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Fragerunde zu den Quartalszahlen

Tim Cook zum Apple-Auto und persönlichen Assistenten

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Im Anschluss an die Veröffentlichung der Finanzzahlen für das vierte Quartal 2016 stand Apple-Chef Tim Cook im Rahmen einer Telefonkonferenz Journalisten und Analysten Rede und Antwort. Unter anderem kamen dabei die Gerüchte um Apples Aktivitäten im Automobilbereich zur Sprache.

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Auf Apples angebliche Bemühungen, ein selbst fahrendes Auto zu konstruieren angesprochen, antwortete Cook ausweichend. Es gäbe derzeit definitiv nichts in dieser Richtung anzukündigen aber man habe stets ein Auge auf neue Entwicklungen. Speziell im Automobilbereich gäbe es eine Menge neuer Technologien, die zumindest teilweise das „Erlebnis Auto“ revolutionieren könnten.

Letzten Gerüchten zufolge hat Apple die Anstrengungen mit Blick auf die Entwicklung eines eigenen Fahrzeugs ja gebremst. Wir haben schon längere Zeit die Ansicht, dass sich Apple nicht um die Fahrzeugtechnik an sich, sondern um eine bessere Integration des Fahrzeugs in das digitale Heim kümmern will. Softwarelösungen von Apple könnten aus CarPlay eine Art HomeKit-Erweiterung für das Auto machen.

Kein Amazon-Echo-Konkurrent von Apple?

Einen interessanten Punkt machte Cook auf das Thema Siri und digitale Assistenz angesprochen. Man darf die Aussage, Apple konzentriere sich auf die Weiterentwicklung von Siri als „mobile Assistentin“. Man lebe in einer mobilen Gesellschaft und Apple sei der Ansicht, dass hier ein persönlicher Assistent auf dem Mobiltelefon passender sei, als ein stationäres Gerät zuhause. Diese Aussage lässt sich durchaus als Absage auf einen von Apple entwickelten Konkurrenten zu den Systemen Amazon Echo oder Google Home deuten.

Ansonsten hatte die Telefonkonferenz diesmal kaum Interessantes zu bieten. Cook bügelte die meisten Fragen mit wenig gehaltvollen Standardantworten ab, sieht Apple aber mit der „strongest pipeline we’ve ever had“ für die nächsten drei bis fünf Jahre gut gerüstet. Für Mac-Nutzer habe man schon sehr bald spannende Neuigkeiten parat. Damit spielt Cook auf das für morgen Abend angesetzte Mac-Event an, dessen Hauptdarsteller, das MacBook Pro mit „Magic Toolbar“, möglicherweise schon enthüllt wurde.

Mittwoch, 26. Okt 2016, 7:07 Uhr — Chris
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  • Warum sollte Apple selbst einen Echo-Konkurrenten bauen wo sie doch Beats dafür haben? Die werden sich schon darum kümmern.

  • Die Pipeline ist seit Jahren mit den besten Produkten gefüllt. Dieser Spruch ist für mich schon fast ein Running Gag.
    Der Ansatz eines mobilen Assistenten ist sicherlich nicht schlecht für Singles. Ich kann über Siri fast alles im Haus steuern, von den Lichtern, über Rolläden, Steckdosen, den Fernseher, bis zu der Musikanlage. Aber die Kinder sind immer noch auf die alten Bedienelemente angewiesen. Der Heimassistent würde den mobilen Assistenten also erweitern und nicht ersetzen.
    Ohne Bastellösungen wäre Siri eh sehr eingeschränkt. Die Steuerung der Heimelektronik ist da ja gar nicht möglich.

    • Dafür gibt es ja HomeKit und Spracheingabe per Apple Watch. Dazu benötigt man keinen stationären Spion

      • So sehe ich das auch.

      • der mobile Spion ist besser???

      • Ich glaube du hast meinen Beitrag nicht verstanden. Ich werde nicht jeden, der die Geräte steuern will mit einer Apple Watch und einem iPhone ausstatten. Soll ich die an der Haustür ausgeben, oder wie stellst du dir das vor?
        Zum Glück bin ich nicht auf HomeKit angewiesen.
        Ich werde jetzt erstmal abwarten, wie die Geräte getestet werden (werden Daten übermittelt, wenn das Gerät keine Aktivität anzeigt, usw.). Ein entsprechendes Gerät von Apple wäre mir aber lieber. Apple verspricht ja immer so viel Datensicherheit.

    • Ich halte einen stationieren „Spion“ für wichtig weil den jeder nutzen kann. Allerdings braucht man für seine Aussteuerung ihr die normalen Bedienelemente an der Wand. Die dann auch ohne Internet Verbindung funktionieren sollten.

      • Sehe ich genauso. Man muss halt die Rechte des stationären Spions entsprechend einschränken („lösche alle meine Termine“). Aber trotzdem ist der sinnvoll.
        Meine Heimautomatisierung habe ich auch möglichst ausfallsicher aufgebaut. Das Hauptsystem ist Homematic mit einer Raspberry-Zentrale. Das lässt sich hervorragend in eine bestehende Installation einbinden. Lichter werden direkt vom Schalter geschaltet, selbst wenn der Raspberry ausfällt. Der Raspberry kümmert sich dann mit openHAB um die Verbindung zu den anderen Systemen und die Verbindung mit HomeKit. Ein Dummy-Dimmer setzt HomeKit Szenen in Aktionen um, die von HomeKit nicht unterstützt werden. So kann ich, z.B., mit HomeKit das Programm am Fernseher über den Harmonyhub ändern.

