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Telekom veröffentlicht FAQ zum Router-Angriff

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Zwar arbeitet die Deutsche Telekom zur Stunde noch immer an der Fehlerbehebung der hauseigenen Router, hat sich inzwischen aber mehrfach zum Ausmaß und den Fehlerursachen des großflächigen Internet-Ausfalls geäußert, der seit dem späten Sonntagabend in mehreren Teilen der Republik beobachtet werden konnte.

Stoerung Telekom Dsl

Gegenüber dem Berliner Inforadio nannte ein Unternehmenssprecher heute erste Zahlen und erklärte:

„Die Schadsoftware war schlecht programmiert, sie hat nicht funktioniert und hat nicht das getan, was sie hätte tun sollen. Ansonsten wären die Folgen des Angriffs noch viel schlimmer gewesen. Die Zahl der akut betroffenen Router ist von 900.000 dramatisch zurückgegangen, wir gehen davon aus, dass wir heute keine Probleme mehr sehen werden.“

Zudem hat die Telekom inzwischen eine FAQ-Sonderseite veröffentlicht, die die häufigsten Fragen zum Netzwerk-Ausfall adressiert. Die drei relevantesten Aussagen könnt ihr im Anschluss lesen.

  • Die Router waren offenbar so eingestellt, dass nicht nur die Telekom darauf Zugriff hatte, sondern auch Dritte. Warum waren die Router nicht besser geschützt? – Natürlich waren die Router geschützt: Der Angriff war nicht erfolgreich, die Router wurden nicht infiziert. Hundertprozentige Sicherheit können Sie aber bei keiner IT-Komponente garantieren. Deshalb geht es darum, bekannt gewordene Sicherheitslücken möglichst schnell zu schließen. Das ist hier in Zusammenarbeit mit dem Hersteller erfolgt.
  • IT-Sicherheitsexperten sagen, dass die Sicherheitslücke bereits bekannt war. Warum wurde die Lücke nicht früher geschlossen? – Das aktuelle Problem war weder identisch mit der Sicherheitslücke von 2014 noch mit dem Fall, der vor ein paar Wochen in Irland bekannt geworden ist. Die Router wurden in unserem Fall nicht infiziert, der Angriff war nicht erfolgreich. Allerdings wurden Router unserer Kunden durch den Angriff überlastet und sind deshalb abgestürzt.
  • Sind die betroffenen Telekom-Router jetzt sicher? – Ja, die Updates der Router verhindern den Zugriff Dritter auf die Fernwartungsschnittstelle. Wir benötigen das Fernwartungssystem, beispielsweise um den Routern zu signalisieren, dass Updates bereitstehen.

Gratis-Flat nach wie vor verfügbar

Betroffene Kunden, die auch über einen Mobilfunkvertrag bei der Telekom verfügen, können über pass.telekom.de (URL muss aus dem Mobilfunknetz geöffnet werden) noch immer einen kostenlosen Day-Flat „unlimited“ Pass freischalten, um beispielsweise einen persönlichen HotSpot als Ersatzverbindung bereitzustellen.

Das Ausweichangebot, das die Telekom gestern Abend startete steht noch immer bereit.

Telekom Lte Day Flat Iphone

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29. Nov 2016 um 16:17 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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