Essen mit Saudi-Kronprinz
Tim Cook nimmt an umstrittenem Trump-Empfang teil
Unter der aktuellen US-Regierung wird immer deutlicher, dass Tim Cook nicht der „Product Guy“ ist, den wir gerne an der Spitze von Apple hätten, sondern die wirtschaftlichen Erfolge des Unternehmens vor allem vom Verhandlungstisch aus steuert. Cook muss sich dabei immer häufiger auch die Frage gefallen lassen, inwieweit sich dies mit seinen ursprünglich formulierten Zielen vereinbaren lässt.
Nachdem man Cook inzwischen mehrfach als Reisebegleiter von Donald Trump gesehen hat und sich der Apple-Chef auch nicht zu schade war, sich durch Geschenke an Trump dessen politische Unterstützung sichern zu wollen, muss er sich nun für die Teilnahme an einem Galadinner für den umstrittenen Kronprinz und Premierminister von Saudi-Arabien, Mohammed bin Salman, kritisieren lassen.
Tim Cook mit Salman und Trump
Mohammed bin Salman wird nachgesagt, dass er die Tötung des für die Washington Post tätigen Journalisten Jamal Khashoggi im Jahr 2018 in Auftrag gegeben oder zumindest gebilligt hat. Zu diesem Schluss war auch eine Untersuchung des amerikanischen Geheimdienstes gekommen.
Apples umstrittenes Engagement
Trump umwirbt den Kronprinzen mit der Hoffnung, weitreichende Investitionsabkommen zu schließen. Auch Apple hat Saudi-Arabien als lukratives Geschäftsfeld ausgemacht. Wie die New York Times berichtet, hat der iPhone-Hersteller dort in den vergangenen fünf Jahren mehr als zwei Milliarden Dollar investiert. Apple will in Saudi-Arabien zudem mehrere seiner Ladengeschäfte eröffnen.
Die Zeitung erinnert allerdings auch an die Kritik, die Apple vor sechs Jahren einstecken musste, weil man über den dortigen App Store eine Anwendung laden kann, mit der Männer die Bewegung ihrer Frauen und Töchter verfolgen können. Cook hatte damals zugesichert, die App einer Prüfung zu unterziehen – bewirkt hat dies allerdings nichts und die Anwendung lässt sich bis heute dort laden.
Vor diesem Hintergrund ist es ganz interessant zu hören, wie Tim Cook vor zwölf Jahren seine Rolle als „ethische Führungskraft“ beschrieben hat:

Am Ende geht’s bei solchen Unternehmen immer ums Geld…wer glaubt, dass CEOs Gutes tun wollen ist naiv…
So sieht’s aus – 1000% ig.
Nein… echt? Je nachdem wo und ob du arbeitest, ich wette deinem Chef geht es nicht ums Geld. Er/Sie möchte sicherlich nur die Welt verbessern.
Hat einer der beiden geschrieben sein Chef sei anders? Warum der Kommentar?
Wir alle arbeiten für Geld
Würdet ihr das gleiche tun für kein Geld ?
Immer wieder interessant mit welcher moralischen Überlegenheit, Verallgemeinerung und Naivität manche Menschen durchs Leben laufen. Als könnte man vom Apple CEO auf alle CEOs schließen… und als hätte Apple seinen Kunden und Mitarbeitern nichts Gutes getan.
Und das ist auch gut so, denn genau dafür werden die eingestellt. Die sind nicht dazu da, um irgendwas zu beachten, oder auf irgendwas Rücksicht zu nehmen. Die maximieren den Gewinn, und machen die Aktionäre glücklich. Genau dafür werden die bezahlt.
Sehr ethisch sich mit einem verurteilten Sexualstraftäter und mit einem Mörder zu treffen..,
Zeige mir eine Quelle, wo Trump verurteilt wurde, von einem Strafgericht?
Du wirst nichts finden! Ihr solltet nicht der Propaganda glauben, sondern euch selbst ein Urteil bilden.
BBC sind die ersten, die zugegeben haben, Fake News zu verbreiten über Trump. CNN folgte auch
Nur ein kleiner Ausschnitt:
1. E. Jean Carroll v. Donald J. Trump
• Zivilklage wegen sexuellen Missbrauchs und Verleumdung durch E. Jean Carroll. 
