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Velop: Linksys stellt modulares WLAN-System vor

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Der Netzwerk-Ausstatter Linksys ist mit der heutigen Präsentation seines WLAN-Systems Velop fast ein bisschen zu spät dran.

So präsentierten sich im vergangenen Jahr bereits die Kategorie-Konkurrenten Eero und Luma, Netgear zog mit der Orbi-Familie ins Feld und die Experten von Ubiquiti Networks konnten mit dem Amplifi punkten.

Linksys 500

Nun ist also auch Linksys mit am Start und gibt das gleiche Leistungsversprechen wie die Markt-Konkurrenz ab: Auch das modulare Velop-System soll für eine perfekte WLAN-Konnektivität in den eigenen vier Wänden sorgen und sich nach belieben um zusätzliche Funkstationen erweitern lassen.

Bei jedem der sogenannten Velop „Nodes“ handelt es sich um leistungsfähige Tri-Band AC2200-Geräte, die als Router, Range Extender, Access Point und Bridge eingesetzt werden können. Jeder Node wird beim Setup mit Hilfe der Linksys-App konfiguriert und empfängt seine Grundeinstellungen hier per Bluetooth. Nach Abschluss des Erst-Setups soll sich die Linksys-App dann als leistungsfähiges WLAN-Management-Tool zur Verwaltung von Funktionen wie zum Beispiel dem Gastzugang, einer Kindersicherung und Geräte-Priorisierung einsetzen lassen.

Velop wird als 3er-, 2er- und 1er-Paket verfügbar sein und soll in den kommenden Tagen auch im deutschen Fachhandel zu Preisen von 600€, 430€ und 250€ angeboten werden.

Wir zitieren aus der heute ausgegebenen Produktbeschreibung des Linksys Veloop, die das WLAN-System als „Vollständigste grenzenlose WLAN-Lösung auf dem Markt“ bewirbt.

Velop nutzt die drei Funkeinheiten dynamisch zur Bestimmung des optimalen Übertragungsweges vom Modem und Parent-Node zu jedem Child-Node, um maximale Geschwindigkeiten für alle Client-Geräte sicherzustellen, unabhängig davon, mit welchem Node sie verbunden sind. Dynamische Algorithmen zur Kanalsuche werten die jeweiligen Bedingungen der Wireless-Umgebung aus, um das beste Band (entweder 2,4 GHz oder eines der 5-GHz-Bänder der integrierten Funkeinheiten) sowie die Kanäle innerhalb jedes Bandes zu bestimmen und damit die Performance zwischen Nodes und Client-Geräten zu optimieren. […] Velop kann außerdem eine Ethernet-Verbindung für die Kommunikation zwischen Nodes nutzen, so dass alle drei Funkeinheiten mit Clients kommunizieren können und die WLAN-Abdeckung bis in entfernte Bereiche ausgedehnt werden kann, z. B. bis in den Keller oder in die Garage. Die Kombination aus dynamischer Tri-Band-Technologie und echter maschenartiger Konfiguration macht Velop zum einzigen modularen grenzenlosen WLAN-System, das 100 Prozent Geschwindigkeit auch in den Netzwerk-Randbereichen zur Verfügung stellt.

