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Supplier Responsibility Report

Apple informiert über Zulieferer und Arbeitsbedingungen

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18 Kommentare 18

Apple trägt mit der Veröffentlichung des Supplier Responsibility Report dem Anspruch Rechnung, die Öffentlichkeit über die Maßnahmen zur Kontrolle und Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den Zulieferbetrieben zu informieren. Ein PDF-Dokument informiert auf 40 Seiten detailliert über den Stand der Dinge, ergänzend hat Apple eine aktuelle Liste der wichtigsten Zulieferbetriebe veröffentlicht, darunter auch mehrere Firmen in Deutschland.

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Apple engagiert sich besonders in den Bereichen Arbeitssicherheit und Arbeitsrecht. Die Einhaltung der entsprechenden Vorschriften in den für Apple tätigen Zulieferbetrieben wird regelmäßig überprüft, darüber hinaus sollen beispielsweise Weiterbildungsveranstaltungen für eine verbesserte Situation der Beschäftigten sorgen.

Weiter finden Bereiche wie Gesundheit, Sicherheit der Beschäftigten und Umweltverträglichkeit Apples Aufmerksamkeit. Apple will gefährliche Stoffe aus dem Produktionsprozess ausschließen und auch ein Auge auf die Herkunft der verwendeten Materialien haben. Hier spielen nicht nur gesundheitliche, sondern auch politische Aspekte eine Rolle. Apple zitiert in dem veröffentlichten Bericht diesbezüglich beispielsweise den Abbau von Tantal, Zinn, Wolfram und Gold im Kongo. Aus den Gewinnen daraus wird teilweise der Waffenkauf für die im dortigen Bürgerkrieg agierenden Milizen finanziert.

Der Bericht sowie die begleitenden Webseiten stehen bislang ausschließlich in englischer Sprache zur Verfügung.

Donnerstag, 13. Feb 2014, 8:51 Uhr — Chris
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  • Der Bildschrim dieses MacBook sieht doch tatsächlich aus, wie ein großes iPad ;-)

  • Ein hoch auf das Marketing ^^
    Als wenn es einen Konzern der Welt geben würde dem dies wirklich am herzen liegt

  • Also nur „Vorhaben“, nichts handfestes, was umgesetzt ist? Wirkt nicht sehr überzeugend. ;)

  • Warum immer nur apple, würde mich nicht wundern, wenn Samsung & co es einen Dreck schert. Warum hat man immer nur Apple im visier ?

    • ähm… naja, niemand sagt, dass es bei anderen firmen besser ist, aber wenn man sich eben dann selbst noch als „wohltäter“ präsentiert und auf der homepage das eigene gutmenschentum feiert, dann sollte auch was dahinter stehen.

      ich kann bei solchen sachen echt nur noch den kopf schütteln… wenn man fest verbaute und verklebte akkus verbaut und dann was von umweltschuts quasselt, dann ist das peinlich.
      ebenso, wenn man selbst teil der untersuchungskommision zum thema arbeitsbedingungen ist…
      wenn sowas nicht in neutraler hand liegt, dann wirds immer lächerlich.

      alleine schon, dass appke bei pegatron aufgestockt hat und bei foxconn abbaut… bei pegatron sind die arbeitsbedingungen bekanntlich noch schlechter als bei foxconn… aber sie produzieren eben noch billiger.

      wenn man sich arbeitsbedingungen auf die fahnen schreibt, dann aber auf den billigsten anbieter setzt, passt da irgendwas nicht ganz zusammen… wo können denn die zuliefererbetriebe einsparen? richtig… bei den bedingungen für die arbeiter

      • Hast mal angerufen und Angebote verglichen oder woher weißt du, dass die billiger produzieren?

      • dazu gibts nun wirklich genug berichte… nebst untersuchungen die schlechtere bedingungen als bei foxconn attestieren. google mal zwei minuten… ich habe keinen bock mehr hier den leuten alles zu suchen, nur weil sie keine lust haben bestimmte dinge zu hören…

      • Ja, dass muss einer schreiben der sicher ein Samsung Handy sein eigen nennt. die machen alles sicher viel besser für die Arbeiter.
        Ach richtig, die lassen ihre Handys ja auch bei Foxconn und etc. produzieren………

      • nö, besitze seit über 10 jahren macs… und bin auch „iphone-träger“…
        d.h. aber nicht, dass ich jede apple-lüge und alles „schöngerede“ bedingungslos toll finden muss…
        ich habe ja gesagt, dass auch andere hersteller mies produzieren… aber wenn man schon damit wirbt, wie toll man ist, dann sollte das auch stimmen. und andere hersteller lügen eben nicht soooo dreist.

        wenn apple wirklich was an fair produzierten geräten liegen würde, ebenso wie am umweltschutz, dann hätten gerade sie mehr möglichkeiten als alle anderen hersteller.
        die gewinnmargen würde das natürlich etwas schmälern… allerdings hat apple ja auch die grösste spanne zwischen produktionskosten und endpreis. da sollte also luft. sein.

      • Apple ist durch und durch ein kapitalistisches Unternehmen. Das hat nichts mit Schönfärberei oder mit negativer Kritik zu. Es ist einfach so.
        Was heißt das im Endeeffekt? Erst kommt der Gewinn, dann der Rest.

      • dann sollte man aber einfach die fresse halten, wir andere hersteller eben auch.
        wenn man aber sogar sonderseiten einrichtet, muss man mit einer genaueren betrachtung leben.

