AA-Akkus direkt per USB-C laden
USB-C statt Ladegerät: Wiederaufladbare AA-Batterien im Angebot
Wer im Haushalt noch regelmäßig AA-Batterien verwendet, kann mit wiederaufladbaren Akkus nicht nur Geld sparen, sondern auch den Batteriemüll reduzieren. Auf der Suche nach wiederverwendbaren Batterien sind wir auf das 4er-Set der Ansmann Li-Ion-Akkus im AA-Format gestoßen. Die Besonderheit: Die Akkus lassen sich direkt per USB-C laden und benötigen kein klassisches Ladegerät.
Gerade im Smart-Home-Umfeld, bei Fernbedienungen, Controllern, Wetterstationen, Spielzeug oder kleinen Haushaltsgeräten sammeln sich schnell Geräte an, die weiterhin auf AA-Zellen setzen. Die Ansmann-Akkus liefern 1,5 Volt und unterscheiden sich damit von vielen klassischen NiMH-Akkus, die meist mit 1,2 Volt arbeiten.
CHIP kürt Ansmann zum Testsieger
Das CHIP-Testcenter hat mehrere AA-Akkus mit USB-C-Anschluss verglichen und das Ansmann-Set als Testsieger ausgewählt. Im Test erreichten die Akkus die Gesamtnote 1,3. Positiv bewertet wurden vor allem die sehr hohe Kapazität und die geringe Abweichung zwischen den einzelnen Akkus.
CHIP gibt eine gemessene mittlere Kapazität von 3.361 mWh pro Akku an. Das ist ein sinnvollerer Vergleichswert als die oft groß aufgedruckten mAh-Angaben, weil bei Lithium-Ionen-Akkus mit integrierter Spannungswandlung die Spannung stabil auf 1,5 Volt gehalten wird. Zum Lieferumfang gehört neben den vier Akkus ein USB-A-auf-4x-USB-C-Ladekabel, mit dem alle Zellen parallel geladen werden können.
Neben den AA-Akkus bietet der Hersteller noch weitere Modelle an.
Praktisch, aber nicht perfekt
Ein Nachteil bleibt die Ladezeit. CHIP nennt für das komplette Set gut drei Stunden. Für Geräte, die dauerhaft im Einsatz sind, bietet es sich daher an, direkt zwei Sets zu nutzen: eines im Gerät, eines geladen in der Schublade. Der Komfortgewinn liegt trotzdem auf der Hand, weil die Akkus einfach an einem vorhandenen USB-Netzteil, Hub oder Ladegerät wieder aufgefüllt werden können.
Solche Akkus sind kein aufregendes neues Gadget, aber genau die Art Zubehör, die im Alltag schnell unbemerkt nützlich wird. Taschenlampen. Kinderspielzeug, Fernbedienungen oder kleine Smart-Home-Sensoren (bspw. Bewegungssensoren) setzen weiterhin oft auf AA-Batterien. Wer dafür regelmäßig Einwegbatterien kauft, bekommt hier eine gut getestete und bequeme Alternative.


Guter Tipp
Danke
Hätte ich das mal vor ein paar Monaten gewusst
Jetzt hab ich ne Schachtel „normaler“ Akkus
LiIo-Akkus kann man auch nicht mit allen (eher mit wenigen), haushaltsüblichen Ladegeräten aufladen. Vermutlich daher der Umweg über den USB-C-Anschluss.
Wüsste jetzta auch grad kein Beispiel, wo man ausgerechnet Li-Io Akkus statt normaler NiMh-Akkus bräuchte, außer bei den blink-outdoor-cams. Jemand eine Idee?
Aber: Wieso ist auf der anderen Seite dann wieder ein USB_A-Anschluss und nicht auch gleich ein USB-C, wo doch alles heutzutage USB-C-Ausgänge hat (vor allem die Handy-Lader)? Oo
Gewusst? Die Dinge gibt es schon seit ein paar Jahren :D
Dachte ich auch gerade…eine Neuigkeit ist das nicht. Habe solche Teile für Taschenlampen.
Ich finde 1.5er Akkus generell eine sehr gute Sache, oft sind z.B. Displays mit 1.2ern deutlich schlechter ablesbar, manche Geräte gehen gar nicht usw usf.
Was leider noch fehlt ist ein vernünftiger Standard. Ein 1.5er von Hersteller A funktioniert nicht im Ladegerät von Hersteller B.
