AA, AAA und 9 Volt mit USB-C
Verbatim: Neue USB-C-Akkus machen das Ladegerät überflüssig
Wer regelmäßig Akkus verwendet, hat vermutlich auch ein passendes Ladegerät im Haushalt. Wir haben uns vor einigen Jahren bei IKEA mit einer größeren Menge wiederaufladbarer Batterien eingedeckt und nutzen seitdem das ISDT N8 als Ladegerät. Inzwischen stellt sich allerdings die Frage, ob man für gewöhnliche Haushaltsakkus überhaupt noch ein separates Ladegerät benötigt. USB-C ist schließlich ohnehin fast überall vorhanden.
Der Zubehöranbieter Verbatim erweitert sein Sortiment jetzt um wiederaufladbare Batterien, die sich direkt über USB-C mit Strom versorgen lassen. Die neuen Akkus werden in den Größen AA, AAA und 9 Volt angeboten und können über ein gewöhnliches USB-Netzteil, eine Powerbank oder den Computer geladen werden. Die passende Ladeelektronik steckt direkt in den Batterien.
Vier Akkus gleichzeitig über USB-C laden
Verbatim verkauft die AA- und AAA-Varianten jeweils im Viererpack für 12,99 Euro. Ein passendes Ladekabel liegt bereits bei. Dieses besitzt vier USB-C-Stecker, sodass sich alle vier Akkus gleichzeitig über einen einzigen USB-Anschluss laden lassen. Kleine LEDs an den Batterien informieren über den jeweiligen Ladestatus.
Der ebenfalls neue 9-Volt-Akku wird einzeln für 7,99 Euro angeboten und verfügt über einen eigenen USB-C-Anschluss. Auch hier entfällt das sonst notwendige Spezialladegerät für den vergleichsweise selten verwendeten Batterietyp.
Praktisch ist der Ansatz vor allem unterwegs. Wer Ersatzakkus für Kamerazubehör, Spielzeug oder andere Geräte benötigt, muss neben den Batterien kein zusätzliches Ladegerät einpacken. Das ohnehin vorhandene USB-C-Kabel beziehungsweise das mitgelieferte Verteilerkabel genügt.
Konstante 1,5 Volt und bis zu 1.000 Ladezyklen
Technisch interessant ist die Ausgangsspannung der AA- und AAA-Modelle. Verbatim gibt hier konstante 1,5 Volt an. Damit entsprechen die Akkus der Nennspannung gewöhnlicher Einwegbatterien. Gerade bei Geräten wie Heizkörperthermostaten, die auf diese Spannung angewiesen sind, kann dies von Vorteil sein.
Die größere 9-Volt-Ausführung ist unter anderem für Mikrofone und entsprechend ausgelegte Rauchmelder vorgesehen. Hier sollte allerdings grundsätzlich geprüft werden, welche Batterietypen der jeweilige Gerätehersteller zulässt.
Verbatim verspricht für alle drei Akkuvarianten bis zu 1.000 Wiederaufladungen. Weitere Informationen stellt Verbatim auf seiner Produktseite für Batterien bereit.


Sehr coole Idee, eigentlich erstaunlich, dass da niemand früher drauf gekommen ist.
die gibt es schon eine ganz weile…
Ich hatte mir mal vor 7 Jahren ähnliche Akkus von Blackube(?) gekauft. Die hatten damals allerdings Mikro-USB Buchsen + Ladekabel dabei. Gehalten haben sie dann 3-4 Ladevorgänge bevor sie komplett hinüber waren.
Wenn die heutigen Generationen mit USB-C wirklich etwas haltbarer sind, wäre das ne gute Sache. Gibt die ein oder andere Elektronik, die mit den üblichen 1,2V bei NiMH-Akkus nicht klarkommen,
doch doch, gabs schon. ansmann mignon aa auf amazon suchen. richtig gut die dinger
Die gibt es schon länger von diversen Herstellern. Jetzt ist halt auch Verbatim dabei.
Was? Die Teile gibts von verschiedenen Herstellern seit JAHREN… als AA, AAA und selbst als 18650
Keine Ahnung ob dafür Bedarf besteht, aber die Idee einer Batterie mit USB C Anschluss zum aufladen finde ich super :)
Bedarf ja auf jeden Fall für die produkte die kein aufladbares Akku im Gerät anbieten.
Gibt es schon seit Jahren aber eine klare Empfehlung zu der vorherige Methode.
