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Adobe Voice: Mit neuer iPad-App multimediale Geschichten erzählen

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Adobe hat soeben eine weitere, kostenlose iPad App veröffentlicht. „Voice“ erlaubt es Anwendern einfache animierte Video-Geschichten zu erzählen, die mit der eigenen Tonaufzeichnung, Fotos, Icons, Musik und animierten Themen ausgestaltet werden können. Adobe preist Voice als Werkzeug zum Erstellen einfacher Präsentationen an.

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Der Name der App verrät zunächst nicht viel. Auch nach dem Lesen der kurzen Beschreibung im AppStore kann man sich nur schwer vorstellen, was man mit so einer App denn anfangen soll. Aber sobald ihr die App auf dem iPad installiert habt und ein paar erste Schritte in der App gemacht habt, erweist sie sich als nützliches oder einfach nur spaßiges Werkzeug.

Das Funktionsprinzip von Voice ist relativ einfach. Wie der Name „Voice“ bereits andeutet, dreht sich alles um Stimmen, die ihr innerhalb der App aufnehmt. Erster Schritt ist jedoch die Auswahl einer Struktur, also zum Beispiel Berichten von einem Ereignis, Präsentieren einer Idee, eine Sache erklären und ein paar weitere. Im nächsten Schritt werdet ihr bereits aufgefordert, einen Satz dazu zu sagen. Diesen hört ihr an und bestätigt ihn bei Gefallen oder nehmt ihn erneut auf. Nun könnt ihr den Satz mit einem Icon oder Foto versehen. Dieses erste Stück könnt ihr euch nun anhören, Voice hat dabei diesen Part bereits mit einer Musik unterlegt. Seid ihr zufrieden, könnt ihr eine weitere Seite anlegen. So entsteht Stück für Stück eine kleine Geschichte, eine Präsentation oder eine Unterrichtseinheit.

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Habt ihr euer erstes Werk fertig gestellt, könnt ihr das Layout anpassen, ein anderes Thema verwenden oder eine neue Unterlegmusik auswählen. Die Inhalte der einzelnen Seiten lassen sich ebenfalls jederzeit ändern.

Habt ihr euer Werk soweit fertig, das ihr es präsentieren möchtet, ruft ihr die Teilen-Funktion auf. Ihr könnt das fertige Werk über Facebook oder Twitter teilen oder einen Link per Mail oder Nachricht versenden. Der Dialog dazu verrät das Prinzip: das fertige Video wird auf den Server von Adobe hochgeladen und ihr verteilt lediglich Links zu den Daten, wobei ihr festlegen könnt, ob die Geschichte öffentlich angezeigt wird oder nur für Personen, die den Link besitzen. Eine lokale Kopie des Films wird nicht angelegt.

Adobe Voice Teilen

Adobe Voice hat sich der Einfachheit verschrieben. Voice führt euch vom Start an durch die Erstellung einer Geschichte, jeder Schritt wird angezeigt und kommentiert. Es gibt nicht viel Einzustellen bei Voice. Dennoch können die Ergebnisse überzeugend sein, wenn die Story stimmt, die erzählt werden soll. Letztendlich liegt es natürlich an euch, ob ihr die Vorgaben so übernehmt oder ob ihr, an den Stellen wo es möglich ist, eigene Anpassungen vornehmt. Der Austausch von Layout und Thema sowie der Musik sorgt für sehr unterschiedliche Wirkungen und bei der Verwendung der eigenen Fotos (zum Beispiel auch direkt aus Facebook) ist eurer Fantasie keine Grenze gesetzt.

Adobe Voice macht auf den ersten Blick jedenfalls einen überzeugenden Eindruck, wenn man das Ziel im Hinterkopf behält, auf einfache Weise eine kleine Geschichte multimedial zu erzählen.


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Adobe Spark Video
Adobe Systems Inc
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155.5MB
Donnerstag, 08. Mai 2014, 13:45 Uhr — Andreas
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  • die idee finde ich allemal witzig. mal ausprobieren.

    danke!

  • Habe vor einigen Jahren für meine Enkelkinder ein Programm erstellt, in dem ich ihnen eingescannte Comics vorlas. Sie haben es geliebt. Sowas geht bestimmt mit dieser App. Ich werd’s mal ausprobieren.

  • Hans Werner von Umwucht

    Das wäre Super für die Arbeit, da bei Arbeitshilfen aber sehe häufig Firmeninterne bis als „Geheim“ markierte Informationen dabei sind ist das speichern auf adobes servern leider ein no go.
    Schade, dann halt weiterhin stumpfe word/powerpoint datein.
    Vielleicht wenns offline nachgeliefert wird. Bis dahin vollkommen uninteressant.

    • Vollkommen korrekt warum muss man immer alles extern speichern und nicht lokal auf dem iPad? Ich habe die App direkt wieder gelöscht als ich das bemerkt habe.

    • Also mit Keynote habe ich bereits Präsentationen erschaffen, bei denen die Zuschauer davon ausgingen sie seien in Flash oder After Effects erstellt. In Keynote schlummern sooo viele Möglichkeiten. :)

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