Alternative zu Glasfaser
Vodafone bietet Geschäftskunden jetzt bis zu 100 Mbit/s im Upload
Vodafone arbeitet weiter daran, seine Kabelanschlüsse als Alternative zu Glasfaser attraktiver zu machen. Nachdem der Anbieter die Upload-Geschwindigkeit bereits für alle Nutzer auf bis zu 75 Mbit/s erhöht hat, sind in den Kabeltarifen für Geschäftskunden nun bis zu 100 Mbit/s im Upload möglich.
Die höhere Upload-Geschwindigkeit gilt für die Vodafone-Tarife Red Business Internet und Phone Cable. Allerdings bedeutet die Ankündigung nicht, dass alle Geschäftskunden automatisch von der Verbesserung profitieren können.
Vodafone weist darauf hin, dass die tatsächlich verfügbare Geschwindigkeit von den technischen Voraussetzungen am jeweiligen Anschluss abhängt. Wo bislang maximal 75 Mbit/s möglich waren und die Netztechnik keine höheren Geschwindigkeiten erlaubt, bleibt es auch künftig bei diesem Wert. Welche Leistung konkret an einem Standort verfügbar ist, lässt sich über die Verfügbarkeitsprüfung des Anbieters ermitteln.
Alternative zum Glasfaseranschluss
Mit der Verbesserung könnten die Kabeltarife von Vodafone insbesondere für Geschäftskunden interessant sein, die an ihrem Standort auf absehbare Zeit keinen Glasfaseranschluss erwarten.
Zu bedenken ist allerdings, dass mit einem Tarifwechsel oder Upgrade in der Regel eine neue Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten beginnt. Wenn in der eigenen Region ein Glasfaserausbau geplant ist, lohnt es sich daher, die jeweiligen Leistungen und Vertragsbedingungen genauer anzusehen.
Aktionspreise für Neukunden
Parallel zur Erhöhung der Upload-Geschwindigkeit bietet Vodafone seine Business-Kabeltarife vorübergehend günstiger an. Neukunden zahlen je nach gewähltem Tarif während der ersten sechs oder neun Monate monatlich 19,90 Euro. Anschließend gelten die regulären Preise ab 34,90 Euro pro Monat.
Laut Vodafone ist in den neuen Tarifen ein FRITZ!Box Premium Business Router ohne zusätzliche monatliche Kosten enthalten. Die Aktion läuft bis zum 27. Januar 2027.


Hat hier jemand schon Glasfaser und merkt wirklich eine deutliche Verbesserung ? Habe selber Vodafone Kabel und bin bisher eigentlich sehr zufrieden. Langfristig muss man sich aber wohl mit Glasfaser beschäftigen.
Versprochen für Sommer 27 mitten in der Großstadt… vermutlich wirds 28 und 50% teurer.
Ich habe 500 down, 50 up und das ziemlich stabil über Kabel.
Also nein, kein Interesse
Testweise mal Glasfaser gehabt. Kein Unterschied zu DSL gemerkt. Allerdings spiele ich auch nicht. Bisschen streamern surfen was ganz alltägliches. Konnte es bei 1&1 30 Tage testen. Hatte aber parallel noch meinen DSL Anschluß laufen und bin am Ende zu diesem wieder zurück. So lange DSL bleibt sehe ich keinen Grund zu einem Wechsel. Nur teurer wird es
Muss man das?
Ich wohne in einer Großstadt und hier steht gefühlt alle 100m ein DSL Verteiler.
Da sehe ich derzeit keinen Vorteil ggü. Glasfaser.
Meiner Meinung nach geht die Richtung eher zu drahtlos.
Ab 6G werde ich wahrscheinlich umsteigen.
Die Geschwindigkeit bei Kupfer ist übrigens nicht das Problem (habe in der Schule mal gelernt, dass elektrischer Strom zwischen 50 und 99 % der Lichtgeschwindigkeit erreicht). Es ist vor allem die Entfernung, die Kupfer einschränkt.
Ich hab kein Glasfaser und warte hier drauf (Berlin-Charlottenburg, wohl ab Q1/2027). Aus eigenen Erfahrungen würde ich aber nie, nie wieder auf Kabel wechseln. Vielleicht mag es besser geworden sein, aber das Teilen der Bandbreite mit mehreren Nutzern und die abendlichen Einbrüche der Bandbreite haben mich mehr als abgeschreckt. Deshalb bin ich bei Kabelanbietern auch sehr skeptisch, wenn es um die Leistungsversprechen geht. DSL funktioniert und läuft ohne Einbrüche tag und nacht stabil.
