Gerade mal 12 x 15 Zentimeter groß
Synology FlashStation FS200T setzt vollständig auf SSD-Speicher
Synology hat mit der FlashStation FS200T ein neues NAS-Laufwerk im Programm, das ausschließlich mit SSD-Speichermodulen arbeitet. Der Verzicht auf klassische Festplatten sorgt neben höheren Geschwindigkeiten vor allem dafür, dass sich die Abmessungen des Geräts deutlich verringern. Angekündigt wurde das Gerät bereits vor rund einem Jahr, jetzt startet tatsächlich auch der Verkauf.
Mit ihren Abmessungen von nur 121 x 151 x 175 mm soll sich die Synology FlashStation FS200T besonders gut für Homeoffice- und kleine Büroumgebungen eignen. Das folgende Vergleichsbild macht deutlich, wie enorm der Größenunterschied zu den bekannten NAS-Geräten von Synology ist.
Unser Beispielbild zeigt eine mit lediglich zwei, allerdings klassischen Laufwerksschächten ausgestattete DiskStation DS725+, die mit 166 mm × 106 mm × 223 mm deutlich größer ist.
Nahezu geräuschloser Betrieb
Durch den ausschließlichen Einsatz von Flash-Speicher soll das Gerät zudem nahezu geräuschlos arbeiten. „Nahezu“, weil auf der Rückseite ein Lüfter verbaut ist, der die Temperatur im Gehäuse insbesondere bei hohen Leistungsanforderungen regulieren soll.
Das System wurde laut Synology speziell für die Verwendung mit SSD-Speicher entwickelt und verfügt über sechs 2,5 Zoll große Laufwerksschächte für Speichermodule. Integrierte Anschlüsse für 2,5-GbE und 1-GbE ermöglichen schnelle kabelgebundene Netzwerkverbindungen und Failover-Funktionen. Zudem stehen rückseitig noch zwei Anschlüsse für USB 3.2 Gen 1 zur Verfügung.
Die FlashStation FS200T arbeitet mit einem Prozessor vom Typ Intel Celeron J4125 und kommt mit 4 GB Arbeitsspeicher, der sich maximal auf 8 GB erweitern lässt. Der Stromverbrauch beträgt im Ruhezustand 19 und bei Aktivität 25,5 Watt.
UVP liegt bei 1.300 Euro
Die unverbindliche Preisempfehlung für die FlashStation FS200T liegt bei 1.306,62 Euro. Das neue NAS-Laufwerk findet sich zu diesem Preis auch schon bei den ersten Vertriebspartnern des Herstellers gelistet.


Ich habe lange auf einen Nachfolger für die DS620 Slim gewartet um meine DS224+ zu ersetzen und weg vom Rattern im Wohnzimmer zu lautlosen Betrieb zu gehen.
Aber sorry für 1300€ ? Ist das wenigstens mit 6x 4 TB SSD Speicher? Nein natürlich nicht also nur Gehäuse ohne Speicher. Dann noch mit altem Celeron? Ich bin ein wenig fassungslos.
Vielleicht sollte ich doch mal lieber Richtung DXP480T schauen.
Schade Synology Chance verpasst obwohl ich gerne geblieben wäre. Andere Hersteller bieten für den Preis schon KI NAS Systeme an.
Also mit der 224+ solltest du ein Lautlosen Betrieb hinbekommen. Bei mir steht die 225+ mit zwei SSD Platten zuzüglich ein 16 GB RAM und ein Noctua Lüfter verbaut. Es ist sogar der HomeAssistant installiert und die läuft im Standby mit 8 Watt kann ich wirklich nur empfehlen. Das einzige Manko gerade sind die Preise für die SSD Platten.
das stimmt. Ich könnte bei mir SSD Platten einbauen. Jedoch habe ich hier einmal die 1 Gbit LAN Begrenzung und zum anderen habe ich aktuell einen Speicherbedarf von ca. 6-7 TB. Sprich wenn dann leider 2X 8 TB SSD im RAID1 und ohne Erweiterungsmöglichkeit im SHR.
Zwar würde ich den Preis für die gebotene Hardware ebenso als viel zu hoch einordnen. Allerdings zahlt man für sechs 4TB SSDs aktuell gut und gerne 3000 Euro. Das primäre Problem an dem Ding stellt allerdings der steinalte Celeron von 2019 dar. Der Chip nutzt noch Intels 14 nm Architektur, ist also aus heutiger Sicht viel zu ineffizient für ein modernes NAS. Weiterhin unterstützt der Chip lediglich PCIe 2.0. Auch wenn meist das Netzwerk der Flaschenhals ist, sollte zumindest PCIe 4.0 unterstützt werden. Gerade wenn das Gerät mehr tun soll als einfach nur stumpf Netzwerkspeicher zur Verfügung zu stellen.
1.300€ ohne Laufwerke ??? Hat mal jemand auf den Link geklickt ? Wenn man versucht, Laufwerke hinzuzufügen, dann werden ausschließlich gewöhnliche SATA HDDs angeboten.
