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Fokus auf echte Nutzer

Zugang nur per Face ID: OpenAI arbeitet an sozialem Netzwerk

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OpenAI arbeitet offenbar an einem eigenen sozialen Netzwerk, das sich klar von bestehenden Plattformen abgrenzen soll. Das Projekt befindet sich nach bisherigen Informationen noch in einer sehr frühen Phase und wird von einem kleinen Entwicklerteam vorangetrieben.

Face Id 1000

Im Mittelpunkt steht der Versuch, Bots und automatisierte Konten konsequent auszuschließen und soziale Interaktionen wieder stärker an reale Personen zu binden. Damit greift OpenAI ein Problem auf, das viele große Plattformen seit Jahren begleitet.

Zugang nur per Face ID

Wie ein Bericht von Forbes schildert, denkt OpenAI über eine Form der sogenannten Personenverifikation nach, bei der Nutzer ihre Identität über biometrische Verfahren nachweisen müssten. Diskutiert wird demnach unter anderem der Einsatz von Apples Face ID oder eines Systems zur Iris-Erfassung, das eine eindeutige Zuordnung zu einer realen Person ermöglichen soll.

Im Unterschied zu gängigen Methoden wie Telefon- oder E-Mail-Bestätigungen würde dieser Ansatz direkt an körperliche Merkmale anknüpfen. Ziel wäre es, Bot-Netzwerke strukturell auszuschließen. Gleichzeitig weisen Datenschutzexperten auf Risiken hin, da biometrische Daten dauerhaft sind und bei Missbrauch nicht ersetzt werden können.

Fokus auf echte Nutzer

Bislang ist offen, wie ein solches Netzwerk in das bestehende Angebot von OpenAI eingebettet werden könnte. Naheliegend wäre eine Verbindung zu KI-Werkzeugen, mit denen sich Inhalte wie Bilder oder Videos erstellen lassen. Stichwort: Meta Vibes.

Video Effekte Facetime Reaktionen

Vergleichbare Funktionen sind bei etablierten Plattformen bereits verfügbar. Der Markt ist zudem stark umkämpft. Neben X konkurrieren, Bluesky, Mastodon, Threads sowie Instagram und TikTok um Reichweite und Aufmerksamkeit.

Der mögliche Einstieg von OpenAI erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender Bot-Probleme, insbesondere bei X, wo der Abbau von Moderationsstrukturen die Situation verschärft hat. Eine offizielle Bestätigung oder einen Zeitplan gibt es bislang nicht.

29. Jan. 2026 um 16:22 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


    18 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
    • Ist der Ansatz mit Face-ID von Apple nicht eigentlich ganz ok? Die Daten bleiben dabei doch auf dem Apple Telefon oder? Das würde Bots doch das Leben erheblich erschweren.
      Aber ich vermute, dass dort eh sehr wenig los sein wird.

  • Oh toll, ein neues soziales Netzwerk aus den glorreichen USA, dem Land wo Menschenrechte noch was wert sind. Das wird großartig, wirklich großartig.

  • Beschäftigt man sich mit Plantir, den USA und Datenbanken dann wird einem richtig übel. OpenAI ist selbstverständlich auch dabei. Die Topplayer eben komplett.

  • Oh weh. Hoffentlich verbreitet sich das dezentrale Nostr weiter.

  • Mich beschleicht das Gefühl, das ein biometrischer Faktor nach dem anderen gesammelt wird. Erst der Fingerabdruck, dann die Gesichtsbiometrie, dann die Retina und der Aderverlauf in den Armvenen … irgendwie spookie.

    • Die Daten von Face-ID landen ja auch jetzt nicht bei den Unternehmen (zumindest habe ich das so verstanden). OpenAI kriegt doch am Ende nur ein „Nutzer darf auf das Konto zugreifen“ übermittelt. Die Prüfung passiert doch genauso wie jetzt auch auf dem iPhone.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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