Das gibt es doch von etlichen Anbietern seit Jahren.
Ebenfalls mit 1,5 V.
Es gibt solche Akkus schon länger. Da das Lademanagement in dem Akku integriert sein muss, hielt diese Akkus wesentlich kürzer als andere. Insofern bin ich eher verhalten optimistisch, dass diese Akkus nun besser sind.
Genau das Problem sehe ich auch. Laufzeit vs Komfort, wobei Laufzeit bei Akkus in der Regel viel relevanter ist.
Neu sind die aber an sich nicht wirklich. Wir haben die seit über drei Jahren zu Hause.
Das gibt’s schon ewig…
ist doch nix neues, hab diese art schon seit ein paar jahren und bin soweit zufrieden damit. die normalen akkus halten bei mir nicht lange, mag auch daran liegen, dass ich sie immer zu tief entlade (im kinderspielzeug) und so lassen sie sich nach ein paar mal verwenden nicht mehr laden, mit diesen dingern, gibt es keine probleme.
ich kann die von ansmann empfehlen. gleiches konzept und qualitativ sehr gut
Gibt es schon lange von diversen Herstellern
Find es praktischer eine größere Menge Batterien (4+) über ein klassisches Ladegerät zu laden. Was für ein Kabelsalat, wenn man mehrere Akkus laden muss und die Steckdose nicht auf Tischhöhe wie auf dem Foto ist sondern klassisch frei an der Wand.
+1
Vor allem geht doch Platz in den Batterien flöten wegen der ganzen Ladetechnik.
Kein Wunder warum die sich nicht durchgesetzt haben.
Wir haben zuhause Eneloops und die halten
Sehe ich auch so, ich hab das entsprechende Ladegerät eh für alle möglichen Rundzellen bis zu LiIonen und auch die diversen Akkus in unterschiedlichen Größen, daher macht es keinen Sinn umzustellen.
Für viele Batteriegeräte wie das ganze Smarthome-Zeug sind Batterien eh die bessere Wahl, weil geringere Selbstentladung, da sind Akkus meist deutlich schlechter – da müssen sich die Zellen erst noch beweisen.
Und bei Angebotspreisen von 12€ für ein 48er Pack AA-Batterien denke ich da auch nicht lange drüber nach.
Hab ich von der Hornbach Hausmarke seit Jahren, funktioniert gut.
Erstaunlich günstig
Ist das dann Ni-MH, Li-Io oder was Anderes?
Kann man die Akkus dann trotzdem noch in ein externes LG packen, oder gehen die dann kaputt?
Da sind LiIonen-Zellen drin. deren Spannung auf 1,5V reduziert ist, daher dürfte ein Laden im normalen Lagegerät garnicht gehen.
Ich habe solche Akkus auch schon ewig von anderen Herstellern.
Allerdings finde ich die Einschränkung dämlich, dass moderne Schnellladegeräte die nicht laden. Man braucht dazu alte Dinger mit USB-A und wenig Leistung, damit das ordentlich funktioniert.
Neu ist das wirklich nicht. Die hab ich um 2008/09 schon bei Gravis zu meinem Magic Keyboard dazu bekommen (nicht mit USB-C klar, aber die hatten eine Kappe und darunter war ein USB-Typ A Stecker)
Wo gibt es die Akkus für die genannten 12,99€?
An sich finde ich das eine gute Idee. Die Frage ist, gehen die wenigstens kurz vorm Ende künstlich mit der Spannung herunter, damit die Geräte das registrieren können oder geht der direkt von 1,5V auf 0 und dann ist das Gerät tot, obwohl der Akku vor einer halben Stunde noch voll angezeigt wurde? Davon abgesehen sehe ich die nirgendwo für 12,99, sonder nur für >20€
Für mich ist es neu und ich bedanke mich für den Hinweis – gekauft
Für Geräte mit nur einer Batterie toll- wenn aber 6 eingebaut sind, nehme ich lieber das klassische Ladegerät!
Für mich wäre eher die Frage wie lange die wirklich halten. Einmal tiefentladen sind sie womöglich hin oder noch schlimmer: gehen beim nächsten Laden in Flammen auf. Gerade bei so Geräten die man aus dem Blick verliert, wie Thermoste, Fenstersensor, Netamo Station oder Kofferradio….
Dünkt mich nicht nachhaltig in jedem Akku ein USB und zusätzliche Elektronik zu verbauen.