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Apple will Aperture-Entwicklung einstellen

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Apples iPhoto-Nachfolger Fotos haben wir mit allen bislang bekannten Details bereits vorgestellt. Wie jetzt bekannt wurde, soll die für das Frühjahr 2015 erwartete Anwendung nicht nur iPhoto, sondern auch das Profi-Fotografietool Aperture ersetzen.

aperture

In einer Stellungnahme gegenüber der amerikanischen Webseite The Loop hat Apple mitgeteilt, dass die Entwicklung von Aperture mit Veröffentlichung der neuen Bildverwaltungs- und -bearbeitungs-App „Fotos“ eingestellt wird. Vorhandene Aperture-Bibliotheken können in die neue Anwendung importiert werden.

Apple hat in diesem Zusammenhang betont, dass sich Nutzer von Logic Pro und Final Cut Pro nicht um die Fortbestand ihrer Werkzeuge sorgen müssen. Die Weiterentwicklung dieser beiden Profiwerkzeuge für Audio- und Videoproduktion werde wie gewohnt fortgeführt.

Adobe will Umsteigern helfen

Adobe hat direkt auf die Apple-Ankündigung reagiert. Der Softwarekonzern weist darauf hin, dass die Anstrengungen im Bereich der Entwicklung rund um die hauseigenen Fotografielösungen enorm verstärkt wurden. Man arbeite besonders auch an Verbesserungen und dem Ausbau der vorhandenen Lösungen für die Apple-Plattformen iOS und OS X und wolle interessierten iPhoto- und Aperture-Nutzern den Wechsel zu den hauseigenen Lösungen so einfach wie möglich gestalten.

Mit dem Creative Cloud Photography Plan bietet Adobe die Nutzung der Bildbearbeitungstools Photoshop und der Bildverwaltungssoftware Lightroom inklusive der Zugehörigen iPad-Apps und Cloud-Funktionen derzeit ab einem Monatspreis von 12,29 Euro an.

adobe

Samstag, 28. Jun 2014, 17:19 Uhr — Chris
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  • Guten Morgen, iFun!

    Trotzdem weiterhin eine traurige Nachricht.

    • Nicht gleich die Panik bekommen. Erst mal abwarten, was die neue Photo App kann. Und dann (nicht jetzt, wo wir die neue App noch nicht kennen, das alles verdammen) überlegen, was man unbedingt braucht und die neue App nicht kann. Die meisten nutzen vielleicht 10 % oder 20 % der Features von Aperture. Solange diese meist genutzten Funktionen in der neuen Photo App vorhanden sind, wird man bei der Umstellung kaum etwas vermissen. Vieles an fehlender Funktionalität wird man via Plugins lösen können.
      Was sich sicher ändern wird, ist der Workflow. Für den Einzelkämpfer kaum ein Problem, für eine Firma mit vielen Arbeitsplätzen aber wichtig, deshalb vmtl. jetzt die Ankündigung.

      Was sollte man als Aperture Benutzer heute tun ?
      – Als Einzelkämpfer oder sehr kleine Firma: eigentlich nichts. Abwarten, bis die neue SW verfügbar ist, dann entscheiden, ob es ausreicht. Und wenn nicht, hat man genügend Zeit, sich nach was anderem umzusehen, denn Apple garantiert, dass Aperture unter dem neuen Mac OS laufen wird, es kommen nur keine neuen Funktionen mehr dazu.
      – Größere Firmen sollten sich mit Apple in Verbindung setzen und deren IT sollte via Developer Account die Beta austesten, sobald sie verfügbar ist (und ggf via non disclosure das noch beschleunigen)
      – Neueinsteiger sollten sich mit CaptureOne, Lightroom o.ä. beschäftigen und nicht mehr in Aperture investieren.

      Eigentlich ganz einfach, oder ?

