Erfahrungsbericht: Hausautomatisierung mit RWE SmartHome – vielfältige Möglichkeiten, verbesserungswürdige Apps

65 Kommentare

Das Thema Heimautomatisierung und iOS-Anbindung ist ein holpriger Pfad. Von einfachen Funksteckdosen mit App-Steuerung einmal abgesehen, bewegen sich derzeit zwar Belkin mit WeMo und Philips mit Hue in die richtige Richtung, sind von einer Komplettlösung aber noch weit entfernt. Abgesehen von diversen eher unkomfortablen Open-Source-Lösungen hat RWE mit SmartHome hier momentan die Nase vorn und uns zu einem Praxistest animiert.

Der beste Einstieg

Für eine ernst zu nehmende Grundausstattung müsst ihr schon etwas in die Tasche greifen. Daher lohnt es sich auf jeden Fall, wenn ihr eines der regelmäßig angebotenen Aktionspakete wählt oder noch besser auf eine der ab und an stattfindenden Rabattaktionen wartet. Zum „Smart Friday“ Ende November konnte man beispielsweise einen Großteil des Smarthome-Zubehörs für deutlich weniger als die Hälfte des regulären Preises erwerben.

Ihr müsst euch zudem entscheiden, wo ihr Prioritäten setzt. Falls ihr nämlich ausschließlich ein paar Lampen bedienen wollt, fahr ihr vermutlich mit einem der oben genannten Konkurrenzprodukte billiger, habt allerdings später dann auch weniger Erweiterungsmöglichkeiten. RWE bietet neben Funksteckdosen nämlich auch Heizungsthermostate, Licht- und Jalousieschalter, Rauchmelder und mehr an, das System lässt sich also enorm ausbauen.

Zum Einstieg benötigt ihr mindestens eine SmartHome-Zentrale (einzeln 189 Euro) und ein zusätzliches Modul, somit ist das 319 Euro teure Starterpaket mit Zentrale, zwei Heizungsthermostaten, einer Steckdose und einem Wandsender für den Anfang sicher nicht die schlechteste Wahl.

Die Kommunikation mit der Zentrale verläuft grundsätzlich über die RWE-Server. Dementsprechend müsst ihr bei der Ersteinrichtung ein Benutzerkonto bei RWE anlegen um die neue Zentrale zu aktivieren. Im normalen Betrieb könnt ihr die Internetverbindung der Zentrale dann auch deaktivieren. Falls ihr aber die durchaus praktische Möglichkeit des Fernzugriffs vom Computer oder iOS-Gerät aus nutzen wollt, wird diese Verbindung weiter benötigt.

Das Interface für die Verwaltung der Geräte ist zunächst etwas gewöhnungsbedürftig. RWE setzt hier auf Microsofts Flash-Pendant Silverlight und dementsprechend träge verhält sich das Ganze. Während ihr vom Computer aus Vollzugriff auf euer Smarthome habt und sämtliche Konfigurationen auch ändern könnt, lässt sich das System vom iOS-Gerät aus nur bedienen. Ihr könnt beispielsweise Lichter an- und ausschalten, die Temperatur im Zimmer regeln oder nachsehen, ob Türen und Fenster geschlossen sind. RWE bietet hierfür eine eigene App an, die allerdings nahezu identisch mit dem Webinterface für Mobilzugriffe ist. Hier sehen wir für die Zukunft deutliches Verbesserungspotenzial.

Aber wie läuft das Ganze ab? Wir nehmen unser Setup als praktisches Beispiel.

Die gefühlt wichtigste Funktion ist – zumindest jetzt in der kalten Jahreszeit – die Heizkörpersteuerung. Dazu werden die klassischen Handthermostate an den Heizkörpern durch die mit einem Display und Elektromotor ausgestatteten RWE-Thermostate ersetzt. Im Webinterface legt ihr nun Zimmer für Zimmer euer Zuhause an und weist die neu installierten Thermostate den entsprechenden Räumen zu. Für jeden Raum könnt ihr nun die gewünschte Temperatur vorgeben, und zwar nicht nur pauschal, sondern auch zeit- oder ereignisgesteuert. Beispielsweise hat man es im Bad dann morgens beim Aufwachen bereits mollig warm während für den Rest des Tages die automatisch Temperatur heruntergefahren wird. Falls ihr die Fenster aufmacht, können separat erhältliche Tür- und Fenstersensoren den Heizkörpern signalisieren, dass gerade gelüftet wird und sie dementsprechend nicht mit voller Heizkraft dagegenhalten sollen, bis die Fenster wieder geschlossen sind.