    • Ja, das stimmt.
      Nach einem harten Arbeitstag schaffe ich es kaum noch mit dem Schlüssel die Türe aufzusperren, das Licht einzuschalten, den Rolladen zu schließen und mir eine Bierflasche auf zu machen.
      Ich warte auf den Tag wenn sie mich endlich zurück in die Matrix setzen und mein Leben rein virtuell weiter geht, so lange bis mein Körper aufhört zu leben und die Überreste an die Maschinen verfüttert werden.
      Es gibt und gab schon immer viele neue Technologien. Nur weil etwas machbar ist muss es noch lange nicht umgesetzt werden. Die meisten technischen Neuheiten haben 99 schwerwiegende Nachteile und einen einzigen positiven Nutzen. Menschen, die noch selbständig denken gelernt haben lehnen das zu ihrem und dem Wohle der ganzen Menschheit ab. Andere kaufen sich Zahnbürsten für 200 EUR und jubeln über Kameradrohnenspielzeuge, deren „große Brüder“ grundgesetzwidrig von Deutschland aus täglich hunderte Menschen töten.

  • Irgendwie traurig… Schon 2015 das gesabbel von der vollen Pipeline… und nu? Macbooks mit Amoled-Streifen? coole Pipeline.

    zum Assistenten: schön, dass Apple sich immr mehr die Butter vom Brot nehmen lässt.
    abgesehen davon, dass Siri immernoch ziemlich „begrenzt“ ist, sind weder Applewatch noch das iPhone ein Ersatz für eine stationäre Lösung… Wer mal verglichen hat, was die Dinger z.b. auch bei laufender Musik verstehen aus einem 360 Grad Radius, der behauptet nicht ernsthaft, dass es mit Mobilgeräten vergleichbar ist.
    Auch trage ich in meiner Wohnung, auch Nachts nicht unbedingt mein Smartphone oder meine Applewatch bei mir.
    „Wecker aus“ in den Raum zu sagen, ist wohl etwas anderes, als zum Schreibtisch zu pilgern um da Siri vollzutackern…
    aber natürlich schlafen die Hardcore Applefans mit dem iPhone auch dem Bettkasten.

    seit x Jahren schraubt Apple an der KI von Siri… und trotzdem tut sich nix.
    alleine die genauigkeit der Spracherkennung ist ein graus (verglichen mit den anderen Systemen). und warum kann ich mit Google Assistant wahlweise auf deutsch sprechen und die nächste Frage in englisch stellen? völlig problemlos… während Siri nicht mal „geläufige eingedeutsche Vokabeln“ erkennt oder englische Namen (z.b. Musik)?

    zum auto: doch… Apple soll mal nen Auto bauen… der nächste Flopp.
    Und über Carplay brauchen wir auch nicht reden, oder?

    vor Jahren gross angekündigt und bis heute noch kaum über die Beta hinaus…

    bei der ganzen Automatisierung (egal ob heim oder auto) sind dritthersteller um lichtjahre voraus.

    apple sollte sich auf drei bereiche konzentrieren:
    MacOS und iOS und die Clouddienste

    Wenn alle drei mal wieder richtig rund laufen sollten, dann würde man sicher auch mal wieder Gewinne einfahren…
    Aber „simple works“ ist lange vorbei… Aus einem Guss ist etwas anderes… umd die Clouddienste sind ein Witz.
    Gibt es eine Woche ohne grössere Ausfälle? Warum zerschiessen bis heute teilweise die Datenbanken (itunes usw.)
    Die Preise sind weiterhin ein Witz… kauf dir ein iPhone und du bekommst genug Speicher für ein Backup… kauf dir ein iPad dazu und du bist fast gewungen ein Abo abzuschliessen… warum wird der Speicher nicht pro Kauf erhöht? Bekommen andere ja auch hin… Wer dann mehr braucht, kann sich ja nen Abo ziehen.

    Warum werden Gesichter nicht vom Mac auf das iPhone gesynct? Datenschutz? Lachhaft… da die Bilder ja sehr wohl gesynct werden… auch Kontakte usw.
    und wenn Apples Server doch so verschlüsselt sind, warum dann an der Stelle auf einmal nicht mehr?

    Ach naja… Apple hat ja gestern die Quittung bekommen… und die aktuellen zahlen zur Betriebssystemverteilung sprechen auch eine klare Sprache… Apple hat im großteil der Welt im letzten Jahr kontinuierlich Marktanteile eingebüsst.
    Nicht mal aus den Verlusten von Blackberry und Windows konnten sie Kapital schlagen.
    Die Quartalszahlen zeigen übrigens auch schon recht deutlich, dass das 7er auch kein riesen Erfolg war… trotz der „angeblichen“ Beliebtheit, da die ersten Verkäufe sich durchaus schon im 4 Quartal niedergeschlagen hätten… und das 6S war im Gegensatz zum 6er schon nicht so der Schlager… jetzt noch unter dem Erstansatz des letzten Jahres zu bleiben ist heftig.
    Weltweit gab es noch nie so viele anfallende Provider-Vertragsverlängerungen wie ab Mitte 2016. Anscheind wird es in vielen VVLs auch noch wechsel von Apple, statt „zu“ Apple geben oder gegeben haben.
    Ich bin schon auf den Systemwachstumsbericht Ende 2016 gespannt ;)

    • ich bin sicher Apple wird untergehen, gleich nächstes Jahr lieber Sven.

      Am besten wir holen uns alle gleich die viel viel bessere Technik der Konkurrenz. Danke das du uns erleuchtet hast.

  • die quittung war 9 Mrd USD Gewinn.

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