Eye Tracking als Rollstuhl-Fernbedienung
Ab Herbst: Apple Vision Pro steuert Elektrorollstühle per Blick
Apple erweitert die Vision Pro um eine neue Bedienhilfe für Nutzer von Elektrorollstühlen. Künftig soll die Datenbrille kompatible Steuerungssysteme per Eye Tracking bedienen können. Die neue Funktion wurde im Rahmen von Apples diesjährigen Accessibility-Ankündigungen vorgestellt und soll noch 2026 verfügbar werden.
Im Mittelpunkt steht dabei die Blicksteuerung der Vision Pro. Nutzer sollen damit bestimmte Antriebssysteme bedienen können, wenn klassische Joysticks oder manuelle Eingaben nicht genutzt werden können.
Eye Tracking als Rollstuhl-Fernbedienung
Apple beschreibt die neue Funktion als zusätzliche Eingabemethode für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Statt physischer Steuerungen erfasst die Vision Pro die Augenbewegungen des Nutzers und übersetzt diese in entsprechende Steuersignale.
Laut Apple arbeitet das Eye Tracking der Vision Pro präzise genug, um auch längere Nutzung ohne häufige Neukalibrierung zu ermöglichen. Die Funktion soll sowohl unter unterschiedlichen Lichtbedingungen als auch mit kabelgebundenen und drahtlosen Verbindungen funktionieren.
Zum Start unterstützt Apple zunächst die in den USA verbreiteten Systeme Tolt und LUCI. Weitere Anbieter sollen später folgen.
Bereits beim Start der Vision Pro hatte Apple die Blicksteuerung als zentrales Bedienkonzept eingeführt. Bislang wurde diese allerdings vor allem zur Navigation innerhalb von visionOS genutzt.
- Vision Pro: Apple soll das Interesse verloren haben
Apple erweitert Bedienungshilfen rund um Vision Pro
Parallel kündigte Apple weitere Accessibility-Funktionen für visionOS an. Dazu gehören Gesichtsgesten zum Auslösen von Systemaktionen und eine neue Möglichkeit, Elemente ausschließlich per Blick auszuwählen.
Zusätzlich bringt Apple die sogenannten Fahrzeugbewegungshinweise auf die Vision Pro. Diese sollen helfen, Reisekrankheit bei der Nutzung des Headsets als Beifahrer im Auto zu reduzieren. Eine ähnliche Funktion hatte Apple zuvor bereits für das iPhone eingeführt.
Die Rollstuhlsteuerung gehört zu mehreren neuen Bedienungshilfen, die Apple zusammen mit Erweiterungen für VoiceOver, Lupe und Sprachsteuerung vorgestellt hat. Anders als viele der bisherigen Accessibility-Neuerungen greift die neue Vision-Pro-Funktion allerdings direkt in die Steuerung externer Hardware ein.

Der Arme soll jetzt 800g im Gesicht sitzen… ganz super Apple -.-
Er soll nicht, er kann. Es steht ihm frei. Und ja, es ist super von Apple die Technik voranzutreiben. Irgendwann wiegen die Brillen vielleicht nur noch 100g oder man hat leichte Sensoren irgendwo anders am Kopf, die das tracken.
Ohne Hilfe kann er die AppleVisionPro weder absetzen noch aufsetzen, noch irgendwas korrigieren.
Ohne Hilfe wird er garnichts können. Gerade die Vision Pro ist in dem Fall eine große Hilfe.
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Oh je wenn das so funktioniert wie Siri
Na dann die armen Rollstuhlfahrer
Wenn das so funktioniert wie andere Bedienungshilfen für Menschen mit Seh- oder Höreinschränkungen, dann Applaus für Apple. Warum immer nur negative Kommentare?
Naja, ist scheinbar (leider) gerade trendy.
Sehr cool, jetzt müssen nur die Preise fallen.
Je nach Handicapp würden Krankenkasse/Pflegeversicherung die Kosten übernehmen.
aber nicht in D
Schön einige Fortschritte zu sehen :)
Braucht auch jeder! Das Gewicht unglaublich.
Das ist doch technologischer Overkill. Eyetracking ginge auch mit günstigeren Produkten
Und warum setzt es niemand mit günstigeren Produkten um? Ist doch super, dass Apple Vorreiter ist. Vielleicht ziehen andere nach.