Neben der Raumtemperatur wird von den Heizkörperthermostaten auch die Luftfeuchtigkeit erfasst, ein Feature, dass die Programmierung ausgesprochen netter und praktischer Aktionen zulässt. So schickt beispielsweise der Heizkörper im Keller eine E-Mail, wenn Schimmelgefahr besteht weil die Luftfeuchtigkeit zu hoch ist.
Ebenso kann ein solcher Wert auch als Auslöser für ein anderes Gerät gesetzt werden. In unserem Setup ist dies ein Zimmerspringbrunnen, der anspringt wenn die Luftfeuchtigkeit zu gering wird. Selbstverständlich schaltet sich der Brunnen bei Erreichen eines Sollwerts ebenso automatisch wieder aus.

Die programmierbaren Steckdosen von RWE haben vor allem in der Weihnachtszeit Konjunktur, aber abseits von Lichterketten und blinkenden Rentieren finden sich etliche weitere Nutzungsoptionen. So etwa das Nachtlicht, dass sich zu einer bestimmten Zeit automatisch wieder ausschaltet, die Fernsehlampe, die man vom Sofa aus per iPhone anschalten kann eben oder der oben erwähnte Brunnen.

Die Kür: Wer eine Solaranlage mit Eigenverbrauchsoption auf dem Dach hat, nimmt einen Außenbewegungsmelder mit ins System. Dieser reagiert nicht nur auf Bewegungen, sondern misst gleichzeitig auch den aktuellen Helligkeitsgrad und erlaubt es somit, bestimmten Geräten oder auch Akkuladestationen nur dann Strom zur Verfügung zu stellen, wenn ausreichend Licht für die Solarproduktion bereit steht.

Und wenn ihr den Bewegungsmelder schon da hängen habt, könnt ihr auch das Licht automatisch angehen lassen sobald jemand an die Tür kommt oder einen Lichterschmuck bei Anbruch der Dämmerung aktivieren, ohne dass ihr jahreszeitenbedingt ständig die Schaltzeiten nachregeln müsst…

Ihr seht schon, mit etwas Kreativität lassen sich hier abgefahrene Schaltungen realisieren. Das auf den ersten Blick vielleicht etwas unübersichtliche System bietet in der Tat enorm vielfältige Möglichkeiten, insbesondere durch die Kombination der verschiedenen Elemente.

Um einen Eindruck davon zu bekommen, was alles geht, scrollt ihr euch am besten einmal durch den Smarthome-Shop. RWE bietet neben den oben beschriebenen Geräten noch etliches mehr an und verspricht zudem eine stetige Erweiterung des Angebots.

Eine Erwähnung wert sind hier auf jeden Fall noch die bei RWE erhältlichen Rauchmelder. Diese sind per Funk vernetzt und schlagen somit im ganzen Haus Alarm, sobald einer der Melder anschlägt. Zudem besteht auch die Möglichkeit, sich per E-Mail oder SMS über den Alarm informieren zu lassen.

Für diese Benachrichtigungspakete fallen allerdings Zusatzkosten an. 100 SMS berechnet RWE mit 14,95 Euro. Mit Bedacht eingesetzt dürfte ein einmal erworbenes SMS-Paket aber auch entsprechend lange halten.

Auch der Fernzugriff über iPhone oder iPad ist nicht komplett kostenlos. Mit der Ersteinrichtung sind zwei Jahre mobiler Zugriff inbegriffen, wer diesen Dienst darüber hinaus nutzen will, muss im Anschluss ebenfalls verträgliche 14,95 Euro pro Jahr berappen.

Unser Fazit:

RWE bietet – zumindest soweit es uns bekannt ist – die komfortabelste und umfassendste Heimautomatisierungslösung mit iOS-Anbindung an. Mit Blick auf die Gerätepreise empfehlen beim Einstieg etwas Geduld – nutzt die immer mal wieder laufenden Sonderaktionen oder die angebotenen Komplettpakete.

Die RWE-App selbst ist leider kein großer Wurf. Wer das Interface vom Computer her kennt, kommt zwar klar damit, wir würden uns aber eine deutlich intuitivere und benutzerfreundlichere Programmierung wünschen. Dasselbe gilt abgeschwächt auch für die Mac-App, fie wenig performante Silverlight-Umsetzung sollte sich mit Standardprotokollen deutlich besser und kompatibler programmieren lassen.

