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Apples Neustart im Jahr 1998

20 Jahre iMac: „Ein Computer wie von einem anderen Planeten“

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34 Kommentare 34

Der iMac feiert seinen zwanzigsten Geburtstag. Apple-Chef Tim Cook erinnert auf Twitter an die eindrucksvolle Präsentation des Rechners durch seine Vorgänger Steve Jobs. Diesem gelang es mit der Neuvorstellung, Apple wieder auf die Erfolgsspur zu bringen. iMac und später der iPod schufen unwiderruflich die Basis für den heutigen Erfolg des Unternehmens.

Hello Imac

Vor 20 Jahren hat Steve den iMac vorgestellt. Der Rechner brachte nicht nur Apple auf neuen Kurs, sondern veränderte auch grundlegend das Bild, das die Gesellschaft von einem Computer hatte.

Der iMac war quasi eine Neuauflage von Apples Macintosh aus dem Jahr 1984. Apple verzichtete auf das Diskettenlaufwerk und setzte statt dessen auf CDs und Netzwerkverbindungen, neben einem Ethernet-Anschluss hatte der Rechner ein Modem eingebaut, als Anschlusstyp für Peripheriegeräte setzte Apple damals früh auf USB.

Die erste Generation des iMac kam im geforsteten weiß-blauen Kunststoffgehäuse, ein Design, das wenig später nicht nur Konkurrenten, sondern sogar Hersteller von Bügeleisen aufgriffen. Die erste Generation des Rechners gab es ausschließlich in der Variante „Bondi Blue“, später kamen weitere „Bonbonfarben“ und sogar mit Blumen oder Dalmatiner-Muster bedruckte Varianten dazu.

Imac Colors

Anfang Mai 1998 vorgestellt, kam der iMac im August des Jahres in den Handel. In seiner ursprünglichen Form wurde der Computer bis 2002 verkauft, danach kam zunächst das mit seinem Silberarm an eine Schreibtischlampe erinnernde erste Modell mit Flachbildschirm bevor sich der iMac von einem weißen Kunststoffgehäuse zu seiner heutigen Aluminiumhülle weiterentwickelte.

In seiner selbstbewussten Präsentation lobte Steve Jobs den iMac als Computer, der aussieht, als käme er von einem anderen Planeten, „einem guten Planeten mit besseren Designern“. Lediglich die puckförmige Maus war ein Reinfall. Die kreisrunde Form war nicht nur bei der Bedienung hinderlich, sondern auch unergonomisch. Apple besserte hier später mit einer transparenten, klassisch oval geformten Maus nach.

Mai 1998: Steve Jobs präsentiert den iMac

Since 1984 there have basically been three kinds of computers. Computers that are large and hard to use. Computers that are small and hard to use. And computers called Macintosh.
Introducing iMac, the computer that combines all the possibilities of the internet with all the magic of the Macintosh

Sonntag, 06. Mai 2018, 19:40 Uhr — Chris
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  • Was ist „geforstet“ weiß-blau?

  • Ich hatte damals einen Mac-Clone und dachte, als ich das Ding sah, die spinnen…Auch als der iPod kam dachten wir (alle Mac-User), das war es jetzt.
    Wir haben zum Glück komplett daneben gelegen….als iTunes kam und das iPhone, war langsam klar, wohin die Reise geht. Beim Intel (2005) bin ich dann mit dem iMac wieder eingestiegen….Klasse :)

    • alsoichweissnicht

      Ich hatte damals Performas (die Pizzaschachteln) und einen 630 glaub ich als fileserver in meiner kleinen Firma und hab sofort einen bondi blue bestellt. Denn die waren all in one damals auch echt günstiger und hatten Ethernetnetzwerk etc on board und waren ein guter office Arbeitsplatz (schauer)… :-)

  • Warum kann man die YouTube Videos in der App nicht mehr vergrößern? :(((

  • Ich hatte das spätere Facelift in bondi Blue. Der Sound war der Hammer (in Kombination mit der transparenten Bassbox). An dem Ding hingen viele Emotionen. Einfach ein tolles Teil.

  • Ein mit Sicherheit beeindruckender Computer, den aktuellen wollte ich mir auch irgendwann mal kaufen. Bis er allerdings spielefähig ist kann man ihn nicht mehr bezahlen. Mein nächster wird von daher ein selbstgebauter mit dem man auch spielen kann. Mit MacOS bin ich bisher leider auch nicht warm geworden. Wenn man so lange Windows benutzt hat ist der Umstieg nicht so leicht. Mir fehlen die Symbole auf den Tasten, was zum Henker hat sich Apple dabei gedacht die weg zu lassen? Für einen Umsteiger eigentlich ein Nogo. Der iMac mag die Rettung von Apple gewesen sein, seine Cash Cow ist aber momentan, und schon länger, unangefochten dass iPhone und ein wenig die iPads. Bei anderen Produkten läufst bei weitem nicht so gut wie bei den iPhones. Die Watch läuft anscheinend auch ganz gut, kann aber auch bei weitem nicht mit dem iPhones mithalten. Die Macs spielen auch nicht wirklich eine große Rolle. Die Abhängigkeit zu den iPhones birgt auch Risiken, wenn da mal nicht ein neues großes Ding kommt und das Smartphone plötzlich niemand mehr will. Irgendwann wird irgendwas die Smartphones ablösen, wie damals die Handys. Ich bin mal gespannt wie sich die nächsten 10 Jahre entwickeln.