Preis ist irgendwie unlogisch wenn das ohne Laufwerke und spezielle Hardware ist. Grundsätzlich benötigt man doch auch gar kein ’spezielles‘ SSD NAS. Man kann doch jedes beliebige NAS nehmen und statt klassischen Festplatten eben SSDs einbauen. Etwas anderes wäre es wenn hier NVMEs verbaut werden könnten. Das würde ich ja noch als USP akzeptieren aber so?
1300€,kein 10GbE NIC und weiterhin sehr alte CPU. Synology hat den Schuss immer noch nicht gehört.
Sehe ich genauso.
Sehe ich auch so… Daher bin ich nun vollständig in die UniFi Welt umgezogen und es ist großartig da!!
Kein usb-c
Halten denn externe SSDs so viele Lese- und Schreibzugriffe aus wie konventionelle HDDs?
Wie üblich bei Synology, gibt es einen alten, lahmen Prozessor. Bei einem NAS mit SSD dann auch nur einen 2,5GBit/s Port.
Der Preis ist eher zu vernachlässigen bei dem, was man für sechs 8TB 2,5″ SSD bezahlen müsste.
Die „alten“ DS kann man ebenso mit 2,5″ Sata SSD verwenden. Nur fürs festschrauben wirds knifflig, muss man sich was mechanisch einfallen lassen. Ansonsten gar kein Problem.
Bei QNAP konnte man in die Schächte schon immer problemlos 2,5″ Laufwerke einbauen. Die passenden Gewinde sind vorhanden.
Synology ist hardwäremäßig echt ziemlich zurück.
Genau. Ich habe meine DS218 mit 2 SSDs ausgerüstet (als das noch bezahlbar war). Adapterrahmen 3.5″/2.5″ gibt es für weniger als 10 Euro/Stück.
Gibt doch Adapter dafür bei mir sind die drin
https://www.amazon.de/dp/B07QVX8TWJ?ref_=ppx_hzsearch_conn_dt_b_fed_asin_title_3&th=1
Die „alten“ DS haben Löcher in den Trays, die auf die Gewinde in den SSDs passen. Ich betreibe eine SSD only DS1522+ und habe zudem mehrere NAS mit je zwei Sata SSDs am Laufen.
Stolzer Preis, dafür dass noch keinerlei SSD verbaut sind
Ich sehe nicht wie das Teil besonders schnell sein sollte (oder schneller als die alten standard Schächte) SATA ist da die Begrenzung egal ob ich jetzt die Rahmen klein oder groß baue.
Dennoch verspieltes Vertrauen und keine offizielle Entschuldigung für den damaligen HDD Lock…
und tschüss… (gleiche NoGo Liste wie Qnap)
Sata sehe ich da nicht als begrenzung.
SATA kann 6GBit, mit raid wirds dann in summe schneller, aber die LAN anbindung kann nur 2,5GBit…
Also dann lieber von Ugreen die DXP480TPlus für um die 800€ zulegen mit 4 M2 Riegel Plätze. Intel i5 und 8GB RAM und 10Gbit LAN.
Ja, oder Asusstor.
Welche Distri auf die Ugreen?
6 Slots mit SSDs, aber eine 2,5GbE-Schnittstelle als schnellstes Interface und max. 8GB RAM. Ich finde, Synology hat Humor.
Wieviel Kapazität ist denn möglich je Platte?
Nur Flash und dann kein 10 Gb Ethernet? Mein Humor…
Aus IT Sicht gesehen ist eine SSD nicht unbedingt das beste Medium um Daten lange aufzubewahren…
Das ist Quatsch, sieh dir zum Beispiel mal die Storage-Systeme von Huawei, NetApp und Dell an.
Das ist absolut kein Problem, solange du nicht planst, die Dinger jahrelang ununterbrochen als Cold Storage zu nutzen.
Mal in den letzen paar Jahren geschaut was bei 99% der Firmen Primär in den SANs steckt. Für Backups ist aber Spinning Rust immernoch der Way to go. Primärstorage hab ich nur einen Kunden der noch Spindeln nutzt aber bei dem liegt’s an der Datenmenge weil das mit SSDs mehr kosten würde wie die im Jahr umsetzen.
Gigantisches Epic LOL. Nach 15 Jahre Synology bin ich so froh dort weg zu sein. Die letzten 5 Jahre sind besonders schlimm gewesen. Zwar hab ich übergangsweise auf der uGreen 4800plus noch Synology DSM über den Bootloader drauf, aber selbst dort ist alles so stark veraltet, dass es nicht mal die Leistung der Hardware darunter nutzt. UND NUN! Für ca. 1450 € hab ich gerade die uGreen 6011pro bekommen. Das ist ein spezielles AI / KI NAS. 10 mal schneller!
Intel Celeron J4125 aus 2019 gegen den Intel Core Ultra 7 255H 2025. Ja klar, schenk Synology Geld.
So weit so richtig, und was installierst du da drauf?
Synology macht einen auf Sonos.
Der Weg den Synology eingeschlagen hat führt ins Verderben. Warum macht man sowas? Ja klar, Margen weiter hochdrehen… Aber in der Vorlesung zum abnehmenden Grenznutzen hat die Synology Chefetage wohl geschlossen gefehlt :D