Kartellamt prüft Drosselungspläne der Telekom

News 61 Kommentare

Die von der Telekom angekündigten Volumentarife im Festnetz haben das Bundeskartellamt auf den Plan gerufen. Wie das Handelsblatt berichtet, haben die Wettbewerbshüter der Telekom bereits zum Monatsbeginn schriftlich Fragen bezüglich der geplanten Drosselung übermittelt.

telekom-kabel

Derzeit wartet die Behörde offenbar noch auf die Antworten der Telekom, diese habe die Beantwortung indes bereits zugesichert. Ein Sprecher des Kartellamts ließ dem Handelsblatt gegenüber verlauten, dass man derzeit noch keinen Anlass für die Einleitung eines Verfahrens sehe, man werden die Antworten des Konzerns in Ruhe auswerten.

Konkret hat wohl die Tatsache die Wettbewerbshüter auf den Plan gerufen, dass die Telekom die mit dem hauseigenen Videoangebot Entertain verbrauchten Daten nicht auf das Übertragungsvolumen anrechnen will. Während Kritiker der Telekompläne darin einen Verstoß gegen die Netzneutralität sehen, argumentiert die Telekom, dass Entertain kein klassischer Internetdienst, sondern ein separat abgerechnetes TV-Angebot sei. Konkurrenten sehen diese Sonderbehandlung wiederum als Benachteiligung im Wettbewerb.

Die Telekom hat ihre Drosselungspläne Ende April angekündigt, abhängig vom gewählten Festnetztarif soll nach Überschreiten einer gewissen Datenmenge die Surfgeschwindigkeit auf auf 384 Kbit/s gedrosselt werden. Eine praktische Umsetzung wird allerdings nicht vor 2016 erwartet.

Diskussion 61 Kommentare.
Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  1. Unitymedia rechnet ihr TV Kram doch auch nicht als “Volumen” ..

    TV und Internet sind verschiedene Produkte. Autos und LKWs fahren auch beide auf der Autobahn ..

    — iChef
    • Der Unterschied ist, dass Unitymedia für Kabelfernsehen eigens dafür reservierte Frequenzen benutzt, die Dauerhaft bei allen Häusern anliegen und nur in eine Richtung laufen.

      Bei IPTV sind alle Fernseher Clienten, die den Inhalt einzeln downloaden und auch Rücksignale senden.

      Das belastet die Leitungen deutlich stärker.

      Trotzdem rechtfertigt das meiner Meinung nach nicht die Entscheidung der Telekom…

      — Loverz
      • Falsch, Entertain läuft als Multicast -> TV-Signal geht geht einmal raus und wird dann wenn abgefragt an mehrere Haushalte verteilt.

        — phpman
      • Richtig. IPTV ist ein Multicast, aber eben kein Broadcast, wie bei einem Kabelanbieter. Auch wird IPTV nicht als zusätzlicher Dienst geliefert, sondern ist ein Dienst wie jeder andere und schmälert somit meine Bandbreite. Je mehr Sender man parallel schaut, desto stärker wird die verfügbare Bandbreite begrenzt. Zudem würdest du auf IP-Ebene nicht einmal einen Unterschied zu anderen IP-Diensten erkennen. Und genau hier liegt der Knackpunkt. Entertain tut sich an keiner Stelle besonders hervor und grenzt sich somit auch nicht von anderen Diensten ab.

