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Online-Backups: Backblaze schickt Daten auf Leih-Festplatte zu

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Für 5 Dollar im Monat könnt ihr bei Backblaze unbegrenzten Speicherplatz für den Backup eures Computers erwerben. Nicht viel Geld, wenn man den – sofern überhaupt möglich – Wiederbeschaffungswert der gewöhnlich auf einem Rechner gespeicherten Daten gegenüberstellt. Dazu läuft das Ganze dank einer von Backblaze bereitgestellten Mac- bzw. Windows-App auch noch extrem komfortabel ab. Damit auch die Wiederherstellung so einfach wie möglich wird, erweitert das Unternehmen seine „Restore by Mail“ Option nun um einen Festplattenverleih.

backblaze-500

Schon bisher war es möglich, sich seine Daten von Backblaze auf einer Festplatte oder einem USB-Stick zusenden zu lassen. Allerdings wurden die Speichermedien der Einfachheit halber immer komplett in Rechnung gestellt und man musste Stick oder Platte auch dann übernehmen, wenn man bereits ausreichend Speichermedien im Haus hatte. Jetzt bekommt ihr den bezahlten Betrag rückerstattet, wenn ihr die Festplatte bzw. den Stick innerhalb von 30 Tagen zurück sendet. Das Programm gilt ausdrücklich auch für internationale Backblaze-Kunden, allerdings kann es hier zu zusätzlichen Kosten beispielsweise durch den Zoll kommen, die das Unternehmen nicht übernimmt:

Customers are responsible for return shipping costs back to Backblaze, and for customers outside of the USA, Backblaze will not pay for taxes, duties, customs or fees. Arrange to have them prepaid before shipping. Packages that arrive postage due, or have taxes, fees, duties, customs or fees upon delivery will be refused, or the refund prorated as appropriate.

Auf eure Datensicherungen bei Backblaze könnt ihr natürlich auch jederzeit online und zudem ortsunabhängig zugreifen. Ergänzend zu den Desktop-Apps bietet Backblaze auch eine iOS-App an, mit der ihr ebenfalls eure Backup-Daten einsehen und diese – sofern kompatibel – auch direkt herunterladen könnt.

Wie sicher ist das Ganze? Gute Frage. Backblaze sind keine Neueinsteiger, wir haben bereits des öfteren auf deren Festplatten-Statistiken verlinkt. Mittlerweile nutzt das Unternehmen knapp 50.000 Festplatten und veröffentlicht regelmäßig Erfahrungsberichte, die hervorragend Aufschluss über die Qualität der aktuell auf dem Markt erhältlichen Festplattenmodelle gibt. Zum Thema Sicherheit und Verschlüsselung hat sich Backblaze hier ausführlich geäußert.

Dienstag, 26. Jan 2016, 18:45 Uhr — Chris
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  • Ich sichere ein Teil meiner Daten bei CrashPlan. Das ist der direkte Mitbewerber. Bieten auch Sicherung ohne Speicherlimit.
    Der Client ist gut und wird regelmäßig gewartet. Mit einem Trick kann an einen Linux-Treiber auch auf der Synology installieren.
    Die Daten werden auf dem Rechner verschlüsselt und dann erst übertragen. Man kann sogar einen sehr großen eigenen Schlüssel zur Verschlüsselung anlegen.
    Welcher Anbieter jetzt besser ist… Ist wie mit Mercedes und BMW…

  • Davon habe ich bisher noch nie gehört. Alter Schwede – ich werde langsam zu alt!! Aber sowas von.

    Ehrlich. Ist das erste mal, dass ich davon lese, dass man sein System irgendwo außer eigenem Netzwerk sichert. Das ist ja quasi so wie mein Kollege vor 13 Jahren eine Kopie seines Backupfiles per Mail versenden wollte – und damit den Mailserver der Firma lahmlegte. Boah.

    Ich würde n Teufel tun und online irgendwo ein Backup sichern.

    • Bleibt nur zu hoffen, dass das Eigenheim nicht abbrennt. ;-) Nicht umsonst gelten Daten erst dann als verlässlich gesichert, wenn neben dem On-Site- auch ein Off-Site-Backup existiert.

      • Was mit einer verschlüsselten Festplatte im Wertsachen-Schließfach in der Firma oder Bank, bei den Eltern, dem besten Freund, den blumengießenden Nachbarn etc auch erfüllt ist.

      • Stimmt – aber auch in höchstem Maße unpraktikabel, wenn tagtäglich neue, schützenswerte Daten hinzukommen.

      • Nun, es gibt Taesbackups und jedes Wochenende wird die Platte ausgewechselt.
        Oder halt jeden Morgen und am Abend nimmst du sie nach Hause oder legst sie in den Safe. Oder gibst sie den Eltern ;)

      • Warum gibt es eigentlich keine externen Festplatten die feuersicher sind. Also quasi ein Safe an dem die Kabeleinführung für Strom und Daten durch ein Brandschott laufen. Dazu noch ein Außentemperaturfühler, damit die Festplatte bei einer Außentemperatur von 80° automatisch abschaltet und nur noch manuell gestartet werden kann. Den könnte man nach einem Hausbrand wie eine Blackbox (natürlich in orange) bergen.
        Wenns das nicht gibt, sollte ich mich damit selbstständig machen…..

