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Umwelt-Kampagne: Apple-Video lässt Tim Cook sprechen

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„Wir wollen die Welt besser zurücklassen, als wir sie vorgefunden haben.“ 24 Stunden vor dem alljährlich gefeierten „Tag der Erde“ am 22. April hat Apple die US-Ausgabe der Sonderseite „Apple und der Umweltschutz“ überarbeitet und eine neue Video-Kampagne gestartet, die das ökologische Selbstverständnis des Computer-Fertigers aus Cupertino unterstreichen soll.

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Der 110 Sekunden lange Clip wurde von Apple-Boss Tim Cook vertont und kombiniert Hochglanz-Material der Fertigungsbänder mit bunten Umweltaufnahmen und dem Versprechen, genau so sehr an eine grünen Zukunft interessiert zu sein, wie an den Firmen-Leitlinien, die besten Produkte der Welt abzuliefern.

Eine Marketing-Schulstunde, die wir als inhaltsleere PR vom Tisch wischen würden, hätte sich Apple nicht erst Anfang des Monats die Bestnoten im Greenpeace-Jahresreport abgeholt. So jedoch, scheint die Selbstbeweihräucherung durchaus gerechtfertigt.

At Apple, we strive to reduce our impact on climate change, find ways to use greener materials and conserve resources for future generations. This video was shot on location at Apple Facilities. Now more than ever, we will work to leave the world better than we found it.

(Direkt-Link)

Montag, 21. Apr 2014, 17:33 Uhr — Nicolas
28 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
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  • Wird das iPhone 6 also eine Solarzelle auf seine Rückseite bekommen ❔

    • Nein… Aber apple tut sehr viel ihrer stromkosten aus solarenergie beziehen und tut deshalb jetz darauf aufmerksam machen

    • Nein, die werden seitlich ausgeklappt, jeweils 30cm lang …

    • Elektonik, die mit einem LiPo Akku betrieben wird, sollte man sowieso nicht all zu lange ungeschützt in die Sonne legen. Deswegen sollte man auch Abstand von „Schutzhüllen mit Solarzellen“ nehmen. (Übermäßig hohe Temperaturen verringern die Lebensdauer des Akku erheblich.) Oder man legt sein Mobiltelefon mit diesen Schutzhüllen in den Schatten, das Laden dauert dann halt noch einige Stunden länger… …allerdings ist das dann noch nicht per se umweltverträglicher. Das Scheiden zu reinem Silizium und die Herstellung von Photovoltaikzellen sind energetisch sehr aufwändig. Damit man auf eine neutrale oder positive Ökobilanz kommt müssen Photovoltaikzellen erst einmal rund zwei Jahre lang, mindestens 8 Stunden täglich, an ihrer Leistungsgrenze Strom produzieren, um ihren Produktionsaufwand auszugleichen. Das wird bei „Solarzellen auf der Rückseite eines Mobiltelefons“ so schnell nicht passieren, entsprechend wären Photovoltaikzellen nach dem aktuellem Stand der Technik für so eine Spielerei weder rentabel noch ökologisch(!).

  • Sehr schönes Video großartig und auf dem Punkt gebracht!!!

  • Wow hier wirkt ja Tim Cook nicht so langweilig sondern fast so inspierend wie der gute steve jobs

  • Propaganda trash….
    besser als vorgefunden… Das ich nicht lache!
    Wer so einen Spot veröffentlich will nur das beste- von euch- Geld!!

    • Dachte kurz, Du meintest unsere Kinder … q-;

    • Wow. Was für eine Erkenntnis. Bist du da ganz alleine drauf gekommen? Apple will also unser Geld? Apple will Profit machen? Nenn mir bitte eine einzige Firma, gleich welcher Art oder Größe, bei der das anders ist.

      Und – Apple baut keine Panzer oder andere Arten von Waffen. Andere schon.
      Ich glaube Apple die Aussage aus dem Video. Und ich gebe denen gerne mein Geld für solche großartigen, unvergleichlichen Produke.