        Und in Bezug auf die Autobahn. In neutralen Netzen ist jedes Fahrzeug gleichberechtigt. Jeder bewegt sich mit der gleichen Geschwindigkeit, jeder darf von jeden Ort zu jeden Ort fahren, jeder darf mit gleicher Priorität die Autobahn benutzen und jedes Fahrzeug wird gleich gezählt. Das was die Telekom nun aber macht, ist, jedes Fahrzeug zu zählen, Busse mit Aufschrift Entertain aber nicht. Und ist die maximale Anzahl an zulässigen Fahrzeugen erreicht, so darf jedes Fahrzeug nur noch mit beschränkter Geschwindigkeit fahren, mit Ausnahme der Busse mit der Aufschrift Entertain. Diese dürfen weiterhin mit Höchstgeschwindigkeit fahren und damit schneller, als alle anderen Fahrzeuge. Busse mit anderer Aufschrift werden ebenso mitgezählt, wie auch in der Geschwindigkeit begrenzt, obwohl es ebenfalls Busse sind, wie die Busse mit der Aufschrift Entertain auch. Und genau das verstößt gegen den Grundsatz der Netzneutralität, weil eben alle Fahrzeuge gezählt werden müssen oder gar keins und auch alle Fahrzeuge in der Geschwindigkeit gedrosselt werden müssen oder eben keines.
        Und im Vergleich zu den Kabelnetzbetreibern. Diese verschicken ihr TV-Signal nicht via Busse über die Autobahn, sondern via Schiff über einen parallel verlaufenden Fluss. Der Fluss hat keine Auswirkung auf die Autobahn und fließt nur in eine Richtung.

        — Jason_Bourne
      • @Jason Bourne: bist du Peter Lustig unter neuem Nick? ;)
        Jemand anderem die Thematik zu erklären der keine Ahnung von der Materie hat ist garnicht so einfach wie ich selber festgestellt habe und die meisten Beispiele sind eher “dumm” gewählt, aber das trifft’s recht genau und ist auch für Laien zu verstehen

        — Komacrew
      • @Jason: und was ist jetzt, wenn die Autos Entertain sind und die LKWs sind alle anderen Pakete? …. Hmmm die LKWs müssen auch zahlen ;)
        Es ist, egal wem man es erklärt und egal mit welchen Beispielen, nunmal kein weiss oder schwarz. Dass wir nutzer das gern so hätten ist ein anderes Thema.

        — Free
  2. Entertain ist Fernsehen, das per Zufall auf dem gleichen Kabel läuft. Mag sein, dass das eine Schweinerei ist, weil die Telekom Mitbewerbern nicht ermöglicht, selbst IP-TV über die letzte Meile zu realisieren, keine Ahnung. Mit Internet hat das aber wirklich nichts zu tun. Es nutzt teilweise ähnliche Protokolle oder so, aber es kommt nicht “aus dem Internet”, sondern von einem Telekom-Server, also aus dem Telekom-Netz.

    Da sieht es mit Spotify, was nicht auf das Volumen angerechnet wird, ganz anders aus. Weil das geht an jedem Anschluss, das kommt wirklich “aus dem Internet”. DAS ist das Problem für die Netzneutralität.

    Und: nicht vor 2016 erwartet – naja, klar, weil das die Telekom gesagt hat. Bisschen unnötig unkonkrete Formulierung, finde ich.

    — Helge
    • wenn schon so einen Unsinn, dann bitte mit Quellenangabe.

      Entertain nutzt nach meinem Kenntnisstand tcp/ip in Kombination mit einem vlan-tag.

      — phoxus
      • “nach meinem Kenntnisstand” ist aber auch keine selbstgeforderte Quellenangabe

        — Ben
      • Gut, als grobe Quelle gebe ich dann jetzt mal Clemens aus dem mobilemacs-Podcast an. Vielleicht auch eher bekannt als die Stimme von “Funktional kaputt”. Die letzten 3 Folgen.

        Du wirst aber nicht bestreiten wollen, dass Entertain aus dem Netz der Telekom kommt, und nicht über fremde Provider zum Kunden geroutet wird, mit Interconnection-Entgelten und so? Wie vielleicht bei Zattoo oder anderen TV-Streams? Es ist nicht das Internet. Es ist ein Dienst, der nur einem begrenzten Kundenkreis zugänglich ist, eben dem, der bei der Telekom angeschlossen ist, der diesen Dienst extra bestellt und extra bezahlt. Da darf die Telekom meinetwegen machen was sie will. Wegen mir darf sie auch ein separates Entertain-Kabel neben dem VDSL-Kabel legen, wenn sie es beispielsweise nicht schaffen würde, technisch das Volumen nicht anzurechnen. Schafft sie ja aber, muss sie also nicht.