Es gibt jede Menge anderer Anbieter, die mittels Kameras am Rollstuhl die Steuerung übernehmen können. Aber diese sind Einzelanfertigungen und daher (leider) sehr teuer. Allerdings ohne sich knapp 1 kg dauerhaft auf den Kopf zu setzen.
Was man Apple zugestehen muss, dass sie die Accessibility Tools des OS zu Nutze gemacht haben. Allerdings ginge das auch mit einem iPad oder iPhone.
Bei meinem Schwiegervater im Pflegeheim gibt’s eine Person die ihren Rollstuhl mit Blicken steuern kann. Die Technik gibt es auch ganz ohne Apple! Warum ich mir dann so ein Ding ins Gesicht hängen sollte verstehe ich nicht. Ich habe das Gefühl das Apple jeden Strohhalm zieht um das Ding irgendwie auf dem Markt zu halten aber der ganz ganz große Durchbruch fehlt halt einfach!!! Aktuell ist und bleibt es halt eine Totgeburt.
Gelesen und als blöden Kommentar eingeordnet.
@schulzi
Junge, wie langweilig und traurig muss dein Leben sein?
Das ist genial für manschen die darauf angewiesen sind. Ein toller Fortschritt, davon kann gerne mehr kommen auch in kleinen Brillen.
Allerdings sieht es etwas befremdlich aus, wenn man draußen mit dem rolli und der dicken Brille fährt
Ich sehe das als Feldversuch. Das Ganze ohne den ganzen Ballast der Brille drum rum finde ich spannend. Ob das ohne Display geht? Also quasi nur Eye-Tracking.
Sag mal, was stimmt denn mit den Menschen nicht?! Da wird was für Inklusion getan und Leute finden IMMER noch was zum meckern, nörgeln und jammern.. Es wird keiner gezwungen diese Funktionen, oder Produkte zu nutzen, es ist eine MÖGLICHKEIT! Für manche Menschen sogar vielleicht eine sehr WERTVOLLE Möglichkeit! Junge junge regt mich sowas auf..
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+1!!!
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Danke für diesen Kommentar!
Danke für diesen Kommentar. Ich wollt das gleiche schreiben.
Die Menschheit wird immer schlimmer…
Danke für Deinen super Kommentar!!!
Ja, leider verblöden viele Menschen immer mehr und merken es nicht einmal.
Ja leider. Das nennt man wohl „Trolle“. Und alle, die weiter oben von „warum 800 Gramm auf die Nase setzen dafür“ oder „Eyetracking geht auch ohne so eine Brille“ schreiben, sind die gleichen, die an anderer Stelle dann von der mangelnden Technologieoffenheit in Deutschland schreiben.
Da ist mal eine richtig gute und im Vergleich zu extrem teuren individuellen Spezialanfertigungen (die es zweifelsohne schon vor der VisionPro gab) Lösung da, und dann wird sie abgelehnt von denjenigen, die sagen, wir seien in Deutschland so hinten dran, weil wir neue Technologien ablehnen würden.
Also ich für meinen Teil finde es super, und jeder Mensch, der auf so etwas angewiesen ist, kann selbst entscheiden, ob es die Anschaffung einer Vision Pro für diesen Zweck lohn oder nicht.
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Vielleicht kann die Brille noch über die Krankenkasse verordnet werden…
Da werden Mittel und Wege gesucht doch noch zwei, drei von den Teilen an den Mann zu bringen
Apples Bedienungshilfen sind so sehr viel besser als alles andere, was der Markt anbietet. Daher sehe ich das als einen der ersten Schritte für ein weitergehendes Prinzip. Das ist Forschungsarbeit. Vermutlich ist es weder angenehm noch optimal mit der dicken Brille im Gesicht rumzufahren (die der Mann im Video offensichtlich nicht einmal selbst aufsetzen und abnehmen kann), aber mit der nächsten Generation von Apple Smart Glasses, sieht das schon ganz anders aus. Also ein bisschen Geduld und ein bisschen mehr Beifall für diese erstaunlichen technischen Visionen.
So sieht’s aus! Danke!
Genau so ist es – vielen Dank!
Im Übrigen übersehen viele der negativen Kommentatoren, dass der Mann auch nicht alleine in den Rollstuhl kommt und ihn trotzdem benützt – that’s magic.