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Zusätzlicher Backup: Ein guter Vorsatz zum Jahreswechsel

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Schön gefeiert? Dann legt euch mal auf die faule Haut und lasst den Rechner arbeiten. Zum anstehenden Jahreswechsel hier unsere obligatorische Backup-Erinnerung: Werft Apples Time Machine an und überlegt euch, vielleicht noch eine zweite Datensicherung auf eine externe Festplatte zu machen, die ihr außer Haus oder lagert oder irgendwo im Keller verstaut.

Backup Mac Time Machine

Apple gibt Mac-Nutzern mit Time Machine ein simples und zuverlässiges Werkzeug für Datensicherungen an die Hand. Ihr könnt damit inkrementelle Backups – es werden also stets nur die gegenüber der Vorversion veränderten Daten geschrieben – auf externe Festplatten oder Netzwerk-Laufwerke machen. Das Einrichten und die Verwendung von Time Machine ist nach dem ersten Klick auf das Programmsymbol in der Menüleiste eigentlich selbsterklärend. Ausführliche Informationen stellt Apple in dem Support-Artikel Mac mit Time Machine sichern oder wiederherstellen bereit.

Wer sich darüber hinaus absichern will, tut gut daran, eine 1:1-Kopie seiner Festplatte zu erstellen. Unsere Favoriten für diesen Job sind die Mac-Programme Carbon Copy Cloner und SuperDuper! – beide kostenpflichtig aber mit Blick auf ihre Zuverlässigkeit und stetige Weiterentwicklung den Kaufpreis zweifelsfrei auch wert. Mit dem Thema „Mac-Festplatte klonen“ haben wir uns intensiver hier beschäftigt, das Anfertigen einer zusätzlichen, von Time Machine unabhängigen und bestenfalls an einem anderen Ort gelagerten Sicherungskopie eurer Daten ist keinesfalls ein Fehler.

Windows-Tools lassen wir mangels Erfahrung hier außen vor. In den Kommentaren dürft ihr eure Empfehlungen hierzu aber ebenso wie Mac-Alternativen sehr gern listen.

Montag, 26. Dez 2016, 13:21 Uhr — Chris
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Rede mit!
  • Dankeschön für den Hinweis. Habe das mal zum Anlass genommen und meine Benutzer-Ordner in die Dropbox gelegt…

    • Bitte darauf achten, dass deine Benutzerordner nicht ausversehen in der Dropbox für andere freigegeben sind (z.B. indem sie in einem freigegebenen Ordner gerutscht sind). Ist einem Bekannten schon mal passiert. *g*

    • Pamplelschuster
    • Und immer schön beten, dass niemand Nutzerdaten von Dropbox stiehlt. Kann ja nicht passieren. Oder? War da nicht irgendwas 2012 und 68 Millionen Datensätzen. Ach, passiert schon nichts, ist ja so fürchterlich praktisch…

  • Guter Hinweis. Aber der Backup? Nicht das Backup?

  • Tipp für Windows: Veeam Endpoint Backup, kostenlos und zuverlässig

  • Windows ab 7 braucht für Systembackups keine Tools, die integrierte Sicherung macht wunderbar Images der Systemplatte auf USB oder Netzlaufwerke, die bei Bedarf einfach wiederherstellbar sind.

    • Schön. Bei Windows ab 7 lohnt sich ein Backup übers Netzwerk auch nicht, weil ich schon IT studiert haben muss, um überhaupt in mein eigenes Wifi-Netzwerk zu kommen.

      • IT studiert….schätze bei dir war noch vor der Baumschule das Ende der Fahnenstange erreicht?

    • Die integrierte Sicherung in Windows 7 ist ok und erfüllt ihren Zweck. Wer gute inkrementelle Backups machen will, der sollte sich aber mal das kostenlose „Backup Service Home“ von alexosoft näher anschauen. Hier werden stündlich alle Änderungen gespeichert und lassen sich dann beliebig zurücksetzen. Wenn man das mit einem regelmäßigen (und außerhalb des eigenen Hauses aufbewahrten) Voll-Backup kombiniert, ist man damit gut gesichert.

  • Synology mit Time Machine für laufende Backups zuhause sowie eine externe HDD außer Haus stellen meine Backup-Strategie dar. Bisher habe ich es zum Glück nicht benötigt.

  • Als wirklich zuverlässig habe ich Time Machine nie empfunden. Es ist ein Bordmittel das man bequem nutzen kann und daher macht es durchaus Sinn es zu verwenden. Aber alleinig sich darauf zu verlassen ist wirklich keine gute Idee. Zu oft treten, gerade nach Mac OS Updates, Fehler auf und die beliebte Meldung erscheint, dass es mal wieder Probleme mit dem Backup gibt und es gelöscht und neu angelegt werden muss. Auch sonst werden gerne mal einzelne Dateien nicht gesichert und Time Machine schweigt dazu. Man merkt das erst bei der Wiederherstellung, wenn mal wieder die Datenbankeinträge für Bilder in Photos vorhanden, aber leider die Dateien futsch sind. Deshalb: Unbedingt ein zweites, anderes Backupprogramm verwenden. Eben wie das bereits vorgeschlagene SuperDuper oder Carbon Copy Cloner. Für Offsite Backup bietet sich Crashplan an. Wenn man einen Deal mit einem Freund oder Bekannten macht und sich gegenseitig Speicherplatz zur Verfügung stellt, dann kostet die Offsitesicherung(verschlüsselt) mit dieser Software keinen Cent.

