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AA-Akkus direkt per USB-C laden

USB-C statt Ladegerät: Wiederaufladbare AA-Batterien im Angebot

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18 Kommentare 18

Wer im Haushalt noch regelmäßig AA-Batterien verwendet, kann mit wiederaufladbaren Akkus nicht nur Geld sparen, sondern auch den Batteriemüll reduzieren. Auf der Suche nach wiederverwendbaren Batterien sind wir auf das 4er-Set der Ansmann Li-Ion-Akkus im AA-Format gestoßen. Die Besonderheit: Die Akkus lassen sich direkt per USB-C laden und benötigen kein klassisches Ladegerät.

Ansmann AA Batterien USB C Wiederaufladbar

Gerade im Smart-Home-Umfeld, bei Fernbedienungen, Controllern, Wetterstationen, Spielzeug oder kleinen Haushaltsgeräten sammeln sich schnell Geräte an, die weiterhin auf AA-Zellen setzen. Die Ansmann-Akkus liefern 1,5 Volt und unterscheiden sich damit von vielen klassischen NiMH-Akkus, die meist mit 1,2 Volt arbeiten.

CHIP kürt Ansmann zum Testsieger

Das CHIP-Testcenter hat mehrere AA-Akkus mit USB-C-Anschluss verglichen und das Ansmann-Set als Testsieger ausgewählt. Im Test erreichten die Akkus die Gesamtnote 1,3. Positiv bewertet wurden vor allem die sehr hohe Kapazität und die geringe Abweichung zwischen den einzelnen Akkus.

CHIP gibt eine gemessene mittlere Kapazität von 3.361 mWh pro Akku an. Das ist ein sinnvollerer Vergleichswert als die oft groß aufgedruckten mAh-Angaben, weil bei Lithium-Ionen-Akkus mit integrierter Spannungswandlung die Spannung stabil auf 1,5 Volt gehalten wird. Zum Lieferumfang gehört neben den vier Akkus ein USB-A-auf-4x-USB-C-Ladekabel, mit dem alle Zellen parallel geladen werden können.

Ansmann AA Batterien USB C Wiederaufladbar 2

Neben den AA-Akkus bietet der Hersteller noch weitere Modelle an.

Praktisch, aber nicht perfekt

Ein Nachteil bleibt die Ladezeit. CHIP nennt für das komplette Set gut drei Stunden. Für Geräte, die dauerhaft im Einsatz sind, bietet es sich daher an, direkt zwei Sets zu nutzen: eines im Gerät, eines geladen in der Schublade. Der Komfortgewinn liegt trotzdem auf der Hand, weil die Akkus einfach an einem vorhandenen USB-Netzteil, Hub oder Ladegerät wieder aufgefüllt werden können.

Solche Akkus sind kein aufregendes neues Gadget, aber genau die Art Zubehör, die im Alltag schnell unbemerkt nützlich wird. Taschenlampen. Kinderspielzeug, Fernbedienungen oder kleine Smart-Home-Sensoren (bspw. Bewegunssensoren) setzen weiterhin oft auf AA-Batterien. Wer dafür regelmäßig Einwegbatterien kauft, bekommt hier eine gut getestete und bequeme Alternative.

Produkthinweis
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10. Juni 2026 um 17:50 Uhr von Ben Fehler gefunden?


    18 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Guter Tipp
    Danke

    Hätte ich das mal vor ein paar Monaten gewusst
    Jetzt hab ich ne Schachtel „normaler“ Akkus

  • Ich finde 1.5er Akkus generell eine sehr gute Sache, oft sind z.B. Displays mit 1.2ern deutlich schlechter ablesbar, manche Geräte gehen gar nicht usw usf.

    Was leider noch fehlt ist ein vernünftiger Standard. Ein 1.5er von Hersteller A funktioniert nicht im Ladegerät von Hersteller B.

    Ergo darf ich entweder zwingend nur bei einem Hersteller kaufen und bin dann auch abhängig von dessen weiterer Existenz und Lieferfähigkeit der Modelle oder ich muss damit leben dass ich zu Hause mehrere Geräte rum liegen habe, was natürlich wieder das Gegenteil von Nachhaltig ist.

    Hat jemand mal solche USB Modelle versucht mit einem x-beliebigen USB Kabel zu laden? Wird nicht funktionieren, oder? Das muss hier schon dieses Adapterkabel von Ansmann sein.