        TCP/IP mit VLAN. Ja, sehr gut denkbar. Glaube ich dir sogar. Widerspricht NULL meiner Aussage. Ja, es benutzt das gleiche Kabel. Ja, es benutzt etwas, was sich “Internet Protocol” nennt (nutze ich in meinem Heimnetz übrigens auch. Du auch. Und das ist nicht das Internet.) Und es benutzt eine Technik, die die Abteilung von Netwerksegmenten oder wasweissichgenauwasvlanjetztgenaumacht ermöglicht. Aber es ist eben kein typischer Internetdienst, es ist nur im Telekom-Netz verfügbar. Es wird gewissermaßen zu deinem normalen Internetverkehr hinzugeroutet, “aufmoduliert” oder wasweißich. Abwechselnd kommt dann eben ein IP-Paket aus dem echten Internet und ein Entertain-IP-Paket. Sieht auch total ähnlich aus – ist eben IP. Aber ES KOMMT EBEN DIREKT AUS DEM NETZ DES PROVIDERS, der sich dafür extra bezahlen lässt.

        Entertain ist nicht das Internet. Spotify schon. Spotify ist mir schnurzegal, aber irgendwann werden dann halt mal die Tagesschau-Seite und der Tatort-Stream von daserste.de gedrosselt, wenn du über der Volumengrenze bist. Und die Bild-Zeitung oder myvideo.de zahlen Geld an die Telekom, damit sie – wie Spotify – nicht gedrosselt werden. Dann haben wir ein Zwei-Klassen-Internet, in dem nur die großen (oder besser: reichen) dauerhaft verfügbar sind, und verlieren damit einen der wichtigsten Vorteile des Internets: dass jeder senden kann, wann, was, wieviel, wie lange er will. Das zu verlieren kann eigentlich kein Verbraucher wirklich wollen.

        — Helge
    • So eine gequirlte Scheiße kann man auvh nur von einem lesen der von der Drosselkom für den Mist bezahlt wird, den er hier von sich lässt!

      Wo! Der Content her kommt, spielt doch überhaupt keine Geige! Es ist und bleibt ein Streamingdienst bei dem OH WUNDER, Daten übertragen werden! (Warum wohl hat diese Entertain-Schachtel wohl eine einge IP-Adresse? Ach ja, weil es ein Netz-Client ist! DER DANN ABER LAUT TELEDUMM KEIN NETZWERKDIENST NUTZT?) Leute lasst euch doch nicht so verarschen!!!

      — EvilDark
    • Ein Anbieterwechsel wird nicht viel bringen. Telekom wird Vorreiter sein und die anderen Anbieter werden früher oder später nachziehen!

      — Tobi
      • Das werden sie ganz bestimmt nicht, wenn es bei der Telekom floppt ;)

        — bombelbob
      • Man muss jetzt wechseln, damit es erst gar nicht durchgesetzt wird. Nicht erst dann wenn es zu spät ist und andere Anbieter bereits reagiert haben.

        — Chris
      • Eben, check das kleingedruckte bei z.B. Kabel Deutschland.

        — Kluggeschissen 0815
      • Hallo Kluggeschissen, schön, dass du so viel Ahnung hast.