  • Wow
    Weiß zwar nicht wie die Kombi Lösung aussehen wird, aber für alle Berufsfotografen war es wohl immer schon die beste Entscheidung bei Adobe zu bleiben…obwohl es dort auch genug zum ärgern gibt.
    Apple Software bleibt immer semi professionell

    • Aperture war vor Lightroom auf dem Markt, somit war es damals keine Frage, ob man „bleibt“. Ausserdem ist es nicht ein Frage, der Software ob man professionell arbeitet. Mit Mail kann mang genau so professionell arbeiten wie man Excel unprofessionell arbeiten kann.

  • …. was ja auch ok ist .
    Und wahrscheinlich auch gewollt ist, um alles abzudecken.

  • Buuuh. Vielleicht bekommtr die neue Foto Anwendung aber auch einen „Pro“ Modus mit den Aperture Fubktionen…

    • Ich wünschte mir einen Expertenmodus in iOS. Apple möchte mit so einem Schalter aber anscheinend niemanden verwirren.

      • Super Idee! Am besten eine Home, Professional und dann noch ein Ultimate Version. Daß darauf noch niemand gekommen ist…

  • Naja, Aperture kann ja unabhängig davon weiter genutzt werden. Wahrscheinlich aber nicht mehr integriert :-(
    Wiedermal typisch Apple.
    Bestand zählt nicht, wenn’s was Neues gibt, wird das alte ohne Rücksicht abgeschafft.
    Das machen die ständig so- bei Software & Hardware.
    Die Adobe- Sachen hab ich wieder vom Mac verbannt. Aif lange Sicht zu teuer.
    Außerdem finde ich es böld, das jeder seine eigene Mediathek anlegt.
    Aus dem Grund habe ich mir mal Aperture zugelegt und für meine Zwecke war es bisher auch ok.
    Wer mehr bracht, muss wohl für deutlich mehr Geld zu Adobe greifen (ist mir für meine privaten Bildkorrekturen aber zu teuer).

  • Kennt jemand eine gute Anleitung um die Aperture-Library komplett in LR zu importieren?

    • Ja, die gibt es. Ich empfehle John Beardsworth’s lightroomsolutions. Kann hier leider keinen Link einbinden. Einfach mal googlen und nach „Moving von Aperture to Lightroom“ suchen.

  • Ist Adobes Lightroom eine vernünftige Alternative?

    • Ja, unbedingt. Nur die Migration ist bislang noch recht schmerzhaft. Hier würde ich auf Neuigkeiten bezüglich der angekündigten Migrationshilfe von Adobe warten.

      • Laut anderen Newsseiten sollen Apple und Adobe an einer Lösung arbeiten Aperture mediatheken zu Lightroom zu konvertieren. Also bleibt uns die Hoffnung, das nicht jähre der Bildbearbeitung verloren gehen.

    • Definitiv, lightroom wird mit jeder Version besser und besser.

    • Ich würd mal CaptureOne von PhaseOne versuchen. In meinen Augen die bessere Lösung und außerdem ohne Cloud Zwang. Gibt ne 30 Tage Demoversion und gute Tutorials.

  • Vielleicht bietet Apple dafür auch ein Abo an ;-)

  • Ist nur folgerichtig eine „richtige“ iCloud-Foto-Lösung von Apple anzubieten.
    Ich habe iPhoto benutzt und bin dann zu Aperture gewechselt um eine „richtige“ Keyword-Funktion zu haben. Teile meiner Apterture-Bilder sind bei Flickr um sie auch auf den iOS-Geräten zu haben.
    Das kann ich jetzt alles in einem Paket haben.
    Ja klar, nur wenn man seine Bilder in der Cloud sicher aufgehoben sieht.