• Im ersten Verfahren wurde Trump zur Zahlung von 5 Mio. US$ verurteilt. 
• In einem weiteren Verfahren wurde er zur Zahlung von 83,3 Mio. US$ verurteilt. 
• Der Fall ist zwar in Berufung, aber das Urteil wurde rechtskräftig festgestellt (zumindest auf unterer Ebene).
2. New York v. Trump et al. (zivilwirtschaftliche Betrugs-Klage)
• Der Staat New York hatte Trump, seine Unternehmen und Mitbeteiligte angeklagt wegen irreführender Angaben zu Immobilienwerten, u. a. gegenüber Banken. 
• Der Richter hatte im Februar 2024 entschieden, dass die Beklagten zur Zahlung von rund 354,8 Mio. US$ (plus Zinsen) verpflichtet sind. 
• Hinweis: Eine Berufungsinstanz hat später bestimmte Teile dieses Urteils aufgehoben (z. B. die Höhe der Geldzahlung) – relevant ist: das Urteil war rechtskräftig in der ersten Instanz.
3. Strafrechtliches Urteil: People v. Donald J. Trump (New York, falsche Geschäftsbücher im Zusammenhang mit „Hush-Money“)
• Ein Geschworenengericht sprach ihn am 30. Mai 2024 wegen 34 Anklagepunkten der Fälschung von Geschäftsbüchern schuldig. 
• Auch wenn die Strafzumessung und Vollstreckung noch bestimmte Aspekte haben, gilt die Verurteilung als rechtskräftig in diesem Strafverfahren.
Danke Markus!!! Fakten zeigen und schon hört das geschubbel auf :))) Mega
„Fake News“ ist alles was Orange und seinen Irren MAGA Anhängern nicht passt. Das gleiche mit den deutschen AfD Brüllaffen.
Und wenn sie dann Fakten bekommen, sind diese ja nur entstanden weil sich alle gegen das „Neue verschworen“ haben. Ich habe es aufgegeben mit den Rechten zu diskutieren. Bringt nichts !
@Markus
Hier muss ich noch mal nachschärfen:
Synopsis of E. Jean Carroll vs. Donald Trump:
These were two related civil lawsuits (not criminal cases) filed by writer E. Jean Carroll against Donald Trump in federal court in New York. Carroll accused Trump of sexually assaulting her in a Bergdorf Goodman dressing room in Manhattan in the mid-1990s and then defaming her by publicly denying the allegation, calling her a liar, and claiming she fabricated it for political or financial motives.
Important note: These are civil cases, so Trump was found liable (responsible for damages) by juries, not “guilty” or “convicted” in a criminal sense. Civil liability requires a lower standard of proof (“preponderance of the evidence”) than criminal guilt (“beyond a reasonable doubt”).
Und bezüglich der 34 felonies muss man beachten, dass das Gesetz hier verbogen wurde, um aus ‚misdemeanors‘ (Vergehen) ‚felonies‘ (Verbrechen) zu machen. Trump wurde letztendlich für eine Buchhaltungsfehler verurteilt, der normalerweise als ‚misdemeanor‘ mit einer Geldbuße geahndet wird. Zudem hat man aus einem Fall 34 Fälle gemacht, um die Wirkungskraft des Urteils zu erhöhen. Von Rechtsexperten wird diese Verurteilung hinlänglich als politisch motiviert und auf schwachem rechtlichem Fundament gesehen. Es scheint aussichtsreich, dass Trump die Entscheidung erfolgreich anfechten wird.
Ich will damit nicht sagen, dass Trump eine weiße Weste hat. Die hat er ganz sicher nicht. Ich finde nur der Diskurs über ihn ist verzerrt. Und er hat eine große Zielscheibe auf seinem Rücken, die von Medien gerne genutzt wird.
Tun wir ja auch, der einzige der hier Propaganda glaubst bist du lol
Du verbreitest hier halt sehr leicht nachweisbare Fake-News.
Mit solchen Aussagen musst du vorsichtig sein, das kann mal schnell teuer werden. Denn weder das eine, noch das andere ist bewiesen. Und Mörder schon mal gar nicht, wenn überhaupt, dann Auftraggeber.
