeräte. Auf die sogenannte „Beratung“ in den einschlägigen „Fach“-geschäften können wir meist gut verzichten. Dort arbeiten zum Großteil angelernte Kräfte mit erschreckend schlechtem Halbwissen. Mehrwert der die Anfahrt und den höheren Preis rechtfertigen würden ausgeschlossen. Zu guter Letzt ist die Produktauswahl online einfach unschlagbar groß.

    Was den Amazon-Lieferservice betrifft: es müssen sich alle anderen daran messen – so gut und schnell wie bei Amazon funktioniert das kaum bei jemanden anderen. Da wir zudem nicht all zu weit vom Amazon-Auslieferungslager wohnen sind Bestellungen oft schon am gleichen Tag da.

    • so gut und so schnell geht auch nur, weil amazon aufgrund der masse ganz andere konditionen in sachen versand angeboten bekommt. oder meinst du das der tante emma-laden der im monat 2 pakete verschickt die gleichen versandkosten (auf ein paket runtergerechnet) bezahlt, wie amazon, welches im monat sicher im 6- bis 7-stelligen bereich liegt? ich glaube nicht. ;-)

      aber im thema „beratung“ stimme ich dir zu, aber das steht bereits weiter unten. ;-)

  • haha, der zdf als verlängerter ast der gewerkschaft.

    ich hoffe die beissen sich die zähne an amazon aus, die ihre arbeiter weit besser als der durchschnitt behandeln und auch bezahlen.

    echt schlimm die hexenjagd.

    nur so nebenbei wie siehts mit der gewerkschaftlichen verfolgung der VW Verbrecher aus???
    manager in usa zu 7 jahren verurteilt

    • Seit ZDF-Frau Bettina Schausten sich damals bei der von ihr mit initiierten Wulff-Hexenjagd nicht entblödet hat völligen Schwachsinn zu behaupten nur um Wulff ins schlechte Licht zu rücken und dafür sogar final von der ZDF-Leitung Rückendeckung bekam, ist der Wert von ZDF-Berichterstattung für mich gleich Null.

      • immer schön pauschal abkanzeln! weiter so

      • @alex
        Natürlich! Wenn in einem Sender ein Geist frei von Selbstkritik herrscht darf ich das genauso pauschal wie der Sender selbst. Im übrigen stehe ich mit meiner „pauschalen“ Kritik bezüglich der tendenziösen Berichterstattung nicht mal ansatzweise allein. Google hilft. Und wenn Du meinen Post aufmerksam(er) gelesen hättest, wäre dir aufgefallen, dass ich den Anlass zum Auslöser beschrieben habe .. hier ist wohl kaum Platz für eine kritische Abhandlung epischen Ausmaßes.

      • @noyoulikeme:
        Natürlich stehst du nicht alleine da: jeden Tag steht irgendwo ein Dummer auf, der nicht in der Lage oder nicht Willens ist zu differenzieren. Das macht deine Pauschalurteile aber keineswegs besser.

  • Damit nimmt Amazon aber den ganzen Sound Nörglern von gestern den Wind aus den Segeln…

    Was sollen die Trolle nun machen?

  • @commec

    Guter Kommentar und auf den Punkt getroffen.
    Wer glaubt das in Deutschland in der Industrie viel anders läuft, der hat schlicht weg keine Ahnung.
    3 Schicht in gemischter Kultur, Conti Schicht wo man nicht wer weiß wann Montag , Mittwoch oder Donnerstag ist.
    Die Industrie und Politik labert von Familien Freundlichkeit arbeiten….. Flop !!

    Wann bitte sollen Menschen in solchen Arbeitsplätzen mal mit der Familie Shoppen gehen???

    Also hört auf mit dem Amazon gekackere….. schaut in die Deutsche Industrie !

    • zufällig kenne ich ein paar die mal bei amazon gearbeitet haben. keine frage, ich mag die leute privat wirklich ganz gern. aber manchen kann man auch nicht wirklich viel mehr zumuten als „ware aus regal, ware in paket, paket zu, weg“. und du tust auch gerade so, also würden alle die bei amazon arbeiten 24 stunden am stück arbeiten. dann müssen die, die ich kenne, entweder nur 100 euro verdient haben oder die haben ihr geld auch einfach bekommen, ohne anwesend zu sein. die hatte genauso ihre freizeit und freie tage wie jeder andere mensch auch.