  • Für die 1:1 Kopie nehme ich nur noch eine (kostenlose) clonezilla-CD. Da ist auch die EFI- Partition drauf – also eine voll bootfähige kopie, bei der jedes Bit exakt kopiert ist.

    • Prinzipiell eine gute Idee, ich persönlich versuche aber, das (bei mir) zu vermeiden.

      Der Grund: Wenn wirklich mal die Festplatte kaputt geht, nutze ich das zum Anlass, eine komplette Neuinstallation von Windows (bzw. Linux oder OS X) durchzuführen. Oftmals merkt man danach, wie schnell der eigene Rechner wieder sein kann und dass viele Fehler verschwinden.

      Daher führe ich regelmäßig lediglich eine Sicherung meiner Daten (Dokumente, Bilder usw.) anstelle der kompletten Festplatte durch. Das spart auch Speicherplatz.

      Nachteil: Im Falle einer kaputte Festplatte oder eines kaputten Systems braucht man je nach Erfahrung und Rechnerperformance 2-12 Stunden (ja, ist je nach System echt eine große Differenz!), um alles neu aufzusetzen.

      Da geht es natürlich schneller, mal schnell das Backup einzuspielen, was auch hier je nach System nur 30 Minuten bis 2 Stunden braucht.

      Ich für mich bleibe bei meiner Methode, allerdings gibt es viele Nutzer, für die sich z.B. deine Methode besser eignet.

      • Wenn bei deinem frisch eingerichteten und konfigurierten System nach 3 Monaten die Platte aussteigt, wärst du doch auch froh, ein fertiges Image zu haben?

        Davon abgesehen sollte man eh mehrere Platten haben, z.B. eine SSD als Systemplatte und ne dicke HDD als Datenablage. Letztere kann man dann ja auch dateibasiert sichern.

  • Ansonsten ist meine Strategie die gleiche, wie bei fgn

  • Die Windows eigene Systemsicherung ist schon recht gut. Ansonsten sind Genie Timeline (quasi Time Machine für Windows) und Acronis True Image zu empfehlen. Für Mac OS gibt es auch eine Acronis Version, die ist aber nur ein jämmerlicher Abklatsch der Windows Version.

  • Wer kann helfen? Mache regelmäßig TM-Backups. Angenommen ich habe 4 Backups im 2 Wochen Rhythmus, alle eigenen Daten werden gesichert. Meine eigenen Daten sind ca. 100GB groß, wieso sind die Backups nur 7-8 GB groß, beinhalten aber die gesamten eigenen Dateien?

  • Stefan B. aus H

    Unter Windows nutze ich das Paragon Paket. Acronis hat bei mir ausgespielt, nach dem es nicht in der Lage war, fehlerfrei meine System HDD zur SSD zu klonen und dazu noch das Doppelte kostet.
    Microsofts eigenen Lösungen traue ich immer noch nicht über den Weg. Vielleicht zu unrecht, aber in der Vergangenheit war es einfach zu riskant, sich darauf zu verlassen.

  • Meine interne Festplatte hat beim IMac 2011 aufgehört zu arbeiten, nach 5 Jahren, ein Glück 3 Backup

  • ICloud Time Machine fehlt noch als next big thing..

  • Betriebssystem kommt als Image auf mein NAS. Da sehe ich die Sicherung nicht als so wichtig an. Im Zweifel gibt es eine Neuinstallation. Ja kostet ein wenig Zeit um persönliche Einstellungen und event.
    die diversen Keys wieder einzutippen.
    Wichtig sind mir meine persönlichen Daten, die sind mehrfach gesichert. Bis hin zu Datenträger außer Haus. TimeMachine, Carbon Copy sowie selbstgebaute Scripte tun ihren Dienst.

    Umstieg auf SSD und meine eine defekte Festplatte letztes Jahr waren daher ohne Datenverlust.

  • Kleiner Tipp: Wer Parallels verwendet, sollte in den Einstellungen darauf achten, dass der Haken bei „in Time machine sichern“ gesetzt ist. Standardmäßig ist er das nicht, was mir ein Rätsel ist und ich es selbst erst merkte, als ich mir eine zerschossene Windows7 Installation wieder herstellen wollte… Wäre der erste Fall gewesen, Time machine zu nutzen. Hab daraus gelernt. Frohe Weihnachten

    • Das ist aber nicht unbedingt zu empfehlen. Unter Parallels liegt die VM-Datei doch im Ordner Dokumente->Parallels. Diese Datei von Zeit zu Zeit sichern und gut ist. Mehr ist nicht nötig.
      Mit Time Machine würde die Windows VM doch jedes Mal neu gesichert, wenn du mit Windows gearbeitet hast, da die VM-Datei sich irgendwie geändert hat. Dann hat doch jede TM Sicherung eine x GB große Datei im Bauch.

  • Kann es sein das unter der aktuelle iTunes – Version (12.5.) die alten Backup direkt überschrieben werden mit einem aktuellen Backup?
    Ich meine früher wurden 3 – 4 gespeichert und man konnte sich diese aussuchen.

  • Benutze die iCloud als Laufwerk (200GB) für meine Dateien.
    Alle paar Monate mache ich eine Sicherungskopie auf meiner TimeCapsule.

    Läuft ohne Probleme und ist sehr angenehm.

  • die vorgeschlagenen tools reichen vollkommen. mehr geld sollte man nicht ausgeben.
    alles andere ist teurer schrott der seinen dienst nicht wert ist!!

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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