Da haben wohl einige Zuviel ARD/ZDF ähhh BBC geschaut was!?
…ein Steve hätte das nicht getan. Der hätte Trump schon zum Frühstück verspeist …Es ist schon abartig wie sie diesem gehirnlosen Clown alle bis zum Anschlag in den Arsch kriechen.
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Es ist wie bei den Fernsehzuschauern die permanent über Spielzüge beim Fussball meckern …. das ist soooo leicht. Ich halte die Meisten die solche Sprüche – wie zum Beispiel hier – adressieren für Menschen mit defizitärer kognitiven Leistungsbreite
Das hat ChatGPT wirklich toll geschrieben ;-)
LOL … Das schreibt ausgerechnet jemand, der Kommata für ein Gerücht hält.
Wie alle immer wissen was Steve getan hätte. Wenn ihr so schlau seid Gründe ne Firma und mach da weiter wo er aufgehört hat. LOL
Ich weiß ja nicht. Wenn man Jobs Biografie kennt, könnte beides sein. Aber im veränderten Markt (und Weltpolitik) würde ich drauf tippen, dass er auch der Orange die Pelle gekeult hätte
Ja müsste er denn welcher Firmenchef würde es dulden wenn die Politik des eigenen Landes es quasi unmöglich macht dort seine Produkte zu verkaufen ( wegen Zölle und so) da muss jeder aktiv werden
Und leider wollen solche Menschen für Veränderungen hofiert werden
Moin
Es ist immer lustig zu lesen wieviel denken was Steve Jobs getan hätte oder nicht, habt Ihr ne Glaskugel mit der Ihr mit Ihm sprechen könnt?(sakrasmus off)
Ganz im Ernst auch ein Steve Jobs hätte sich den Markt und Machtverhältnissen anpassen müssen, den Er war genauso wie Tim Cook ein sehr kluger Kopf und ein CEO trägt immense Verantwortung für so ein riesiges Unternehmen wie Apple wo Hunderttausende von Arbeitsplätzen dran hängen. Da muss man halt auch mal bei einem bekloppten Präsidenten zu kreuze kriechen egal was man für eine eigne Meinung vertritt.
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Man muss halt so ein dickes Fell kriegen, dass man ohne Rückgrat stehen kann. Das beherrscht Tim par excellence.
Und Donald kommt nicht mehr zum Sitzen, da ihm andauernd irgendwelche Leute hinten rein kriechen.
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Der Vergleich mit Fell und Rückgrat ist wirklich gut !!!
Die USA hat Julian Assange in einem künstlichen „Gefängnis“ mehrere Jahre gefangen gehalten. Er hat bekanntlich Kriegsverbrechen der USA aufgedeckt. Die wie ich mich erinnern mag Journalisten aus einem Apache Kampfhubschrauber zerstiebt haben. Bitte lasst diese Doppelmoral.
Wenn ich mich recht entsinne war das aber einer der demokratischen Präsidenten oder!? …
Meine Empörungsdrüsen sind leider die letzten 5 Jahre komplett abgestorben. Ist mir wirklich einfach egal.
Nachvollziehbar und empfinde ich auch so. Leider trotzdem der Weg den Populisten nutzen, um letztendlich machen zu können was sie wollen.
Es ist wirklich traurig zu sehen, wie schnell eigene und bisher vertretene Werte über Board geworfen werden. Wir sollten uns aber mit Blick auf die politischen Entwicklungen in Deutschland aber immer die Frage stellen, würden oder werden wir selbst anders handeln, wenn es um unsere eigene wirtschaftliche Existenz geht? Es ist schlimm sich solche Gedanken machen zu müssen, aber nicht jedem wird es im hoffentlich nie eintretendem Fall möglich sein auszuwandern und was dann?… Möglicherweise werden uns selbst diese Fragen einholen.
Weder Apple noch Tim Cook sind an Rande ihrer wirtschaftlichen Existenz angelangt. Cook wird sich sogar nie wieder finanzielle Sorgen machen müssen und wenn er das will, auch der Rest seiner Verwandschaft nicht. Und zwar auf Generationen hinaus. Selbst wenn Cook 90% seines Vermögens spendet.