Diskussion 65 Kommentare.
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    • Das gilt nur für die Basisversion der Zentrale. Erkennbar am Aufkleber der Verpackung. Bei der regulären Version gibt es keine Geräteeinschränkung. Die Basispakete gibt es meist bei Neuabschluss bzw. Wechsel zu Rwe und Co.

      — MacM
    • Das stimmt nicht. Nur wenn man das kostenlose Paket bei Anmeldung des kundenkontos erhalten hat und mehr möchte, muss sich einmalig die Anlage freischalten lassen.

      — Didi
    • Ich hab bei der black friday Aktion zugeschlagen und deutlich mehr als 5 Geräte angeschlossen. Diese Limitierung gilt nur für die Zentrale im Basic 5 Paket.

      — Magic Mike
  1. Nett gemacht – wäre schön jetzt mal den Vergleich zu Qivicon zu hören.

    Leider finde ich persönlich das RWE System alles andere als ausgereift.

    Mal abgesehen davon, dass es äußert billig anmutet wie bspw das Foto von der Heizungsateuerung zeigt:

    Für Sicherheit ist ein Bewegungsmelder ja eine nette Idee, aber brauchen würde ich dann eher eine Kamera dazu.

    Statt ständig selbst zu regeln bei Heizung wäre es doch praktischer wenn es Außenfühlee hat welche der Heizung sagen “Hey draußen wird es kälter” und die Heizung sich dann selbst regelt auf einen voreingestellten Wert.

    So erscheint mir das alles eher wie eine nerdige Spielerei – weniger wie “die Zukunft”.

    — iChef
    • Wenn ich ein gut isoliertes Heim habe interessiert es mich doch weniger wie kalt es draußen wird. Ich wills ja drinnen kuschelig haben.

      — himbeergelb
    • Den Außentemperaturfühler brauchst Du für die Heizung für die Steuerung der Vorlauftemperatur. Ich habe z.B. ein Dachgeschoss in der Innenstadt, dass mit mehreren separaten Strängen von einer Fernwärmeübergabestation versorgt wird. Die Thermostate regeln jetzt meine Raumtemperatur. Ich hatte vorher schon 10 Jahre lang programmierbare Thermostate Honeywell HR40 im Einsatz, die sich mehr als nur bezahlt gemacht haben. Deswegen ist bei mir das Einsparungspotenzial an Fernwärme nun auch nicht mehr soo groß. Die Programmierung ist jetzt jedoch komfortabel. Auch die Messung der Luftfeuchtigkeit ist interessant und bietet weiteren Spielraum. Der Haupvorteil des Systems liegt jedoch bei Energieeinsparung. So habe ich auch noch 8-10 Zwischenstecker im Einsatz, die beim verlassen der Wohnung alle überflüssigen Standby Geräte vom Netz trennen und diese per Bewegungsmelder, der das Flur Licht beim betreten der Wohnung einschaltet, alle wieder aktiviert..

      Auch der Fernzugriff ist schon eine interessante Spielerei. Ich habe zum Beispiel hier in Argentinien einem Kollegen das System erklärt und dabei festgestellt, dass der Heizkörper in Küche und Flur auf 23 Grad steht, obwohl gerade niemand zu Hause sein sollte und das natürlich korrigiert. Am nächsten Tag erhielt ich dann einen Anruf von meiner Frau, die an diesem Tag früher aus dem Büro kam und sich darüber beschwerte, dass die Heizung nicht richtig funktioniert…

      — Magic Mike
      • Eine Heizung braucht eine Vorlaufzeit von einigen Stunden damit alle Begrenzungsflächen warm sind und sich der Mensch erst dann wohlfühlt. Tja, da bringt eine kurzsichtige Regelung nix.

        — Karl
  2. Ich habe beim SmartFriday zugeschlagen und die ersten positiven Erfahrungen dann mit weiteren Sensoren ausgebaut. Inzwischen sind automatische Rolladen- und heizungssteuerung nicht mehr wegzudenken, hinzu kommt das automatische Treppehauslicht, was auf Bewegung reagiert sowie eine einfache Alarmanlage.
    Ständig hat man neue Ideen für die Programmierung.
    Die og Kritikpunkte sehe ich auch, da könnte RWE durchaus noch nachlegen, dann wäre es perfekt.

    — Didi
    • …wegen der jährlichen kosten die RWE berechnen möchte.