    • Immer wieder diese Mär von den ach so schlechten Arbeitsbedingungen bei Foxconn. Ich kann dieses dämliche Gelaber nicht mehr hören.
      Wieso gilt es immer, chinesische mit deutschen Arbeitsbedingungen vergleichen zu wollen? Vielleicht sollte man mal chinesische mit kongolesischen Arbeitsbedingungen vergleichen?
      Fest steht aber, daß die Arbeitsbedingungen bei Foxconn für chinesische Verhältnisse gut sind und Foxconn überdurchschnittlich entlohnt.

      Aber man könnte natürlich auch sämtliche Lebensunterhaltskosten in China auf deutsches Niveau anheben. Dann wäre, zumindest was die Entlohnung angeht, die Kritik angebracht.

      • niemand hat china mit deutschland verglichen… aber das was du erzählst ist schlichtweg falsch.
        foxconn zahlt mehr als das chinesische durchschnittsgehalt, dass ist richtig… aber das durchsnittsgehalt bezieht auch die landwirtschaftlichen gehälter ein (davon gibts in china genug). hier bestreiten die menschen ihren lebensunterhalt auch aus eigenproduktion… wohnen in eigenen hütten usw.
        das gehalt in chinesischen grossstädten liegt weit über dem durchnitt des hanzen landes… es wird eben in städten auch mehr benötigt um das eigene leben zu finanzieren…
        und nun die frage: wo stehen foxconn farbriken? auf dem land, neben der arbeiter-bauernhütten? nein!
        desweiteren ist es auch in china nicht üblich in „arbeitslagern“ zu leben… nur weil ein paar wanderarbeiter darauf angewiesen sind, ist dies noch lange nicht menschenwürdig.

        chinesische verhältnisse 1:1 mit europäischen verhältnissen zu vergleichen geht nicht… macht aber auch niemand.
        zu behaupten, dass chinesische arbeiter bei foxconn ein für chinesische verhältnisse gutes leben führen ist einfach nur dumm und menschenverachtend.
        dies zeugt nur davon, dass du von chinesischer realität keine ahnung hast. und die einzige mär, ist die die du uns hier auftischen willst.

  • ps: und wenn ich schon höre, dass sich apple für „arbeitsrecht“ einsetzt, dann muss ich nicht mal nach china gehen… selbst in deutschland wird’s da eng.,, fragt mal jemanden der in einem apple-store arbeitet…
    zu 90% fangen die leute an, weil sie apple fans sind… macht mal ne bewerbungsrunde für nen store mit… und nach ein paar wochen im einsatz bleibt von der begeisterung meist revht wenig übrig. beim thema mitarbeiterüberwachung usw. bewegt sich apple sogar hierzulande oftmals in einer grauzone.

  • wie ersnt soll man eine untersuchung der zulieferbetriebe nehmen, wenn nichtmal standards im EIGENEN betrieb, sozusagen vor der haustür eingehalten werden???
    kächerlich!
    ich zitiere mal z.b. den spiegel:
    Hamburg – Apple-Angestellte in Deutschland werfen dem Kultkonzern schlechte Arbeitsbedingungen in seinen Apple-Stores vor – und organisieren den Widerstand. So hat sich im Apple-Store in der Münchener Rosenstraße nach Informationen des manager magazin jetzt erstmals ein Betriebsrat gegründet.

    Unterstützung holten sich die Novizen von der Gewerkschaft Ver.di. „Der Leidensdruck war einfach zu groß. Apple wollte weder zuhören noch handeln“, sagte Ver.di-Vertreterin Victoria Sklomeit dem manager magazin. Die Beschwerdeliste der Münchener ist lang, konstatierte Sklomeit weiter: Apple dringe systematisch auf Überstunden, der Lärmpegel in den Shops sei oft zu hoch, Maßnahmen zum Gesundheitsschutz suche man indes vergeblich.
    Auch müssten die Beschäftigten oft mehr Kunden einlassen, als Personal hierfür vorhanden sei, heißt es. Ziel sei es nun, einen Gesamtbetriebsrat für alle acht Apple-Shops in Deutschland aufzubauen. Die Arbeitnehmervertreter selbst wollten sich nicht äußern.

    In den USA werfen Beschäftigte der Apple-Stores dem Tech-Konzern schon lange respektlose Behandlung, enormen Leistungsdruck und mittelmäßige Entlohnung vor. Deshalb haben sich die Angestellten der Apple-Einzelhandelssparte dort 2011 zur Apple Retail Workers Union zusammengetan. Ein Apple-Sprecher in München wollte sich zum Thema nicht äußern.

    • @Sven: Danke für die tollen Beiträge, auch weil diese zeigen, dass man ein Apple-KUNDE sein kann, OHNE deswegen unbedingt zum unkritischen Apple-FAN zu werden…

    • ich teile deine ansichten, was die prekären beschäftigungsverhältnisse angeht. dies ist jedoch ein generelles problem des deutschen arbeitsmarktes und kein apple-spezifisches phänomen. im supplier responibility report geht es jedoch in erster linie um rohstoffe, die in regionen abgebaut werden, in denen keine stabile verhältnisse vorherrschen. demnach ist auch nicht auszuschließen, dass mit dem abbau in diesen regionen eine indirekte unterstützung von sogenannten rebellengruppen stattfindet. und nur darum geht es in diesem report. deswegen muss man nicht gleich von falschen gutmenschentum und selbstbeweihräuchernden wohltätern reden. damit machst du es dir selbst nur leicht und ebnest den weg für deine argumentation, die schließlich auf die arbeitsverhältnissen im münchner retail store gipfelt. diese kann man sicherlich kritisieren, trotzdem hat es mit dem eigentlichen report, den du ja so schlechtredest, nichts mehr zu tun.
      selbst greenpeace lobt apples entwicklung und entscheidung:
      http://www.heise.de/newsticker.....13274.html

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