        Die Drosselung von Kabel Deutschland ist nur schwer mit der von der Telekom zu vergleichen. Bei T werden nach einem monatlichen Festverbrauch (75GB aufwärts) für den Restmonat alle Dienste gedrosselt – weil man mit “SpeedOn”-Paketen obendrauf verdienen möchte. Bei KD werden nach 10GB (vertraglich, reell 60GB) täglich für den Rest des Tages alle FileSharing-Dienste gedrosselt. Siehst du den Unterschied?
        Und KD hat auch eine Begründung dafür: die Kabel-Netzarchitektur. Wenn da ein Nachbar mit HighSpeed GB für GB aus der Leitung zieht, bekommen die Kunden nebenan nichts mehr aus ihrem Anschluss raus. Deshalb wird dem Nachbarn irgendwann der Hahn zugedreht, nur weil er es übertreiben muss, müssen ja nicht die anderen dran leiden.
        Dieser Effekt existiert bei DSL praktisch nicht, deshalb hat die Telekom nur einen Sack voll heißer Luft, um diese Drosselunverschämtheit zu begründen.

        — chunkie
  3. Sobald die Telekom den Traffic für den eigenen Telefondienst (bald läuft dort ja auch alles über VoIP) nicht einrechnet, ist es eine Benachteiligung dritter VoIP-Anbieter

    — Chris
      • Ich hatte gelesen, dass die Drosselkom vor hat, VoiP nicht anzurechnen.

        Klar, VoIP braucht keine hohe Bandbreite. Trotzdem ärgerlich, wenn die Drosselung des eigenen Anschlusses aktiv wurde und jemand im Haushalt verrückterweise vor hat, weiterhin im Internet zu surfen, während jemand telefoniert. Dann wird es voraussichtlich so sein, dass nur eine VoIP Verbindung zur Drosselkom problemlos funktioniert.

        Ich kann mir auch nur sehr schwer vorstellen, dass sie ihren Videoload-Kram durch die Drosselung beeinträchtigen werden.

        — Chris
      • Ob sie es anrechnen oder nicht – wenn die Drossel dann greift, müssen sie es rausnehmen, weil über die dann noch verfügbare Bandbreite Telefonie nur noch eingeschränkt – wenn überhaupt – funktionieren wird. Wenn gleichzeitig jemand surft und noch einer telefoniert spätestens.

        — Helge
  4. Richtig so!!!! Ich hoffe das dieser Laden mit der Drosselung nicht durchkommt!!! Ich hasse diesen Magenta-Laden wie die Hölle!!!!!!

    — Tom
  5. Warum können Firmen nicht einfach mal aufhören zu lügen. Die Telekom weiß, doch ganz genau, dass sie andere Firmen benachteiligen.
    Ich verstehe das Argument nicht einmal. “Klassische Internet-Dienste” sind HTML 1.0 Websites ohne Flash und Inline-Elemente. Und damit kommt man sowieso nicht auch 75 Mb geschweige denn GB.

    — Gerum
  6. Wie ihr schon Schreibt:
    ENTERTAIN ist KEIN Videodienst!
    Es ist ein TV-Angebot über IPTV, wie es auch TV Angebote über SAT gibt.

    Weiterhin könnte die Telekom – wäre Entertain ein Videodienst – die Inhalte (SD oder HD) und auch die Aufmahmefunktion auf Drittgeräte bestimmen. Aufgrund eines klassischen TV Model wollen hier aber die “Einspeiser” ein Wörtchen mitreden.

    Somit ist es ein klassisches und sehr Gutes TV-Programm

    — gtc-michel89
    • Ohne auf Begrifflichkeiten rumreiten zu wollen: mit Enterntain von der Telekom kann man Filme/Serien auf Abruf gucken. Fakt.
      Mit einem AppleTV, maxdome und wie sie alle heißen ebenso, aber mit der Drossel puffert man sich doch bis zum Timeout am Monatsende dumm und dämlich.
      => klare Benachteiligung gegenüber anderen, nicht-firmeneigenen Diensten.
      Genau das gleiche gilt auch für die Bundesliga über Liga Total und einer Benachteiligung von SkyGo.