      Ein NoGo sind für mich die Stromkosten der Zentrale. Wenn ich es richtig im Kopf habe, zieht die über 20 Watt. Da warte ich lieber bis AVM entsprechende Regler für die Heizung anbietet. Die Fritzbox läuft eh 24/7

      — Hans Häuser
  3. Ich würde was vernüftiges nehmen, nicht diese unausgereifte RWE Idee.
    Hier bei:
    http://www.mediola.de
    gibt es ein Haussteuerungsystem das seinem Namen auch mit allen Funktionen gerecht wird, nicht so etwas halbgares wie Smart home.
    Wer kein Kinderspielzeug zu überzogenen Preisen kaufen will, sonder etwas ausgereiftes und durchdachtes der kommt an Mediola nicht vorbei. Ist schon von der Steuerungsapp her wesentlich besser und nutzerorientierter als das eher dilletantische RWE Teil.

    — Piratenrocker
    • Und was soll da besser sein, außer evtl die app? Wenn rwe die app verbessern würde, wäre es doch schon ziemlich perfekt!

      — ikarsten
    • Bei mediola kannst du auch deinen TV, DVD, AV CD und so weiter steuern. Wenn du die ausgereifterer Version vom RWE System einsetzen willst starte gleich mit einer FS20, denn RWE Smart home ist eine abgesteckte Variante. Aber leider nicht kompatibel. Ach und die FS20 kannste auch mit mediola steuern.

      — Jenss
  4. Ich habe am Wochenende gerade die ersten beiden Thermostatsteuerungen installiert. Ich stimme dem Beitrag voll zu. Ob ich allerdings den RWE-Vorschlag umsetze und mir mit Raumeldern (oder besser deren Alarmfunktion), Bewegungssensor, Fensterkontakten und Lichtsteuerung eine Alarmanlage baue weiß ich noch nicht. Bei drei Personen im Haushalt scheinen mir Fehlalarme vorprogrammiert.

    — himbeergelb
  5. Ich nutze iFront als App von IP SYMCON. Damit kann man unterschiedliche Hausautomationen zusammenführen und über ein App bedienen incl. Pushnachrichten bei Ereignissen. Wer sich ernsthaft mit Hausautomation beschäftigt sollte es sich mal ansehen. Wie gesagt , dies ist eine Softwarelösung , die Hardwareanbieter zusammenführt ….. und davon gibt es einige ;-) .
    Hans-Werner

    Hans-Werner
  6. Oder homematic. Damit habe ich bisher auch sehr gute Erfahrungen gemacht. Skaliert klasse, es gibt viele Aktoren, nur die Einrichtung ist am Anfang teilweise nicht selbsterklärend. Dafür hat man später um so mehr Handlungsspielraum.

    — Nic
  7. Das einzige was mich stört: ich hab den Eindruck die Thermostate können nur entweder auf, oder zu. Bei 19 grad ist’s recht kalt im Zimmer, bei 20 dann schon Mega heiß…. So im etwa.

    — ikarsten
  8. Also ich habe von meinem Stromanbieter 1 RWE SmartHome Basic Paket völlig kostenfrei zugesendet bekommen. Ist halt nur ein Paket pro Haushalt verfügbar. Weshalb überhaupt zahlen?! Danke hierfür @ Swag :)

    — b33M!
  9. Ich empfehle Homematic!
    Extrem vielfältig und erprobt, viel Hilfe über Foren von Usern. Nahezu alles realisierbar. Technisch wie Rwe smarthome, da aus gleichem Haus (eq3 in Leer).
    Einfach mal ansehen bei ELV

    — Homematic
    • …kann ich absolut bestätigen.
      Webbasierte Verwaltung und Programmierung ohne Zusatztools
      Kommunikation zwischen Zentrale und Perepherie per Funk oder Kabel (wired RS485)
      Aktoren/Sensoren aus dem Beich Klima/Heizung, Sicherheitstechnik, Zutritt, Jallousie, Lichsteuerung, Wetter…
      Zusatzbedienung per pocket control HM App
      Fernzugriff per meine-homematic.de – Mehrwertdienste für Ihre HomeMatic oder VPN Router

      — GregPack
    • Dem schließe ich mich an.
      Registrierungspflicht und Preismodell halten mich von RWE ab.
      Ein wenig Wille zum Beschäftigen mit dem System und man ist wesentlich flexibler!

      — Fugazzy
  10. Ich überlege gerade,, wie lange ich in der Gegend rumheizen kann, bis ich das Geld was die Hardware kostet verbraten habe. Wahrscheinlich 5 Jahre und dann ist das Zeug veraltet oder die Apps werden nicht weiter entwickeltes oder oder.

