Glasfaser-Lobby drängt auf Kupfer-Ausstieg
Vodafone halbiert Störungen und Ausfälle im Kabelnetz
Während viel über Glasfaser diskutiert wird, kommt der Ausbau in der Praxis nur langsam voran. Vor diesem Hintergrund investieren viele Anbieter weiterhin auch in bestehende Netzinfrastrukturen.Vodafone freut sich aktuell darüber, dass sich die Ausfallzeiten beim Kabel-Internet drastisch reduziert haben, während der Datenverbrauch permanent wächst.
Ausfallzeiten halbiert
Laut eigenen Angaben versorgt Vodafone aktuell rund 25 Millionen Haushalte in Deutschland mit Kabel-Internet. Dabei sei die Verfügbarkeit auf mittlerweile 99,9 Prozent gestiegen. Die Anzahl der Anrufe wegen Störungen bei der Internetversorgung über Kabel sei seit 2022 um fast 55 Prozent zurückgegangen. Auch die gemessenen Ausfallzeiten im Netz hätten sich in dieser Zeit halbiert.
Unterm Strich hat das Kabelnetz von Vodafone in den vergangenen zwölf Monaten 47,6 Milliarden Gigabyte Daten transportiert. 12,9 Prozent mehr als im Vorjahr und rund 40 Prozent mehr als im Jahr 2022. Als Gründe für den konstanten Datenanstieg gelten neben der Nutzung von Streaming-Diensten wie YouTube, Netflix und Amazon Prime insbesondere hochauflösende Videokonferenzen, Cloud-Anwendungen und zunehmend auch KI-Anfragen.
Der Glasfaser-Ausbau wirkt sich allerdings auch auf die Nutzung von Kabel-Internet positiv aus. So werden im Rahmen von sogenannten Fiber-Deep-Ausbauten zwar keine Haushalte direkt angeschlossen, die Technologie zur Stärkung der gesamten Netzstruktur jedoch näher an die Haushalte herangeführt.
Lobbyverband fordert Zeitplan für Kupfer-Ausstieg
Diese Verbesserungen tragen allerdings auch dazu bei, dass die Nachfrage nach Glasfaser-Hausanschlüssen verhalten bleibt. Der Verband der Anbieter im Digital- und Telekommunikationsmarkt (VATM) fordert daher, dass im Rahmen der kommenden TKG-Novelle klare Aussagen zur Abschaltung des Kupfernetzes gemacht werden. Der Lobbyverband spricht sich für einen möglichst frühen Zeitplan zur Abschaltung des Kupfernetzes aus und argumentiert, dass die Anreize für einen Umstieg ohne absehbaren Wechselzeitpunkt begrenzt blieben.
Mit der aktuell als Regierungsentwurf vorliegenden TKG-Novelle befassen sich Bundesrat und Bundestag nach der Sommerpause.

Mache ich sofort, wenn wir wie in der Schweiz bei 10 Gb/s für 39,99€ angekommen sind.
Ansonsten darf die Glasfaserlobby gerne bleiben wo sie ist.
Welcher Anbieter soll das denn in der Schweiz sein? Aktuell bin ich bei 1Gbit/s für 49,- Franken.
@Satsang
Ist wie immer Salt.
Yes!
Salt, mal abgesehen davon, wären ja schon 10 Gb/s für die aktuellen Preise ein Fortschritt.
Wenn ich an meinem aktuellen Standort in Deutschland nachschaue, bin ich bei der Telekom so bei 70€ für 1 Gb/s, sorry, aber das kann man nicht ernst meinen.
Galaxus. 39 CHF monatlich.
Da werden wir nie ankommen…
Stimmt, das habe ich in meinem Kommentar vergessen. Anstelle ‚zu jammern‘ und nach Regulierung zu rufen, überzeug mich doch von dem Produkt und Mehrwert für einen angemessenen Betrag.
So geil ein direkter Glasfaser Anschluss auch ist, 10€ oder mehr im Monat für fast die gleiche Leistung erschließt sich mir nicht. Diese Behauptung stelle ich jetzt für den Normalnutzer auf. Mir ist bewusst, dass ein höherer Upload damit einhergeht und sich die Latenz nach unten verbessert. Ob der Unterschied für die Meisten überhaupt spürbar ist, bezweifle ich.