      • Und noch ein Wow! Hey Tim Cook, bist Du das? Hast Du dieses großartige und unvergleichbare Posting geschrieben? Oder doch nur Thomas? Apple baut keine Panzer, da hast Du recht. Ich würde mich aber nicht wundern, wenn viel jener großartigen und unvergleichbaren Hardware im Pentagon, Brüssel oder sonst wo werkeln. Wo lebst Du, Thomas? Im Teletubbieland?

    • Guck dir mal den kürzlich veröffentlichten Report von Green Peace zu versch. Konzernen an. Apple hat da richtig gut abgeschlossen. iCloud ist zum Beispiel fast ausschließlich aus erneuerbaren Energien gespeist.

  • Wir wollen die Welt besser zurücklassen, als wir sie vorgefunden haben. lol
    Demnach müssten alle verbrauchten Ressourcen wieder aufgefüllt werden. Von Emissionen will ich erst gar nicht anfangen. Was ist das denn für ein weichgespültes Statement? Und sind Greenpeace jetzt ganz u. gar käuflich geworden?! Habe ich schon länger in Verdacht. …

  • am schluss ist ein untertitelfehler …(zweimal „and make“)… ist das die offizielle version?

  • Würde Apple ein Kohlekraftwerk bauen:
    Beschwerden…
    Baut Apple einen Solarpark:
    Beschwerden…
    Ihr seid wohl wirklich nur hier um euch zu „beschweren“ oder ?
    Natürlich will Apple die Umwelt nicht schützen weil die das so toll finden. Sie machen es, um ihr Image zu verbessern, aber wenn dadurch die Umwelt geschützt wird ist es doch eine gute Sache… Egal aus welchem Grund.

  • Also mich hat das jetzt voll inspiriert.
    Und an all die Zweifler, Angsthasen, Depries, Nörgler usw.:
    Macht’s besser !

  • Lieber Apples Umweltpolitik als quasi gar keine, wie es bei vielen anderen Großunternehmen ist.

  • Es ist ein gutes Statement und ein guter Anfang. Wir können nicht alles rückgängig machen, wir können aber versuchen die Ressourcen effektiver zu nutzen.

  • Bei mir lief während des Videos im Hintergrund der Herr der Ringe-Soundtrack, hat super gepasst! :D

  • Schön, wenn die Produkte nicht dort gefertigt würden, wo der Spot genau das Gegenteil ist und man sich weder um die Menschen, noch um die Umwelt kümmert.

  • Naja. Heisst ja … long way to go …
    Die wenigsten Firmen haben echte ökologische und ethische Ziele. Finde gut, dass Apple daran arbeitet. Das sich das auch finanziell positiv auf die Firma auswirkt ist sicherlich zusätzliche Motivation.

  • Schön dass Apple seinen Strom aus Solarenergie gewinnt, aber Nachhaltigkeit ist etwas anderes.
    – Foxconn Mitarbeiter die oft ausgebeutet werden bis es ihr gesundheitlicher Zustand nicht mehr erlaubt und aufgrund von Krebs oder anderem STERBEN
    – sauteure Retina – Mac Books die fast nicht reperiert werden können (EINGEKLEBTER AKKU!!!)
    – Gewinnspannen die viiiiel höher sind als bei den meisten anderen Unternehmen

    und nur weil sie jetzt Solarparks gebaut haben sind sie jetzt die Retter unserer Zivilisation?

    • Foxconn hat gut eine Millionen Mitarbeiter. In den Produktionsstrecken, in denen Hardware für Apple zusammengesetzt wird, werden die firmenintern höchsten Lohne an die Arbeiter gezahlt. Firmenweite Anpassungen von höheren Löhnen, weniger extremen Arbeitszeiten und ein höheres Augenmerk auf die Vermeidung von Gesundheitsrisiken für die Arbeiter haben jahrelang nur auf Initiativen von Auftraggeber Apple stattgefunden.
      Der bis vor wenigen Jahren noch größte Kunde HP hat sich nie auch nur einen Kehricht um die Arbeitsbedingungen in den Werken geschert. Auftraggeber Dell hat im Zuge ihrer Einsparmaßnahmen in der Produktion (2009) hingegen versucht die Löhne der Arbeiter – auch bei Foxconn – noch weiter zu drücken (angepeiltes Ziel waren damals Einsparungen von 2 Milliarden US$). Von Sony, Microsoft, Lenovo, Nokia, Toshiba und den dutzenden weiteren Auftraggebern von Foxconn hat man ebenso wenig bezüglich der Verbesserung der Arbeitssituation gehört.
      Ich glaube manchen Menschen ist nach wie vor nicht bewusst, dass Foxconn bei gut 40% der Produktion aller weltweit verkauften Consumer Elektronik involviert ist.
      Natürlich muss man Apple nicht dafür hochloben, aber immerhin haben sie sich konsequent jahrelang um bessere Arbeitsbemühungen bemüht. Es ist ein wenig schizophren, wenn man einerseits die Arbeitsbedingungen kritisiert, andererseits jedoch ausschließlich ausgerechnet den Auftraggeber als Sündenbock darstellt, der sich aktiv für ein besseres Klima engagiert.