    Fazit: Luxusspielerei, reich rechnerisch für die meisten Haushalte der Wahnsinn.

    — Lennart
    • iOS-Devices, teure Fernseher und vieles mehr kann man auch als Luxusspielerei ansehen. Aber wenn man das Geld hat wieso nicht ein bisschen Spaß damit haben?
      Ich mein, so eine Hausautomatsierung war jetzt für mich ein absoluter Kindheitstraum. Als Student, der bei seinen Eltern wohnt kann ich mir jetzt sowas nicht annähern leisten (mein iPhone kann ich mir jetzt auch noch gerade so finanzieren ohne auf meine anderen teuren Hobbys zu verzichten), aber in einigen Jahren wenn ich genug verdienen sollte wieso nicht? Ich finde es einfach klasse, wie die Technik stetig voranschreitet und viele Dinge einfacher und kostengünstiger realisierbarer werden denn je.

      — kralle777
      • Toll finde ich das auch, keine Frage. Aber dann bitte ein plattformübergreifendes System, das offline funktioniert und das ich komplett auf MEINE Bedürfnisse einschießen kann. Die Herausforderung daran ist sicherlich die netzwerkseitige Zusammenarbeit einzelner Komponenten.

        — Leif2
    • Für jemand der in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist (zB. Rollifahrer) ist so ein System alles andere als Luxusspielerei.

      Ob allerdings Smarthome dabei das Mittel der Wahl ist, oder dann nicht doch lieber ein System, das leistungsfähiger ist und wo man nicht durch einen Stromlieferanten gegängelt und mit jährlichen Gebühren ausgenommen wird, sei jedem selbst überlassen. Aber trotzdem sind solche Erfahrungsberichte immer wieder interessant.

      — Tufkabb
  11. Alles unausgereifter Murx. RWE hat gar kein echtes Interesse an den Lösungen. Aus einer Quelle zum CEO ist bekannt: “Wir wollen damit kein Geld verdienen. Das ist nur für’s Image”

    — Mac-Harry
  12. Teurer Kiki, den man nicht wirklich braucht, jedenfalls lebe ich seit Jahren ohne diesen Schnickschnack immer noch ganz gut!

    — Frank
  13. Hallo,

    Würde an Eurer Astelle direkt zur Homematic gehen. Das RWE system setzt zwmgend eine Internetverbindung vorraus und sendet alles an die RWE Cloud. Wenn rwe mal keine Lust mehr hat, ist das Zeugs dann Schrott.

    Wer sich näher mit Hausautomatisation beschäftigen will. Sollte, wenn das Budget es zuläßt auf EIB gehen. Ansonsten bietet Homematic doch ein sehr ausgewogens SStem das auch per Pocket Control sehr gut per IOS gesteuert werden kann. Add ons und Plugins erweitern das System.

    Weitere infos im Forum
    http://homematic-forum.de/

    — Erik
  14. Leute nehmt besser direkt das original: homematic.
    Das ist weit flexibler und günstiger… Die Entwickler von homematic stecken übrigens auch hinter der RWE Hardware.
    Über homematic lässt sich auch die philips hue prima steuern…

    — Kamoquai
  15. das oben genannte http://www.loxone.com disqualifiziert sich schon alleine durch die software. reine windoof-software (bildschirmfoto natürlich reinmontiert in ein macbook pro – hallo, geht*s noch?)

    dann lieber homematic.

    — nicht plattformübergreifend - das geht nicht!
    • Hmm ich sehe bei Loxone auf der Webseite eine Browsersteuerung und APPs für Smartphones. Was soll daran reine Windowssoftware sein? Oder übersehe ich was?

      — Tufkabb
    • Die Konfigurationssoftware läuft zurzeit ausschließlich auf Windows, weil der Elektriker nunmal hauptsächlich Windows einsetzt…
      Und Windows Software am Mac laufen zu lassen, ist ja nunmal wirklich kein Problem mehr…

      Warum keine Fotomontage mit dem Macbook? Ist doch das schönste Gerät. Hier stehen fast nur Macs in den Büros.

      Lg, Florian
      Loxone

      — Loxone Florian
      • “Elektriker” ist der Punkt. Viele der RWE kritisierenden Kommentare hier nennen sicherlich potenzielle Alternativen. Mein Ansatz war allerdings, ein bequemer und flexibler Einstieg “nebenbei” und ohne Schlitze klopfen.
        Wer baut oder umbaut, dem stehen selbstverständlich ganz andere Möglichkeiten offen – günstig ist der Spaß wenn man es richtig angeht dann allerdings ebenso wenig.