  • Na toll…hoffe bei der Fotos-App gibt es dann auch viele Plugins zum Weiterbearbeiten

  • Ich schätze Aperture, weil es doch mehr Möglichkeiten bietet als IPhoto. In den Cloud-Kosmos war es allerdings nie so richtig eingebunden. Es gibt kein Pendant auf dem Ipad und einige Bearbeitungen, die ich mit Iphoto auf dem Ipad gemacht hatte, wurden nicht korrekt in Aperture übernommen. (z.B. die Bildunterschriften) Die Möglichkeit Webjournale anzulegen fehlt und mit beiden Programmen auf dem Mac zu arbeiten führte nur zu weiterer Verwirrung. Deshalb warte ich jetzt erstmal auf die neue FotosApp und entscheide dann ob und wohin ich wechsle.

  • Gefällt mir absolut nicht.
    Adobe wird sich freuen. Sie werden einige ex/Aperture User als neue Kunden bekommen.

  • Apple will … würde ich ersetzen mit, Apple wird… . Sind zwar beides Verben, aber in diesem Zusammenhang bedeutet letzteres eine bereits beschlossene Entscheidung.

  • Vielleicht wird das neue Photos Programm Aperture Gurt ersetzen können. Vor allem die PlugIn Architektur lässt viele Möglichkeiten zu.

  • Apple hat bei mir in letzter Zeit etwa 1.600 € und viel Know How in die Tonne gehauen. Erst Final Cut, dann Logic und jetzt Aperture. Ok, letzteres habe ich eh schon gegen das wesentlich bessere Lightroom getauscht. Trotzdem den Griff in meine Geldbörse nehme ich Cupertino mehr als übel. Apple entwickelt sich zu einem wohldesignten Sandkasten für Mainstream-User. Ausser den halbwegs fehlerfreien und gelackten GUIs unterscheidet sich Apple mittlerweile kaum noch von dem Funktionsumfang, den ich auf meinem Linux-Rechner habe. Apple ist ein Drecksladen geworden, der sich weder um political correctness noch um die Bedürfnisse professionell arbeitender Nutzer schert. OK Leute, für Eure Handy-Daddelei ist Apple toll und – ich versprech’s Euch – wird’s auch bleiben: denn da steckt das Hauptinteresse dieser Firma: Eure Daten und Kohle.

    • Ach ja Bento hab ich noch vergessen! Macht 1.650 Tacken.

    • hej reiner,
      wo ist das problem mit logic? ich hab auch logic7 für viel geld gekauft und heut ist es supergünstig. auch das updaten ging leider nicht mehr. daher neukauf. das ist ärgerlich, aber mein erster mac IIvx hat auch über 10.000 dm gekostet. heute gibts iMacs für 1700€.
      das ist die entwicklung, seit apple richtig stückzahlen macht.
      professionell arbeiten kann man mit logic aber durchaus.

      • Ich verstehe die Leute nicht, die einen Mac für Videobearbeitung benutzen. Wenn ich 4K in einen PC investiere habe ich eine Höllenmaschine mit der ich locker 3 Jahre flott unterwegs bin. Die meisten meiner Kollegen sind gleicher Meinung und haben gewechselt. Aber bissl zum rumspielen ist’s ja ok.

  • Fotos wird bestimmt kostenlos.
    Und man kann ja anscheinend die alte Mediathek integrieren.

  • Bevor ihr euch für Lightroom entscheidet, probiert unbedingt die Testversion. Auf meinem Rechner (quadcore, 8gb RAM) ist das unerträglich langsam und kaum benutzbar. Eigentlich hoch unprofessionell Von Adobe!

  • Ich möchte bei gleichem Funktionsumfang wie Aperture keinen Abozwang – was schlagt ihr vor?

    • Aperture bis nächstes Jahr benutzen, dann die neue Photo-App testen und sollte es dir nicht reichen, sich dann erst nach Alternativen umsehen.

    • Aperture weiter benutzen. Wird ja auch in Yosemite unterstützt und bekommt nach Auskunft von Apple weiter Bugfixes.