Velop – Die Feature-Highlights des Herstellers

  • Velop Hardware – Velop nutzt einen hochintegrierten Systemchip von Qualcomm, den ersten seiner Art. Dieser enthält einen 716 MHz Quad-Core ARM Cortex-A7 Prozessor, drei WLAN-Funkeinheiten (eine für 2,4 GHz und zwei für 5,0 GHz) und zwei Autosensing LAN/WAN Gigabit-Ports. Ergänzt wird dies durch 4 GB Flash-Speicher, 512 MB DDR3-Speicher und eine Bluetooth 4.0/LE Funkeinheit. Velop enthält sechs Antennen sowie Leistungsverstärker.
  • Dynamische Tri-Band-Technik – Jedes Velop Node ist ein Tri-Band AC 2×2 802.11ac Wave 2 Gerät mit MU-MIMO Funk-Konfiguration für eine kombinierte Geschwindigkeit von bis zu 2200 MBit/s*. Diese technische Ausführung bietet höhere Geschwindigkeiten im Randbereich des Netzwerks mit Hilfe von Algorithmen, die den jeweils optimalen Übertragungsweg berechnen. Hierdurch wird der Flaschenhalseffekt vermieden, wie er bei herkömmlichen Router/Range Extender-Kombinationen sowie bei modularen Dual-Band-WLAN-Systemen auftritt.
  • Echtes WLAN-Modulsystem – Jedes Node ist so ausgelegt, dass es sich mit anderen Nodes über WLAN oder ein vorhandenes drahtgebundenes Ethernet-Netzwerk verbinden kann. Die automatische Konfiguration stellt die Verbindungen in verschiedenen maschenartigen Topologien her. Die Nodes können den besten Weg zur Übertragung von Daten zwischen einem Client-Gerät und dem Internet bestimmen. Falls ein Node die Verbindung zu einem anderen Node verliert, wird die Internetverbindung selbstheilend über die verbleibenden Nodes im Netzwerk wieder hergestellt.
  • Dynamische Kanalwahl – Velop fragt die verfügbaren Kanäle dynamisch ab und wählt die beste Kombination von Frequenzbändern und Kanälen, um die Performance beim Setup oder zu anderen Zeitpunkten nach Wahl des Anwenders zu optimieren. Die Linksys App ermittelt bei Bedarf über eine Kanalfinder-Funktion automatisch die besten Kanäle und löst damit Probleme durch hohe Funkdichte und Störungen, die durch andere WLAN-Signale verursacht werden können.
  • App-geführtes Setup – Die neue Linksys App (bisher bekannt als Linksys Smart Wi-Fi App) erkennt automatisch die einzurichtenden Nodes und stellt über Bluetooth eine sichere Verbindung zwischen dem mobilen Gerät und jedem Node her. Die App führt die Anwender durch den Installationsprozess, wobei jeder Arbeitsschritt bei Bedarf durch animierte Grafiken klar erläutert wird, einschließlich der Deinstallation vorhandener Netzwerk-Hardware.
  • Spot Finder-Technologie – Die Platzierung jedes Nodes spielt eine wichtige Rolle für zuverlässige Verbindungen. Beim Setup empfiehlt Velop die richtigen Standorte, um Latenzzeiten zu verringern, den Durchsatz zu maximieren und die Reichweite und Signalstärke zu verbessern.
  • Velop mit Amazon Alexa – Velop wird mit kundenspezifischen Funktionen von Amazon Alexa eingeführt, die eine Aktivierung des Gast-Netzwerkzugangs sowie die Abfrage von Anmeldeinformationen aus Haupt- und Gastnetzwerken ermöglichen; diese Informationen werden durch Alexa an den Anwender zurückgemeldet.
  • Nahtloses WLAN-Erlebnis – Velop unterstützt einen gemeinsamen Netzwerknamen und ein gemeinsames Passwort, eine Admin-Anmeldung, eine Schnittstelle für Management und Überwachung und ein Gastnetzwerk für die gesamte Heimumgebung. Hierdurch können sich mobile Geräte wie iPhones und Laptops unterbrechungsfrei und zuverlässig zwischen den einzelnen Nodes im Netzwerk bewegen.
  • Airtime-Priorisierung – Hierdurch werden höhere Übertragungsgeschwindigkeiten für schnellere Geräte reserviert, während die langsameren Geräte die WLAN-Geschwindigkeit nicht beeinträchtigen.
  • Automatische Updates – Velop ist mit einem Cloud-Service verbunden, der automatisch den Status der Firmware überwacht und die Sicherheit und Performance durch entsprechende Updates auf den neuesten Stand bringt. Durch die Kombination von Firmware- und App-Updates werden laufend neue Features eingeführt und die Performance weiter verbessert. Manche grenzenlosen WLAN-Systeme erfordern dagegen manuelle Firmware-Updates und sind damit anfällig für Angriffe auf die Netzwerksicherheit. Der Anwender hat die Möglichkeit, diese automatischen Updates zu deaktivieren.
  • Zukunftssichere Technologie – Die als Tri-Band MU-MIMO Router ausgeführte Velop-Hardware wird noch viele Jahre lang eine relevante Technologie darstellen, deren Funktionalität laufend um neue Anwendungen und Services erweitert wird, ohne dass sich der Kunde selbst um diese Erweiterungen kümmern muss.
Dienstag, 03. Jan 2017, 15:36 Uhr — Nicolas
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  • Ich bin auf Erfahrungsberichte gespannt. Klingt doch super.