        — chris
  16. Da muss ich mal wieder kritisch werden:

    1) Wenn ich mir die Technik ansehe, ist das System leider völlig überteuert und spielt mit der Innovationsgeilheit der Männer.

    2) Das sogenannte Starterkit hilft tatsächlich gar nichts. Es müssen, um das konsequent zu nutzen (alles andere wäre energietechnisch Humbug) alle Räume, die regelmäßig genutzt werden komplett steuerbar sein.

    (Keine Argumente an dieser Stelle, dass das ja nur ein Einsteiger-Kit ist! Was ich meine ist, dass dieses Einsteigerangebot genauso sinnbefreit ist, wie ein Angebot eines Autoherstellers, einen Satz Reifen als Starterkit zu verpingeln)

    3) Ich verstehe nicht, warum ich meine komplette Haussteuerung über fremde Server rennen lassen muss?! Es gibt sehr gute Möglichkeiten, das auch offline zu steuern. Wofür habe ich eine “Schaltzentrale”, wenn diese nicht das Zentrum meines Systems ist??

    Mein Verdacht: Man macht sich hiermit wieder nur gläserner und die Konsequenz daraus wird sein, dass nach Auswertung der Steuerbefehle großflächig neue Stromtarifmodelle etabliert werden, die dem Kunden am Ende wieder Mehrkosten aufdrücken.

    — Leif2
  17. Ich habe jetzt schon seit einiger Zeit die SmartHome Serie von RWE und bin auch zufrieden damit… Auch wenn man die Software vereinfachen könnte, aber man spielt ja nicht jeden Tag in den Einstellungen herum… Das Design hat mich unter den Hausautomatisierungssystemen am meisten angesprochen und somit habe ich mich für die Lösung von RWE entschieden…

    emdimac
  18. RWE ist ganz nett wer aber zudem noch seine Unterhaltungselectronik mit integrieren möchte.
    Beispiel:
    Button im UI für Wohnzimmer Video gucken starte automatisch alle dafür benötigten Geräte, wählt die richtigen Eingänge etc. und das drücken von Play startet die Wiedergabe und versetzt die Zimmerbeleuchtung automatisch in den richtigen Zustand (dimmen etc) und wenn man pause drückt geht das Licht wieder an damit man sich beim Bier holen nicht verletzt.

    Sowas ist zB. mit Mediola möglich. Ich nutze das seit nem Jahr mit FS20 komponenten. Wer zu dem noch die Afinität besitzt und sich nen eigenes UI gestalten möchte, kann sich recht frei ausleben. Es werden fast alle gängigen Homeautomation systeme, home matic etc. unterstützt und webcams lassen sich ebenfalls einbinden und somit auch die gesamtkosten den eigenen Möglichkeiten gerecht anpassen.

    Für mich die beste wahl.

    — Jonnyxup
  19. Ich benutze EZcontrol und die App “Problem!Wohnung”. Ich steuere damit 12 Schalter in der Wohnung. Prima! Dann nur die Homepage empfehlen.

    — Joachim Steuer
  20. Eine vollwertige Smarthome Steuerung die von Rollläden über Licht bis hin zu Heizung alles steuern kann über Ipad, Iphone und Android bietet Somfy mit der Tahoma Box. Bislang haben wir nur positive Erfahrung gemacht. Dankt dem IO Standard den viele große Hersteller wie Velux, Honeywell etc. nutzen muss nicht gefummelt und rumprobiert werden. Und dank der Einbindung von EnOcean (Eltako) können auch im Schaltkasten Verbraucher direkt geschaltet werden mit Zustandsmeldung!, sowie Lichtschalter (Taster) mit Unterputzdosen in das System integriert werden.

    Das System ist RWE meilenweit voraus und bietet viel mehr Möglichkeiten z.B Szenariosteuerung, IP Kamera Integration mit Bewegungsmelder (Wenn z.B. jemand auf das Grundstück kommt, löst der Bewegungsmelder aus. Automatisch startet die Kamera eine Bildaufnahme, parallel werden die Rollläden geschlossen, das Licht geht an und man bekommt auf das Smartphone eine Nachricht mit Foto!.

    Und bei der Leistung ist die TaHoma Box preislich sehr attraktiv!

    Können wir nur empfehlen!

    — UNI BLINDS Sonnenschutz

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