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Freie Gelder fließen in KI

10 % sollen gehen: Massiver Stellenabbau bei Meta und Microsoft

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Der Facebook-Mutterkonzern Meta plant einen umfassenden Stellenabbau. Nach internen Mitteilungen sollen rund zehn Prozent der Belegschaft entlassen werden, was etwa 8.000 Beschäftigten entspricht. Zusätzlich will das Unternehmen rund 6.000 offene Stellen nicht mehr besetzen.

Meta Orion Nutzung

Das Metaverse ist Geschichte: Meta konzentriert sich jetzt auf KI

Meta-CEO Mark Zuckerberg will so offenbar Mittel für den Ausbau von Technologien rund um Künstliche Intelligenz freimachen und die Ausgaben in anderen Bereichen gleichzeitig deutlich zurückfahren.

Auch Microsoft reduziert Personal

Der Umbau betrifft nicht nur Meta. Auch Microsoft passt seine Personalplanung an. Das Unternehmen bietet einem Teil seiner Belegschaft Abfindungen und Vorruhestandsregelungen an. In den USA betrifft dies ebenfalls fast zehn Prozent der Beschäftigten. Voraussetzung ist unter anderem eine Kombination aus Lebensalter und Betriebszugehörigkeit.

Microsoft

Hintergrund ist auch hier der branchenweite Umbruch: Große Technologiekonzerne investieren derzeit hohe Summen in den Aufbau von Rechenzentren und die dafür benötigte Infrastruktur. Diese Anlagen bilden die Grundlage für moderne KI-Systeme, verursachen jedoch hohe laufende Kosten. Unternehmen versuchen daher, an anderer Stelle Ausgaben zu reduzieren, um die Investitionen zu finanzieren.

Freie Gelder fließen in KI

Bei Meta ist der Strategiewechsel besonders deutlich. Unternehmenschef Mark Zuckerberg treibt den Ausbau von KI-Produkten voran und richtet den Konzern stärker darauf aus. Intern wird erwartet, dass automatisierte Systeme künftig einen Teil der bisherigen Entwicklungsarbeit übernehmen können. Das betrifft etwa Programmieraufgaben, die zunehmend durch KI-gestützte Werkzeuge unterstützt werden.

Parallel dazu verändert sich der Arbeitsalltag der verbleibenden Belegschaft. Mitarbeiter sollen verstärkt KI-Anwendungen nutzen, um Prozesse zu beschleunigen. Die Nutzung entsprechender Werkzeuge fließt offenbar auch in Leistungsbewertungen ein.

Meta investiert zugleich massiv in neue Infrastruktur. Für das laufende Jahr stellt der Konzern Ausgaben in dreistelliger Milliardenhöhe in Aussicht, vor allem für Rechenzentren, Chips und weitere technische Grundlagen. Während in Bereichen wie dem Metaversum zuletzt Einsparungen vorgenommen wurden, baut das Unternehmen gezielt Teams für KI-Entwicklung aus und wirbt Fachkräfte von anderen Firmen ab.

24. Apr. 2026 um 06:46 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


    12 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Keine Sparte wird mehr verschont! Die rosigen Zeiten sind vorbei!

  • Das alles wird nur funktionieren, wenn es der Endkunde auch bezahlt …

  • Das wird alles auch in anderen Branchen kommen, z.B. Automobilindustrie. Bzw. hat dort auch schon angefangen.

  • Find ich gut, dann merken die Leute mal was die TecBros noch so alles können. Wichtig ist nur, das die Rechnung für die Trumpfreunde/TecBros aufgeht, alles andere interessiert die weniger als Null.

  • Dreistelliger Milliardenbetrag. Heisst das dann auch Sondervermögen?

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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