  • Habe meine Keditkarte aus Amazon entfernt und kaufe seit 2017 wieder über lokale Händler … ist nicht immer besser, aber ich schätze die kleinen Läden in meinem Quartier und möchte mich noch ein wenig daran erfreuen … oder habe ich nur Angst vor einem Konzern der zuviel von mir weiss?
    Wie auch immer, es geht auch ohne Amazon!

    • So geht es mir auch (seit 2016), und ich muss sagen ich fühle mich damit wieder deutlich wohler. Ich habe davor fast alles online eingekauft. Irgendwann ist der klick auf kaufen bei amazon so normal, dass man den Bezug verliert. Ich kaufe seither wieder viel bewusster ein, weniger unnötiges Zeug. Und wenn ich mal was online bestelle, weil es tatsächlich deutlich billiger ist, schaue ich abseits von Amazon und es ist tatsächlich fast immer billiger als bei Amazon – zumindest nicht teurer. Ich finde Amazon verleitet wirklich extrem zum „unnötigen“ Einkaufen. So funktioniert die Plattform ja auch ;)

  • Meine Quelle…..hatte alles um durchzustarten….Managementversagen und schon ist der Riese Quelle weg vom Fenster…..auch Otto kann mit Amazon nicht mal im Ansatz mithalten….die Kulanz und die Rückgabe ist bei Amazon leider Beispiellos….unsere Industrie hat den Trend verpennt….
    einzig grosse Heuschrecken-Holdings können da mit Kapital evtl. noch was ausrichten selbst Zalando gehört teilweise zu Tengelmann E-Commerce….
    von Metro/Saturn/Mediamarkt gar nicht zu sprechen

  • Wir sind wahrscheinlich heavy user … im Monat kommen wir locker auf 30+ Pakete, nicht jeden Tag eins, aber mehrere in einer Bestellung.

    Meine Frau und ich sind beide voll berufstätig.
    Amazon ist aber eine dieser „disruptive technologies“ (wie uber), die einen Service bequemer anbieten und dadurch erfolgreich sind. Habe mich mit den Arbeitsbedingungen nicht auseinander gesetzt – weis nicht, ob das alles nur Hexenjagd ist, oder Amazon tatsächlich jeden cent ausquetscht. Nötig hätten sie es nicht (zum Überleben), aber das bestimmen ja leider die Aktionäre.

    Amazon hat aber viele Vorteile zu nem normalen Ladenkauf:
    – 30 Tage Rückgabe – das ist gesetzlich Geregelt! Im Laden ist das nur Kulanz.
    – Preisvergleich (manche Läden blocken den Mobilempfang, Photos vom Preisschild ist fast überall verboten)
    – Produktbewertungen und Vorschlag von Alternativen (viel hilfreicher als die „Fachverkäufer“ im Elektrogroßhandel
    – oft günstigster Preis (vergleiche den Preis oft gar nicht mehr)

    Nur Lebensmittel und Drogerieartikel kaufen wir da nicht – weil Lebensmittel dort teurer sind und wir Drogerieartikel schneller brauchen – und wir direkt neben der Arbeit ein DM haben.
    Und bei diesen brauche ich auch kein Rückgaberecht :)

    Bei Kleidung sind wir geteilt – meine Frau kauft dort öfter, weil sie die Sachen dann daheim anprobieren und mit ihrem Fundus kombinieren kann. Und Schuhe für unseren Sohn kann man dort auch viel besser probieren. Ich kaufe selten neue Klamotten, wie wahrscheinlich die meisten Männer. Mir reicht da ein Tag im Outlet oder eine USA reise.

    • @patmuk: „30 Tage Rückgabe – das ist gesetzlich Geregelt!“
      .
      Das ist falsch. Du hast gesetzlich nur 14 Zeit, einen Widerruf an den Verkäufer zu richten. Amazon hat das aus eigener Kulanz auf 30 Tage verlängert, aber zwingt auch andere Anbieter auf dem Marketplace, diese 30 Tage zu nutzen.

