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Auf der Zielgeraden

Synology: DiskStation Manager 7.2 – Vorabverteilung läuft

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32 Kommentare 32

Die Netzwerkspeicher des NAS-Anbieters Synology sind gut verarbeitet und sehen nett aus, punkten aber vor allem mit der Dreingabe des DSM-Betriebssystems, das für viele Anwender letztlich wohl Kaufentscheidend sein dürfte.

Dsm Update

DSM 7.2 – Release Kandidat erschienen

Seit einigen Monaten tüfteln die Software-Entwickler bei Synology an der Bereitstellung der großen Systemaktualisierung auf Version 7.2 des DiskStation Manager.

Der so genannte „Release Kandidat“ von Ausgabe 7.2 des DiskStation Managers steht nun zum Download für alle Anwender bereit, die schnellstmöglich von den zahlreichen Neuerungen profitieren möchten, die Synology auf dieser Sonderseite zusammengestellt hat.

Allerdings muss angemerkt werden, dass die Vorabversion grundsätzlich noch bislang unentdeckte Fehler beinhalten könnte und auf Produktivsystemen, deren Funktion für Betrieb oder Alltag unerlässlich ist, besser noch nicht installiert werden sollte.

Docker 1400

Volume-Vollverschlüsselung

Wer sich für den Sprung auf den DiskStation Manager in Ausgabe 7.2 entscheidet, der darf sich über die bessere Verwaltung von Zugangsberechtigungen, eine schnelle Vollverschlüsselung vorhandener Volumes und den stärkeren Schutz vor Ransomware freuen. Gegen Erpressungstrojaner setzt Synology fortan unveränderbare Snapshots der gesicherten lokalen Daten ein.

Neu ist auch eine Speichertrend-Prognose, die versuchen wird die Festplattenauslastung auf Grundlage der bisherigen Nutzung vorauszusagen und das neue Container-Management, mit dem Synology die klassische Docker-Applikation ablösen wird.

Speicher Vorschau

Hinzu kommen viele kleine Detail-Verbesserung wie etwa die Unterstützung des WebP-Dateiformates in Synology Photos oder die Integration von Synology-Benachrichtigungen in Microsoft Teams.

Alle Informationen zur Vorveröffentlichung und der Download des DiskStation Managers in Version 7.2 warten hier auf euch.

03. Mai 2023 um 15:28 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Geht es noch jemandem so, sich eine neue synology diskstation zu kaufen, sich aber denkt: „super kundenunfreundlich von euch, nur noch eigene festplatten von euch zu nem unverschämten preis in euren diskstations zu erlauben!“ ?

    Oder hat jemand positive Erfahrungen gemacht, in den neuen Modellen eigene Festplatten zu verbauen?

    • Klar fast alle handelsüblichen Platten funktionieren, es gibt nur eine Warnmeldung.

    • Ich hab Seagate Ironwolf in ner neuen DS1522+ drin und keinerlei Probleme. Ich habe auch nirgends den Hinweis gefunden dass man nur noch Synology-Festplatten verwenden dürfte.

    • Also meine 216er hatte nur den Hinweis gegeben, dass die Festplatte nicht bei Synology gelistet sei. Den konnte ich aber wegklicken und die Teile rennen wie sie sollen. Ist das bei neueren „noch strikter“?

    • Wo steht bitte, dass nur Synology-Festplatten verbaut werden dürfen?! Wenn ich auf der Synlogy webseite die „Kompatibilitätsliste“ durchscrolle, sehe ich sehr wohl Festplatten von WD, Seagate, Toshiba usw.Ich denke, dass es sich hier nur im einen Marketing Gag handelt, für Menschen ohne jegliches technisches Wissen, die sich vor Werbeslogans wie, „Synology leistet keinen technischen Support, wenn Ihr Gerät nicht in der Synology-Kompatibilitätsliste aufscheint.“ fürchten!

      Also das wäre sicher ein komplettes No-Go für eine Firma, die nur ihre Eigenmarke erlauben würde!

    • WD Red ohne Probleme, genauso wie beim „Fremd“speicher. Um es anders auszudrücken, nein

    • Mir geht es eher so: ich hab eine DS1512+ die kein DSM7 mehr bekommt. Eigentlich mal Zeit für eine neue, ABER die alte läuft noch problemlos und ich muss nix neu einrichten ;)

      • Musst du bei einer neuen auch nicht. Habe einfach die Festplatten bei der DS215j raus und in die neue rein.

    • Vielleicht verwechselst du Festplatten mit RAM? Da wünschst sich Synology ja tatsächlich nur die eigenen.