      Von daher kann ich die Aufregung schon verstehen. Ich bin zum Glück nicht mehr bei der Telekom, aber nur weil die Rosanen ihren Hals nicht voll kriegen, müssen doch nicht zukünftig alle deutschen Internetnutzer darunter Leiden oder sich zukünftig Pakete aussuchen weil Vodafone Filme von Watchever nicht inkludiert, O2 maxdome bevorzugt und NetCologne exklusiv keine Anrechnung des Volumens von iTunes Store Filmen berechnet….
      Zumal 384 unverhältnismäßig niedrig angesetzt ist

      — Komacrew
    • Ich Wette mit dir, nicht mal ein drittel der Nörgler da oben ist bei der telekom^^
      Das sind diese “ich muss nörgeln, sonnst hat mein leben keinen Sinn” Menschen :D

      — 00010101
      • Natürlich nörgeln wird, allerdings aus dem Grund, weil, wenn die Telekom damit erfolgreich ist, wir auf kurz oder lang ebenfalls davon betroffen sein werden. Und das zu übertragende Volumen steigt unaufhörlich. Als Apple-Nutzer kann man sein Software, Musik und Filme quasi nur noch online beziehen, denn ein optisches Laufwerk gibt es in den meisten Produkten schon gar nicht mehr, mit dem man seine Daten auf die Endgeräte bekommen könnte. Microsoft beschreitet mittlerweile einen ähnlichen weg, sodass man beispielsweise das Office 2013 nur noch online beziehen kann. Spiele, sei es auf PC, Mac oder Konsole verlangen nach einem permanenten Internet-Anschluss und übertragen darüber auch nicht unerheblich Daten. Selbst TV, DVD/BlueRay-Player oder Settopboxen sind Internet-fähig und übertragen darüber auch entsprechend Daten, wenn die Verbindung hergestellt ist. Bei Smartphones und Tablets ist die Internet-Verbindung sogar schon Gewohnheit geworden und funktionieren kaum noch ohne.

        — Jason_Bourne
    • Ist vielleicht ein biomechanisches Problem (Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit der Mitteilungsorgane): ;-)

      “People have to talk about something just to keep their voice boxes in working order, so they’ll have good voice boxes in case there’s ever anything really meaningful to say.” (Kurt Vonnegut)

      Außerdem wiederhole ich gerne noch mal:
      Ich gewinne immer mehr den Eindruck, dass die Häufigkeit der Verwendung von Begriffen wie “Windoof”, “Drosselkom”, “Copysung”, “Abzocke”, “Verarschung”, usw., umgekehrt proportional zu den sprachlichen (und geistigen?) Fähigkeiten ihrer Verwender ist.

      — WePe
    • Witzig, wenn die Konkurrenten aber in 1/2 Deutschland nicht zur Verfügung stehen oder noch langsamer sind und ich statt der bezahlten 6000 nur 2000 bekomme, habe ich wie. Viele andere wohl keine Wahl.

      — Sakulei
      • Du zahlst also jetzt schon mehr für weniger Leistung und beschwerst dich über die Telekom?!

        — Basti
      • Ich glaube du hast es falsch verstanden, ich bin bei der Telekom, bezahle 6000 erhalte aber nur 2000. Einfach mal eben zum Konkurrenten wechseln ist nicht, da die hier nur 1000 anbieten.
        Das wollte ich damit sagen.

        — Sakulei
    • Entschuldigung, hatte in meiner obigen Liste das unvergleichliche “muahahahahahaha” vergessen. Schlimmer Fehler …

      — WePe
  7. Wieso glaubt ihr eigentlich, dass die Konkurrenz das anders macht?

    Die sind meistens abhängig von der Telekom.
    Telekom wird die Nutzung der Leitungen pro Volumenblöcke bei den subunternehmern einkassieren. Da können sich die anderen gar nicht wehren.

    Oder habt ihr im Mobilfunk irgendeinen dieser Milliarden providern erlebt, die unendlich viel Data anpreisen?
    Nein!
    D1,D2,eplus oder O2 erlauben es nicht. Oder kassieren andere Summen.

