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Kindle Oasis ausprobiert: Wenn er nur nicht so teuer wäre…

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Über die Daseinsberechtigung von E-Book-Readern müssen wir nicht diskutieren. Wer hier und da mal ein paar Zeilen liest, kommt mit dem iPad oder iPhone wunderbar klar. Ernsthaft konkurrieren können die glänzenden Displays unserer Smartphones und Tablets mit dem E-Ink-Bildschirm eines dedizierten E-Book-Readers jedoch nicht. Mit dem Kindle Oasis hat Amazon seit kurzer Zeit ein neues Flaggschiff im Programm. Wir haben uns den zum Preis von 289,99 Euro erhältlichen Premium-E-Book-Reader angesehen.

Kindle Oasis In Der Hand

Die quadratische Form des Kindle Oasis ist verglichen mit anderen E-Book-Readern zunächst ungewohnt und man muss schon nachmessen um zu glauben, dass der Bildschirm mit seinen 9 x 12,3 cm exakt gleich groß wie der des Kindle Paperwhite ist. Das neue Design ist konsequent. Amazon hat den Bildschirmrand an drei Seiten auf 1 cm reduziert und bietet dem Daumen auf der vierten Seite komfortable 2,1 cm Auflagefläche. Ein Konzept, das uns an den klassischen Buchsatz erinnert, ein guter Satzspiegel lässt stets ausreichend Weißraum, damit das Buch bequem in Händen gehalten werden kann. Andere Kindle-Geräte lassen zwar entsprechend viel Platz am unteren Rand, doch dadurch entsteht beim Halten mit einer Hand eine unbequeme Kopflastigkeit. Der Kindle Oasis hingegen liegt dank der seitlichen Daumenauflage wesentlich komfortabler in der Hand.

Neu sind auch die integrierten Sensoren, mit deren Hilfe sich die Bildschirmanzeige abhängig davon, ob der Oasis mit der rechen oder linken Hand gehalten wird, automatisch ausrichtet. Auch das Blättern im Buch ist mithilfe der in die Haltefläche integrierten Navigationstasten sehr angenehm und lässt sich auch zuverlässiger handhaben, als wie von anderen Kindle-Geräten gewohnt per Bildschirmberührung. Der Daumen kann auf der Taste zum Weiterblättern liegen bleiben und am Seitenende genügt ein leichter Druck, um die nächste virtuelle Buchseite aufzuschlagen. Alternativ kann übrigens auch beim Kindle Oasis per Touchscreen navigiert werden, zudem läuft die komplette Menüführung wie bei anderen Kindle-Geräten über den berührungsempfindlichen Bildschirm.

Kindle Oasis Dicke

Der Touchscreen des Kindle Oasis schließt bündig mit der Geräteoberfläche ab. Ein „Staubfängerrand“, wie wir ihn von den älteren Kindle-Geräten kennen, fällt damit weg. Die gläserne Oberfläche des Oasis glänzt zwar ein wenig mehr, im Praxiseinsatz wirkt sich dies allerdings nicht störend aus. Um dem an der dünnsten Stelle nur 3,4 mm starken Reader ausreichend Stabilität zu geben, hat Amazon einen metallbeschichteten Rahmen verbaut. Auf das Gesamtgewicht wirkt sich dies offenbar nicht sonderlich negativ aus, der Kindle Oasis selbst wiegt gerade mal 134 Gramm, die zugehörige Akkuhülle bringt weitere 100 Gramm auf die Waage. Zum Vergleich: Der Kindle Paperwhite wiegt in der aktuellen Version 200 Gramm.

Mit Blick auf die Bildschirmqualität schenken sich Kindle Paperwhite und Oasis nicht viel. Beide Geräte verfügen über ein mit 300 ppi aufgelöstes E-Ink-Display und bieten damit eine erstklassige und kontrastreiche Darstellung, auch im grellen Sonnenlicht. Beim neuen Oasis hat Amazon zusätzliche LEDs verbaut. Die verbesserte Ausleuchtung macht sich durch in erster Linie durch stärkere Lichtkraft bemerkbar, nachdem wir auch den Paperwhite jedoch nie mit maximaler Helligkeit betrieben haben, scheint uns diese Verbesserung sind sonderlich relevant. Die von Amazon beworbene bessere Lichtverteilung nimmt man höchstens wahr, wenn man konkret darauf hingewiesen wird.