Scheinst es nicht zu benötigen, dann muss man dadrüber auch nicht diskutieren.
+1 Habe Gigabit Kabel für 45,- solange ich für weniger oder gleich viel Speed mehr bezahlen soll ist es für mich sinnlos. Einzig die 50 MBit Upload könnten gern höher sein. Aber sooo wichtig ist mir das nicht, dass ich auf 80,- € im Monat hochgehen würde.
Konntest du denn deinen Kabelanschluss (TV) dann abbestellen?
Bei uns ist es leider so, dass ich das nicht kann, da in unserer Region so ein lokaler Anbieter, der vor 30 Jahren den Anschluss gelegt hat ein Recht am Kabel hat.
Damit muss ich den Anschluss auch noch bezahlen obwohl ich KabelTV nicht benötige. D.h. ich hab dann 45 + 18 €
Aber hier liegt halt auch nix anderes auf das ich ausweichen kann, weil keiner an die Bastion Kabel Internet ran will.
Die Telekom hält sich zurück, legt kein Glas und geht mit 150 MBit VDSL ins rennen ….
Fraglich ob wir da je hin kommen zu dem Preis .
Stimmt. Bei uns würden sich die Kosten für Internet plus TV nach dem Wechsel aus Glasfaser mindestens verdreifachen gegenüber heute. Dabei ist eine Höherstufung der Datenmenge noch nicht mal berücksichtigt.
Wir haben einen Vertrag, den es heute so gar nicht mehr gibt. Für unsere Zwecke aber vollkommen ausreicht.
Dem kann ich nur Zustimmen. Ich werde meinen VF Kabelanschluss Gigabit für 39,99 Euro bestimmt nicht aufgeben bei den irren Preisen für Glasfaser.
Diese Rosinenpickerei ist so überflüssig.
Hab aktuell 1 GBit und weiß ehrlich gesagt nicht, was ich damit machen soll.
300 MBit werden auch reichen. Will ich deswegen Kupfer zurück? Definitiv nicht. Technologie ist einfach die bessere und Latenzen ebenfalls.
Und das gute Wissen für die absehbare Zukunft immer genug Technologie-Kapazitäten für Reserven zu haben.
Es gibt dabei bestimmte viele Aspekte zu betrachten, ohne alle Gründe zu kennen empfinde finde ich den sogenannten „Überbau“ immer als absurd.
Wirtschaftlich tummelt man sich lieber in Ballungszentren rum, doch wenn es Stellen gibt, die über Breitband Internet verfügen, sollte man lieber die weißen Flecken endlich erschließen. Mit lokaler Infrastruktur und nicht per Satellit.
Das finde ich im Nachbarland cleverer gelöst.
Wenn heute ein Dorf kein Mobilfunknetz hat, wird das auch in 10 Jahren so bleiben.
Sie kalkulieren Einwohnerzahl, Alterdurchschnitt und viele weitere Faktoren. Und wenn der Score unter der Wirtschaftlichkeitsgrenze liegt, haben die Funkloch-Anrainer das Nachsehen…
Und ich hätte mich auch nicht gewundert wenn die Überschrift „Vodafone Störungen und Ausfälle im Kabelnetz“ gewesen wäre. Also wenn die ingesamt halbiert wurden bekommt meine Schwester mit ihrem Kabelanschluss dann alle übrigen ab. So schlecht wie im letzten Jahr war es noch nie…
Das ist bei uns genauso. Teilweise fällt es dutzende Male pro Tag aus, dann läuft es wieder für ein paar Tage, manchmal Wochen gut, dann geht der Spaß von vorne los. Seit unitymedia von Vodafone gekauft wurde sind viele ehemaligen UM Kunden (zu denen wir gehören) leidgeprüft. Bis Mai 27 soll der Telekom Glasfaserausbau bei uns abgeschlossen sein, dann werde ich Vodafone endlich den Rücken kehren und nie wieder zurück schauen.
Ich weiß nicht ob der Rückschluss so zweifelsfrei gezogen werden kann.
