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Apple: „Wir integrieren Datenschutz in alles, was wir machen“

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„Die persönlichste Technologie muss absolut privat bleiben“. Unter dieser Überschrift legt Apple nun auch auf der deutschen Webseite seine Grundprinzipien in Sachen Datenschutz offen.

datenschutz-apple

Wenn du deine Fotos, Nachrichten, Kontakte und Kreditkarten auf deinen Apple Geräten speicherst, werden diese zu etwas sehr Persönlichem. Wir haben innovative Wege gefunden, um deine Daten zu schützen. Und wir haben hocheffektive Schutzmechanismen in unsere Betriebssysteme, unsere Apps und sogar in unsere Geräte integriert. Denn die Dinge, auf die du dich jeden Tag verlässt, sollten auch bei deinen persönlichen Informationen absolut verlässlich sein.

Der gut 3000 Wörter lange Text behandelt das Thema mit etlichen Beispielen aus dem Anwenderleben angereichert gut verständlich und geizt auch nicht mit Seitenhieben gegen die Konkurrenz, insbesondere Google. Bemerkenswert ist das klare Statement gegen die Bereitstellung von Schnittstellen für staatliche Überwachung:

Wir lehnen es für alle unsere Produkte ab, sogenannte Hintertüren einzubauen, weil das den Schutz, den wir integriert haben, schwächt. Deswegen können wir dein Gerät auch für niemanden entsperren.

Erst im Juni hat ja die Bürgerrechtsorganisation EFF Apple mit Blick auf den Umgang mit privaten Daten der Nutzer gelobt. Mit den nun veröffentlichten Richtlinien legt Apple die Messlatte für das eigene Handeln erfreulich hoch und gibt zugleich der Konkurrenz ein respektables Ziel vor.

Dienstag, 29. Sep 2015, 15:43 Uhr — Chris
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  • fänd ich super, wenn man apple da glauben könnte!

    • Twittelatoruser

      Warum nicht? Das, was sie versprachen (nicht was Medien behaupten, was sie angeblich versprochen hatten), haben sie bisher nie gebrochen. (Deshalb versprechen sie auch wenig …)

  • Das sie (Apple) ihr Geld mit Hardware verdienen – haben sie es nicht nötig unsere Daten zu verkaufen. Daher bin ich geneigt Apple zu glauben.

    • Nötig nicht, aber ist mehr Geld nicht immer schön?
      Eine Frage der Zeit, wann sie es selbst nutzen oder verkaufen…

      • Denk mal nach. Nochmal. Würden sie lügen und es käme raus, wäre ein für alle mal Schluss mit Geld verdienen. Also werden sie sich daran halten. Ich vertraue Apple.

      • seh ich genau so. das hat nix mit blauäugigkeit zu tun. das is ihre marschroute. um so besser wenn andere mitziehen.

      • Twittelatoruser

        Chris, gerade wegen ihrem Versprechen verkaufen sie mehr. Wäre es nachweislich gebrochen, gäbe es bestimmt einen Einbruch im Verkauf (ich würde nur noch Android nehmen – ob ein Produkt schön & edel aussieht, ist mir nicht so wichtig).

    • In meinem Fall verdienen sie mit dem Vertrauen jede 2 Jahre an einem iPhone, und haben schon an einer AppleTV, Notebook und TimeCapsule verdient. Wenn die jetzt Daten verkaufen so wie VW Autos sauber hält wäre ich nicht mehr an Apple Gebunden. Die frage ob das „mehr Geld“ am anderen Ende dann wieder weniger Hardwareverkäufe macht weil es einigen dann egal ist ob sie Windows, Google, Linux etc. holen.

  • National Securety Letter. Last euch doch nicht so Verarschen und setzt mal die Rosa Rote Apple Brille ab!!!!!

    • Twittelatoruser

      „Lasst“! Ansonsten kümmere du dich mehr um Sicherheit als um Halbwissen. Ein NSL bringt der USA nichts, wenn sie nicht den private key erhalten (weshalb man auch 1password gefahrlos verwenden kann, obwohl es zu den five eyes (Kanada) gehört).