Kindle Oasis Mit Cover Daneben

Das Akku-Konzept des neuen Kindle-Readers spielt mit Blick auf den vergleichsweise hohen Gerätepreis wohl eine tragende Rolle. Amazon hat den internen Akku geschrumpft um das Gerät kompakter und leichter zu machen, liefert dafür aber gleich einen durchdachten Zusatzakku mit. Der Kindle Oasis ist nämlich ausschließlich in Kombination mit einer Lederhülle erhältlich, die den internen Akku gleichzeitig auch nachladen kann. In dieser Kombination soll es der Oasis dann auf bis zu 20 Monate Standby-Zeit bringen.

Im Alltagseinsatz sollte sich das neue Akku-Konzept nicht bemerkbar machen. Der im Reader selbst verbaute Akku hält zwar nicht so lange wie der Akku im Paperwhite, genügt aber für ein paar Tage gewöhnlicher Nutzung. Zum Nachladen ist der Oasis dank einer Magnetverbindung jederzeit schnell in die Hülle mit Zusatzakku eingesetzt und lässt sich darin auch während des Ladevorgangs problemlos und komfortabel nutzen. Geht man davon aus, dass der Kindle bei Nichtbenutzung stets in die schützende Hülle eingeklickt wird, so sollte im Vergleich zu den anderen Kindle-Modellen keinerlei Einschränkung vorhanden sein. Die in drei verschiedenen Farben verfügbare Akkuhülle sieht zudem ansprechend aus und fühlt sich auch sehr wertig an. Der darin enthaltene Akku wird über den Kindle Oasis geladen, ihr müsst als nur den Kindle selbst über Micro-USB mit einem Ladegerät verbinden, um beide Akkus aufzufüllen.

Kindle Oasis Akku Cover

Amazon sieht den Kindle Oasis nicht als Ablösung für andere Kindle-Modelle, sondern hat damit eine zusätzliche Komfort-Option im Angebot. Für den verglichen mit den Basismodellen ohne Frage hohen Aufpreis bekommt man Features, die nicht unverzichtbar sind, aber von eifrigen E-Book-Leser sicher geschätzt werden.

Montag, 23. Mai 2016, 20:06 Uhr — Chris
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  • AgentZuckerguss

    können diese Kindle-Reader eigentlich auch iBook-Bücher darstellen? Ich meine die sind ja im ePub-Format, aber geht das?

  • Bei dem Preis habe ich auch erstmal geschluckt. Aber verglichen mit dem Voyage + Original-Lederhülle fällt der Aufpreis gar nicht mehr so hoch aus.

  • Der Preis wäre, meiner Meinung nach, zu vertreten, wenn es Amazon allmählich schaffen würde, diese leidigen Display-Probleme (Ausleuchtung, Farbverläufe, Schatten, usw.) in den Griff zu kriegen. Leider ist ihnen das beim Oasis auch wieder nicht gelungen.

    • Also ich habe keine Probleme mit meinem Paperwhite. Musst du ein Pechvogel sein, das gibt’s doch gar nicht.

    • Farbverläufe? Du verwechselst da was. Der hat ein SW Display habe das Gerät seit dem ersten Tag und bisher keinerlei Probleme.

      • Mir ist schon klar, dass der Kindle ein monochromes Display hat. Dennoch hatten meine Exemplare, sowohl der Paperwhite, als auch der Voyage, einen Farbverlauf: Von bläulich in der oberen Hälfte, bis gelblich in der unteren Hälfte.

        Google einfach einmal nach der Thematik, bevor Du mir hier eine Verwechslung unterstellst – Danke

  • So ein eBook Reader würde mich schon reizen. Ch fühle mich mit einem iPad im Café irgendwie…komisch. Aber mich schreckt die kleine Lesefläche dieser Geräte. Kann jemand etwas dazu sagen?

    • Fällt auch nicht kleiner aus als ein Taschenbuch. Ich hatte einen Kindle Keyboard und jetzt seit einem halben Jahr den Voyage und finde beide absolut großartig. Ja, man kann auch auf dem iPad lesen, aber beim Kindle vergesse ich irgendwann, dass es ein eReader ist den ich in der Hand halte und das dürfte wohl allgemein eines der besten Komplimente sein, dass man so einem Gerät machen kann.