Ich z.B. habs einfach nur aufgegeben Störungen zu melden. Es passiert eh nix.
Wir sind einfach jetzt ein Land in dem Dinge mal klappen wie besprochen oder auch nicht.
Mañana Mañana…
Aufgeben ist keine Option. Ich habe mich nach Jahren !!!fehlerhaftem Empfang an die lokale Presse gewandt und diese hat einen entsprechenden Artikel (mit anderen ähnlich genervten Kindern) veröffentlicht. Innerhalb einer Woche wurde mein Problem gelöst! Ergo: nicht alleine kämpfen, sondern öffentlichkeitswirksam Druck erzeugen.
Gestern erst 15 min ohne Internet. Wenn die telekomiker es endlich schaffen würden Glasfaser zu legen wäre ich schon lange weg
Wenn man die Kunden halbiert hat man auch nur die Hälfte an Problemen ;)
Das hab ich mir auch gedacht – die Leute, wo die Kabel schlecht sind, und so weiter sind wieder abgehauen – zack 50% mehr Zufriedenheit
Klingt witzig, ist aber eine falsche Interpretation von „Prozent“. ;-)
Bei Prozentrechnung in der Schule gefehlt? (Mal abgesehen davon dass VF die Kunden nicht halbiert hat)
Also die Kurzfassung: Weil das Kabelnetz plötzlich nichtmehr komplett doppelt und dreifach überbucht ist bekommen mehr Leute jetzt auch die Leistung für die Sie bezahlen.
So scheint es zu sein
Ich muss sagen, dass ich wohl einer der zufriedenen Kunden war. Eigentlich immer volle Leistung. Besser als mein jetziger Glasfaseranschluss.
bei Kabel ist es sehr abhängig wo man wohnt. irgendwo aufm Dorf is es meist besser als in nem 20 parteien wohnblock wo sich alle die gleiche kabel zuleitung teilen
Solange der Preis für Glasfaser so hoch ist, dass es im Vergleich zu Kabel Internet nicht attraktiv ist, werde ich solange es irgendwie geht bei Kabel Internet bleiben. Als Privat Nutzer, sind die theoretischen Geschwindigkeits Vorteile ohnehin kaum nutzbar.
Wir haben vor Monaten einen Vorabvertrag bei der Telekom für Glasfaser unterschrieben. Das soll bis Mai 27 fertig sein, dann habe ich einen Gigabit down und 500mbit up von der Telekom für den gleichen Preis wie jetzt bei Vodafone für einen Gigabit down und 50mbit up. Also eine Verbesserung, wenn denn hoffentlich auch die Zuverlässigkeit steigt. Die ist nämlich momentan eher maximal bescheiden.
Bei uns haben die Stadtwerke geklingelt und gemeint uns Angebote machen zu müssen, wir haben jetzt Glasfaser im Haus, ich sagte nur, dass Kabel liegt erstmal nur vor der Türe und ich brauch es nicht, weil ich kein Unterschied merken werde und dafür dann viel mehr zahlen müsste, ich sehe nicht ein, so viel zu bezahlen. Ich zahle aktuell 29€ für 250Mbit im Kabelnetz mit kostenloser FRITZ!Box. Für etwas Streaming mit mehr Personen wirst du da keinen Unterschied spüren. Er hat’s dann eingesehen, dass mein Tarif viel günstiger ist und er sich keine Provision erarbeiten kann. In unserem Mehrfamilienhaus wollte es keiner. Außerdem hatten wir durch den umbau am Wochenende den ganzen Tag kein Internet, weil sie ein 500m Kabel abgerissen haben. Selbst mit Hotspot vom Handy habe ich keinen Unterschied auf meinen Geräten gespürt, und ich war mit 5 Geräten gleichzeitig auf dem Hotspot.
Die Glasfaser-Anbieter haben völlig überzogene Preisvorstellungen bei der Leistung, die sie dazu anbieten.