Mir ist klar, dass das eine Einzelerfahrung ist.
Das Kabel Netz von Vodafone besteht zu 90-95% aus Glasfaserleitung. Erst die letzten Meter bestehen aus Koax Kabel. Das reine Glasfaser Netz ist lediglich eine Alternative für Anbieter die keinen Zugriff auf das Kabel Netz haben und später irgendwann als Ersatz des Kupferkabels gedacht. Die Telekom z.B. hat keine Kooperation mit Kabelnetzbetreibern benötigt also die Alternative der Glasfaser um mehr Haushalte erreichen zu können.
Das gleiche gilt übrigens auch für DSL. Schließlich sind die Verteilerkästen, also Multifunktionsgehäuse per Glasfaser angebunden und nur die letzte Meile wird per Kupfer überbrückt.
Ich warte drauf, bei uns wird gerade ausgebaut – allerdings vom Mangenta-Riesen aus Bonn ( worüber ich alles andere als traurig bin )
Bekannte von mir sind von Kabel auf GF umgestiegen und es ist schon ein gewaltiger Unterschied, statt 50Mbit/s Uplink nurn 500 zu haben, gerade wenn man viel mit Cloud-Diensten arbeitet und z.b. seine Backups darüber Ausser-Haus speichert.
Das ist auch für mich der Grund, auf GF zu wechseln auch weil ich Vodafone-Kabel loswerden will – läuft mir in letzten Zeit viel zu schlecht, vor allem Abends ist die Bandbreite mittlerweile nur noch 1/3 vom bezahlten GBit/s
Ich war lange Zeit sehr zufrieden mit Kabel-Internet, aber seit nun fast einem Jahr ist die Bandbreite fast täglich meistens Abends stark eingeschränkt, besonders der Upload. Da ich von zuhause arbeite habe ich einen Business-Tarif. Der Support vertröstet mich, indem ich die Kosten voll erstattet bekomme. Da keine Aussicht mehr auf eine Lösung besteht, habe ich mir nun Glasfaser bestellt. Mir drängt sich der Verdacht auf, dass man in meinem Einzugsgebiet das Kabelnetz aufgeben möchte.
Glasfaser hier. Vorher gab es hier nur Kabel von Vodafone. Ständig Probleme im Home Office, aber auch so regelmäßig Aussetzer. Es ist zum Schluss hin besser geworden, aber das Vertrauen in eine stabile Leitung war weg. Jetzt mit Glasfaser ist die Leitung stabil, zuverlässig und es sind sogar weitaus größere Geschwindigkeiten möglich. Das schafft Kupfer technisch bedingt nicht. Für mich stellt sich gar nicht die Frage ob Kupfer oder Glasfaser, auch das Scheinargument, das Glasfaser teurer ist ist falsch.
Wir hatten hier in Frankfurt jahrelang DSL 250. Die 250 Mbit/s im Download kamen auch ziemlich zuverlässig an, beim Upload waren es allerdings meistens weniger als 30 Mbit/s.
Seit diesem Jahr haben wir Glasfaser 600 und das ist schon echt eine Hausnummer. Wir kommen im Schnitt auf ca. 620 Mbit/s Download und 330 Mbit/s Upload.
Kabel wäre für mich ehrlich gesagt keine Option. Ein Kollege hat Vodafone 1000 und erreicht im Schnitt deutlich unter 600 Mbit/s im Download und nicht einmal 80 Mbit/s im Upload.
Glasfaser hier – superstabil und Preismäßig gleichauf mit DSL. Beste Entscheidung, vor allem die 500mbit wenn man mal was größeres herunterlädt und die Gegenstelle (dort wo man eben runterlädt) die Bandbreite hergibt.
Ansonsten kein merklicher unterschied, das stimmt. Der Preis ist gleichauf mit DSL, aber uraltverträge schlägt das natürlich nicht..
Danke für die vielen Antworten . Ich habe 1000 MBits Vodafone Kabel und bin wirklich zufrieden mit ganz wenigen Ausnahmen. 3 Apple TVs können abends streamen oder mal zocken ohne Probleme .
Bin immer zwischen 800-1000mbt/s auch abends. Hab gerne neue , bessere Dinge aber nur mit echtem Mehrwert . Daher hab ich auch noch kein neues ATV gekauft ;)
Bei uns in Hamburg war es zumindest so, dass die vorherige Anbindung nicht immer gut geliefert hat. Wahrscheinlich wurde aber auch nichts mehr in das alte Netz investiert.
Das neue Glasfaser in die Wohnung läuft schon besser.
Aber großartig anders ist es nicht. 500 Mbit vorher und auch nachher reichen mir aber.