  • Und was soll das System jetzt mehr können als meine FB 7490 mit einem Fritz!Repeater? Außer dass sie optisch vielleicht schöner aussehen.

    • Stabiler funktionieren und vor allem reibungslos repeaten können. Da hapert’s bei der 7490 leider noch zu oft.

      • stimmt. FB ist sicher für unbedarfte eine sehr gute Lösung jedoch hat Fritz auch eines der schlechteren WLAN auf dem Markt

  • Satte Preise. Als einfachen Access Point reichen mir die avm teile für 50-70euro. Die machen genau dasselbe

    • Conni Klawitter

      Wer braucht das? Eine AirPort Extreme gepart mit einer AirPort Express reicht für große Häuser/ Wohnungen, ist kinderleicht zu bedienen und erzeugt ein super stabiles WLAN.
      Die Kongiguration über die Apple-App ist sehr einfach und übersichtlich.
      Für 240€ erhält man hier von Apple mehrmals Endanwender als bei Lassen Leider linksys . Auch kleinere Unternehmen sind mit den Apple-Komponenten günstiger und besser beraten.

  • Nette Sache wenn auch recht teuer. Der Vorteil von klassisch Fritzbox + Repeater ist der das man keinen Flaschenhals bildet und so komplett in einem Haus dynamisch immer die höchstmögliche Performance rauszieht. Man muss hier in Richtung Zukunft auch schauen. Es werden immer mehr Teilnehmer im WLAN. Hat man jetzt bspw den Router im 1.OG und nimmt (klassisch) einen Repeater noch dazu um im Keller bspw Empfang zu haben, so ist nur der Repeater für alle Teilnehmer im Keller zuständig. =Flaschenhals. Bei dieser Lösung hat man mehrere Repeater die untereinander kommunizieren, feststellen wo man ist und wieviel Leistung welches Endgerät letztlich braucht. Aktuell reicht das, in der nahen Zukunft, wird es aber darauf hinauslaufen, wenn man denn Vernünftiges WLAN mit hohen Datenraten haben will bei mehreren Peripheriegeräten. Was mich hier stört ist der Cloud Services. Wenn der Hersteller irgendwann mal den Stecker zieht, steht man mit seiner Sündhaft teuren Wlan Technik im Dunkeln.

    • Moment.
      Repeater und das meiste an Datendurchsatz rausziehen ist ein Widerspruch in sich.
      Jedes WLAN gerät mehr reduziert durch bloße Anwesenheit im Netz den maximal möglichen Durchsatz. Und Repeater zahlen natürlich dazu.
      Aus diesem Grund ist der Weg über WLAN Repeater bei mir immer nur Plan C.
      Plan A: Kabelverbindung. Ich habe zum Beispiel zu Hause LAN-Verkabelung im ganzen Haus. Auf zwei Etagen eine AirPort Extreme und auf der wenigsten benutzten eine express. (Könnte aber auch jeder andere Router sein).
      Plan B: keine Verkabelung möglich -> DLAN. Dies macht natürlich nur Sinn wenn die Stromleitungen keine 100 Jahre alt sind. Am besten einfache Adapter ohne eigenes WLAN. Daran dann Router anschließen.
      Plan C: Repeater. Wenn auch DLAN nicht funktioniert.
      Aber nicht anders. Macht aus durchsatztechnischen Gründen anders keinen Sinn.

  • Danke Nukuluar.
    Daumen hoch für deine Erklärung.

  • Was sind die Unterschiede von Unifi und Amplifi? – vermutlich ersteres verlässlicher und professioneller und letzteres nur, wenn man die APs nicht per Kabel verbinden kann?

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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