Und da Cook überhaupt nichts zu verlieren hat, ist es schon ein wenig verwunderlich, wie er sich gegenüber Trump verhält.
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Klar, ein CEO ist dem Unternehmen und seinen Investoren verpflichtet, dabei hat er aber viel Entscheidungsmöglichkeiten und sollte auf langfristige Strategie und Erfolge setzen. Und wenn das Board (in Deutschland der Aufsichtsrat) damit nicht einverstanden ist, kann jeder CEO auch zurücktreten, wenn er Anforderungen des Bord als ethisch nicht vereinbar hält. Kein CEO eines Unternehmens wie Apple wäre danach wohlstandsgefährdet.
Langfristige Strategien erfordern natürlich Visionen, da hatte Jobs wohl mehr Potential
Ich könnte bröckeln, das ist echt nicht mehr schön anzusehen.
Nicht mehr lange bis zu den „I bought this before Tim went Crazy“ iPhone Hüllen
Ich lieb’s… bald kleben sich die vermeintlichen Weltverbesserer diese „Bought before…“ Sticker an jedes Kleidungsstück, wenn rauskommt, dass da Kinderarbeit hinter steckt – oh wait…
Frei nach Forrest Gump: dumm ist der, der Dummes sagt. Du bist dumm
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Finde es wirklich erschreckend wie man sich Trump und seiner Politik so anbiedern kann. Wenn Cook sich wenigstens nur neutral verhalten würde und sich nicht so einschleimen würde.
Habe jahrelang Apple Produkte benutzt, aber jetzt: Profit über Moral, Apple hinkt bei KI hinterher, das Design wird meiner Meinung nach auch immer hässlicher (Iphone 17 Pro). Wird glaube ich Zeit über einen neuen Hersteller nachzudenken.
Cook ist den Aktionären verpflichtet, aus diesem Grund ist die Schleimerei schon nachvollziehbar.
Mich persönlich nervt nur das Cook & Apple weiterhin versuchen sich als „Gutmenschen“ und doch so „anders“ als die anderen Techgiganten zu verkaufen. Das nervt.
Und jeder der meint – und argumentiert – das seine Daten bei Apple ja so sicher seien, muss sich klar sein das Cook bei etwas Druck und Androhung wirtschaftlicher Konsequenzen, diese Daten ruckzuck weitergibt.
Wer das Gelaber aus Cupertino noch glaubt, kann nicht mehr aus der Apple Brille schauen.
Ein CEO ist nicht nur den Aktionären verpflichtet. Er ist in erster Linie dem Unternehmen verpflichtet. Damit natürlich dem Gewinn der Firma, aber eben auch dem Image und den Werten des Unternehmens. Und genau diesen letzten Part nimmt Cook schon lange nicht mehr wahr.
Man kann am Ende einfach nur sagen, dass Trump und alle anderen Leute da über Leichen gehen und Leichen billigen. Man muss sich mal vorstellen, dass der Mann dort für die Washington Post unterwegs war. Der Geheimdienst der USA hat es bestätigt. Und jetzt sitzt er da und verhandelt Geschäfte. Mit einem Mörder. Für mich ist er kein Deut besser und Tim Cook ist für mich einfach auch inzwischen kaum noch tragbar. Schade, dass ich im September ein neues iPhone gekauft habe.
Diese abnormale Speichelleckerei geht mir einfach maßlos auf den Sack!
Wir müssen alle keine Apple Produkte kaufen – aber es werden vermutlich alle so weitermachen, oder ?
Kaufst Du dann auch nicht mehr bei Amazon, welches die israelische Kill Cloud betreibt? Oder Microsoft, das eben erst die israelische Besatzungsüberwachung nach Jahren und nur nach massiven Protesten aufgegeben hat? Oder Google, das so viele Ex-Mossad-Angestellte, dass man sie gar nicht mehr zählen kann? Oder Meta welches tatkräftig den Völkermord an den Rohingya unterstütze? Was ist mit den ganzen deutschen Konzernen, die im besetzten Westjordanland seit Jahren Geschäfte auf geklautem Land machen? Na?