  • Finde gut, dass:
    … das Gerät einen breiteren Rand zum bequemen Halten hat: Hallo iPad im Portrait …
    … endlich mal kapiert wurde, dass nicht überall Touch notwendig ist – Knöpfe zum Umblättern! … und Tesla verbaut im Auto („Augen auf den Straßenverkehr!“) Touchdisplays, nix mit blind Tasten erfühlen und Radiosender ändern, Klima kälter, Sitzheizung an. Ach ja, die Dinger fahrern ja ab MORGEN weltweit gänzlich autonom …

  • Völliger Quatsch Earthman.
    Du darfst nicht alles glauben und nachplappern, was Du bei Google liest.
    Ein monochromes Display kann gar keine Farbverläufe haben.
    Wir haben hier bei uns im Institut über 700 Oasis im Einsatz und keiner davon hat ‚Farbverläufe‘.
    Der Oasis hat das mit Abstand beste Display aller Reader.

    Gruß Karl-Friedrich

    • Bevor Du hier meine Aussagen als Quatsch bezeichnest, solltest Du Dich besser informieren…

      Ich lasse mich nun nicht weiter auf Dein Niveau herunter.

      Ganz egal, ob das nun Farbverläufe sind, oder einfach nur eine ungleichmäßige Ausleuchtung die zum optischen Eindruck eines Farbverlaufs führt. Diese Mängel sind vorhanden und wurden selbst von Amazon-Mitarbeitern als „bauartbedingt“ und somit „normal“ bezeichnet.

      • Dann hast du das Problem sicher auch bei den nicht-elektronischen Speichermedien auf Zellolosebasis. Da gibt es bauartbedingt auch keine gleichmässige Ausleuchtung.

  • Die Beleuchtung erzeugt den Farbverlauf, nicht das Display an sich.

  • Die eBook Reader… Leute, ihr erwerbt nur ein NUTZUNGSRECHT am eBook, nicht aber das Eigentum. Amazon hat jederzeit das Recht, euch eBooks unter Rückerstattung des Kaufpreises vom Kindle zu löschen. Für einen freiheitsliebenden Menschen wie mich völlig inakzeptabel, von der Spionage in meinen Lesegewohnheiten ganz zu schweigen. Auch preislich ist der Kindle kundenfeindlich, denn neben dem teuren Gerät ist ohne Tricks nur der Einkauf bei Amazon möglich. Man ist deren Preisvorstellungen ausgeliefert. Weniger kritisch sehe ich ePub in der „Nicht-Apple-Version“. Während für iBooks dasselbe gilt wie für Amazon, kann man bei normalen ePub-Readern wenigstens den Store auswählen, in dem man kaufen möchte und ist ggf. nicht der Amazon-Spionage und der potentiellen Löschung der Bücher ausgesetzt. Ich kann insofern nur von einem Amazon Kindle abraten, wenn man nicht vorhat, ihn zu jailbreaken.

    • Unsinn, ehrlich.
      Wozu wollens ein eigentum an einem buch, die meisten lesens und das wars, man kanns sogar verborgen.
      Man braucht das ding nicht jailbreaken, weil man auch so alle bücher lesen kann, calibre am pc oder mac vorausgesetzt.
      Natürlich will amazon bücher verkaufen und nicht kindles, als selbstzweck
      Der kindle ist ein ausgereiftes, robustes produkt, sehr einfach für einsteiger

      • Ich will das Eigentum am Buch, weil ich dafür Geld bezahlt habe, ganz einfach. Dies war auch keine kleine Leihgebühr, sondern der Vollpreis. Ob Jailbreak oder Calibre ist eigentlich gleichgültig, weil beides mit Frickeln vom Feinsten verbunden ist und das vielleicht 1% oder weniger der Käufer auch wirklich tun.
        Ich habe auch nie bestritten, dass Amazon Bücher verkaufen will. Ich empfinde nur die Kaufbedingungen und das Store-Monopol als inakzeptabel. Dass der Kindle technisch hervorragend ist, steht außer Frage. Wenn ich mich damit nicht an Amazon ketten müsste, wäre er sofort gekauft.

      • Sehe ich genauso. Eine Wanze (Smartphone) in der Tasche reicht. Einem Unternehmen wie Amazon meinen Lesekonsum und das auch noch für teuer Geld, incl. der sonstigen Profildaten über mich, zu überlassen und was damit alles angestellt werden kann und wahrscheinlich auch wird, ist inakzeptabel. Mein Leben gehört mir und wie, wann und was ich wo konsumiere, bleibt meine Entscheidung. Gerade über den Punkt der Beeinflussung in die ureigensten Entscheidungen durch diese Technologien, sind sich viele Anwender überhaupt nicht im Klaren.

