Wetterdaten ohne zusätzliche App
Wetter im Kalender: Kostenlose DWD-Prognose als Tagesanzeige
Wer seine Termine mit Apples Kalender-App organisiert, kann sich die Wettervorhersage künftig direkt zwischen Besprechungen, Geburtstagen und anderen Einträgen anzeigen lassen. Möglich macht dies der kostenlose Onlinedienst Wetter im Kalender, den der Düsseldorfer Entwickler Robin Thüs bereitstellt. Das Angebot benötigt weder eine zusätzliche App noch ein Benutzerkonto.
Als einfaches Kalenderabonnement umgesetzt
Die Anwendung greift auf Vorhersagedaten des Deutschen Wetterdienstes zurück und erstellt daraus einen abonnierbaren Kalender. Für jeden der kommenden zehn Tage wird ein ganztägiger Eintrag angelegt. Bereits in der Monatsübersicht lassen sich so die erwarteten Temperaturen, die Wetterlage und die Regenwahrscheinlichkeit ablesen.
Wetteranzeige nach eigenen Wünschen
Die Einrichtung erfolgt über die Webseite des Dienstes. Zunächst wird der gewünschte Ort ausgewählt. Anschließend lässt sich festlegen, welche Informationen in den Kalendereinträgen erscheinen sollen. Neben Höchst- und Tiefsttemperaturen stehen unter anderem Regenwahrscheinlichkeit, Windgeschwindigkeit, Luftfeuchtigkeit, UV-Index und Angaben zum Tageslicht zur Auswahl.
Ohen App: Das Setup erfolgt über die Webseite
Eine Vorschau zeigt direkt, wie die Einträge später im Kalender aussehen. Kleine Wettersymbole erleichtern die Orientierung. Die verwendeten Daten stammen aus dem MOSMIX-Vorhersagemodell des Deutschen Wetterdienstes und werden über den Dienst BrightSky bereitgestellt.
Die Wetterdaten werden laut Anbieter stündlich aktualisiert. Wie schnell Änderungen tatsächlich im Kalender erscheinen, hängt allerdings von der verwendeten Anwendung ab. Google Kalender ruft abonnierte Kalender beispielsweise häufig nur alle acht bis 24 Stunden erneut ab.
Auf iPhone, iPad und Mac einrichten
Für Apple-Nutzer ist die Einrichtung unkompliziert. Nach der Konfiguration öffnet die Schaltfläche „In Kalender-App öffnen“ den vorbereiteten Kalenderlink. Auf dem iPhone oder iPad muss das Abonnement anschließend nur noch bestätigt werden. Alternativ lässt sich der Link manuell als neues Kalenderabo hinzufügen.
Wer den Kalender in iCloud speichert, kann die Wettervorhersage auch auf seinen anderen Apple-Geräten nutzen. Auf dem Mac empfiehlt der Entwickler, das Aktualisierungsintervall von der standardmäßigen wöchentlichen Abfrage auf stündlich umzustellen. Eine bebilderte Anleitung erklärt die Einrichtung für die verschiedenen Plattformen.
Neben Apple Kalender werden Google Kalender und Outlook unterstützt. Bei Google muss das Abonnement zunächst über die Weboberfläche eingerichtet werden, anschließend erscheint es auch in den mobilen Anwendungen.
Die Kalendereinträge enthalten keine Werbung und der Dienst lässt sich kostenlos verwenden. Anders als klassische Wetter-Apps beschränkt sich das Angebot auf die Einbindung der Prognose in den ohnehin genutzten Kalender. Wer bereits Anwendungen wie den Monatskalender Across verwendet, kann die Wetterinformationen damit ebenfalls innerhalb seiner gewohnten Terminübersicht berücksichtigen.


Also bei mir funktioniert der Link nicht in der Kalender App auf iOS. Der Hinweis die Verbindung sei nicht sicher ist wohl das Problem.
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