      • Geile Idee. Zumindest das patent sichern ;-)

  • Kann jemand was zur Uploadgeschwindigkeit sagen? Ich hatte Crashplan mal im Test und der hat meine Uploadbandbreite von 12MBit nur zu einem Bruchteil ausgenutzt. Ich muss mehr als 1TB Daten sichern. Da schied dann Crashplan ganz schnell aus.

    • Probiere das im 14-Tage Testzeitraum seit gestern aus. Von den verfügbaren 10 Mbit Uplink werden nur rund 1,5 Mbit ausgenutzt.

    • Der Client regelt die Geschwindigkeit dynamisch anhand der verfügbaren Bandbreite und der aktuellen Auslastung durch deinen Rechner. Lässt sich aber auch manuell festlegen, dann frisst er die in meinem Fall verfügbaren 6 Mbit weg.

    • Bei mir läuft Backblaze mit den vollen 10 Mbit, die zur Verfügung stehen. Man kann in den Einstellungen des Programms ändern, inwiefern Backblaze beider Geschwindigkeit priorisiert werden soll.

    • Habe Backblaze seit Jahren im Einsatz am Anfang war die Upload Leistung bescheiden bis ich bemerkte dass man die Anzahl der Threads manuell hoch setzen kann, habe auf zehn erhöht und jetzt werden die vollen 20 Mbits Upload ausgenutzt wenn der Rechner nichts anderes zu tun hat.
      im übrigen regelt der Client runter sobald er andern Verkehr bemerkt man hat also keine Einbußen bei anderen Uploads, finde ich sehr gelungen bin überhaupt sehr zufrieden mit Backblaze

    • Crashplan und Backblaze sitzen in den USA mit eigenen Servern – zumindest war das der Stand von vor 1,5 Jahren. Und da ist die Verbindung einfach zu langsam. Ein Freund hat auch Backblaze, ist super zufrieden, aber er lädt nur mit 300 kb/s hoch. Im persönlich passt das, weil nur das Anfangsbackup lange dauert (läuft einfach im Hintergrund), dann sind aber die Änderungen nicht mehr so riesig.

      Backblaze ist interessant, weil sie sehr günstig sind, sehr ausgereifte Software, nie Probleme zu hören sind und schon länger im Business sind. Außerdem bieten sie Vollverschlüsselung, Zero-Knowledge usw. und man kann den kompletten PC + externe Festplatten backupen.

      Ich persönlich nutze Dropbox und Boxcrypter, aber ich backupe auch nur meine persönlichen Daten, nicht das gesamte System. Sonst wäre bei 1 TB Schluss. Dafür behalte ich aber die Dateistruktur und kann mit vollen 10 MBit uploaden.

  • Ich nutze sync.com. Die arbeiten mit stärkerer Verschlüsselung und verwende eine Zero-Knowledge-Policy (für alle die das nicht kennen: Das bedeutet die sehen nur verschlüsselte Bits und Bytes, haben aber keine Ahnung was gespeichert wird, da Ver- und Entschlüsselung direkt am Client passiert). Vom Comfort her sehr ähnlich zu Dropbox. Unterstützt werden Mac, WIN, iOS und Android. Die Geschwindigkeit passt. Kostenmodell ist ähnlich zu Dropbox: 5GB sind gratis und dann wird es auf das GB gerechnet immer billiger je mehr man nimmt (bspw. 98$ für 2 TB/Jahr).

  • Nutze Backblaze seit Jahren. Läuft ohne Probleme im Hintergrund. Bis sehr zufrieden!

  • Wie werden die Daten verschlüsselt?

  • Upload 290gb…. ^^ darf jeder selbst ausrechnen, wie lange das bei einem 6mbit Upload dauert…

    Das ist weder praktikabel, noch sinnvoll.
    Oder schicken die mir für den das erste Backup auch eine Platte zu??? ;-)

    • Mein erster Upload waren ungefähr 2,5 Terabyte und das ging auch mit einer fünf iMbit Leitung… dauerte halt ein paar Monate :-) aber ich hatte schon noch ein bisschen Lebenserwartung von daher hat sich das auf jeden Fall gelohnt

    • Kabel … haha!

      Naja, du holst dir einfach VDSL 100 und lädst mit 32 MB/s hoch. Dann dauern deine 290 GB gute 2,5h – und selbst mit VSDL 50 (8 MB/s) sind die Daten in 10h oben. Und du erhältst ja nicht mit jedem Update 290 weitere GB. Dann kommt mal ein neues Spiel dazu (+20 GB) oder deine neuen Urlaubsfotos (5 GB) oder ein neues Musikalbum (200 MB) … das ist dann rucksfuchs synchronisiert.

    Redet mit. Seid nett zueinander!

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