Tarife mit einem Preis von über 20 oder 30 € pro Monat sind für mich absolut uninteressant. Es gibt diverse Anbieter am Markt, insbesondere im Mobilfunkbereich, die von der Geschwindigkeit her vergleichbare Tarife in diesem Bereich anbieten. Man muss dazu sagen, dass natürlich die Reaktionsgeschwindigkeit der Verbindung schlechter ist. Aber für mich ist das überhaupt nicht relevant.
Auch schön an der Mobilfunk Lösung ist, dass man weder eine Störung in seiner eigenen Leitung durch Beschädigung, z.B. Bauarbeiten, haben kann. Der Anbieter hat ein viel größeres Interesse, dass wieder alles funktioniert, wenn, wie bei Mobilfunk, mehrere Kunden an einem Funkmast hängen und sich beschweren. Außerdem muss ich nicht auf einen Techniker warten, der den Anschluss vornimmt und effektiv in der Regel sowieso nicht auftaucht. Dafür sitzt man dann halt von 8 bis 18:00 Uhr zu Hause und muss sich einen Tag Urlaub nehmen.
Internet gehört für mich zu einem der grundlegenden Dinge, genauso wie die Versorgung mit Wasser oder mit Strom. In anderen Ländern ist die Anbindung einer Wohnung oder eines Hauses an das Internet absoluter Standard muss gar nicht weiter besprochen werden.
Vor 2 Jahren wurde der Anschluss in’s Haus gelegt und seit dem tut sich nichts mehr. Mal ganz abgesehen davon, dass der Weg zum Haus von einem Sub-Sub-Unternehmen aufgerissen und im Winter im Dunkeln ohne Licht wieder verpflastert wurde und dementsprechend demoliert ist.
Für die Schadensbeseitigung ist natürlich niemand zuständig.
Wie wollen die so ihre Anschlüsse verkaufen?
Bei den Schwiegereltern im Haus genauso. Dort sind wir jetzt auf mobiles Internet umgestiegen (es gab zuvor im Haus gar nichts), damit der Hausnotruf funktioniert.
„Der Lobbyverband spricht sich für einen möglichst frühen Zeitplan zur Abschaltung des Kupfernetzes aus und argumentiert, dass die Anreize für einen Umstieg ohne absehbaren Wechselzeitpunkt begrenzt blieben.“
Nachtigall ick hör dir trapsen … unverhohlener kann man die eigenen egoistischen, wirtschaftlichen Absichten nicht formulieren.
Wenn es keinen Reiz zum Wechseln gibt, baut man eben Druck auf.
Der Reiz zum wechseln muss eine stabile, schnelle (Glas-)Verbindung bei Up- und Downstream gekoppelt mit vernünftigen Preisen sein. Und nix anderes. Aktuell stecken die Anbieter Millionen in den Glasfaserausbau und dann will kein Kunde ihn haben – das hat schon dafür gesorgt dass einige Unternehmen Insolvenz angemeldet haben. Die Telekom baut währenddessen munter ihr Monopol wieder auf – denn DIE haben genug Geld das einfach auszusitzen. Und Geld verdienen die auch so: Die alten DSL-Klingeldrähte sind längst abgeschrieben und bringen jeden Monat Geld ohne Ende. Wozu dann die Kunden zum Glas drängen?
Mega, scheint nur nicht in Berlin anzukommen. Hier im Neubau seit knapp 3 Jahren ohne funktionierende Verbindung und fast dauerhaft Ausfälle. :)
LoL Vodafone…
Bin ca 25 Jahre Telekom DSL Kunde und würde rückblickend sagen, das ich eine Betriebssicherheit von über 99,99% hatte und immer geliefert wurde, was das pinke T versprach. Funktioniert einfach.
So unterschreibe ich das, in all den Jahren mit 250 Mbit/s via DSL bei der Telekom komme ich auch locker auf 99,99% Verfügbarkeit. Dazu ist das Profil offen und es kommt das technisch maximal mögliche an Bandbreite an, was im Download 280 Mbit/s sind und Up immerhin an den 50 Mbit/s kratzt.
Den Kabelanschluss, den ich vor langer Zeit mal hatte vermisse ich hingegen Null, Segment überbucht und gefühlt alle paar Wochen Störungen.