Das freut mich, dass die Firmen langsam verstehen, dass der Uplink genauso wichtig ist wie der Downlink. Schade nur, dass es nicht für Privatkunden ist.
Privat ist man doch auch mittlerweile schon bei 50 oder 75 Mbit
Nope, ich hab hier noch einen alten Unitymedia-Vertrag mit 25 M/Bits. für 50 wollen die 2,99€ extra.
Das verstehe sie doch schon immer. Deshalb mußte man dafür extra bezahlen. Jetzt erhöhen sie es, da Wettbewerbsdruck zunimmt, durch den Glasfaserausbau.
Spürbar ist es nicht, nur messbar. Die 100GB im Upload machen für Privatleute kaum Sinn. Bei uns (2Erwachsene, 2 Teenager, intensive Nutzung, Streaming usw.) seit Jahren stabiler Kabelanschluss, kein Bedarf zu wechseln. Geschäftsleute werden sich über den schnelleren Upload freuen! Das ständige Gefasel über eine angebliche „Kupferabschaltung“ wird gerne von Telekom-Rangern genutzt, um Glasfaser zu verkaufen. Erstmal sollten die Klingeldrähte der DSL-Anschlüsse verschwinden – die Breitband-Kabelnetze (Koaxialkabel) werden parallel immer weiter ausgebaut und nutzen bereits sehr viele Glasfaserverbindungen zwischen den Vermittlungsstellen, sind also schon jetzt kein reines Kupfernetz mehr. Die wird es noch lange geben.
Sorry, 100MBit meinte ich natürlich beim Upload.
Kann ich so nicht sagen. Ich merke die höheren Upload Raten deutlich.
Wenn es dort, wo man wohnt, keine Probleme gibt dann hat man natürlich kein großes Argument zu wechseln.
Was aber Fakt ist, dass Kupfer irgendwann abgeschaltet wird. Rein aus Kostengründen macht es keinen Sinn zwei Netzte zu betreiben, wobei das Kupfernetz auch noch teurer im Betrieb ist.
Der flächendeckende Glasfaserausbau und die vollständige Abschaltung der Kupfernetze sind von der EU für 2035 (vorher 2030) datiert worden. Die Ranger erzählen natürlich Mist, weil sie Abschlüsse erzielen wollen.
Schon verrückt bei Orange.pl 8 Gbits/s für knapp 20€ im Monat bei 24 Monaten Laufzeit! Nur wer kann sich die benötigte neue Hardware leisten um die Geschwindigkeit nutzen zu können ;)
Da sind sie wieder, diese Äpfel und Birnen – und dann noch in unterschiedlichen Körbchen.
Also ich habe seit ca. 3 Monaten Glasfaser von einem lokalen Anbieter (die haben die Leitungen bis in die Wohnung gelegt, daher ist man da nicht wahlfrei), hatte vorher VDSL von der Telekom. Mein einziger Grund zu wechseln war wirklich der Preis, da ich bei ähnlichen Geschwindigkeiten (Glas: 200/100MBit, VDSL 250/50MBit, wobei bei Glasfaser mehr als versprochen ankommt) weniger bezahle. Selbst nach dem Promo-Preis. Bei mir ist/war beides super stabil. Allerdings spiele ich auch nicht. Daher kann ich zu Latenzen etc. nicht viel sagen, aber VPN läuft über Glasfaser nochmal etwas besser.
100mbits für Business? Wow
das dachte ich mir auch.
das sollte doch bereits seit Jahren Standard sein, aber scheinbar in 2026 eine riesige Innovation.
Ich bin Vodafone Business Cable Kunde mit dem 1000er Tarif – seit fünf Jahren läuft das alles ohne einen einzigen Ausfall. Feste IP inklusive und kein Teilen wie bei den Privat-Verträgen mit Dutzenden anderen … und die versprochenen 1000mbit liegen auch permanent an.
Das teilen der IP ist eine Spezielle „Secret Sauce“ zum Geldapaten der Vodafone.
Es ist alles eine Frage der Perspektive: in der Stadt ist VDSL sehr verbreitet und an jeder Ecke verfügbar. Im ländlichen Bereich war bei DSL16 Schuss. Keine Alternative vorhanden! Da blieb nur der Wechsel zu einem Glasfaseranschluss, welcher nur geringfügig teurer war als der DSL-Anschluss. Gerade während Corona mit Homeschooling und Homeoffice keine Schwierigkeiten mit der Verbindung. Andere mussten im Notfall auf das Datenvolumen ihrer Mobilfunkverträge zurückgreifen.