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Apples Netzteile sind zu teuer

Unbekanntes Netzteil? Mit soviel Watt lädt das MacBook gerade

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Ihr habt euer MacBook gerade mit einem USB-C-Kabel verbunden und wollt nicht unter den Schreibtisch klettern, um zu prüfen mit wie viel Watt Ladeleistung eure Maschine gerade versorgt wird? Kein Problem. Die anliegende Leistung lässt sich schnell ermitteln.

Systembericht

Stromversorgung in den Systeminformationen

Klickt mit der Maus auf das Apfel-Symbol oben links im Menü und wählt hier den Menüpunkt „Über diesen Mac“ aus. Klickt im nun offenen Fenster auf „Systembericht…“. Jetzt sollte sich die Anwendung Systeminformationen geöffnet haben. Wählt in der linken Seitenleiste im Bereich „Hardware“ den Punkt „Stromversorgung“ aus.

Hier lassen sich nicht nur die Anzahl der Ladezyklen eures Akkus einsehen, unten bei „Informationen zum Ladegerät“ zeigt das MacBook auch die Leistung des angeschlossenen Ladegerätes an.

Lade Leistung

Apples Netzteile sind zu teuer

Apple selbst hat in den vergangenen Jahren Netzteile für Mac-Notebooks sind Leistungen von 29 Watt, 30 Watt, 45 Watt, 60 Watt, 61 Watt, 85 Watt, 87 Watt und 96 Watt angeboten. Welches Netzteil mit eurem Rechner ausgeliefert wurde zeigt Apples Hilfe-Eintrag #HT201700 („Das passende Netzteil und Netzkabel für dein Mac-Notebook finden“).

Das aktuelle MacBook Air wird mit einem weißen 30-Watt-Netzteil ausgeliefert, das vergleichsweise groß ist und von Apple einzeln für 55 Euro verkauft wird. Wer also noch ein Netzteil für das Wohnzimmer oder den Außendienst benötigt ist gut damit beraten auf die Angebote von Drittanbietern auszuweichen.

Anker Nano Ii Ladegeraete Alle Modelle

Deutlich kompakter: Anker Nano II

Anker etwa bietet seit kurzem die zweite Generation der Anker Nano-Geräte an. Das Modell mit 45 Watt ist hier bereits für 36 Euro erhältlich. Das 30 Watt-Modell gibt es für 35 Euro. Die Variante mit 65 Watt ist zum Verkaufspreis von 45 Euro voraussichtlich ab dem 8. September lieferbar.

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Anker Nano II 30W USB-C Ladegerät Mini Netzteil, GaN II Tech, Kompatibel mit MacBook Air/iPhone 12/12 Mini/12 Pro/Max,... 34,99 EUR
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Anker Nano II 45W USB-C Ladegerät Netzteil Schnellladeleistung, GaN II Tech, Kompatibel mit MacBook Pro 13″, Galaxy... 35,99 EUR 29,99 EUR
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Anker Nano II 65W USB-C Ladegerät Netzteil mit Schnellladeleistung, GaN II Technologie, Kompatibel mit MacBook Pro/Air,... 44,99 EUR 49,99 EUR

Reichen euch 25 Watt aus, sind diese von Ugreen aktuell schon für 16 Euro zu haben – inklusive einem 2 Meter langen USB-C-Kabel.

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UGREEN 25W USB C Schnellladegerät Super Fast Netzteil USB C Ladegerät mit 2m USB C Kabel Superschnellladen kompatibel... 15,99 EUR 19,99 EUR

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20. Aug 2021 um 17:08 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Woher weiß ich, wie viel Watt mir ausreichen?
    Ab wie viel Watt lädt das MacBook (Air) und wie stark wirkt sich die erhöhte Wattzahl auf die Ladezeit aus?

    • Größter Verbraucher ist ohne Berechnungen die Bildschirmbeleuchtung. Mit einem 18W Netzteil von Anker kannst Du surfen und mit halber Helligkeit Filme ansehen. Klappst Du den Rechner zu, war der Macbook pro über Nacht voll.

      • Also hätte ich doch das 65 Watt Netzteil für mein 15‘ MBP bestellen können und nur mit längeren Ladezeiten leben müssen?
        Ich dachte immer, das die Netzteile kaputtgehen, wenn die Leistung nicht ausreicht.

      • Das hast du richtig erkannt, das hättest du tun können
        Man kann zb ein m1 MacBook mit einem 5v Netzteil nutzen, dann wird die Batterie weder geladen noch gebraucht (ausser bei Leistungsspitzen, dort wird der Rest der benötigten Energie aus der Batterie gesogen)

    • Das MBA lädt auch schon mit 5W. Nur eben langsam.
      Da ich aber immer mehrere Tage brauche um den Akku von meinem M1 MBA leer zu bekommen, stecke ich es über Nacht ab und zu an ein 5W Ladegerät an. Reicht meistens. :)

  • Ich nutze mein 16″ MBP auch immer an einer docking Station, deren Watt Zahl „nicht ausreicht“.
    Klappt sehr gut, da ich eh keine Rechen intensiven Dinge mache

  • Wie prüft man denn unter dem Schreibtisch die Ladeleistung eines Netzteils?