Ergo darf ich entweder zwingend nur bei einem Hersteller kaufen und bin dann auch abhängig von dessen weiterer Existenz und Lieferfähigkeit der Modelle oder ich muss damit leben dass ich zu Hause mehrere Geräte rum liegen habe, was natürlich wieder das Gegenteil von Nachhaltig ist.
Hat jemand mal solche USB Modelle versucht mit einem x-beliebigen USB Kabel zu laden? Wird nicht funktionieren, oder? Das muss hier schon dieses Adapterkabel von Ansmann sein.
Das Problem sind meist gar nicht die Kabel, sondern die Ladegeräte. Viele einfach gestrickte wiederaufladbare Gadgets kommen mit Ladegeräten wie denen von Apple aus verschiedenen Gründen nicht klar. Nelko Label Drucker sind da z. B. auch mit von der Partie.
@Slow mo: Das Problem dass manche Geräte nicht an allen Netzteilen funktionieren ist folgendes: Ein modernes USB-C-Netzteil/Ladegerät wie das von Apple unterstützt durch den PD-Standard die Ausgabe verschiedener Spannungen.
Viele Hersteller sparen sich aber die Lizenzkosten für PD, die wollen dann halt einfach nur 5 Volt. Deshalb liegt den Dingern auch meistens ein USB-A auf USB-C-Kabel bei, weil USB-A immer 5 Volt ausgibt.
Es gibt auch „codierte“ USB-C-Kabel die auch aus PD-Netzteilen nur 5 Volt rausholen, mit denen können aber dann auch andere Geräte kein PD nutzen, also kein Schnellladen.
Ich hoffe meine Erklärung war verständlich.
Verstehe Deinen Hinweis auf Apple nicht? Hier geht es weder um Apple noch um Smartphones ;-) Oder hat da die Autokorrektur zugeschlagen?
danke, @petman, war mir auch nicht so ganz klar, auch wenn ich das schon so beobachtet hab; ältere USB-A-Apple-Netzteile laufen, USB-C nicht, so wie du es beschreibst.
@Tribal: Also mir wäre neu das man Akkus von unterschiedlichen Herstellern nicht mit dem gleichen Ladegerät laden kann. Probleme könnten nur entstehen wenn man nicht den Akkutyp berücksichtigt, also z.B. Lithium-Akkus mit einem Ladegerät für Ni-MH-Akkus lädt.
Auch bin ich mir sehr sicher daß das 4fach-Ladekabel ein ganz normales USB-A auf USB-C-Kabel ist, alles andere wäre ja fatal wenn man da ein anderes Gerät anschließt!
Na dann Versuch mal beispielsweise einen Hixton Akku in einem Olight Ladegerät zu laden oder umgekehrt. Funktioniert nicht! Diese Ansmann darfst Du beispielsweise gar nicht in ein normales Ladegerät stecken, Du MUSST das Kabel verwenden etc pp. Ganz so einfach ist es (leider) eben nicht!
Nachtrag: schlussendlich auch nicht ungefährlich da wir hier von Liion Akkus sprechen. Lädt man diese ‚falsch‘ kann das bekanntlich explosive Folgen haben. Daher finde ich das schon sehr schade dass es da keinen vernünftigen Standard gibt. Man kann ja nicht mal seinem Nachbarn mal eben zwei Akkus leihen ohne Warnhinweis ob und wie er sie laden darf.
Einfach ein gutes Ladegerät und dann einen Akku ohne USB-C. Der Anschluss nimmt soviel Kapazität weg. Sehe den Vorteil nicht.
Versuch doch mal deinen Kopf einzuschalten. Dann sollten sich gewisse Vorteile aufzeigen. Außerdem hat’s iFun oben in den Text geschrieben. :)
Man muss doch nicht gleich beleidigend werden. Außerdem hat veron recht. Man bezahlt ja das im Akku eingebaute Ladegerät jedesmal mit, da ist ein extra Ladegerät auf Dauer günstiger. Und ohne die zusätzliche Elektronik im Akku wäre mehr Platz für Batteriekapazität.
Die hier vorgestellten Akkus machen nur in bestimmten Situationen Sinn, wie vielleicht beim Zelten, wo man im Rucksack eventuell keinen Platz für ein extra Ladegerät hat.