Finde ich sehr interessant über Kupferabbau zu sprechen. Wo auch richtig viele Haushalte im Moment noch einen Glasfaseranschluss ablehnen, entweder weil er teurer ist, oder weil es umständlich ist einzubauen. Alle die die heute ablehnen und in einem Glasfaserausbaugebiet somit keinen Glasfaseranschluss haben. Was passiert später mit denen? Wenn man denen deren Kupfer abschaltet, wann auch immer das sein wird aber es wird ja kommen.
Ich würde im ersten Schritt die Kupfer Tarife verteuern. Dann wechseln schon mal die meisten. Man könnte den Kupfernostalgikern auch einfach gleich regulär kündigen. So mit 24 Monaten Vorlauf. Und ein gutes Wechselangebot machen mit rabattierten Anschlusspreis z.B.
Die Anschlusspreise waren jetzt Rabattiert. Also im Prinzip kostet der Anschluss gar nichts, das komplette bauen. Wer es jetzt nicht macht, wird später es so günstig nie wieder kriegen
Ich fahre mit meinem Vodafone Kabelinternet mit 1000 Mbit sehr gut . Kostet 40 Euro inclusive Festnetz Telefon.
Ich Zahl 32,99€
Seit circa anderthalb Jahren bekomme ich regelmäßig Besuch von Vudafin-Vertretern. Zur Zeit bin ich Telekom Kunde ohne Glasfaser. Die Vertreter versuchen mir immer was zu machen, dass in den nächsten Tagen mein Kupferanschluss von der Telekom abgeschaltet wird und ich weder Internet, Telefon noch Fernsehen haben werde. Wenn ich weiter das alles haben möchte, muss ich zum Vodafone Glasfaserkabel sofort wechseln. Ich knalle immer die Tür vor deren Nase zu. Die Vertreter machen einen Fehler: Sie machen Druck. Da reagiere ich allergisch drauf.
Ich kann bestätigen, dass die Ausfälle und Störungen bei mir deutlich zurückgegangen sind. Und dass jetzt seit ca. 1 Jahr. Meine Leitung ist jetzt nahezu störungsfrei. Vorher war es wirklich schlimm
Das trifft auch bei mir zu. Aktuell stabil entsprechend Vertrag (250 Gbit/s).
Sicher Gbits?
Sorry. Natürlich Mbit/s. So schnell ist es dann doch nicht.
Ja ist so, bei mir auch
Das kann ich gar nicht nachvollziehen. Vodafone Kabel ist eigentlich immer mit Problemen verbunden. Geschwindigkeit mies, Telefonie ein Albtraum. Kann (in Bayern) nichts gutes finden…
Mehrfamilienhaus? Da hat man oft Probleme.
Dateninfrastruktur gehört, so wie Strom, Wasser, Gas etc., zur Daseinsvorsorge. Diese Dinge sollten sich ausschließlich in öffentlicher Hand befinden. Es ist völlig daneben, dass der Staat dieses Feld der Wirtschaft und damit auch deren Interessen überlässt. Im Bereich der Strom und Wasserversorgung sieht man mehr als deutlich, wie die Wirtschaft durchgängig zum Nachteil der Verbraucher und der Souveränität des Staats ihre Interessen verfolgt.
Du hast vollkommen Recht!
Andererseits: lass uns froh sein, dass es so ist….
Die Erfahrung zeigt, dass der Staat beziehungsweise die öffentliche Hand durch komplette Überbürokratisierung im Grunde nicht mehr handlungsfähig ist.
Also bei uns kam seit Mai vor allem eine ordentliche und noch immer nicht behobene Störung in der IPv4-Verbindung zum Vodafone-Verteiler hinzu. Neu-Einpegeln der Verbindung zuhause ändert nichts.
¯\_(ツ)_/¯
Solange die Glasfaserlobby ihre Drückerkolonne losschickten und den Menschen mit sofortiger Abschaltung und Knüppelverträgen drohen, können die mir gestohlen bleiben.
Allein „…unterschreiben sie jetzt, dann wird das Kabel umsonst zum Haus verlegt. Später wird es mindestens 2000€ kosten…“ sagt doch alles.
Und: Vodafone ist und bleibt der übelste Laden. Ich hab denen mal ne zweite Chance gegeben – großer Fehler. Never Ever Again.
