Preise für Privatkunden ziehen an
WD, Seagate & Co.: Festplatten für dieses Jahr bereits ausverkauft
Die großen Festplattenhersteller berichten übereinstimmend von einer anhaltend hohen Nachfrage aus dem Rechenzentrums- und Cloudgeschäft. Sowohl Western Digital als auch Seagate haben ihre verfügbaren Kapazitäten für klassische Festplatten für das Jahr 2026 vollständig vergeben.
Schlechte Nachrichten für Privatanwender: Auch Festplatten geraten unter Preisdruck
Neue Bestellungen können frühestens für Zeiträume ab 2027 berücksichtigt werden. Damit bestätigt sich eine Entwicklung, die sich bereits seit dem vergangenen Jahr abzeichnet.
KI-Anbieter als neue Großabnehmer
Western Digital hat nach Angaben des Managements feste Bestellungen mit seinen sieben größten Kunden abgeschlossen, die das gesamte Produktionsvolumen für 2026 abdecken. Zusätzlich bestehen mehrjährige Liefervereinbarungen mit einzelnen Abnehmern, die bis in die Jahre 2027 und 2028 reichen. Diese Verträge regeln sowohl die gelieferten Speichermengen als auch die Preisgestaltung.
Auch Seagate meldet, dass die Kapazitäten für 2026 vollständig verplant sind. In den kommenden Monaten will der Hersteller erste Bestellungen für die erste Jahreshälfte 2027 annehmen. Darüber hinaus gibt es bereits Gespräche mit großen Cloudkunden über deren Speicherbedarf im Jahr 2028.
Für diese Kunden steht vor allem die langfristige Absicherung der Liefermengen im Vordergrund, da der Ausbau von Rechenzentren und KI-Infrastrukturen verlässlich kalkulierbare Speicherressourcen erfordert.
Preise für Privatkunden ziehen an
Beide Hersteller verweisen darauf, dass sich die Rolle von Festplatten im Rechenzentrum verändert hat. Während früher vor allem die reine Kapazität im Vordergrund stand, spielt heute zunehmend die Wirtschaftlichkeit über den gesamten Lebenszyklus eine Rolle.
Diese Verschiebung wirkt sich auch auf die Preisentwicklung aus. Für private Käufer und kleinere Unternehmen hat das bereits Folgen. Seit Herbst 2025 sind die Preise vieler Festplattenmodelle spürbar gestiegen. Besonders Laufwerke für Netzwerkspeicher und Archivsysteme sind betroffen. Ein Ende dieser Entwicklung is aktuell nicht in Sicht.


Direkt bei WD mit CB bezahlen und die Preise sind zumindest noch halbwegs in Ordnung.
Was ist CB?
Chronische Bronchitis
Callback
Clipboard
Charlottenburg
Centibar
Cyberbullying
…
CB?
CB? Zahlst du mit Coinbit?
Corporate Benefits, also Mitarbeiter-Vorteile.
Ach ja, klar. Gibt’s bei uns auch: Firmenname .mitarbeiterangebote .de
Aber sorry ey, wer kommt drauf, wenn das in den Kommetaren als CB abgekürzt wird. Hut ab an Horst-Peter!
@Esel: Das ist einfach gängig so.
@Durzar Glaube ich dir nicht. Eher aus dem Funk-Bereich (CB-Funk) und Corporate Behavior.
CB kennt jeder der es hat ;)
Erst RAM dann GPU’s und jetzt Festplatten, bei SSD’s die selbe Entwicklung. Rechner werden für die nächsten 2 Jahre wohl überdurchschnittlich teuer.
Toll und wer leitet wieder voll darunter. Der kleine Abnehmer.
Die Preise für normale SSDs und NAS Festplatten sind teilweise um 300% gestiegen. Einfach unverschämt wenn der Normalverbraucher sich mal eine Festplatte leisten möchte ist das kaum noch erschwinglich nur wegen diesen KI misst der uns irgendwann ruinieren wird. Mann dachte ja immer Terminator war ein Utopischer Film…Denkste
Ja, früher war einfach alles besser: Da gab es keine bösen Computer und man brauchte keine Festplatten. Die einzigen festen Platten waren Kochplatten – ach was für eine schöne Zeit, die gute alte Zeit!
Richtig TscharlieA! Da haben die Tagelöhner in der Festplattenmienen von Bochum und Salzwedel die Plattenstapel mit dem Meißel aus den Flözen gekloppt. Das waren noch Zeiten.
LOL…früher war eben alles besser, auch die Zukunft.
Man sieht ja was in Salzwedel draus geworden ist. Eine Baumkuchenfabrik. Das Design hat man versucht beizubehalten.
Da hilft nur Cloud!
Denn dort werkeln ja dann die ganzen günstigen Festplatten für dich ;-)
Wobei da die Anbindung dann es unbezahlbar macht. 2,5gbits symmetrisch ist daheim einfacher zu bauen
Das Ding ist doch eher, dass das Zeug die letzten Jahre spottbillig war. Du scheinst wohl noch sehr jung zu sein
Oh ja… früher gab es HDs ja für nen Apple und n Ei. Was waren das für Zeiten, als mich 1GB rund 1000 Mark gekostet haben…
22TB WD Red Pro für knapp 600 CHF finde ich nicht wirklich krass. Wo sind da Deine 300%?
Tipp: wer viel misst, misst viel Mist;))
Solange die Nachfrage nach KI-Anwendungen weiter stark wächst, steigt auch der Bedarf an Hochleistungsspeicher – insbesondere an HBM (High Bandwidth Memory), wie er z. B. in KI-Beschleunigern von NVIDIA verbaut wird. Hersteller wie SK Hynix, Samsung Electronics und Micron Technology priorisieren daher die Produktion von HBM gegenüber klassischem DRAM.
Da die Produktionskapazitäten für HBM technisch aufwendig und nur begrenzt kurzfristig erweiterbar sind, führt die stark gestiegene Nachfrage zu Engpässen und damit zu deutlich höheren Preisen.
Kurz gesagt: Ein Nachfrageüberhang bei begrenztem Angebot treibt die Speicherpreise nach oben.
Diese Preissteigerungen hatte ich gar nicht bewusst auf dem Schirm. Macht aber natürlich Sinn.
Gerade mal nachgeschaut: In 11/2023 hab ich direkt bei WD 2x WD Red Pro 16TB für 560€ gekauft. Ich hoffe die halten noch eine Weile – Ersatz wird teuer…
Da bin ich ja fast froh, dass ich letztes Jahr meine Speicherkapazitäten aktualisiert unf ausgebaut habe. Habe mich letztens schon gewundert, dass die Preise hochgehen und bei vielen Rabattaktion die Speicher nicht mit vertreten waren.
Gut das mein Rechner noch nicht so alt ist. Die 2tb ssd die ich mir im mai 2025 geholt habe ist jetzt 100 Euro teurer.
Neuer Rechner wird wohl bald Luxus
Wow, habe gerade gesehen, dass die Synology BeeStation mit 8TB von UVP 440 € auf 687 € hochgesetzt wurde. Habe in der Cyberweek 2025 zum Glück nur 380€ gezahlt.