  • Also für PC-Nutzer waren weder iMac, noch iPod wirklich interessant. Der iPod hat wie die Nomad Jukebox auf proprietäre Systeme aufgesetzt, so dass die eher unbekannte Archos Jukebox und die Player von RIO das Rennen machten. Man sah den iPod überall in den Läden, ich kannte niemanden, der ihn nutzte. Gleiches mit dem iMac, die man später auch bei der Telekom kaufen konnte. Ehrlich war der Erfolg hierzulande eigentlich gar nicht wirklich groß, wohl aber in den Staaten. Später hat sich das geändert und heute ist weder Apple, noch der iMac, von einem anderen Stern. Daher kommt höchstens der Führer Cook mit seiner scheinheiligen Grinsesprache. Ich kann den Laden nicht ernst nehmen, auch die dekadente Werbung beeindruckt mich nicht. Faktisch wurde Apple von vielen Herstellern technisch abgehängt, es bleibt ein Ökosystem, das weltweit allerdings seines Gleichen sucht. Mit design stimmt allerdings, ich hatte zeitweise einen Fujitsu-Siemens Celvin, der auf einfache Handhabung setzte, im Vergleich zum iMac aber ein Flopp war. Aber dafür grau-blau transparent… ;) Generell muss man denke ich bei Apple zwischen Technologie und Design absolut trennen. Design alles gut, da ist Apple eigenständig, Aluminium war als billiger Werkstoff nie populärer. Technisch aber war es nur die Faszination der Software, keineswegs der Hardware. Der iPod ist nun wirklich der eingeschränkteste MP3-Player, einen Computer ohne Diskettenlaufwerk war damals für mich mit Musikinstrumenten mit wiederum Diskettenlaufwerken undenkbar und zu früh. Wenn ich mir heute ein Produkt kaufe, interessiert mich nicht, was ich eventuell übermorgen brauchen könnte. Daher auch kein MacBook Pro.

    • Ach so, heute besitze ich einen aktuellen iMac. Hätte er kein USB A, wäre es auch kein iMac geworden.

    • Als er iPod gekommen ist, hat die große Mehrheit irgendwelche MP3 Player gehabt, die von dir genannten habe ich noch nie gehört. Nach und nach wollten man dann aber mehr wie nur ein paar Lieder in die iPods waren vielen zu alternativen gegriffen die dann aber trotzdem weiße Kopfhörer hatten.

  • Steve Jobs hat es verstanden die Menschen zu verzaubern, er hat die Dinge geliebt und gelebt.
    R.I.P.

    • Also ich bin dagegen immun, bei mir hat er das nicht in Ansätzen geschafft. Trotz dass ich Produkte von Apple nutze, sehe ich sie immer als ein Angebot von vielen auf der Welt. Somit auch mit vielen Kompromissen, aber auch Vorteilen. Ein wirkliches Produkt, was extrem gut ist, muss nicht schön geredet werden, sondern überzeugt durch einfache Qualität. Bei Apple hatte ich aber immer den Eindruck, dass man mit dem die sein über die Qualität hinwegtäuschen wollte. Sieht man ja auch beim MacBook, im Vergleich alte Technik für viel Geld, wenn man MacOS vernachlässigt. Ist ja auch nicht so, dass immer nur Apple im die sein kopiert wurde, genau solche Beispiele finden sich auch umgekehrt.

  • „…von einem anderen Planeten.“
    -> genau wie die Preise heutzutage auch xD

  • ich hab meinen iMac noch. Nutze ihn zwar sehr selten, funktioniert aber noch.

  • Ich mochte die Puck Maus. Musste man halt eher mit den Fingern bedienen.

    Fand auch MacOS 9 flink und nett.

    Schöne Zeit war das

    P.S. Bekomme beim posten hier in den Kommentaren immer ne Message „Spam deleted“?

  • Also die Puck- bzw. Hamburgermaus war ein absolutes Unding! Nur gut benutzbar mit Aufsatz von Fremdherstellern. Und die Tastatur war auch nicht so toll… aber leider muss ich sagen, besser als die heutigen Mäuseklaviere die beim iMac mitgeliefert werden. Cool fand ich damals die iMacs im blau-weissen Dalmatinermuster oder in Flowerpower mit buntem Blumenmuster.
    Anspnsten hat Apple damals einen Designtrend hin zu durchsichtigem, bunten Plastik losgetreten – vom Drucker über externe Laufwerke bis hin zum Kaffeebecher…

  • OS9 war mein absolutes Lieblingssysten bzw. Ist es heute noch! Sowas von pflegeleicht und unkompliziert.

  • „…ein Design, das wenig später nicht nur Konkurrenten, sondern sogar Hersteller von Bügeleisen aufgriffen….“

    Sorry Jungs, aber das stimmt nicht!
    Rowenta hat 1991 die Bügeleisen-Serie Surfline vorgestellt, die auf dieses Design trug. Die gefrosteten Elemente waren 1991 zwar noch weiß, aber von da wurde das kontinuierlich weiterentwickelt.
    Mir diesen transparenten Kunststoffdesign hat Rowenta einen Trend gesetzt und viele inspiriert.
    So auch Ive bei Apple.

  • Ich besitze nach wie vor noch einen eMac, die Education-Version des bunten iMacs – und zwar im schönsten Weiß. :)

  • In einem Laden in meiner Nachbarschaft ist solch ein iMac noch immer im Einsatz. Darauf wird eine Datenbank mit dem Angebot gepflegt (CDs, DVDs, LPs und die eine oder andere Cassette).

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