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Schonfrist endet wohl im Herbst

Time Capsule: Bald keine Time-Machine-Backups mehr möglich

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Ursprünglich wollte Apple die Möglichkeit, Netzwerklaufwerke vom Typ Time Capsule als Ziel für Time-Machine-Backups zu verwenden, bereits im vergangenen Jahr mit der Einführung von macOS 26 Tahoe beenden. Offenbar hat sich der Hersteller dann aber dazu entschlossen, die Umstellung aufzuschieben. Mit macOS 27 dürfte im Herbst jedoch endgültig Schluss damit sein.

Ein konkretes Datum für das Ende der Time-Capsule-Unterstützung will Apple zwar weiterhin nicht nennen, diesbezüglich ausgegebene Warnmeldungen sprechen aber eine eindeutige Sprache. Wer weiterhin eine Time Capsule in Betrieb und als Ziel für Time-Machine-Backups konfiguriert hat, erhält die Mitteilung, dass dies von der nächsten Hauptversion von macOS nicht mehr unterstützt wird. Dabei dürfte es sich um das für diesen Herbst erwartete macOS 27 handeln.

Time Capsule Warnung

Bild: Danke Andreas

Während sich bereits vorhandene Time-Machine-Setups mit einer Time Capsule als Ziel bislang weiterhin verwenden lassen, muss man erste Einschränkungen jetzt schon hinnehmen. Als neues Speicherziel für diese Datensicherungen mit den Bordmitteln von macOS kann man eine Time Capsule allerdings nicht konfigurieren. Time Machine setzt hierbei inzwischen zwingend voraus, dass das Ziellaufwerk APFS-formatiert ist, dem 2016 eingeführten Nachfolger von HFS+. Die Time-Capsule-Laufwerke unterstützen jedoch maximal HFS+.

Workaround als begrenzte Übergangslösung

Der Entwickler Howard Oakley hat sich ausführlicher mit den technischen Details auseinandergesetzt und beschreibt in seinem Blog auch einen Workaround, mit dessen Hilfe sich HFS+-Laufwerke weiterhin für Time Machine konfigurieren lassen. Grundsätzlich muss man sich aber darauf einstellen, dass hier von Herbst an endgültig Schluss ist.

Time Capsule Rueckseite

Apple hat die Time Capsule als Kombination aus WLAN-Router und Netzwerkspeicher in der Zeit von 2008 bis 2018 angeboten. Bis heute finden sich noch zahlreiche der damals nicht gerade günstigen, aber auch sehr hochwertigen Geräte in Gebrauch.

11. Feb. 2026 um 14:40 Uhr von Chris Fehler gefunden?


    19 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • So schwach das Apple diesen Bereich komplett aufgegeben hat.
    Keine AirPorts mehr – nur noch Cloud Lösungen um die cash cow zu melken.
    Die Hoffnung stirbt zuletzt. Vielleicht kommen Sie wieder rein in den Markt; eigene Mobilfunkchips machen Sie jetzt ja auch.
    Die komplette Kette daheim zu steuern kann doch nur vorteilhaft sein – insbesondere bei HomeKit Verwendung.

    • Wobei Airports und das was man in einer cloud macht zwei verschiedene Dinge sind.
      Ich finds nicht schwach, aber schade.

      Ein AirPort Express ist noch immer mein treuer Reisebegleiter

    • Was haben die Airports mit Cloud Lösungen zu tun? Die Airport Extreme und Express waren bessere Access Points. Einfach und schön zu konfigurieren, hatten aber nur einen sehr begrenzten Funktionsumfang. Da sie kein Modem hatten, hat man sowieso zusätzlich noch ein weiteres Gerät gebraucht. Den allermeisten Anwendern reicht die vom Internet Anbieter gestellte Hardware völlig aus. Für die war das Ding also komplett überflüssig und für die anderen konnte es einfach zu wenig. Dass sich Apple aus diesem Markt zurückgezogen hat und seine Entwickler lieber ins iOS Team verschoben hat, ist doch logisch.
      Die Datensicherung via Time Capsule war eine tolle Sache, aber iCloud Backup ist einfach die elegantere Lösung. Time Machine Backups kann man ja trotzdem immer noch auf eine externe HDD/SSD machen und wenn über WLAN sein soll, dann eben mit einer NAS.

  • „Offenbar hat sich der Hersteller dann aber dazu entschlossen, die Umstellung aufzuschieben. Mit macOS 27 dürfte im Herbst jedoch endgültig Schluss damit sein.“

    Apple hat doch geschrieben, daß mit macOS 27 Schluß mit AFP ist. Und da die Time Capsule nur AFP und kein SMB kann, kann sie halt nicht mehr als Ziel benutzt werden. Mit dem Dateisystem hat das eigentlich nichts zu tun.
    Oder?

  • Toll, Apple macht meine 2TB Time Capsule zu Elektro Schrott und zwingt micht somit mein NAS aufzurüsten.
    Was soll der Mist?

  • Also habe ich es richtig verstanden, ich kann auf Sequoia (15.7.3) updaten und es funktioniert weiterhin alles mit TimeCapsule und TimeMachine einwandfrei? Auf MacOS 26 darf ich aber nicht gehen, weil es dann nicht mehr geht.

  • Kann man die nicht doch noch irgendwie nutzen? Nur eben nicht für TM, sondern als normales Backup bzw. Kopie der Daten, z.B. mit CCC.

    • Eine TC kann leider nur AFP oder SMBv1,. Beides sind veraltete Protokolle, die von modernen Betriebssystemen nicht mehr unterstützt werden. Selbst unter Linux ist es (schon seit einiger Zeit) ziemlich fummelig sich mit einer TC zu verbinden. Wenn, dann müsste eine Anwendung selber SMBv1 implementieren, wie es z.B. Documents von Readdle macht. Ich würde mich aber nicht auf sowas verlassen. Es ist leider einfach Zeit zu wechseln, egal wie schön die TCs aussehen.

  • Egal – kommt zu dem anderen Apple-Schrott, der sich hier mittlerweile auftürmt.
    Alles intakte, gut aussehende Hardware…

  • Kleine Korrektur:
    APFS wurde 2016 eingeführt – nicht 2026

  • Time Machine auf Synology mit SMB habe ich nach vielen tagelangen Versuchen verteilt auf die letzten Monate endgültig begraben. Ich nutze jetzt nur noch CCC. Mit AFP klappt es mit TM auf die Synology noch, aber da jetzt wieder für so kurze Zeit zurück schiebt das Problem nur auf.
    Lass gut sein Apple.

    Ich schnalls einfach nicht.

  • Über das Netzwerk kann Time Machine das Format der Festplatte garnicht erkennen. Daher legt Time Machine ein sogenanntes Mitwachsendes Image-Bundle an. Diese Image bestehen aus viele kleine Dateien, so dass das auch auf FAT32 Festplatten funktionieren würde.
    Erst der Inhalt des Image wird in APFS „formatiert“

    Es geht bei der Time Capsule also nur um AFP

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