    • CaprtureOne von PhaseOne
      Kein Abo Zwang, sehr effizient (300 Photos in 90 Minuten bearbeitet mit teilweise starken Farbkorrekturen weil indirekt über braune Decke geblitzt)

      Weitere Vorteile
      – mit einem Klick mehrere Umrechnungen (Bildgröße, Farbraum, Datenformat)
      – Direkte Konvertierung RAW nach CMYK ohne über einen RGB Zwischenfarbraum
      – Integration echter ICC Kameraprofile
      – Übertragen von Korrekturen von einem Bild auf andere Bilder
      – Mehrere Bildkorrekturen nebeneinander (z.B. 1x nach sRGB, 1x nach SW)
      – eigene Gestaltung der Benutzeroberfläche (Werkzeuge untersch. Reitern zuordnen)
      – Verteilung der Werkzeuge und Ansichten auf mehrere Monitore (z.B. einer für die Bildbibliothek und einer fürs Editieren)

      Nachteil
      – Durch den großen Funktionsumfang gibt es eine Lernkurve. Man sollte sich unbedingt die Zeit nehmen, die Tutorials auf der Webseite von PhaseOne anzuschauen !!!

      Ich habe beide Programme ausgiebig getestet. LR fand ich gut, um EIN Bild möglichst optimal zu gestalten. CaptureOne fand ich besser geeignet, um effizient VIELE Bilder SCHNELL zu bearbeiten. Letztlich ausschlaggebend war für mich allerdings, dass man bei LR von RAW nicht direkt nach CMYK gehen kann sondern immer über einen zwischengeschalteten RGB Farbraum gehen muss, was vor allem in den Lichtern und Schatten zu Problemen führen kann, und die Tatsache, dass CaptureOne sauber mit ICC-Profilen umgeht und Adobe in LR ihr eigenes Süppchen kocht.

      Was man noch beachten sollte: es gibt eine einfache und eine Pro Version. Man sollte zunächst die Pro Version ausprobieren und dann entscheiden, ob man wirklich alles braucht. Ich habe vor 5 Jahren die Pro Version gekauft und es nicht bereut. Die meisten Updates gab es in dieser Zeit kostenlos ! Und es sind jede Menge sinnvolle Funktionen hinzu gekommen, die ich heute nicht mehr missen möchte.

  • Ich finde es schade.
    Bin aber mal gespannt, was Apples Alternative kann. Ich mag/mochte Apertures Funktionen sehr, und möchte einfach kein Adobe- Abomodell. Finde ich überflüssig und unsinnig. Wenn ich Software nutze, möchte ich es lange nutzen, nicht mieten. Für mich macht sich der Mehrwert des Mietens nicht klar.

  • Wie oft denn noch, Lightroom ist KEIN Abo Modell. Das Abo Modell für 12,99 im Monat ist keine Plicht, beinhaltet zudem noch PS.
    Es würde hier häufig erwähnt, dass man mit LR nicht flott viele Bilder bearbeiten kann. Mal ein Tipp von mir.
    Beim Sichten mit Farbbewertungen arbeiten hilft. Shots aus einer Scene bekommen bei mir die gleiche Farbe. Ich bearbeite dann 1-2 Bilder und erstelle eine Vorgabe. Diese funktioniert dann zu 90% auf alle anderen Fotos mit gleich bewerteter Farbe. So bin ich echt flott, wenn ich nach einem shooting mit 1000 Bilder an die Arbeit mache.

    • Manche wollen es nicht kapieren. Lightroom gibt es als Standalone Version und man kann auch ohne Cloud die Bilder auf das iPad synchronisieren.

      Was ich persönlich schlimmer finde, das Apple nach und nach die Prouser vergisst. Final Cut ist gestorben uvm

  • Übrigens: Lightroom verwaltet die Bilder in einer klassischen Ordnerstruktur. Das ist für mich ein Riesenvorteil.

  • Seit dem Umstieg auf OSX und IOS ist für mich immer mehr Pixelmator zu einer besseren Alternative zu Photoshop geworden. In einigen Bereichen sogar besser als Adobe und vom Preis her sehr gut.

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