Die Drückerkolonnen für Glasfaser kommen fast ausschliesslich von einer gewissen magentafarbenen Firma. Die sogenannten „Ranger“ sind bundesweit unterwegs und erzählen teilweise haarsträubenden Unsinn, nur damit die Kunden einen Vertrag machen. Hier helfen die Verbraucherschutzzentralen weiter, einfach mal nach „Haustürverträge“ googeln………. Oder bei YT danach suchen – da gab es schon zahlreiche Beiträge, u.a. auch von RTL Aktuell usw.
Nun zumindest dass es später viel Geld kostet, ist die Wahrheit. Wenn der Ausbau in dem Gebiet abgeschlossen ist und man hat noch kein Glasfaser, wird es nachträglich teuer.
Meine Zurückhaltung ist ausschließlich dem Preis geschuldet.
Wir haben über Vodafone eine 1.000er Kabelleitung für 45€/Monat (bzw. 40€, wenn die Klage gegen die Preiserhöhung durchgeht).
Selbst die Einsteiger-Glasfaser-Tarife sind teurer (neue Fritz!Box noch gar nicht berücksichtigt).
Ebenso im Ferienhaus. Das wird vielleicht 3 Monate im Jahr genutzt. Dazwischen läuft nur hin und wieder der Stream der Sicherheitskameras über den LTE-Router. Kostenpunkt: 20€/Monat.
Günstigster Glasfaser-Tarif: 35€/Monat … also fast doppelt so teuer. Das rentiert sich dort einfach nicht.
Günstige Einsteigertarife und preisgleiche Spitzentarife würden den Umstieg beschleunigen, aber warum auf die eigenen Gewinne verzichten, wenn man auch ein Kupferverbot fordern kann, gell?
Wenn die Glasfaser-Telekom-Drückerkolonne dreimal klingelt…
Unerträglich, impertinent und man wird ohne mit der Wimper zu zucken, angelogen: bei ihnen wird demnächst das Internet abgestellt…
^^
Ich bin kein Freund von Gewalt, aber da fehlt nicht viel…
Bin nach wie vor bei Vodafone Kabel, das passt, Glasfaser gibt es noch nicht mal und ist wohl auch nicht geplant.
Also hatten durch den Umbau am Samstag komplett Ausfall im Kabelnetz. Ich brauch kein Glasfaser, ich werde da kein unterschied merken und dafür mehr zahlen will ich auch nicht.
Ich bin mit dem Vodafone-Kabel auch sehr zufrieden. Beim vorherigen Besitzer dieses Kabelnetzes (Unitymedia) hatte ich mehr Probleme. Mittlerweile läuft das super. Preis ca. 45 €/Monat für ne 500er-Leitung/Flatrate für Internet und Telefon / Fritzbox inkl.
Da kann Glasfaser nicht mithalten… und bringt auch keine Vorteile.
Telekom ist hier schwierig. Die betreibt hier nur das Uralt-Kupfernetz (die alten Telefonleitungen).
Telekom-Handynetz leider ebenfalls schwierig.
Fun-Fact: Ich spreche hier über das Bonner Umland. Luftlinie zur Telekom-Konzernzentrale: ca. 15 km.
Selbst in der Bonner Innenstadt gibt es nicht flächendeckend Telekom 5G. (In SICHTWEITE zur Telekom-Konzernzentrale)
Das entbehrt nicht einer gewissen Komik…
15km zur Telekom Zentrale.
Kann man sich nicht ausdenken!
:-)))
Was ich nicht verstehe: einerseits wird gemeckert, dass Deutschland ach so hinterher ist mit dem ganzen Digitalkram. Andererseits: wenn es dann konkret wird (und Glasfaser kommt kostenneutral ins Haus), werden wieder irgendwelche Gründe gefunden, warum man das auf keinen Fall beauftragen wird.
Klar, die höhere Geschwindigkeit brauchen die wenigsten. Aber dass diese Technik zuverlässiger und stromsparender ist, wird wahrscheinlich auch zuwenig kommuniziert. Oder ist es einfach „bloß nix ändern, geht ja“?