      • Calibre ist wie iTunes. Kindle anstecken, Calibre starten, ePub Drag and drop reinziehen und dann auf synchronisieren klicken. Pseudo Aluhut Theorien kannst du einfach im permanenten Flugmodus entgegentreten. Bleibt als letztes der Preis der eindeutig höher ist als bei anderen Readern. Der Rest ist quatsch. Mit einem Sony, Thalia, Globo sonstwas kannst du auch nicht frei wählen und bei Amazon ein Buch kaufen sondern nur in dem dafür vorgesehenen Shop. Und weiterverkaufen darfst du diese eBooks ebensowenig wie bei Amazon…

        Mir wäre eine leichtere und zudem wasserdichte Version des Voyage oder Paperwhite aber wesentlicher lieber gewesen als dieses unförmige Ding und zu einem akzeptablen Preis hätte ich wohl auch für den Sommer zugeschlagen, aber so…

      • Also von frickeln kann bei Calibre keine Rede sein. Das ist eine sehr ausgereifte Bücherverwaltung, die den Konvertierungsvorgang gänzlich automatisch vornimmt. Ich kann einen Kindle in Verbindung mit Calibre nur empfehlen. Im übrigen lassen sich die Lesegewohnheiten auch „geheimhalten“ da die Synchonisation mit Amazon ausschaltbar ist und ein Flugmodus existiert.

      • Auch bei einem klassischen Buch erwirbt man kein Eigentum am Werk an sich, sondern nur das Nutzungsrecht.
        Was deine ist, ist das Papier. Das ist wie bei Software. Wenn du eine Box kaufst, ist die Pappe und die DVD deine, die Software aber nicht. Die darfst du nur entsprechend der Bedingungen nutzen. Insofern unterscheidet sich ein eBook nicht von Software, die über Download vertrieben wird.

      • @Huch und komacrew: Ich bin mir der Existenz von Calibre durchaus bewusst. Das ist zwar alles andere als massentauglich, denn letztlich läuft es auf eine Hin-und-Her-Konvertierung von Formaten hinaus, aber es wäre prinzipiell eine Möglichkeit. Doch warum sollte ich das ernsthaft tun, nur um das Store-Monopol von Amazon zu umgehen, wenn es ohnehin bereits eine freie Alternative (ePub) gibt? Das hebelt übrigens nicht die Löschung der Bücher auf dem Kindle durch Amazon oder deren Spionage aus. Was mich zu meinem nächsten Punkt bringt: Nein, der Flugmodus ist keine adäquate Lösung! Es gibt genügend Gelegenheiten, in denen eine Internetverbindung sinnvoll ist, und sei es nur für den eBook-Kauf unterwegs oder für Benachrichtigungen über Systemsoftwareupdates. Es gibt bei Amazon eine Möglichkeit, sich von einem Teil ihrer Nutzungsbedingungen zu lösen. Dazu muss man den Kindle bei Amazon de-registrieren. Wenn man dies tut, stehen auf dem Gerät nicht einmal mehr Funktionen wie die Verwaltung der Bücher oder die Umstellung der Uhrzeit zur Verfügung. Und das nur, weil man sich seine Rechte bei Amazon wieder erkauft hat! Nein, danke. Ich finde es einfach unglaublich, zu welchen Zugeständnissen an Dritte Menschen für einen vermeintlichen Komfortgewinn bereit sind. Wäre es auch in Ordnung für euch, wenn völlig Fremde euch abends beim Lesen eines physischen Buches über die Schulter schauen? Vermutlich nicht. Nur, weil man die betreffenden Personen hier nicht real neben sich hat, heißt das noch lange nicht, dass sie inexistent sind.
        Am traurigsten macht mich jedoch das für 99% der Kindle-Nutzer geltende Store-Monopol von Amazon. Das wohl wichtigste Bildungsgut, das Buch, droht in die Hände von monopolistisch agierenden Großkonzernen zu geraten. Diese dürfen die Bücher fernlöschen oder gar die Bibliothek sperren (alles schon geschehen). Das sollte man sich mal vor Augen führen. Im Falle von ePub gibt es wenigstens noch die Konkurrenz von mehreren etwas kleineren Anbietern und selbstverständlich die Onleihe. Das macht es etwas erträglicher als den proprietären Amazonkonterpart. Die eBooks stellen in meinen Augen langfristig die Zukunft des Buches dar, was ich unter Berücksichtigung des Umweltaspekts, nämlich der Stoppung der Waldrodung, wirklich begrüße. Aber dann sollte es auch unter den Bedingungen eines konkurrenzorientierten Marktes zu den Bedingungen des Kunden geschehen.