1,5 V bekommst eben nur mit integrierter Elektronik hin, sonst sind typisch 1,2V
Man könnte auch mal sein Benehmen einschalten. :)
@Tetramix, nee, ich hab mir für meine blink-Kameras jüngst auch 1,5V-Akkus zugelegt, da ist ein extra Ladecase dabei, welches dann vermutlich auch mit 1,5V (oder leicht drüber) lädt, da wie oben jetzt öfters erwähnt, „normale“ Akkku-Ladegeräte halt auf Ni-CD und Ni-Mh mit 1,2V ausgelegt sind.
Man muss dür die 1,5V-Akkus halt nen spezielles LG haben, oder Eines, was die zumindest auch laden kann.
Der Vorteil liegt eigentlich auf der Hand.
Du brauchst kein extra Ladegerät und lädst sie einfach an ein USB-C Kabel.
Habe seit ca 1 Jahr die Lithium Ionen Akkus von Hornbach problemlos. Kosten im Gegensatz zu denen hier nicht mal die Hälfte (7,95€) und können mit jedem USB-C ladekabel aufgeladen werden. Ein 4-Fach UBS-C Verteiler kann bei Bedarf extra für 4,95€ erworben werden. Finde ich die günstigere Lösung.
Könntest Du bitte einen Link von Hornbach zu den von Dir beschriebenen Akkus posten. Ich finde sie nicht auf der Hornbachseite. Danke im Voraus.
Das wäre super danke im voraus
Lumak Pro
Das USB A auf vier mal USB C
Artikelnummer: 10597085
Aktuell scheint es nur das Kabel, D Mono und C Baby zu geben.
„Die Akkus dürfen unter keinen Umständen in Geräten mit einer Stromaufnahme von mehr als 2A verwendet werden, ansonsten fangen sie Feuer!“ Dies ist in einer Rezension zu lesen. Auch weitere Rezensionen berichten davon, also zumindest über das Feuerfangen. Dabei geht es in den Fällen immer um Blitzgeräte von Kameras mit denen die Batterien genutzt wurden. Das macht mir Sorgen.
Das macht dir Sorgen?
Ist das nicht bei jeglicher unsachgemäßer Nutzung von Gegenständen so?
Machst du dir auch Sorgen, dass du dich mit deinem Brötchenmesser schneiden könntest?
Oder mit einer Schere schneiden?
Ist der von dir angesprochene Usecase denn überhaupt relevant für dich, oder sorgst du dich um Andere?
Ich habe noch nie bei Batterien darauf geachtet, wo sie eventuell nicht rein dürfen. Wenn AA-Batterien verlangt werden, stecke ich sie ins Gerät. Gleiches gilt für AAA-Batterien. Ich habe auch noch nie in irgendeiner Bedienungsanleitung gelesen, dass Batterien vom Typ blablabla nicht rein dürfen. Und es gibt bei den hier vorgestellten keinerlei Hinweis darauf, was zu beachten ist.
Dann solltest Du die Anleitung/Beschreibung nochmal _lesen_.
tribal-sunrise, nö.
Klar, musst Du nicht. Deine Entscheidung. Aber zu schreiben dass man nicht auf die genannten Einschränkungen hingewiesen wird ist eben faktisch nicht korrekt.
Dann sag mir gerne, wo das stehen soll?
Wie gesagt Beschreibung/Anleitung
Zitat: ‚Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel ist nicht für Geräte geeignet, die einen Strombedarf von über 2A haben – insbesondere nicht für Blitzgeräte.‘
Zitat: ‚Hinweis: Li-Ion Akku nur über das mitgelieferte USB auf USB-C Kabel aufladen!‘
usw.
Danke tribal-sunrise. Diesen Hinweis finde ich aber weder in der Gebrauchsanleitung noch in der Sicherheitsinformationen (beides PDF) auf Amazon.
Dann muss die Verkaufsplattform hier wohl nacharbeiten. Ist aber nicht der Fehler des Produkts oder des Herstellers. Ansmann stellt offensichtlich alle erforderlichen Sicherheitsinformationen zur Verfügung. Man muss sie nur lesen.
Dann gibt es eben keine ausreichenden Infos auf Amazon. Ich muss mich auch auf den Verkäufer und die bereitgestellten Informationen verlassen können. Trotzdem danke! :)
Wer sich ausschließlich auf Amazon verlässt hat offensichtlich ‚verloren‘. Würde ich allein schon deshalb nie machen weil vollkommen logisch und klar dass Amazon niemals Dokumente von Millionen Produkten regelmäßig prüfen und aktualisieren wird.