  • Und da Bundesbehörden der USA versuchen zu klagen weil Apple die Daten nicht rausgeben will/kann bin ich ebenfalls geneigt ihnen zu glauben.

  • Ich werde nur leider das Gefühl nicht los, dass Apple und die Geheimdienste da Hand in Hand arbeiten und somit den Nutzer in falsche Sicherheit wiegt

    • Sollte das dann raus kommen, dass sie Daten weitergeben, haben sie verloren. Dann ist der Ruf ruiniert, und das machen sie nicht. Daher glaube ich Ihnen und sehe nicht hinter jedem Busch einen Gauner.

      • Nein, das glaube ich leider nicht. Selbst wenn es so einen Skandal gäbe, würde es 99% der Nutzer nicht interessieren, den Bequemlichkeit siegt immer und der Mensch vergisst schnell. Auch auf einer Seite für techniknahe Leute, wie dieser hier, juckt es fast keine Sau, wer welche Daten abfängt. Geh mal lieber davon aus, dass Apple deine Daten zwar vielleicht nicht an Dritte zu werbezwecken verkauft, sie geben sie aber sicher an NSA, GCHQ & Co. heraus.

      • Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Hintertür eingebaut ist. Da so viele Entwickler da dran sitzen und das Teil versuchen zu Jailbreaken. Eine eingebaute Hintertür dürfte bei diesem vorgehen sehr schnell gefunden werden und dann auch für den Jailbreak benutzt werden. Einzige was ich mir vorstellen könnte, währe das irgendwo Root Zertifikate liegen die Daten entschlüsseln könnte aber selbst dazu gab es schon Gerichtsurteile die das wiederlegt haben (Wenn ich mich jetzt nicht ganz irre)

    • Verschwörung, überall Verschwörung. 9/11 hat auch der CIA inszeniert, gell.

  • Und das Apple die iCloud Archive Problemlos entschlüsseln kann trägt auch zum Datenschutz bei … Moment.

    • Du sagst es. Archive. Das sind alte Daten von 2010. danach wurde alles verschlüsselt und der Entschlüsselungskey nicht mehr auf den Servern gespeichert (einfach ausgedrückt)

      • Sorry, ich meinte natürlich (aktuelle) Backups, und das diese durch Apple entschlüsselt werden können steht sogar in den aktuellen Dokumenten von Apple (einfach ausgedrückt).

  • Witzig. Zum Thema Datenschutz und Datensicherheit hab ich zwei „Fundstücke“ der letzten paar Tage… Vielleicht bin ich damit nicht allein?
    1. Ich schaue meine in Safari gespeicherten Passwörter durch und finde einen Facebookzugang (Emailadresse und Passwort) einer Dame die ich definitiv nicht kenne und auch sicher nie an meine Geräte gelassen hab. Jedenfalls kenne ich die nicht, die Zugangsdaten funktionieren und ich weiß definitiv nicht wie die in meine Passwortverwaltung kommen.
    2. Ich verkaufe meiner Schwester mein iPhone6 (sie hatte vorher ein 5c) und will es mit einem Backup aus ihrer iCloud einrichten. Da verlangt das iPhone ein Passwort zu einer Apple-ID die niemand von uns gekannt hat. Eine völlig unbekannte Emailadresse.

    Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

  • Verschwörungstheorie ick hör dir trapsen

  • @eDDWhy: Hast du dort persönlicher Erfahrung gemacht, damit du dein Gefühl der Zusammenarbeit begründen kannst?