    Und übrigens glaube ich auch, dass der Bedarf den Markt regeln wird.

    Zudem. Das Netz ist ja schon gedrosselt. Wer 16.000 oder 32.000 Leitung hat, der surft ja praktisch nie auf der Bandbreite.

    — 6tage
    • Im mobilen Bereich macht es ja auch noch Sinn, auch wenn ich persönlich den Begriff unbegrenzte Datenflatrate für unlautere Werbung halte.

      PS: ich habe eine 50.000 DSL Leitung bezahlt und erhalte bei entsprechenden Downloadservern und/oder Speedtests 56.000 bis zu Spitzen von 76.000 von 1&1. extrem schlechter Support, aber die versprochene Leistung ist 1A

      — Komacrew
  8. Wird mein watchever oder AppleTv dann auch nicht auf das Volumen angerechnet?
    Klar wird es das – beide bieten aber kein Internet an und deswegen ist die Netzneutralität gefährdet. Ganz einfach….

    — Larnius
  9. Trolt collect lernt von der Drosselcom !!
    Ab 2016 wird eine neue Form der PKW-Maut eingeführt: Nach 30 Stunden Autobahnfahrt wird der PKW durch eine gesetzlich vorgeschriebene Drosselbox auf maximal 50 km/h gedrosselt. Wer schneller fahren will, muss 5 Euro für 10 km/h in die Box einwerfen. Natürlich bietet Troll collect einen Service für Berufsfahrer ein, damit deren Autobahnfahrten nicht angerechnet werden. Die soll ca. 10 % des Fahrer-Verdienstes kosten…

    — DerWahrsager
  10. Ich kann nicht verstehen, dass es in der heutigen Zeit noch Menschen gibt, die das, was die Telekom hier abzieht, noch gut heißen. Das ist ein Wahnsinn!
    Die Drosseltarife im Mobilfunk sind schon eine Zumutung und dass sie von den Kunden geduldet und akzeptiert werden, ist schon merkwürdig, jetzt noch im Festnetz. Die Nutzung des Internets wird immer intensiver, daher ist das eine falsche Entscheidung der Telekom, die schon heute der teuerste Anbieter ist. Dazu kommen noch Informationen, wonach die Telekom entschieden hat, die Glasfaser nicht mehr bis zur Wohnung zu legen, sondern hier weiterhin auf Kupfer zu setzen. Eine völlig falsche Strategie, wie ich meine, die sich in wenigen Jahren rächen wird.

    — skee
    • Ja, wobei ich die technische Notwendigkeit einer Drossel im Mobilfunk eher glaube, weil die Luft eben ein “shared medium” ist, in dem sich in Abhängigkeit von der momentan Verfügbaren Technik eben nur ein begrenzter Gesamttraffic packen lässt, der sicher leichter erreicht wird, als bei den kabelgebundenen Netzen. Klar ist auch da irgendwann Schluss, aber da ist noch weitaus mehr Spielraum mit vorhandener Technik. Und Kabel kann man notfalls auch noch weitere verlegen, aber Frequenzen im Luftraum über unseren Köpfen sind begrenzt. Wenn jeder von uns unbegrenzten Traffic hätte (im Sinne von echte Flat), dann wären UMTS und LTE dicht. Bei DSL hat momentan noch fast jeder unbegrenzten Traffic – und ich bekomme meine versprochene Bandbreite. Eine Drossel im Festnetz ist technisch nicht notwendig, und die Trafficprognosen der Telekom im Verhältnis zum geplanten Netzausbau dürfen zumindest bezweifelt werden.

