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Modelle optisch fast nicht zu unterscheiden

USB‑C Digital AV Adapter: Apple erinnert an Leistungsunterschiede

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Apples USB-C Digital AV Multiport Adapter hat in seiner aktuellen Version bereits vor gut vier Jahren seinen weniger leistungsfähigen Vorgänger abgelöst. Damals schon hat das identische Aussehen der beiden Adapter hier und da für Verwirrung gesorgt. Die Tatsache, dass mittlerweile deutlich mehr von Apple angebotene Geräte mit dem Zubehör kompatibel sind, sich die Leistung der beiden Versionen des Adapters aber gravierend unterscheidet, hat Apple zu einer Überarbeitung der hierzu verfügbaren technischen Informationen veranlasst.

Das neue Support-Dokument mit dem Titel „About the Apple USB-C Digital AV Multiport Adapter“ ist noch nicht auf Deutsch übersetzt, weist nun aber nicht nur deutlicher darauf hin, dass sich die beiden Versionen des Adapters unterscheiden, sondern unterstützt auch dabei, die jeweilige Variante zu identifizieren.

Apple Digital Av Multiport Adapter Hdmi Port

An der Modellnummer erkennbar

Wenn ihr so ein Ding in der Schublade habt und wissen wollt, welche Auflösungen es beherrscht, müsst ihr euch nach der Apple-Modellnummer des Zubehörs richten. Die neuere und weiterhin erhältliche Version wird unter der Bezeichnung A2119 geführt und der Vorgänger trägt die Modellnummer A1621.

Die Originalverpackung werdet ihr nicht mehr besitzen, aber die Modellnummer findet sich auch seitlich im Bereich der Anschlüsse auf den Adapter aufgedruckt. Alternativ dazu besteht die Möglichkeit, die Versionsnummer in den Systeminformationen von macOS nachzuschlagen, während der Stecker verbunden ist. Die Produktkennung 0x1463 steht hier für die neue Variante A2119 und das ältere Modell A1621 wird mit der Kennung 0x1460 angezeigt.

Deutliche Leistungsunterschiede zwischen beiden Modellen

Der Leistungsunterschied zwischen den beiden Varianten des Adapters ist gewaltig. So unterstützt das neuere Modell HDMI 2.0 und in Verbindung mit vielen Mac- und iPad-Modellen die Bildausgabe im 4K-Format mit einer Wiederholrate von 60 Hz. Der Vorgänger mit der Modellnummer A1621 muss dagegen mit HDMI 1.4b auskommen und bringt es bei 4K maximal auf 30 Hz, wer hier Video mit 60 Hz sehen will, muss ich mit einer Auflösung von 1080p zufriedengeben.

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19. Apr 2024 um 10:04 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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  • Von allen von mir getesteten Adaptern für ein iPad Pro (M1 in dem Fall) ist der tatsächlich der einzige, der wirklich Plug and Play ist und nicht rumzickt oder sonstige Störungen verursacht. Einziger Nachteil der Preis und das sehr kurze (festverbaute) Kabel. Wenn der mit einem dicken und schwerem HDMI Kabel an der USB-C Buchse des iPads hängt wirkt das schon etwas fragil.

    • Kann man das kurze Kabel eigentlich verlängern oder führt das auf dem iPad zu Problemen?

      • Kann man mit einem USB C Verlängerungskabel easy machen. Ich würde aber glaub so ein USB-C Winkel Adapter nutzen um das Kabel nach unten zu lenken und stress auf dem Port zu reduzieren.
        Am besten ist aber immer noch einfach per USB-C (40Gb/s) Kabel direkt am Monitor anzuhängen, dann kann man die USB so wie den Ethernet port am Monitor benutzen und obendrauf direkt das MacBook/iPad laden.

    • Ich habe mit einem „USB-C 3.2 Gen 2×2“ Verlängerungskabel gute Erfahrung gemacht. Habe aber auch zig anläufe gebraucht.

  • Auch wenn es nicht explizit erwähnt ist: Kann mir jemand sagen, ob der Adapter auch mit dem iPhone 15 funktioniert und Videos über HDMI ausgeben kann?

    • grundsätzlich ja, teilweise werden aber von den Streaming Diensten, die Ausgabe über den Adapter verhindert

      • Das ist mir am Wochenende bei Disney+ und Paramount auch wieder aufgefallen. Prime ging hingegen.

        Woher kommt das? Geht es da um Kopierschutz, der von den (Hotel-)TVs nicht unterstützt wird?

      • Das liegt an den Apps. Wenn die Anbieter das nicht wollen kannst Du den Bildschirm nicht spiegeln.

  • Man hätte natürlich die neuere Version damals kennzeichnen können, mini kleine Formänderung oder ein einfach identifizierbarer Aufdruck … aber gut nach 4 Jahren kann man ja dann ein Support-Dok starten, nachdem die Uralt-Lagerbestände verkauft wurden

    • Na ja, die meisten Apps bzw. iPads nutzen noch nicht mal 4K/60 – lediglich das iPad Pro reizt den Anschluss grundsätzlich aus. Ist ja erst Mal die Frage ob das iPad überhaupt mehr könnte auch wenn es der Anschluss dann mit 2.1 vllt hergibt …

      • Der Adapter braucht man auch bei macBooks, welche nur USB-C Buchsen haben und man, aus welchem Grund auch immer, lieber HDMI anstelle von DisplayPort verwenden möchte.

      • Als kleines „Hub“ für den MBP tatsächlich sehr gut. Dazu preislich sogar konkurrenzfähig, nachdem selbst typischen Zubehör-Marken für Hubs bei HDMI-Anschlüssen mit 4k60 gleich 60€ und mehr aufrufen.

  • Immer noch Schade das der USB C Anschluss keine Daten überträgt. Manchmal hätte ich genau gerade so ein Dongle gebraucht – MagSafe lädt ja inzwischen wieder die MacBooks auf

    • Verstehe ich nicht was Su meinst. Falls Du USB-C am IPad meinst, zumindest am Pro übertrage ich regelmäßig Daten via USB-C. Auch mit dem Adapter (USB-C durchgeschleift) Am MacBook geht das auch…ansonsten wird da ja eher ein HDMI Endgerät angeschlossen. Da überträgt man ja Bild- und Tondaten.

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  • kann ich damit SkyGo vom iPhone/iPad auf einen TV streamen? Airplay geht ja bekanntlich nicht

  • Stefan B. aus H.

    Ich finde es unmöglich und stressig, dass es erlaubt ist, Adapter und Kabel ohne klar erkennbare Spezifikationen, die fest eingraviert oder gelasert sind, zu verkaufen. Und dann auch noch das Chaos bei den Generationen von HDMI und USB, die einem normalen Konsumenten kaum noch irgendwie erklärbar zu machen sind, USB 3.0 = 3.1 Gen.1 und dann gibt’s noch USB 3.1 Gen.2 gefolgt von 3.2 Gen.1 …. USB4, Thunderbolt… grausam.

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