  • Mein 45W-MagSafe-Netzteil fürs MBA 2017 hält zum Glück nach vier Jahren täglicher Nutzung immer noch durch.

    Einziges Problem, was ich aber auch an originalen Apple-Lightning-Kabeln feststellen musste: die Kabel werden mit der Zeit gelblich, vor allem an Stellen, die schnell mal abknicken. Das gelbliche kriegt man meines Wissens nach nicht weg, habe schon viel ausprobiert. Neben dem gelblichen härten die Kabel an der Stelle meist auch aus und beim Bearbeiten mit diversen Produkten kann es auch mal sein, dass sie klebrig werden. Hatte ich aber nur bei den alten Lightning-Kabeln, die neueren kleben nach mehrfacher Reinigung zum Glück nicht mehr.

    Beim Lightning-Kabel, was man mittlerweile für 2-10€ hinterher geschmissen bekommt, kein Problem. Aber beim MBA-Netzteil, was zumindest original von Apple knapp 90€ kostet, sehr ärgerlich. Bin auch sehr vorsichtig, was Komponenten von Drittanbietern angeht. Der letzte No-Name-Akku hat mir höchstwahrscheinlich das iPhone zerschossen (zeitlicher Zusammenhang), Billig-Netzteile für Smartphone vor einigen Jahren haben mehr Probleme gemacht, als dass sie geholfen haben (schneller Defekt, spinnende Touchscreens, wurden sehr heiß). Beim MacBook bin ich daher sehr vorsichtig, gehöre leider nicht zur Gesellschaftsschicht, die sich bei sowas schnell mal ein neues leisten kann. ;-)

    Schade, dass die Kabel beim MagSafe-Netzteil fest am Netzteil hängen und nicht wie bei den neueren USB-C-Netzteilen separat anzustecken sind! Finde MagSafe immer noch besser als USB-C. Subjektiv gesehen natürlich.

  • Die Apple-Netzteile zeigen die Entwicklung Apples zu einem dividendengeilem Monster dem alles egal ist, wenn es nur irgendwo noch mehr Kohle zu machen ist.
    Früher kamen Apple Netzteile mit

    • klappbarerAuffwickelhilfe
    • Verlängerungskabel
    • Ladekabel mit
    • MagSafe und
    • Ladeanzeige

    Heute

    • mit NICHTs von alledem
    • Aber zu höheren Preisen
    • Bin ich bei dir.. wobei bei meinem MacBook Pro letztes Jahr (2020) noch ein Netzteil dabei war (bewusst kein M1 Gerät)

      Ansonsten: Leute die keine Ahnung von Ladegeräten/Technik haben sollen trotzdem immer original nehmen. Ansonsten kann man sein Akku auch schnell zerbraten.
      (Alles was über 1C hinausgeht halte ich für Dämlich)

  • Die Frage, mit wieviel Watt das MacBook gerade lädt wird in dem Artikel aber gar nicht geklärt. Es wird darüber informiert, wieviel das angeschlossene Netzteil maximal liefern kann.
    Um die Frage zu klären, wieviel Strom das MacBook in dem Moment fordert, kann ich coconut battery empfehlen. Der Zeitraum, in dem der Akku mit der maximalen Leistung geladen wird, ist ja auch nicht so groß.
    Ein potentes Netzteil macht meiner Meinung nach besonders Sinn, wenn man neben rechenintensiven Arbeiten, parallel den Akku so schnell wie möglich laden möchte.

  • was Für Benutzer Name, Ja

    Kann man auch eine höhere wattzahl nehmen auch wenn das MacBook mit zb 30 W Netzteil ausgeliefert wird? Und wie hoch darf es dann beim MBA maximal sein?

    • Nach oben hin gibt es eigentlich keine Grenzen, wenn es nicht gerade das billigste Netzteil ist und das Macbook und das Netzteil die Leistungsaufnahme korrekt austauschen. Das Macbook nimmt sich eigentlich immer nur das, was es braucht.
      Es gibt ja auch Thunderbolt Docks, die 85W< liefern und problemlos mit einem Macbook Air oder einem iPad betrieben werden können.
      Bei USB-C ist aktuell 100W das Maximum.

    • Ja, kann man. Ein Netzteil „drückt“ keinen Strom in den Verbraucher, sondern der Verbraucher (das MB) bestimmt, welcher Strom benötigt wird (über seinen Innenwiderstand).
      Die angegebene Leistung eines Netzteils gibt nur das Maximum an, das möglich ist für das Netzteil, also für welche maximalen Ladeströme es konzipiert ist (Dicke bzw. Querschnitte der Leiterbahnen, Leistung der Bauteile, etc.).
      Man kann also bei geregelten Netzteilen theoretisch beliebig große Leistungen verwenden. Auch niedrigere Leistungen funktionieren, dann wird nur länger für eine Vollladung benötigt (das schadet dem Akku nicht).
      Sinnvoll ist aber tatsächlich die passende Leistung zum Verbraucher zu wählen, weil nur dann alle Komponenten in ihren geplanten optimalen Leistungsbereichen arbeiten.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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