  • Ja, iPhone 5c NEU und OVP vor 2,5 Jahren gekauft (Telekom). Wenn ich Lokal verschlüsseltes Backup in iTunes machen will, frägt iTunes nach einem Kennwort, dass ich nie vergeben habe. Nach vollständigem Zurücksetzen will das iPhone das Kennwort eines iCloud Accounts, den ich nicht kenne … Seltsam …

  • Mein iPhone Backup vom 5er zu 6er war auch unbrauchbar, da ebenfalls beim Wiederherstellen des 6ers aus dem Backup des 5ers nach einem mir völlig unbekannten und sicher nicht von mir festgelegten Passwort gefragt wurde, das ich in der Folge auch nicht erraten konnte…

  • @ Bluejay1908 für dein zweites Problem habe ich eine Begründung, weswegen ich zwangsweise ein richtiges Backup nur noch in ITunes machen werde.
    Ich lade zum Beispiel viel Musik aus dem Internet. Lege dabei aber viel wert auf gute Qualität und deswegen lade ich nur Originale aac Dateien.
    Zwangsweise müssen die bereits von irgendjemandem gekauft Sein. Wenn du jetzt so eine Datei auf dein iPhone packst und das Gerät im WLAN über iCloud synchronisiert wird, merkt Apple sich all diese Apple IDs und fragt bei einem Backup aus iCloud alle diese IDs ab.

    Wenn jmd eine Möglichkeit kennt, wie man das umgehen kann, wäre ich im übrigen auch sehr dankbar.

    • Hab deinen Kommentar jetzt 3x gelesen und immer noch keinen Hinweis auf Ironie gefunden.
      Haste den vielleicht vergessen oder meinst du dieses staubtrockene „ich lade sehr viel illegale Musik aus dem Netz, aber ich möchte dabei bitte natürlich nur die beste Qualität“ tatsächlich ernst?

      • Muss nicht mal illegale Music sein. Teilweise wissen einige Künstler die leihenhaft Music verschenken wollen über das Internet nicht, das ihre ID noch auf den Dateien liegt. Und diese kann Apple gerade bei einem sicheren Backup auslesen.

  • Zu 2.: Kenne ich z.B wenn man Musik auf dem iPhone hat, die aus dem Internet geladen wurde, die ursprünglich von dieser fremden Apple ID gekauft wurde

  • Auf der einen Seite mit Datenschutz, Verschlüsselung & Co auf dem Gerät werben, aber auf der anderen Seite immer mehr in die iCloud verlagern, wo Apple und auch natürlich dann US-Behörden wieder Zugriff auf die unverschlüsselten Daten bekommen. Passt nicht gut zusammen.

    Und wer denkt, dass Apple die iCloud-Daten auf dem Client verschlüsselt und auf dem Server nicht selbst entschlüsseln kann, sollte sich mal ganz ohne iPhone/iPad auf icloud.com einloggen oder über diverse Sharing-Funktionen bei z.B. den Fotos nachdenken. Dafür muss Apple ja serverseitig an die Daten herankommen.

    • Dir ist schon klar, dass du die iCloud nicht benutzen musst??!!

      • Klar, aber was hat das mit Apples Vorgehensweise zu tun?

        Sie werben z.B. mit Verschlüsselung von iMessages, die sie dadurch selbst nicht lesen können, aber mit iCloud-Backup liegen die dann doch wieder für Apple lesbar auf Apple-Servern in den USA. Und wenn ich iCloud-Backup aktiviere, wird mir das nicht mitgeteilt.

  • inTransit mit SSL und TLS ist mittlerweile wohl schon in jedem Wohnzimmer Standard. aber zu atRest lese ich nichts außer blabla.

    Beispiel: „Alle deine iCloud Inhalte wie Erinnerungen, Kontakte und Fotos sind verschlüsselt, wenn du sie im Web verschickst, und meistens auch dann, wenn du sie auf unseren Servern speicherst.“

    welche unabhängigen Zertifikate stützen diese Aussagen?

    • norbert geiblinger

      Alleine das „meistens auch dann, wenn auf unseren Servern bla, bla“ müßte so einige durchschütteln und wirft die Frage auf, was ist mit den Daten auf die „meistens“ nicht zutrifft.

    Redet mit. Seid nett zueinander!

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