Und was sagst Du dazu, dass kein einziger deutscher oder europäischer Politiker die derzeitigen, gegen jede Gesetze verstossenden Tötungen vor Venezuela, verurteilt hat? Knapp 100 Menschen einfach weggebombt und keiner sagt was also erzähl mir nix vom bösen Tim.
Danke für den kritischen Artikel, der, meiner Ansicht nach hier einen guten Platz findet.
Meine Meinung?
Mir fehlen langsam die Worte – einfach nur noch traurig, was sich im Umfeld Trump, und nach Jahrzehnten meiner Apple-Liebe thematisch so abspielt.
Time will tell?
Hoffen wir weiter…
Daran sieht man, wie weit die Aussagen die in der Vergangenenheit von Apple/Tim Cook gekommen sind, der Wahrheit entsprechen. Hier wird gerade das restliche Vertrauen verspielt. Gerade Tim Cook sollte doch Trump besonders kritisch gegenüberstehen.
Der Tim = ethische Führungskraft….ich hau mich weg! :-)))))
Es ist schon ziemlich einfach mit dem Finger auf andere zu zeigen wenn man nicht selbst in der Rolle steckt oder man in der USA lebt.
Wie bei jeder WM, da hat Deutschland auch über 80 Mio. Trainer und jeder weis es besser.
Sorry, aber wenn jemand soviel Geld hat, wie Tim Cook, dann hat er keinerlei glaubwürdige Ausrede, warum er sich nur um Geschäft und nicht um lange propagierte Werte kümmert. Er könnte jederzeit zurücktreten, ohne auch nur im Entferntesten Not zu leiden!
Es ist ja immer so einfach, wenn man nicht derjenige ist, der dem Donald hinten einen reinsteckt. Keiner kann nachempfinden, wie ekelhaftes es ist und Tim hat sich dafür aufgeopfert.
Der gute Regenbogen Tim Apple!
Der gute bunte Tim Apple!
Donald is hinten schon ganz wund
Rückgrat aus Gummi
Sehr traurig
Was hätte Steve Jobs gemacht?
Dasselbe.
Ich wage mal eine Gegenthese:
Die Saudis sind Shareholder bei Apple. (Wie z.B. bei Daimler auch). Welchen Spielraum hat Tim, so ein Meeting abzusagen, wenn sein eigener Shareholder ihn dabei haben möchte ?
Wenn der Orange Wirbelwind mit 20% zusätzlichen Zöllen droht, die dann die eigenen Produkte 20% teurer machen – hat da ein Tim ein Chance, die Einladung zum Gespräch abzulehnen ?
Der potentielle Schaden einer Absage eines Termins ist da vmtl größer als die Teilnahme.
Geld oder Liebe… er nimmt das Geld
Ich finde, es ist sehr leicht, sich hier zu empören. Keine:r der Kommentator:innen trägt Verantwortung für so ein großes Unternehmen. Da hängen ja nicht nur Investorengelder dran. Die Investoren muss Cook natürlich bei Laune halten. Aber er ist auch verantwortlich dafür, dass es seinen Angestellten gerade in diesen Zeiten, gut geht. Wäre eine:r von euch bei Apple beschäftigt, würdet ihr wohl anders schreiben.
So sehe ich das auch! Gerne macht Tim das mit Sicherheit nicht.
Ich begrüße seine Teilnahme an dem Empfang mit Donald Trump.
Shame on you Mr. Cook! Gerade er, selbst homosexuell, müsste gegen das System Trump aufstehen und gegensteuern.
Wir müssen an dieser Stelle leider davon ausgehen, dass Trump gehen Cook irgendetwas in der Hand hat. Was Trump über Homosexuelle denkt, sollte jedem klar sein. Da wird hier und da eben was aus dem Hut gezaubert und dramatisiert und eine Kleinigkeit könnte in den heutigen USA dafür sorgen, Cook für immer zu diskreditieren. Erschreckend aber leider die wohl wahrscheinlichste Erklärung.
Na klar hat er was in der Hand. Zölle und sonstigen wirtschaftlichen Druck!