      • @Archetim: Ich denke, du verwechselst das geistige Eigentum mit dem physischen Eigentum. Ich habe natürlich nicht die geistigen Rechte am Buch inne, kann es demnach auch nicht beliebig vervielfältigen. Das geistige Eigentum liegt selbstredend allein beim Autor. Ich habe jedoch sehr wohl die physischen Eigentumsrechte am einzelnen von mir bezahlten Buch; diese beinhalten:
        1) Kauf
        2) Verleihung
        3) Verkauf
        4) Dauerhafter Verbleib in meinem Eigentum und eventuell Vererbung.
        Was davon bleibt beim Kindle noch übrig? Selbst der Kauf erscheint fraglich und ist mit erheblichen Konzessionen an Amazon verbunden. Das eBook ist selbstredend ein anderes Medium als das physisches Buch, doch besonders der letzte Punkt ist beim Kindle kritisch (Fernlöschung, Sperrung der Bibliothek). Eine ähnliche Diskussion kann man auch bei Streaming vs. DVD/Blu-ray führen. Bei Streaming schließt man ein Abo ab und ist komplett vom Angebot des Anbieters abhängig. Wenn er einen Film löscht, ist das dann einfach Pech. Dies ist sogar noch dreister als Amazon, aber ich möchte es hier nicht weiter diskutieren. Man kann sich beim Streaming zumindest damit trösten, nur eine verhältnismäßig kleine Gebühr bezahlt zu haben. Als Zusatz, nicht aber als Ersatz zum physischen Medium mag es daher vielleicht noch angehen.

    • Er hat absolut recht, Amazon kann jederzeit entscheiden dass ihr keinen Zugriff mehr auf eure eBooks, Hörbücher oder sonstige Inhalte macht. Und wenn ihr mal Google bemüht, seht ihr dass das aus verschiedensten Gründen gemacht wird und keine Seltenheit ist. Ich würde bei Amazon rein gar nichts investieren was über physikalische Bestellungen hinaus geht. Auch diverse Endgeräte von Amazon werden ggf. Absolut unbrauchbar wenn man die Dienste nicht mehr nutzen kann.

      • Ein Backup der Kindle Bücher als ePub ist glücklicherweise möglich. Ich lese die lieber in iBooks, damit ich die Bücher nicht auf verschiedene Stellen verteilt habe.

  • Stefan B. aus H

    Ich nehme mal an, dass die sogenannten „Farbverläufe“ durch fehlendes Binning der LED erfolgen. Die werden leicht abweichende Farbtemperaturen haben. Das kann man bei LED-Lampen und LED-Leuchten auch haben, speziell bei sehr billigen. Da haben dann unter Umständen zwei Exemplare des eigentlich gleichen Artikels unterschiedliche Farbtemperaturen. Kann nebeneinander im Einsatz ziemlich fies aussehen.

    • Jaein, es mag daran liegen aber Amazon versteht sich nicht darauf innerhalb eines Geräts die gleiche Farbtemperatur oder Leuchtstärke aufzubringen. Oben an fast jedem Kindle Paperwhite ist das Display heller und gelblicher als unten. Zudem bilden sich auch sehr sehr häufig dunkle Lichthöfe im unteren Bereich was bei den Preisen eigentlich nicht sein sollte. Es fällt allerdings nur auf wer im wirklich dunklen liest. Sobald eine externe Lichtquelle vorhanden ist, ist es für mich zumindest nicht mehr wahrnehmbar

  • Aha, die Navigationstasten sind zurück – erstaunlich!

  • Mein Oasis kommt morgen! Bin gespannt und freu mich drauf.

  • Withings serverprobleme? Sorry für mein Post hier, weiß jemand was ob es bei Wittings serverprobleme gibt, meine Waage synchronisiert sich nicht mehr mit dem iPhone :-(

  • Also ich lese eigentlich nie. Welches Gerät soll ich kaufen?

