ifun.de — Apple News seit 2001. 38 500 Artikel

Macintosh Portable enthüllt

Video von 1988: Apple-Leaks haben Tradition

Artikel auf Mastodon teilen.
5 Kommentare 5

Apples wohl berühmtestes „Leak“ war wohl die Affäre um den in einer Bar verloren gegangenen Prototyp eines iPhone 4. Das Design des Geräts wurde so schon zwei Monate vor der offiziellen Ankündigung im Juni 2010 bekannt. Vergleichbare Pannen gab es allerdings schon weit vorher in der Firmengeschichte von Apple. 1988 fanden geheime Informationen zum „Macintosh Portable“ den Weg an die Öffentlichkeit, lange bevor Apple das Gerät im Jahr 1989 offiziell vorgestellt hat. Zu diesem Fall macht nun ein Video die Runde.

Damals hatte das Mac-Magazin „Macintosh Today“ ein geheimes, 160 Seiten starkes Apple-Dokument erlangt und Auszüge daraus veröffentlicht. Lange bevor das Internet populär wurde, war dergleichen noch eine Seltenheit. Den mit der Veröffentlichung der exklusiven Informationen verbundenen Werbeeffekt für seine Zeitschrift gesteht der Herausgeber von Macintosh Today, David Bunnell, dann auch unverhohlen ein. Gleichzeitig weist er die Kritik zurück, die Veröffentlichung würde Apples Konkurrenten einen Vorteil verschaffen. Bunnell zufolge hatte Apple schon damals den Anspruch, Informationen zu kommenden Produkten geheim zu halten und den gesamten Informationsfluss vollständig zu kontrollieren.

Der Macintosh Portable wurde im September 1989 als erster tragbarer Apple-Computer veröffentlicht. Der Erfolg des Geräts hielt sich allerdings in Grenzen, erst zwei Jahre später konnte Apple dann mit den ersten PowerBook-Modellen ernstzunehmend in den Markt der Mobilcomputer einsteigen.

Mac Portable

In letzter Zeit steht sich Apple regelmäßig selbst im Weg wenn es darum geht, die Informationen zu kommenden Produkten geheim zu halten. Legendär war hier der voreilige Tweet, mit dem vor einem Jahr technische Details zum iPhone 7 bereits vor Beginn der Apple-Keynote hinausposaunt wurden, als Panne von größerem Ausmaß darf man in diesem Jahr die wohl versehentliche Freigabe der HomePod-Firmware und damit unzähliger Informationen zu kommenden Apple-Produkten bezeichnen.

Via FastCompany

Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Wer darüber einkauft unterstützt uns mit einem Teil des unveränderten Kaufpreises. Was ist das?
21. Aug 2017 um 18:05 Uhr von Chris Fehler gefunden?


    Zum Absenden des Formulars muss Google reCAPTCHA geladen werden.
    Google reCAPTCHA Datenschutzerklärung

    Google reCAPTCHA laden

    5 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
    • Eben. ;)
      „… hatte Apple schon damals den Anspruch, Informationen zu kommenden Produkten geheim zu halten und den gesamten Informationsfluss vollständig zu kontrollieren.“
      Es mag wohl auch schon mal eine Panne gegeben haben, aber die Sicherheitsvorkehrungen bei Apple sind derart ausgeklügelt und die Kontrollen so streng, dass man wohl getrost von Marketing ausgehen darf.

      • Trotzdem bezweifle ich, dass bei soooooo vielen Menschen, die an den Geräten mitwirken wirklich alle ihre Geheimhaltungspflicht befolgen… vor allem in den Produktionsstätten, etc… man kann nicht alle Menschen so extrem kontrollieren, damit ihr Wissen nicht geteilt wird…

        Also vermute ich jetzt mal… Je umfangreicher etwas halt ist, desto mehr Chanchen gibt
        es, Schwachstellen zu finden.

  • so eine hatte ich mal, war der erste Mac an dem ich je gearbeitet habe :-)

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

    ifun.de ist das dienstälteste europäische Onlineportal rund um Apples Lifestyle-Produkte.
    Wir informieren täglich über Aktuelles und Interessantes aus der Welt rund um iPad, iPod, Mac und sonstige Dinge, die uns gefallen.
    Insgesamt haben wir 38500 Artikel in den vergangenen 8300 Tagen veröffentlicht. Und es werden täglich mehr.
    ifun.de — Love it or leave it   ·   Copyright © 2024 aketo GmbH   ·   Impressum   ·   Cookie Einstellungen   ·   Datenschutz   ·   Safari-Push aketo GmbH Powered by SysEleven