So werden wird den alten Kupferdreck nicht los.
Mitten in Hamburg: Glasfaser Ausbau in ihrer Region ist nicht geplant.
So viel zum Ausbautempo Digitalisierung.
Da habe ich noch nicht mal die Wahl
;-)
Die sollen einfach einen Tarif anbieten, der zumindest die gleiche Leistung fürs gleiche Geld bietet. Warum soll ich auf 250 Mbit/s oder mehr hochgehen, wenn mir die 100 reichen? Und dann auch noch astronomische Preise verlangen. Und zu Vodafone will ich auch nicht. Die haben mit einem Tochterunternehmen bei uns ausgebaut. Somit kann ich auch niemand anderen nehmen…
Du kannst 150 nehmen. 150 ist bei Telekom billiger als Kupfer 100
„Der Verband der Anbieter im Digital- und Telekommunikationsmarkt (VATM) fordert daher, dass im Rahmen der kommenden TKG-Novelle klare Aussagen zur Abschaltung des Kupfernetzes gemacht werden“ ist schlicht FALSCH. Die Lobbyarbeit der Telekom trägt langsam Früchte – denn DIE hätten das gerne so. Es geht aber um die Migration von den DSL-Klingeldrähten zu Glasfaser und NICHT um die Kabelnetze. DSL und Koax/Kabelnetz sind zwar beide Kupfer, aber sonst nicht vergleichbar. Bei den Kabelnetzen hat Vodafone rund 25 Millionen Anschlüsse, da will die Telekom natürlich ran und quatscht immer von „Kupferabschaltung“. Die Kabelnetze WERDEN aber nicht abgeschaltet, und die können auch schon seit Jahren Gigabit. Die Telekom-Werbung „Endlich Gigabit mit Glasfaser der Telekom“ ist reiner Blödsinn, Kabelkunden haben seit Jahren Gigabit-Anschlüsse und denken gar nicht daran zu wechseln.
Die Telekom sollte erstmal ihre DSL-Netze auf Glasfaser umstellen und nicht mehr Werbung damit machen wieviele „Homes passed-Anschlüsse“ sie gebaut haben. Homes passed ist nämlich „am Haus vorbei“, davon hat der Kunde NICHTS. Nur „Homes connected“ zählt. Und da liegt die Telekom in Deutschland meilenweit hinter den anderen Anbietern zurück, die Take-up-Rate (Buchungsquote) der Deutsche Telekom beim Glasfaser-Ausbau ist im Vergleich zu alternativen und regionalen Mitbewerbern deutlich niedriger. Während die Konkurrenz auf eine Aktivierungsquote von rund 30 bis 34 Prozent kommt, liegt die Quote der Telekom oft nur bei mageren 15 bis 18 Prozent.
Verstehe die Preise nicht. Glasfaser muss eigentlich billiger als Kupfer / DSL sein. Viel weniger aktiv Technik beim Glasfaser und nicht so anfällig für Störungen
Man darf es nicht Anbieter unabhängig vergleichen. Bei einem Telekom Anschluss zB ist die Glasfaserleitung, die sogar immer etwas schneller ist als die Kupferleitung, günstiger.
DSL / Kabel abschalten und Glasfaser zum Fairen Preis anbieten. Wieso weiter an alter Technologie festhalten?
Kabel ist im Moment mit 1GB/s und ausgereifter Technik auch nicht schlechter als Glasfaser. Dafür meist billiger.
Und veraltet sind eigentlich beide Technologien bereits jetzt – spätestens mit der nächsten Mobilfunkgeneration wird alles andere in den Schatten gestellt und überflüssig.
Lustig. Ich hatte in diesem Jahr so viel Ausfälle wie noch nie. Bestimmt insgesamt sechs mal mindestens ein paar Stunden. Einmal ging es eine Woche nicht.
Wir schalten Kupfer ab, damit die Leute auf Glasfaser setzen müssen, egal was es kostet. Unglaubliche Denkweise.
Oder aber die Kapazität in den Backbons etc. ist wieder halbwegs im grünen Bereich (bei mir ständig überlastet), weil genügend zur zu Konkurrenten wechselten …