  • Wieso schreibt Ihr eine solche Lobhudelein? Schaut Euch mal die Nutzerberwertungen bei Amazon an. Wie beim Vorgänger Vista ist es ein Lotteriespiel, ob man ein Gerät mit gleichmäßiger Ausleuchtung bekommt. Habe meines jedenfalls entsetzt über diese Zumutung zurückgeschickt. Der Akku im Gerät selbst hält ganze 3 Stunden. Der dürfte in wenigen Jahren aufgrund natürlichen Verschleißes also kaum noch nutzbar sein. Ich bleibe beim Paperwhite, der deutlich billiger ist, aber bis auf das minimal geringere Gewicht kaum Nachteile hat.

    • Wenn ich über ein Gerät schreibe, dann nicht das was in anderen Bewertungen steht, sondern wie ich selbst das Gerät empfinde. Ich habe den Oasis seit drei Wochen hier und oben ist mein Eindruck davon wiedergegeben.

      • Es gehört aber zur journalistischen Sorgfallspflicht, Dinge richtig einzuordnen. Du hättest ja schreiben können, dass Du sehr viel Glück hattest und eines der nicht fehlerhaften Geräte ergattert hat. Oder hat Amazon es Dir zum Testen überlassen und es war von denen „handverlesen“. Dass die seit drei Jahren ausgerechnet bei ihren Topmodellen eine derart schlampige Qualitätskontrolle vornehmen, ist Käuferverarsche!

      • @Ralf: den von dir gewünschten Zusatz finde ich in einem eigenen Review unnötig. Es würde ja auch niemand verlangen in einem negativen Bericht (egal worüber) zu schreiben „… ,meine Einschätzung ist aber Blödsinn, da andere hier wohl nur durchweg gute Erfahrungen gemacht haben. …“

  • Es sind! Farbverläufe! Die verbauten LEDs haben nämlich einen massiven Farbstich. Der macht sich selbstverständlich auch auf einem sw-Display deutlichst! bemerbar!

  • Schon auffällig, wie oft hier Amazon und seine fantastischen Kindles angepriesen werden. Der Tolino Vision 3 HD hat exakt das gleiche hochauflösende Display, seit dem neuesten Software Update auch wesentliche Verbesserungen im Lesekomfort, wiegt deutlich weniger, kostet weniger (z.Zt. Telekom Angebot 129€) und – ganz wichtig – hat keine Shop-Bindung und ermöglicht die Onleihe. Trotzdem wird er bei ifun total ignoriert.

    • Das ist das Pendant zum Paperwhite und damit ist er selbst im Telekom-Angebot teurer. Ich hatte den Tolino mal, das mit dem Accountwirrwarr Telekom Hugendübel und co fand ich schlimm. Epubs ohne DRM kannst du auch auf den Kindle spielen und es hat halt fast jeder ein Amazon Konto daher bin ich am Ende auch beim Kindle gelandet und geblieben. Komfortabler geht es nicht.

  • Wie gesagt, mein Oasis kommt heute! Falls etwas mit dem Display nicht in Ordnung ist geht das Teil sofort zurück!! Hoffen und Bangen ;-))

  • Jemand der Apple Preise gewohnt ist, moniert den Preis des neuen Kindle? Wäre auf der Rückseite des Gerätes ein Apfel würde man es nicht unter 400 EUR bekommen und das wäre ganz normal…

  • Da hier fast ausschließlich Nörgler Kommentare abgeben: Ich habe den Kindle Oasis seit dem ersten Tag und hatte vorher fast alle seine Vorgängermodelle – er ist ganz klar der Beste aller Kindles. Sein geringes Gewicht & die neue Akku-Kapazität ist fantastisch und das beleuchtete Display ist zum ersten Mal völlig gleichmäßig ausgeleuchtet durch die seitlich angebrachten LEDs. Ich nutze ihn jetzt fast schon 4 Wochen täglich und habe ihn erst einmal an die Steckdose gehängt (da hatte die Hülle allerdings sogar noch 40 %) – wäre also noch gar nicht erforderlich gewesen.

  • Oasis kam gestern an. Display perfekt und das lesen mit dem Teil ist ein Traum!! Extrem leicht und liegt super in der Hand! Nur der Preis mit 3G ist nicht ganz so traumhaft;-))

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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