      Krebs? Achso, meinst du den Public Eye People’s Award, für den Samsung 2012 nominiert wurde, weil sie hochgiftige Substanzen in der Produktion von ihrer Consumer Elektronik eingesetzt haben, wodurch es zu Vergiftungen und Neoplasie bei über 100 Arbeitern kam? In dem Fall würde ich den Zusammenhang dennoch nicht verstehen…

      Ich weiß nicht was „reperieren“ bedeuten soll, reparieren lassen sich Mac Books mit Retina Bildschirm jedoch durchaus. Ebenso wie recyclen. Nenne mir nun aber bitte den qualitativen Unterschied, zwischen einem direkt in das Laptop verklebtem Akku (Mac Book Retina & Air) im Vergleich zu einem in ein gesondertes Plastik/Alugehäuse verklebtem Akku, der dann in ein Laptop eingesetzt wird (beliebiges anderes Modell). Austauschen lassen sich beide Versionen. Nur weil sich der Endkunde den Schritt sparen kann – was übrigens ein lächerliches Argument ist, Apple bietet den Wechsel beim Kauf eines neuen Akkus als kostenlose Serviceleistung an – heißt es nicht, dass er aus der Welt ist. Bei den in ein seperates Gehäuse verklebten Akkus muss dann halt der Recycler den Akku aus dem Gehäuse pulen und den zusätzlichen Müll entsorgen. Beim direkt ins Gehäuse verklebtem Akku spart man sich zumindest das zusätzliche Material für ein unnötiges Akkugehäuse. Ich tippe hier auf technisches Unverständnis deinerseits.

      Seit wann hat eine hohe Marge einen direkten Zusammenhang mit der Umweltverträglichkeit der Produktion? Apple fährt eine hohe Marge ein, da sie sich dem Premiumsektor widmen und eine überschaubare Produktlinie mit riesigen Stückzahlen fahren. Durch optimal genutzte Produktionsstraßen sinken natürlich die Pro-Stück-Kosten. Wer hunderte unterschiedliche Modelle produziert und diese vornehmlich für das low-budget-Segment produziert wird mangels effizienter Nutzung von Produktionsanlagen, sowie geringer Kaufkraft und hoher Konkurrenz keine hohe Marge fahren – völlig unabhängig ökologischer Aspekte. Eine hohe Marge erlaubt hingegen größere Investitionen in umweltverträglichere Projekte – wie zum Beispiel die Gewinnung von Energie aus „regenerativen“ Quellen. Das hat nichts mit Weltenrettung zu tun, aber zumindest einem verringertem Übel und unter Umständen auch Forschung und Entwicklung in die richtige Richtung und damit einer Verringerung/Vermeidung zusätzlicher Umweltschäden. Es ist erfreulich, wenn Firmen wie Apple oder Google sich darauf besinnen Teile ihrer Gewinne in Verbesserungen zum Wohle der Umwelt zu reinvestieren. Dass so ein Moralverständnis nicht selbstverständlich zu sein scheint, zeigen genug Gegenbeispiele. Mir fällt hier spontan das bis vor wenigen Jahren noch wertvollste Unternehmen, ExxonMobile, ein. Die drängen hingegen – auch Deutschland – zum Fracking.
      Vielleicht kein Grund zum Feiern, aber dennoch Schritte in die richtige Richtung. Das zu verurteilen ist – wie gesagt – schizophren.

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