Warum muss es immer etwas aus der unteren Schublade sein? Es sind knallharte wirtschaftliche Faktoren, die hier ein Rolle spielen. Nicht jeder CEO muss auch gleich ein Perv**er sein. Es reicht auch einfach das schnöde Geld.
Ich habe nie behauptet, dass es in die perverse Richtung geht – bin selbst auch homosexuell. Ich bin aber realistisch und Tim ist ein CEO der sicher auch Bedürfnisse hat und sicherlich auch mal zu bezahlten Treffen mit „Servicekräften“ greifen wird, um diese auszuleben. Alles andere ist ein bisschen weltfremd. Pervers ist daran rein gar nichts. Man weiß aber auch, wie die US-Amerikaner so ticken. Die verdrängen gerade so etwas gerne. Und hey, wer weiß: vielleicht gibt es Fotos. Etwas harmloses wird dann aufgebauscht. So und nicht anderes meinte ich das. Geld hat Tim genug und auch Apple. Dies kann einfach nicht der einzige Grund sein.
Ich habe mal eine Fragestellung gehört, die ich ganz lehrreich fand und die sich auf vieles übertragen lässt:
Sollte ein Physiker, der überzeugter Atomkraftgegner ist, dabei helfen, ein Atomkraftwerk zu bauen, obwohl er in der Technik ein hohes Gefährdungspotenzial sieht?
Man würde meinen, er sollte es boykottieren.
Aber wenn er nicht hilft, es zu bauen, dann tut es ein anderer, der vielleicht weniger qualifiziert ist und bei der Konstruktion weniger Wert auf Sicherheit legt.
Also ist der Gegner doch der beste Mann für den Job, denn dort kann er seinen Einfluss ausüben.
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In der Opposition hat man in autoritären Ländern schlechte Karten.
Bist du gegen Trump, bist du raus. Nur wer mitspielt, kann ihn etwas beeinflussen.
Ja und? Kehrt vor eurer eigenen Haustür.
Eure Regierung finanziert immer noch al-Qaeda- äh al-Nusra- äh HTS-Terroristen und sie treffen sich sogar mit ihnen, von Baerbock bis Wadephul. Ach, und Merz hat sogar eingeladen, gibt eine Menge zu besprechen bzgl. der geplanten Deportationen.
Von der tatkräftigen Unterstützung eines Völkermords und der daraus resultierenden Anklage vor dem Internationalen Gerichtshof ganz zu schweigen.
Wo sind hier eure ach so tollen Werte?
Also gerne, klagt Apple & Tim an – aber seid euch sicher, dass tausende Finger zurück auf Euch zeigen werden.
Wer schweigt macht sich mitschuldig. (Aber das kennen wir ja aus der Geschichte…)
Whataboutism vom feinsten. Bravo. Du hast die Welt verstanden.
Nicht Whataboutism, sondern Antipathie zur Doppelmoral – Menschen wie Du, die immer alles ausblenden was nicht in ihre Weltsicht passt, sind Teil des Problems der derzeitigen Spaltung zwischen Gut & Böse…
Also, kritisieren gerne aber dann auch an die eigene Nase fassen oder findest Du die Welt toll so wie sie momentan ist etwa toll? Sollten wir nicht gemeinsam alle Schandtaten kritisieren um es vielleicht irgendwann besser zu machen?
Wie wäre es also nicht nur US-CEOs, die offensichtlich nur der Gier verpflichtet sind, zu kritisieren sondern auch unsere, lokalen Politiker, die immerhin uns gegenüber rechenschaftspflichtig sind?
Natürlich darf man Cook’s Verhalten kritisieren, aber konsequenterweise sollte man sich auch selber fragen ob man noch Apple-Produkte – oder überhaupt amerikanische Produkte – kaufen sollte.
Ich verurteile Cook nicht, er ist nicht der einzige, der Begriffen hat, dass man dem Präsidenten schmeicheln und in den Allerwertesten kriechen muss, wenn man seinen Zorn nicht auf sich ziehen will. Ich würde wohl auch nicht den Megakonzern und tausende Arbeitsplätze riskieren und meinen Stolz hinunterschlucken.