    • Das Problem sind meist gar nicht die Kabel, sondern die Ladegeräte. Viele einfach gestrickte wiederaufladbare Gadgets kommen mit Ladegeräten wie denen von Apple aus verschiedenen Gründen nicht klar. Nelko Label Drucker sind da z. B. auch mit von der Partie.

      • @Slow mo: Das Problem dass manche Geräte nicht an allen Netzteilen funktionieren ist folgendes: Ein modernes USB-C-Netzteil/Ladegerät wie das von Apple unterstützt durch den PD-Standard die Ausgabe verschiedener Spannungen.
        Viele Hersteller sparen sich aber die Lizenzkosten für PD, die wollen dann halt einfach nur 5 Volt. Deshalb liegt den Dingern auch meistens ein USB-A auf USB-C-Kabel bei, weil USB-A immer 5 Volt ausgibt.
        Es gibt auch „codierte“ USB-C-Kabel die auch aus PD-Netzteilen nur 5 Volt rausholen, mit denen können aber dann auch andere Geräte kein PD nutzen, also kein Schnellladen.
        Ich hoffe meine Erklärung war verständlich.

    • @Tribal: Also mir wäre neu das man Akkus von unterschiedlichen Herstellern nicht mit dem gleichen Ladegerät laden kann. Probleme könnten nur entstehen wenn man nicht den Akkutyp berücksichtigt, also z.B. Lithium-Akkus mit einem Ladegerät für Ni-MH-Akkus lädt.
      Auch bin ich mir sehr sicher daß das 4fach-Ladekabel ein ganz normales USB-A auf USB-C-Kabel ist, alles andere wäre ja fatal wenn man da ein anderes Gerät anschließt!

  • Einfach ein gutes Ladegerät und dann einen Akku ohne USB-C. Der Anschluss nimmt soviel Kapazität weg. Sehe den Vorteil nicht.

    • Versuch doch mal deinen Kopf einzuschalten. Dann sollten sich gewisse Vorteile aufzeigen. Außerdem hat’s iFun oben in den Text geschrieben. :)

      • Man muss doch nicht gleich beleidigend werden. Außerdem hat veron recht. Man bezahlt ja das im Akku eingebaute Ladegerät jedesmal mit, da ist ein extra Ladegerät auf Dauer günstiger. Und ohne die zusätzliche Elektronik im Akku wäre mehr Platz für Batteriekapazität.
        Die hier vorgestellten Akkus machen nur in bestimmten Situationen Sinn, wie vielleicht beim Zelten, wo man im Rucksack eventuell keinen Platz für ein extra Ladegerät hat.

      • 1,5 V bekommst eben nur mit integrierter Elektronik hin, sonst sind typisch 1,2V

      • Man könnte auch mal sein Benehmen einschalten. :)

  • Habe seit ca 1 Jahr die Lithium Ionen Akkus von Hornbach problemlos. Kosten im Gegensatz zu denen hier nicht mal die Hälfte (7,95€) und können mit jedem USB-C ladekabel aufgeladen werden. Ein 4-Fach UBS-C Verteiler kann bei Bedarf extra für 4,95€ erworben werden. Finde ich die günstigere Lösung.

  • „Die Akkus dürfen unter keinen Umständen in Geräten mit einer Stromaufnahme von mehr als 2A verwendet werden, ansonsten fangen sie Feuer!“ Dies ist in einer Rezension zu lesen. Auch weitere Rezensionen berichten davon, also zumindest über das Feuerfangen. Dabei geht es in den Fällen immer um Blitzgeräte von Kameras mit denen die Batterien genutzt wurden. Das macht mir Sorgen.

  • Akkus laden um Akku zu laden? Was soll daran ökologisch oder ökonomisch sein?

  • Mich würde interessieren wie die Selbstentladung vs. Eneloop sich so verhält. Es nervt nichts mehr, als wenn man Batterien immer vor Benutzung noch einmal direkt nachladen muss.

  • Finde ich die folgende Lösung günstiger (USB C an beiden Steckerenden).

    imuto 1.5V Wiederaufladbare Lithium Akku-Set (4X AA + 4X AAA) mit Smart Ladecase – 3000mWh/1300mWh Hochleistungsbatterien, 1600 Ladezyklen

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