      — Helge
      • Das ist alles richtig, aber was will ich auf’m Handy oder ipad mit 21 Mbit und was soll ich dann mit 64 kbit. Das Verhältnis macht es, durchgängig 1 oder 2 Mbit wäre doch mehr als ausreichend und wer mit einem lappi Surfen will, kanneinen eigenen Vertrag nehmen

        — Sakulei
      • Ja, das stimmt. Ist zwar schön, ordentlich Durchsatz auch auf dem Mobilgerät zu haben, aber auch mir wäre es lieber, etwas weniger “Topspeed” zu haben, und dafür im Durchschnitt was benutzbares. Auch ein auf GPRS gedrosselter Mobil-Internetzugang ist “funktional kaputt”. Ja, Nur-Text-Mails mögen noch ankommen, und iMessage mag noch (langsam und unzuverlässig) funktionieren, aber so richtig ist das Internet nicht mehr zu gebrauchen, wenn das Laden von Map-Tiles für den aktuellen Aufenthaltsort mehrere Minuten dauert.

        — Helge
  11. Ob die Entertain mitzählen oder nicht, ist mir egal. Mit welcher Technik das übertragen wird ist im Grunde nicht relevant und die Vergleiche mit Kabel-Deutschland hinken sowieso, weil die ja ihre eigenen Kabel verlegt haben und IIRC keine ehemals staatlichen Leitungen nutzen wie die Telekom.

    Was aber die Richtung zeigt, in die das läuft, ist die Tatsache, dass die Telekom z.B. Youtube anbietet, einen Obolus zu zahlen, damit deren Verkehr ebenfalls nicht gezählt wird!
    DAS ist doch die eigentliche Sauerei.
    Wo soll denn das hinführen? Sollen dann alle Content-Anbieter (Podcaster etc.) einen Beitrag an die Telekom zahlen, damit sie so gnädig sind um die Daten überhaupt performant zum Nutzer zu bringen? Das kann es ja wohl nicht sein.
    Als nächstes muss dann Spotify, Apple, etc. Geld an die Telekom zahlen, damit die Nutzer nicht benachteiligt werden, wenn sie deren Inhalte laden/ansehen möchten?!

    DAS geht mir gegen den Strich. Diese ganze Entertain-Diskussion ist doch von der Telekom nur vorgeschoben um über den Rest nicht reden zu müssen

    — Boris
  12. 1&1 macht das doch schon heute.
    Ich habe FREIWILLIG einen “Internet Special Vertrag” der ab 100GB gedrosselt wird, kostet dafür aber nur 20€ anstatt 25€.
    Ist doch genau das gleiche wie bei der Telekom, nur da schreit keiner…

    — Flo
    • Ja, da hattest du die Wahl und hast dich so entschieden. Die hat der Telekomkunde nicht. Und 1&1 lässt auch nicht trotzdem noch irgendwelche speziellen Dienste (Spotify) durch, zumindest ist mir das nicht bekannt. Außer VoIP vielleicht, aus nachvollziehbaren Gründen.
      Wenn die Telekom angekündigt hätte, eine neue zusätzliche Tarifvariante einzuführen, bei der 75 GB oder je nach Geschwindigkeit auch mehr inklusive sind, die X Euro weniger kostet, hätte das auch keinen gejuckt. Was die Telekom aber tatsächlich gemacht hat, ist die Abschaffung der echten Flatrate anzukündigen. Das kann man wirklich nicht vergleichen.

      — Helge
  13. Das Problem mit der Argumentation seitens der Telekom ist noch ein viel größeres, das bis jetzt kaum irgendwo angesprochen wurde:

    Wenn Entertain bei einer 25/50 er Leitung dazugebucht wird sind 50% der Leitung für entertain reserviert wenn dieses eingeschaltet ist. Damit ist das Argument der Telekom, Entertain wäre ein Dienst außerhalb der normalen Internetleistungen, eindeutig nichtig.

    — Felix
    • Das ist falsch. Es sind keine 50% sondern ca 10-16mbit bei nem 50er und das liegt nur an bestimmten (AVM) Modems.
      Die neueren, nicht-AVM-Modems, sollten das nichtmehr machen :)

      — Free

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