Akkus laden um Akku zu laden? Was soll daran ökologisch oder ökonomisch sein?
siehe Börsenstrompreis nächsten Feiertag um 12:00
LOL – ja, schon geil, wenn man für jede verbrauchte kWh fast 50cent Gutschrift bekommt.
Da läuft so einiges schief im Staate …
Du lädst diese Akkus um ein beliebiges Gerät damit zu betreiben. Nicht um eins zu laden. Das ist die übliche Nutzung und der Sinn von Akkus :-) Dein Ansatz trifft auf Powerbanks zu. Aber auch die haben einen Nutzen.
Mich würde interessieren wie die Selbstentladung vs. Eneloop sich so verhält. Es nervt nichts mehr, als wenn man Batterien immer vor Benutzung noch einmal direkt nachladen muss.
Eneloop sind die Elite der AA(A) Akkus. gibt genug Tests dazu.
Lithium-Ionen-Akkus haben ein sehr viel geringere Selbstentladung als NiMH-Akkus, zu denen auch die eneloops zählen.
Korrekt.
Finde ich die folgende Lösung günstiger (USB C an beiden Steckerenden).
imuto 1.5V Wiederaufladbare Lithium Akku-Set (4X AA + 4X AAA) mit Smart Ladecase – 3000mWh/1300mWh Hochleistungsbatterien, 1600 Ladezyklen
Und sind vor allem 1,5 statt 1,2 Volt.
Sind auch super für Tannenbaumbeleuchtungen, die muss ich auch lange aufladen.
USB-A??? Warum nicht USB-C Ladekabel? Das ist ja jetzt schon wieder alter „Schrott“!
Die Dinger sind sinnfrei. Ich stecke die Akkus in ein normales Ladegerät. Was soll da der USB Anschluss? Kostet mehr und nimmt Kapazität
Dein Kommentar ist irgendwie sinnfrei. Die, die du in dein normales Ladegerät steckst, sind 1,2 V Akkus
Neun. Diese Akkus lassen sich nur über den USB-Anschluss laden. Steckst du sie in ein normales Ladegerät, gehen sie kaputt.
Ikea hat mit den Ladda Batterien so wie es aussieht eneloops umgelabelt. Da gibt es sogar die großen mit 2450mAh. Aber nur 1,2V.
4 Stück für 7,99. Und dazu ein echt nettes Ladegerät. Mein gesamtes Smarthome mit knapp 40 Fenster- und Tür Sensoren und unzählige andere Gadgets laufen damit
Erster April war doch erst :-D
Es geht hier um Lithium-Ionen-Akkus (1,5V). Gegenüber NiMH-Akkus (1,2v) haben die folgenden Vorteile: Höhere Zyklenfestigkeit, geringere Selbstentladung, Temperaturfestigkeit auch im Minusgradbereich. Es gibt aber auch Nachteile. Neben dem höheren Preis, muss in den Akkus der Strom der Zellen (ca. 3,3V) auf 1,5V geregelt werden. Diese Regelelektronik im Akku verursacht Störfelder, was sich z.B. auf Funkuhren auswirkt, die dann kein Funksignal mehr empfangen. Und sie brauchen zum Aufladen andere Ladegeräte. Es gibt Zellen, wie die von Ansmann, die nur über den USC-Anschluss geladen werden können. Andere Hersteller (XTAR usw) bauen Zellen, die in einem extra Lithium-1,5v-Ladegerät geladen werden müssen.
Das Problem mit den Laddgeräten habe ich ja ebenfalls oben ausgeführt, Störungen kann ich so jetzt nicht bestätigen; ich habe zwei solche in einer Funkuhr und die läuft.
Passt nur auf, was auf der Packung steht:
Ich hatte welche, die nicht konventionell, sondern ausschließlich per USB-C geladen werden durften. Für ein Festnetz-Telefon wäre das dann recht unpraktisch, weil das dann nicht mehr in die Ladeschale gestellt werden sollte.
5 € das Stück ist aber nicht unbedingt günstig. Habe andere 1,5 V Akkus bei Amazon schon günstiger gekauft.
senken die Akkus denn kurz vor Ende die Spannung ab, damit das Gerät, wo sie drin sind, eine „Batterie fast leer“- Warnung anzeigen kann?