    • Patmuk, ‚oft günstigster‘ stimmt in letzter Zeit nur noch bedingt. Ich habe inzwischen die Erfahrung gemacht, dass es bei eBay und im real-online-shop für meine Zwecke teilweise wesentlich bessere Angebote gibt. Ich vergleiche teurere Produkte allerdings auch noch auf Plattformen wie idealo und Co. Bei bekannteren Shops kaufe ich dann alternativ zu Amazon öfter ein. Liefern lasse ich mir meist sowieso an eine Packstation, da ist mir der Händler auch egal. Und es hat auch noch den Vorteil, dass nicht mein gesamter Konsum von einem Unternehmen getrackt wird.

  • „Schuld“ sind die Produzenten. 20 Drucker fast alle halbwegs identisch – und das von 10 Herstellern. Outdoorjacken, 10 Modelle in 20 Farben von einem Hersteller. Logisch dass hier Bedürfnisse geweckt werden die NIE ein Ladengeschäft – auch wenn es drei davon ein einer Straße gäbe – bewerkstelligen kann.
    Produktvergleich in dieser Masse findet logischerweise im www. statt. Dann bleibt die Frage wer dann noch mit seinen Rechercheergebnissen ins Warenhaus geht. „Früher“ konnte man Produkte gar nicht vorab recherchieren und war auf den Fachverkäufer angewiesen. Das ist aber vorbei.

    • das problem liegt aber auch hin und wieder an den sogenannten „fachverkäufern“. wenn ich mich vorab im netz schon mal informiere, vor ort tatsächlich sagen mir mal dann 3 oder 4 der vorher gecheckten geräte finde, einen fachverkäufer zu rate ziehe und dann mehr über das gerät weiss als er selbst und mir auf fragen nur mit „hm, kann ich ihnen nicht genau sagen“ oder „muss ich mal einen kollegen fragen“ geantwortet wird, bin ich auch schon bedient. dann kann ich mir den weg, die zeit und den sprit sparen und kaufs gleich selber online.
      hab das alles schon mehr als nur einmal erlebt. ;-) was natürlich nicht heißen soll, das ich die hoffnung aufgebe, das der stationäre handel es irgendwann auch mal versteht und umsetzt.

  • Leute. Ist euch endlich klar, wir sind im 21. Jahrhundert. Unsere Kinder drücken sich nicht mehr wie wir die Nase an der Schaufensterscheibe platt, sondern am 55″ er.

  • Ich habe grundsätzlich nichts gegen Online Handel oder Amazon, kritisch wird es aber immer dann wenn Konzerne wie hier Allmacht anstreben. Das kann nichts gutes bringen. Jeder muss selber wissen was er wo kauft. Überschreitet der Online Handel aber eine kritische Masse, so werden wir das alle, auch die Online Generation spüren. Irgendwann ist der Punkt erreicht an dem Handel und auch andere Dienstleistungen nicht mehr stationär zur Verfügung gestellt werden können. Da wir aber den Mix aus beidem benötigen wird es interessant sein zu beobachten ob die Politik dazu in der Lage ist hier mal für etwas gerechtere Chancengleichheit zu sorgen, oder ob man tatenlos zusieht wie ein einzelner Konzern unsere Gesellschaft verändert. Mit allen zugehörenden Konsequenzen.

  • Ich habe mir die ZDF Doku angesehen und glaube, dass da sicher was dran ist. Auf dem market place hat man es schwer mit Amazon – wenn man nicht performed.

    Und genau da fehlt mir seitens der Doku die 2. Seite der Medaille. Die Händler wurden meiner Ansicht nach gesperrt, weil sie nicht innerhalb von 1-2 Tagen liefern konnten. Das ist zwar hart – in einem Business in dem es seitens Amazon aber exakt darum geht, schnell zu liefern, für die Reputation der ganzen Plattform entscheidend. Daher hätte ich mir in der Doku eine differenziertere Sicht gewünscht als nur den bösen Amazon zu beleuchten.

    Grundsätzlich ist es aber sicher so, dass die Abhängigkeit größer wird und viele kleine Händler auf den marketplace müssen, um ihr Stück vom Kuchen abzubekommen. Viele schauen einfach nicht mehr woanders.

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