Autoreifen in ca. 4 Minuten von 0 auf 2,5 bar
UGREEN bringt Akku-Kompressor nach Deutschland
UGREEN hatte sein Sortiment für mobile Pannenhilfe bereits im Februar um mehrere elektrische Reifenpumpen erweitert. Zum Start war in Deutschland jedoch nur das kabelgebundene Modell erhältlich, das ausschließlich über den 12-Volt-Anschluss im Auto betrieben wird. Nun folgt die zweite Variante, die bereits angekündigt war. Der Luftkompressor mit integriertem Akku ist ab sofort auch hierzulande verfügbar und wird für 79,99 Euro angeboten.
Die neue Version richtet sich an Nutzer, die unabhängig von einer festen Stromquelle arbeiten möchten. Während das bisherige Modell zwingend an den Zigarettenanzünder angeschlossen werden musste, lässt sich die Akku-Variante auch unterwegs ohne Fahrzeug betreiben. Damit erweitert UGREEN die Einsatzmöglichkeiten, etwa für abgelegene Einsatzorte.
Akku-Betrieb und technische Ausstattung
Der Kompressor ist mit drei in Reihe geschalteten Lithium-Eisenphosphat-Akkus ausgestattet, die jeweils eine Kapazität von 4.500 mAh bieten. Diese Batterietechnologie gilt als vergleichsweise robust und temperaturstabil. Alternativ kann das Gerät weiterhin über den 12-Volt-Anschluss im Auto betrieben werden.
Technisch orientiert sich das Modell an der bereits bekannten Variante. Der maximale Druck liegt bei 150 PSI, der Luftdurchsatz bei rund 30 Litern pro Minute. Ein typischer Pkw-Reifen lässt sich laut Hersteller in etwa vier Minuten von 0 auf 2,5 bar aufpumpen. Der gewünschte Zielwert kann vorab eingestellt werden. Ist dieser erreicht, beendet das Gerät den Vorgang automatisch.
Zur Ausstattung zählen mehrere Betriebsmodi für unterschiedliche Einsatzzwecke. Neben Auto- und Fahrradreifen lassen sich auch Motorradreifen, Bälle und andere aufblasbare Gegenstände befüllen. Eine Speicherfunktion merkt sich zuletzt genutzte Druckwerte.
Ergänzt wird das Gerät durch ein integriertes LED-Licht mit verschiedenen Modi für den Einsatz bei Dunkelheit. Das Gehäuse fällt kompakt aus und bietet Platz zur Aufbewahrung von Adaptern und Kabeln, bleibt aber deutlich größer als die Asmax-Pumpen.



Very nice! Das wär ja mal ne Anschaffung wert.
Mein Auto hat sowas im Standard inbegriffen.
Dann brauchst du das zumindest für dein Auto nicht.
Ja ich habe das auch im Auto aber allerdings ist das dann ein Elektrofahrzeug bei dir wahrscheinlich auch
Muss jedes Auto haben, das kein Ersatzrad hat.
@RED – Meine letzten – ersatzradlosen – Autos hatten alle keinen Kompressor im Lieferumfang und von einer entsprechenden Vorschrift habe ich noch nichts gehört und die Hersteller offensichtlich auch nicht. Vor allem ist bei RFT-Bereifung kein Kompressor erforderlich.
Die Vorschrift existiert auch nicht und ist Quatsch, selbst bei non-RFT.
Die Vorschrift besteht bei Dienstwagen, die jährlich zu einer separaten Prüfung müssen.
Wäre interressant ob der 4 Reifen von 1.5 auf 2.5 bar schafft. Bin schon länger auf der Suche für einen kompakten Kompressor für meinen Geländewagen.
Dann schau Dir mal den Akku-Kompressor von Einhell an. Den nutze ich für meinen Tesla, um Reifen aufzupumpen – geht prima.
Mein Kommentar mit dem Hinweis auf ein Konkurrenzprodukt wurde ins Nirvana geschossen.
Nein, wurde er nicht. Nur werden nicht immer alle Kommentare sofort überall angezeigt. Er ist aber da … siehe oben!
Ich habe den von Makita, der ist klasse und der Akku austauschbar!
Bekommt man 10€ bei Temu und co. Schafft locker 4 Reifen und deutlich kompakter. Und wie oft braucht das schon? Mal einen Ball aufpumpen oder das Rad, alles kein Problem. Da sind mir 80 Euronen doch zu teuer.
Stimmt nicht. Das Gerät wie es da ist gibt es bei temu nicht.
Kann man sowas mit einer Düse auch zum Entstauben von Geräten verwenden oder reicht da der Druck nicht aus? Erfahrungen?
Es gibt ja Druckluftdosen aber das finde ich halt irgendwie auch nicht nachhaltig da viel zu schnell leer und so viel Druck wie bei einem richtigen Kompressor ist da eben auch nicht dahinter.
Ich habe von Amazon gür sowas ein „elektrisches Staubgebläse“, kostet um die 30 Euro und hah ordentlich Power
Ich habe so eine Reifenpumpe von Bosch. Luftmenge und Druck reicht nicht, um damit etwas auszupusten.
Das funktioniert nur, wenn am Kompressor auch ein großer Druckbehälter angeschlossen ist aus dem letztlich die Luft kommt. 30 Liter pro Minute wie bei diesem Kompressor reichen dafür vermutlich nicht aus.
Ok, wäre ja ein nettes Produkt als Erweiterung. Ein Tank, den man mit dem Kompressor ‚befüllt‘ und dann für sowas benutzt. Mal schauen ob es sowas irgendwo gibt …
Hab das ding von xiaomi, perfekt und vieeeel günstiger
absolute Zustimmung
Da würde ich um ähnlichen Preis zu einem Gerät wie zB von Einhell greifen, das externe Akkus hat, die man einfach laden und wenn alt austauschen kann.
So ist das Ding nach vier bis fünf Jahren Elektroschrott
Wer sowas in wirklich ausdauernd braucht z.b. für Trackdays: Makita mit deren Wechselakkus…
Kann das auch für SUP verwendet werden?
Sind die nicht mittlerweile standardmäßig in jedem Auto? Also in meinen letzten drei Fahrzeugen war das so.