Ok gekauft, aber dann soll Apple es in Zukunft auch lassen mit moralischen Marketing blablabla zu kommen. Egal ob Freiheit, Menschenrechte, Rassismus, Klimawandel, LGBTQ, Barrierefreiheit usw. Hat in meinen Augen spätestens jetzt überhaupt keinen Wert mehr. Somit ist Apple auch kein Deut besser als Meta, Alphabet, Fifa & Co.
Der Kettensägenmörder und der mutmaßliche Pädokriminelle.
Ob das auf Dauer eine gute Idee sich selbst und Apple so stark an die in Teilen bereits verurteilten Verbrecher zu binden?
Man könnte denken der Artikel wurde geschrieben, um subtiles Trump-Bashing zu erzeugen.
Wieso „subtil“ ?!
Trump ist irre und ein Egomane. Das ist offensichtlich. Und selbst ein Teil seiner Wähler rallt inzwischen wen sie da an die Macht gelassen haben.
Gegen Trump und alle anderen „Konservativen“ hilft nur dagegenhalten. Ich will nicht von ihm und seinen Gesinnungsgenossen regiert werden. NOCH kann ich in D meine Meinung äußern – das soll so bleiben !
Nie wieder ist jetzt !!
Top, ich finde rein gar nichts verwerflich daran.
Ein CEO ist nicht nur den Aktionären verpflichtet. Er ist in erster Linie dem Unternehmen verpflichtet. Damit natürlich dem Gewinn der Firma, aber eben auch dem Image und den Werten des Unternehmens. Und genau diesen letzten Part nimmt Cook schon lange nicht mehr wahr.
Eigentlich unglaublich. Gerade, wenn man überlegt, dass Apple von Leuten gegründet wurde, die aus der Gegenkultur kommen. Dazu jährlich Ihre Ankündigungen zu neuen Pride-Armbändern. Vor ein paar Jahren hat Cook in einer Keynote noch Stellung zu den Geschehnissen rund um George Floyd genommen. Und jetzt? Wer soll dieser Firma all dieses Gehabe noch abkaufen?
Schein und Sein. Da fragt man sich schon was man Apple noch alles abkaufen kann? Datenschutz? Privatsphäre? Wie sicher sind unsere Daten in der Cloud (noch)? Chef GPT, Google, Trump. Mit wem legt sich Apple noch alles ins Bett? Und zu welchem Preis?
“You’re mentioning somebody that was extremely controversial. A lot of people didn’t like that gentleman that you’re talking about. Whether you liked him or didn’t like him, things happen,” Trump said
Da kann es wohl schnell passieren, dass man in Einzelteilen durch die Gegend reist.
Die Rede war übrigens von Khashoggi und nicht von den netten Oberhäuptern.
Schade, dass der Verbraucher nie verstehen wird, welche Macht er im Kollektiv als Verbraucher hat. Am Ende sind wir wohl einfach zu bequem. Ich habe aber die letzten Monate Schritt für Schritt Apple den Rücken gekehrt und festgestellt, dass auch andere Hard- und Software durchaus gut nutzbar ist. (MS im Büro, Fairphone, eigene Cloud statt iCloud, … es geht!)
Wo ist das Problem???
Ja ja die ganzen Tim Cooks hier hätten auf ihr Unternehmen gekackt und wären in die Konfrontation mit Trump gegangen ..die CEOs der größten Unternehmen der Welt sind halt alle ziemlich dumm.
Das ist Demokratie: die Amerikaner haben Trump gewählt. Man muss ihn nicht mögen aber er ist nun mal der Präsident.
Dass sich Tim Cook mit ihm trifft daher vollkommen okay. Bitter ist hingegen, dass sich niemand für Scholz oder Merz interessiert. DAS sollte uns zu denken geben.
Ob man einen Politiker gut findet oder nicht, man muss einfach nach deren Pfeife tanzen und mitspielen. Die machen die Gesetze, also muss man das Spiel mitspielen. Mindestens vier Jahre! Immerhin hat man die Verantwortung für die eigenen Mitarbeiter und das Unternehmen.
Auf der einen Seite regen sich hier manche auf, weil Apple nicht mit der EU möchte / kann, auf der anderen Seite regt man sich auf das Anforderungen aus China oder USA befolgt werden.