      • Nein, ich meine tatsächlich die Festplatten! ok, ich gebe zu, ich habe mich zu viel von den 2 Rezensionen auf der Amazon Produktverkaufsseite der DS3622xs verängstigen lassen. Diese stellen es so dar, als sei es Pflicht.
        @derHeinz: tatsächlich bin ich nicht unbewandert auf dem Gebiet. Hätte jedoch sein können! Synology wird immer größer und solch größere Tech Unternehmen liefern auch meistens immer unsympathischere Geschäftsgebaren ab. Tatsächlich aber taucht bei „deiner“ Kompatibilitätsliste der besagten Diskstation lediglich nur eine Festplatte von WD auf, der Rest besteht nur aus Festplatten von Synology! ;)

      • ok, Ich sage es auch nochmal, es gehen alle handelsüblichen Festplatten. Empfehle NAS Platten. Da habe ich noch nichts gesehen was nicht funktioniert. Nebenbei bemerkt es ist mir, habe beruflich damit zu tun, kein Speichersystem bekannt das nur Hersteller eigene Platten zulässt. Natürlich verweist jeder Hersteller auf die von ihm getesteten Platten, auch um den Kunden etwas Sicherheit zu geben oder weil es eben einen Kooperationsvertrag mit dem einen oder anderen plattenhersteller gibt.

      • Ergänzung: zeig mal eine Platte die von Synology hergestellt wird.

    • Wo kommt diese Annahme/Behauptung von MstrBrightside her? Worauf basiert sie?

      Mit doch großem Erstaunen habe ich diesen Beitrag gelesen. Weder kenne ich eine derartige Meldung auf meiner DS920+, noch habe ich jemals davon gehört. Auch in der Korrespondenz mit dem Synology Support (kennt die vollständige Konfigurationen meiner beiden DS920+/918+) gab es weder eine Anmerkung zu den von mir genutzten HDD/SSD noch zu meiner RAM Erweiterung mit Nicht-Synology-Produkten.

      Was mir bekannt ist, ist die in der Diskussion erwähnte Kompatibilitätsliste für Festplatte, die aber keinen „Zwang“ darstellt, sondern lediglich besagt, diese Festplatten wurden im Zusammenhang mit Synology-Produkten getestet.

      Ich hege auch sehr große Zweifel, dass sich Synology mit einem solchen Geschäftsgebaren, trotz der wirklich guten Qualität/Leistung, auf dem Consumer Markt halten/durchsetzen könnte.

      • Um deine Frage zu beantworten: wie oben bereits erwähnt, gebe bitte auf Amazon den Suchbegriff DS3622xs+ ein. Die darauf folgende Produktseite offenbart zwei Rezensionen, die so etwas behaupten, aber weder sich nach Technik Dummys anhören, noch ein Motiv dazu haben Lügen zu verbreiten.
        Ich verlinke hier bewusst nicht, weil ich die Befürchtung habe, dass dann mein Kommentar nicht veröffentlicht wird. Ich besitze auch einen synology server und habe fremde Festplatten darin verbaut. Wollte mir dann einen neuen leisten, jedoch hat mich das dann doch sehr stark abgeschreckt. Wie bereits oben geschrieben: es hätte ja sein können! Apple macht sowas ja auch nicht anders, nur halt nicht so extrem, wie es hier hätte sein können. Deswegen habe ich die Frage ja hier gestellt und bin ja jetzt beruhigt. Vielen Dank an die community! Für so etwas ist sie ja da ;)

  • Naja die Vorhersage see Speichernutzung ist nix neues ! Gibt es schon lange

  • Ich setze in meiner DS218+ Platten von WD ein. Sollte bei neueren Modellen auch weiterhin möglich sein.

  • Was sind eigene Festplatten? Synology stellt doch keine her?

  • Klingt interessant, was dort bei Docker passiert. Nicht, dass ich Compose nicht bereits auf Befehlszeile laufen habe, aber die Umbenennung in Container-Manager könnte auf den Rauswurf von Docker deuten. Sollte da Podman in den Startlöchern stehen?

    • Habe unter Docker Container laufen. Hoffe nicht, dass die dann nicht mehr laufen. Kann da schon jemand was zu sagen?

      • Geht mir auch so.
        Das schreibt Synology:

        Container Manager (formerly Docker)
        New name and user experience
        Add and manage multi-container applications from the UI (Docker Compose)
        Update and clean up containers more conveniently

        Wird also weiterhin laufen, so wie ich das lese

      • Hab auf meiner 920+ das Update eingespielt. Bis jetzt unauffällig. Auch alle Docker Container waren im neuen Container Manager vorhanden und liefen sofort.

  • Wann kommt AVIF Support? WebP wurde 2010 vorgestellt. Bei dem Tempo kommt AVIF support dann 2031

  • Die nachträgliche Vollverschlüsselung vorhandener Volumes wie hier im Artikel beschrieben soll doch eben nicht funktionieren, sondern nur für neu erstellte Volumes, oder habe ich irgendetwas verpasst?

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